
Recht trocken muss es sein, schwarz und mit einem leicht herben Geschmack vom langen Kochen: das Quedscheladdwärsch. Oder die? Der? Na, egal. Jedenfalls Zwetschgenmus, wie es früher am Herdrand über Nacht simmerte. Wer hat aber schon noch einen Kohlenherd in der Küche mit Schiffchen an der Seite und so? Also wird’s auf die moderne Art gemacht, und schmeckt, trotz einer super trendigen Zutat, eigentlich wie früher. Das auf ein dick mit Butter gestrichenes frisches Brot gegeben … mhhhhh!
Zutaten:
- 2 kg Zwetschgen
- 300 g brauner Zucker
- 1 Gewürznelke
- ½ Zimtstange
- 1 Vanilleschote
Zubereitung:
Zwetschgen waschen, abtropfen lassen und halbieren, dabei entsteinen. 3 Steine kommen aber mit in den Topf (wahrscheinlich für den bösen Geist, oder den guten). Einen Bräter (oder sonstigen feuerfesten Topf) verwenden, dort hinein die Gewürze, die Zwetschgenhälften, die 3 Kerne und den Zucker geben und umrühren, 2 bis 3 Stunden ziehen lassen. In den Backofen geben und bei Ober‑/Unterhitze auf 180 Grad schalten. Alle halbe Stunde umrühren. Mein Mus habe ich 7 Stunden köcheln lassen, bis es trocken war, das kann jeder nach Geschmack handhaben. Außerdem hat mein Herd einen Dampfabzug; wer das nicht hat, sollte für 1 Stunde einen Kochlöffel o.ä. in die Backofentür stecken, damit die Flüssigkeit verdunsten kann. In heiß ausgespülte Gläser abfüllen. Fertig! Brennt nicht an und wird bombig gut! Aber: Die Ausbeute ist gering. 3 kleine Gläser und eines mit einem Rest hat es gegeben … noch gibt es Zwetschgen, man könnte also nochmal …

Coffe Circle
Mada-Vanilla




Ein Kommentar
Interessant mit Nelke, Zimt _und_ Vanille kannte ich das noch nicht.