Der Herbst eingefangen in leckerem Mantel: Maronenstrudel

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leckerer Maronenstrudel

Am Südrand des Taunus sind die nördlichsten Esskastanienhaine in Deutschland. Mammolshain nennt sich gar „das Esskastaniendorf”. Leider ist die Suche im Esskastanienwald oft nicht sehr ergiebig. Esskastanienbäume wollen veredelt werden, sonst tragen sie nur ganz mickrige Kastanien. Weiss ich vom Ardechreisenpapst Uli, und Uli ist auch ein grosser Maronenkoch. Von ihm habe ich den wunderbaren Kastanienbraten. Das Rezept für diesen Maronenstrudel habe ich allerdings von Saisonküche. Hinzu gefügt habe ich einen halben Apfel um die Strudelfüllung saftiger zu machen. Das nächste Mal wird’s ein ganzer Apfel, dann wird es noch saftiger!

Zutaten
  •  20 g Butter
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 300 g Maronen, aus der Folie oder aus der Dose bspw. von Kattus
  • 2-3 Esslöffel Milch
  • 2 Esslöffel Honig
  • 20 g Carameltafel
  • 1/2 Apfel
  • 4 Esslöffel Cognac
  • 2 Eigelb
  • 30 ml Sahne
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 Rolle Blätterteig, noch besser ist Strudelteig

Zubereitung

Butter in der Pfanne aufschmelzen lassen und Paniermehl anrösten. Die Hälfte der Maronen zusammen mit dem Caramel und dem geschälten Apfel feinhacken. Die andere Hälfte der Maronen mit etwas Milch pürieren. Alle Zutaten mit dem Cognac und dem Honig verrühren. Ein Eigelb in die Masse einrühren. Vorsicht die Strudelmasse darf nicht zu flüssig sein. Sonst droht das Küchenchaos, bzw. Backchaos, wenn die Strudelfüllung aus dem Teig läuft. Deshalb bspw. die Sahne nicht auf einmal zugeben, wie ich es gemacht habe. Die Mengenangabe im Originalrezept von „Saisonküche” habe ich schon entsprechend reduziert. Backofen auf 200 °C vorheizen. Blätterteig aufrollen, halbieren. Mit dem gerösteten Paniermehl bestreuen. Auf die vordere Hälfte, die Hälfte der Strudelmasse aufgeben. Vorsichtig aufrollen und die Seitenränder hochklappen und verschliessen.Jetzt einen zweiten Strudel formen. Die geformten Maronenstrudel mit Eigelb bestreichen. Im Backofen in der unteren Schiene 25 Min. goldbraun backen. Wenn der Teig zu dunkel zu werden droht, Temperatur reduzieren damit der Maronenstrudel durchbäckt.

Und weil’s so schön braun ist ist das meine Teilnahme am Kochevent von Highfoodality:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Über Gargantua

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

09. November 2012 von Gargantua
Kategorien: Kuchen und Gebäck, vegetarisch | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. avatar

    Vielen lieben Dank für Deine Einreichung! Reicht der halbe Apfel wirklich, dass der Strudel saftig wird?

  2. avatar

    Hi Uwe, das ganze nennt sich Maronenstrudel, und nicht Apfelstrudel;-). Aber im Ernst: Im Original waren nur Maronen angegeben. Aber ich hatte ja schon geschrieben: das nächste Mal ein ganzer Apfel!

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