Pfirsich-​Marmelade mit Limette

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Pfirsiche im Garten

Erstens weiss ich nicht welche der zwölf Sorten, die alleine Wikipedia nennt, unser Pfirsichbaum im Garten ist. Es sind so prosaische Sorten, wie „Früher Alexander”, „Roter Ellerstädter” oder auch „Roter Weinbergspfirsich”. Letzterer kann es auf keinen Fall sein, denn dieser hat dunkelrotes, festes Fruchtfleisch. Unsere Pfirsiche sind weissfleischig und haben eine sehr pelzige Haut. Zweitens weiss Wikipedia: „Vermehrt wird der Pfirsich vorwiegend durch Okulation” (eine Art der Pflanzeveredlung). Das kann ich definitiv ausschliessen. Das hat niemand von uns gemacht. Irgendwann mal war der kleine Baum einfach da. Warscheinlich war es ganz unprosaisch. Jemand hat einen Pfirsichkern aus dem Fenster gespuckt, nicht die feine Art, dafür aber mit Folgen. Eine leckere Pfirsich-​Marmelade, beispielsweise.

Zutaten
  • 400 g Pfirsichfleisch
  • 1/2 Limette
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 200 g Gelierzucker
  • 1 Esslöffel Limettenzesten

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11. September 2012 von Gargantua
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Basilikum-​Petersilien-​Pesto

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Foto: Zutaten für Basilikum-Petersilien-Pesto

Zutaten für Basilikum-​Petersilien-​Pesto

So, nun kommt auch der Basilikum im Garten in die Gänge und ich kann endlich ein neues Pestorezept ausprobieren. Auch das stammt, wie der gerade verbloggte Tomatenketchup, aus einer Sendung „Die Kochprofis — Einsatz am Herd”. Dort wurden die Pinienkerne komplett durch Cashewnüsse ersetzt. Ich habe nur die Hälfte ausgetauscht, weil ich noch einen Rest Pinienkerne von den Pasta mit grünen Bohnen übrig hatte. Aber ich denke das macht nicht wirklich einen Unterschied. Viel wichtiger ist die glatte Petersilie. Die macht sich nicht nur optisch sehr gut in dem Pesto (das dadurch viel „grüner” wird), sondern passt auch geschmacklich ganz hervorragend. Übrigens auf dem Foto sieht man drei Kräuterarten: Links die Petersilie, rechts den handelsüblichen großblättrigen Basilikum und in der Mitte eine kleinblättrige Sorte, die ich erstmalig ausprobiert habe. Sie ist im Geschmack feiner als die großblättrige Variante. Allerdings macht das Verarbeiten mehr Arbeit, weil man halt zahllose kleine Blättchen abzupfen muss.

Zutaten
  • 40 g Pinienkerne
  • 40 g Cashewnüsse
  • 75 g Parmesan
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1  Bund Basilikum
  • 1/3 Bund glatte Petersilie (eher etwas mehr)
  • ca. 150 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

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09. September 2012 von Jürgen
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Selbstgemachter Tomatenketchup — Jetzt mit verbesserter Rezeptur ;-)

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Foto: Selbstgemachter Tomatenketchup

Selbstgemachter Tomatenketchup nach einem Rezept der „Kochprofis”

Wenn ich in der Produktwerbung von einer „verbesserten Rezeptur” lese, tue ich das instinktiv als Werbegeblubber ohne nennenswerten Wahrheitsgehalt ab. Tatsächlich ist mir auch noch nie aufgefallen, dass ein derart beworbenes Produkt anders oder gar besser geschmeckt hätte. Bei diesem Ketchup ist das natürlich ganz anders. ;-) Tatsächlich gefällt mir dieser Ketchup besser als mein bisheriges Rezept für Tomatenketchup. Zum einen liegt das an der langen Kochzeit, die für eine sämigere Konsistenz führt und auch die etwas andere Würzung spielt eine Rolle. Die Gewürze am Ende der Kochzeit zu entfernen ist auch eine gute Idee. Bei längerer Lagerzeit ist mir bei dem alten Rezept wiederholt aufgefallen, dass der Ketchup seinen Geschmack verändert hat, weil z.B. der Liebstöckel (vermute ich mal) im Laufe der Zeit sein Aroma verstärkt abgegeben hat. Das kann einem hier nicht passieren.

