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Spargelcurry mit gebratenen Garnelen

Noch zwei Wochen ist Spargelsaison. Dann dürfen die Spargelpflanzen im Garten ungestört wachsen und Kräfte für das nächste Jahr sammeln. Das Wetter ist momentan fast ideal und so sind zwei Spargelgerichte pro Woche fast problemlos möglich. Momentan gefallen mir die diversen asiatischen Rezepte besonders gut, und so ist dieses Jahr das eine oder andere neue dabei – wie dieses Spargelcurry. Eigentlich ist das Originialrezept zur Hälfte mit weißem Spargel. Aber den hatte ich gestern nicht zur Hand (die Pflanzen im Garten sind alle grüner Spargel). Macht aber nix, denn ich mag den grünen Spargel lieber als seinen bleichen Verwandten. Etwas aufpassen muss man bei diesem Gericht mit der Chili. Ich hatte sie diesesmal nicht entkernt und damit war die Schärfe hart an der Grenze des zulässigen. ;-)

Spargelcurre mit Garnelen

Zutaten
  • 400 g grüner Spargel
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1  Schalotte
  • 1  Knoblauchzehen
  • ½ Chilischote
  • 2-cm-Stück Ingwerknolle
  • 1 TL grüne Currypaste
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Sojasoße
  • 200 mℓ Kokosmilch
  • 100 mℓ Geflügelfond
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 TL Speisestärke; in kaltem Wasser angerührt
  • 2 Frühlingszwiebeln
Gebratene Garnelen
  • 2 EL Olivenöl
  • 8 Garnelen; küchenfertig
  • 1 Thymian Zweig
  • 1 Knoblauchzehen halbiert
  • 1 Zitronengrasstängel
  • ½ Chilischote
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 EL Butter
  • Pfeffer
  • Salz
  • 2 Korianderzweige zum Garnieren

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

Spargel waschen und im unteren Drittel schälen. Die holzigen Enden abschneiden und die Stangen schräg in zwei bis drei Zentimeter lange Stücke schneiden.

Schalotten, Knoblauch, Chili, Ingwer fein hacken.  Sesamöl und Olivenöl im Wok oder einer  Pfanne erhitzen und alles zusammen mit der Currypaste darin leicht anrösten. Zucker darüber streuen und diesen leicht karamellisieren lassen. Die Spargelstücke zugeben, eine Minute pfannenrühren und dann mit Sojasoße, Kokosmilch und Geflügelfond aufgiessen. Das Ganze 12 bis 14 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, so dass der Spargel weich ist, aber noch leichten Biss hat. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Soße mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden. Die Frühlingszwiebeln putzen, in feine Scheiben schneiden und unter das Curry mischen.

Für die gebratenen Garnelen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Garnelen darin von beiden Seiten jeweils ein bis zwei Minuten anbraten. Thymian, Knoblauch, Zitronengras, Chili und Koriander zugeben. Die Butter beigeben und die Garnelen damit kurz glasieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort aus der Pfanne nehmen.

Das Spargelcurry in tiefen Tellern anrichten, die Garnelen darauf verteilen und mit etwas Koriandergrün garnieren.

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6 Kommentare

  1. avatar Steph sagt:

    Grüner Spargel aus dem eigenen Garten, das ist wirklich Luxus pur – tolles Gericht!

  2. avatar Weinnase sagt:

    Klingt toll. Ein scharfes Spargelgericht hatte ich noch nie, wird umgehend getestet. Einen passenden Wein zu finden ist dann allerdings eine kleine Herausforderung, mal sehen.

  3. avatar Jürgen sagt:

    Auf deine Weinwahl bin ich ja mal sehr gespannt! Ich trinke meistens keinen Wein zu diesen scharfen asiatischen Gerichten; entweder grünen Tee oder auch ein Bier.

  4. avatar Weinnase sagt:

    Bier ist bei asiatischen Gerichten meistens eine gute Wahl. Die Asiaten haben ja kaum eine Weinkultur. Aber zum Glück gibt es so viele, dass es damit ist wie mit Scotch: Man findet immer einen der passt. Gestern z.B. war es bei mir der <a href=

  5. avatar Weinnase sagt:

    Hoppla, mein Link ist verloren gegangen, also noch mal:

    Bei mir war es der Penfolds Chardonnay Private Release 2007 von Jacques Weindepot (Beschreibung siehe dort). Eigentlich hatte ich ja geschrieben, Spargel und Australier geht nicht, zu diesem Curry macht er aber eine gute Figur.

  6. avatar Tanja sagt:

    Die Spargelzeit ist zwar offiziell vorbei, aber da komm ich nicht dran vorbei. Rezept ist gedruckt und der Einkaufszettel geschrieben.

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