Ein laotisches Essen für vier

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Gäste! Noch dazu solche, deren Essgewohnheiten und Zugang zu asiatischem Essen wir nicht kennen. Trotzdem, da wir von unserer inzwischen schon länger zurückliegenden Reise berichten wollen (wo es auch einen vorderasiatischen Teil kulinarisch zu illustrieren gäbe), beschließe ich, einigermaßen authentisch laotisch zu kochen (die Schärfe habe ich vorsichtshalber an Alete-​Hipp-​Niveau angepasst, und das war sehr gut so). Ich verwende ausschließlich Grundrezepte von Manivan Larprom und gehe nach der Regel: pro Person ein Gericht. Da es in Laos keine Menüfolge gibt, sondern alles gleichzeitig serviert wird, ist das Timing kein großes Problem. Bis auf die Suppe müssen die Gerichte nicht kochendheiß serviert werden und lassen sich gut vorbereiten, man stellt alles fertig auf den Tisch und die Köchin kann in aller Ruhe mit den Gästen zusammen das Essen genießen. Die von mir geplanten Speisen:

dazu als Beilage

außerdem eine

und als Nachspeise

Klingt ambitioniert. Manches ist aber ganz schnell gemacht. Das gebratenen Gemüse zum Beispiel hat man in 10 Minuten fertig, auch die Nachspeise. Suppe und Salat machen etwas mehr Arbeit, das Beef Jerky muss man am Vortag vorbereiten, weil die Fleischstreifen erst getrocknet werden müssen. Das Endergebnis lohnt aber jede Minute Arbeit.

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Über Martina

Hat die "Lotta" erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer ...

24. August 2008 von Martina
Kategorien: AsiaTisch | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. avatar

    Da ist ja das Lesen und Bilder schauen bereits ein Schmaus, Wasserzusammenlauf, da möchte man jederzeit zu den Gästen gehören. Wie viel Arbeit Du für die Vorbereitung und das Kochen aufgewendet hast, möchte man lieber gar nicht wissen, aber sicher hat es Dir auch viel Freude gemacht.

  2. avatar

    Oh ja, ich hatte meine Freude. Und zwei vorher eher unbeleckte Gäste, denen man alles Essen erklären mussten, die einige Stunden vorher noch erwähnt hatten, dass sie gewohnheitsmäßig abends nicht viel essen (können) und die dann kräftig zugelangt haben. Wenn es mir selbst schmeckt und ich noch ein Lob kriege, ist es doppelt schön!

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