Das Rezept habe ich übrigens aus der Sendung „Die Kochprofis — Einsatz am Herd” vom 8.8.2012. Allerdings gab es dort so gut wie keine Mengenangaben, so dass ich diese selber festlegen musste — zum Teil nach Augenmaß, zum Teil nach den Mengen aus dem alten Rezept. Und das Ergebnis gefällt sehr gut.

Zutaten
  • 150 g Zucker
  • 200 g Zwiebeln
  • 20 g Knoblauch
  • 1,2 kg Tomaten
  • 250 ml Essig
  • 100 ml Weißwein
  • 20 g Salz
  • 20 g gekörnte Gemüsebrühe
  • 70 g Maisstärke
Gewürzei mit
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6-7 Nelken
  • 2 EL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Zweige Majoran
  • 2 Stängel Basilikum
  • 1 Zimtstange

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09. September 2012 von Jürgen
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Pfifferling-​Pesto mit Ruccola

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Pfifferling-​Pesto mit Ruccola

Nach einem herrlichen Filet mit Pfifferlingen, Kräutern und Sahne, wohin mit dieser litauischen Spezialität, zu der mich Rewe gleich korbweise überredet hatte? Angesagt war Kochbuch stöbern. Ich fand Pilz-​Terrine, Pilz-​Farce zu Filet, hatte ich doch gerade. Einwecken in die schönen grossen Weckgläser und dann siebzehn Jahre stehen lassen, weil man die Gläser im Keller vergessen hat. Auch keine Lösung. Gefallen hatte mit allerdings die Pilz-​Farce, man hackt die Pfifferlinge sehr fein und brät sie in der Pfanne an. Die weitere Verwendung: ich habe mit den feingehackten und gebratenen Pfifferlingen eine klassische Pesto zubereitet. Und bekam ein erstaunliches Ergebnis. Deutlicher Pfifferlingsgeschmack mit frischer Ruccolanote und den anderen Pestonoten von Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl. Sehr zu empfehlen!

Zutaten
  • 200 g Pfifferlinge
  • 20 g Pinienkerne
  • 1 grosse Handvoll Ruccola
  • geriebener Parmesankäse nach Bedarf
  • Olivenöl nach Badarf
  • 2 grosse Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

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07. September 2012 von Gargantua
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Holundergelee mit Rotwein

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Während die diesjährige Brombeerernte etwas zu wünschen übrig ließ, es war kaum die Hälfte der Menge, die ich letztes Jahr in der gleichen Zeit ernten konnte, gab es zum Ausgleich umso mehr Holunderbeeren. Die schönsten Beeren waren zwar etwas mühsam zu erreichen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Menge war dieses Jahr so reichlich, dass ich die Gelegenheit genutzt habe, um ein neues Rezept auszuprobieren: Holundergelee mit Rotwein. Zum Entsaften habe ich die Beeren ca. 30 Minuten mit etwas Wasser gekocht. Das ist wohl nicht ganz so effizient, wie die Verwendung eines Entsafters, spart dafür aber ein Gerät im Haushalt ein. ;-) Der Saft war von guter Qualität und ergab zusammen mit einem kräftigen, trockenen französischen Rotwein ein sehr leckeres Holundergelee.

Zutaten
  • ca. 1,4-1,5 kg Holunderbeeren (man braucht 800 ml Holundersaft)
  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Rotwein trocken
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 1 Zitrone

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05. September 2012 von Jürgen
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