Ebbelränzscher

Print Friendly

Es handelt sich bei diesem Gericht nicht um eine exotische Speise aus dem Nahen Osten, sondern um die Frankfurter Version von Apfelpfannkuchen! Meine Oma, die ich niemals Zutaten habe abwiegen sehen, hat sie mir manchmal gemacht. Natürlich sind keine so gut wie die meiner Oma … Niemand konnte auch so gute Kreppel („Berliner”) machen wie sie. Oder wollte ich schreiben „harte”? Die wurden im Krieg wohl als Wurfgeschosse von Flakhelfern eingesetzt, als es sonst nichts mehr gab — klein, rund, hart. Aber geliebt habe ich sie trotzdem, sie und beinahe alles, was meine Oma gekocht hat (außer Gurkengemüse, scheußlich!).

Zutaten

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Öl
  • 400 ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 TL Zucker

Belag:

  • 2 Äpfel
  • Zimt, Zucker / Marmelade / Ahornsirup

außerdem

  • Butter zum Ausbacken

Weiterlesen →

14. April 2008 von Martina
Kategorien: Hausmannskost nach Hausfrauenart, Nachspeisenträume, vegetarisch | Schlagwörter: , , , , | 1 Kommentar

Mulligatawny (Indische Geflügelcreme-​Suppe)

Print Friendly

Das ist eines meiner Lieblings-​Suppenrezepte. Sie macht zwar etwas Arbeit, aber das Ergebnis ist die Mühe wert! Sie ist auch gut zur Resteverwertung geeignet. Etwas übriggebliebenes Brathähnchen oder andere Hühnerfleischreste kann man hier prima verarbeiten.

Die Zutatenliste läßt eher vermuten, dass es ein indisches Rezept ist. Aber es ist eine englische Erfindung — wohl während der britischen Kolonialzeit entstanden — die von der indischen Küche inspiriert wurde.

Bekannt wurde die Suppe auch durch „Dinner for One”. „I think we’ll have sherry with the soup!”

Zutaten
  • 1 Stange Porree
  • 3 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 2 Äpfel (möglichst säuerlich)
  • 1 EL Currypulver (aber ein gutes)
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 l Hühnerbrühe
  • 8 süße Mandeln
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Mango Chutney
  • 250 g Hühnerfleisch
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz

Weiterlesen →

13. April 2008 von Jürgen
Kategorien: AsiaTisch, Suppen | Schlagwörter: , , , , , , , , | 2 Kommentare

Altbayrisches Wirtshaus „Zum Dürnbräu” in München

Print Friendly

Ab und zu ist es ja mal ganz schön, kochen zu lassen. Vor allem wenn man in einer fremden Stadt zu Besuch ist. Und dann möchte man natürlich keinen Reinfall erleben. Dieses Restaurant war eine Empfehlung von Einheimischen und ich muss sagen, es war eine gute!Werbeblatt \

Das Wirtshaus „Zum Dürnbräu” existiert nach eigenen Angaben seit 1487 und zählt damit wohl zu den ältesten Gaststätten Münchens. Die Küche bietet traditionell bayerische Gerichte wie Weißwürst, Brez’n (Brezeln), Kümmelbraten, Schweinsbraten mit Kruste, Münchner Sauerbraten, saure Schweinsleber und vieles mehr.

Alle Gerichte, die wir probiert haben, waren ausgesprochen gut und schmackhaft. Die Portionen sind gut, aber nicht zu üppig — gerade richtig wie ich finde. Lediglich die Dessertportionen sind nach meinem Empfinden zu groß geraten. Aber man kann ja einen zweiten Teller ordern und sich ein Dessert teilen.

Neben der Standardkarte gibt es eine Tageskarte sowie saisonabhängige Gerichte (derzeit zum Beispiel diverse Spargelgerichte). Das ausgeschenkte Bier kommt von der Spaten-​Franziskaner-​Brauerei.

Weiterlesen →

13. April 2008 von Jürgen
Kategorien: Restaurantempfehlungen | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Sunnawirbilisalat

Print Friendly

Keine islamische Spezialität sondern der südbadische Begriff für Feldsalat … kommt wohl von der wirbeligen Form der Blätter. So ein Feldsalatröschen kann von oben schon mal wie eine grüne Sonne aussehen. Dieser Feldsalat war der definitiv letzte für diese Saison. Mit einem sehr kräftigen Geschmack und teilweise mit Blütenansätzen. Vom verbilligten Einkauf blieb nach dem Verlesen nur noch gut die Hälfte übrig.

Anstatt mit Speck oder mit Walnüssen mache ich die Soße mit Sonnenblumenkernen. Ich finde, vom Geschmack und auch vom Biss passen sie sehr gut.

Zutaten
  • 200 Gramm Feldsalat
  • 1 Teel. Dijon- oder Schalottensenf
  • 4 Essl. Sonnenblumenkerne
  • 4 Essl. Gemüsebrühe doppelt konzentriert
  • 3 Essl. Balsamico Bianco
  • 2 Essl. Distelöl
  • 1 Essl. Kürbiskernöl
  • 1/2 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer

Weiterlesen →

12. April 2008 von Martina
Kategorien: Hausmannskost nach Hausfrauenart, Salate, vegetarisch | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Rhabarber Crumble

Print Friendly

Zum Samstagnachmittagskaffee gibt’s heute den ersten Rhabarber. Mein Streuselgatte meinte, er hätte mal was gegessen, das war „nur Rhabarber und Streusel”. In Fachkreisen nennt man das glaube ich Crumble, und ich habe noch nie einen/​eines gemacht … aber heute! Bei Gabi Frankenmölles USA kulinarisch bin ich mal wieder fündig geworden. Da ich eine Tarte-​Form verwendet habe und mein Streuselgatte viele, viiiieeele, viiiiiiieeeeeeele Streusel haben möchte, habe ich die doppelte Portion Streusel zubereitet (aber die einfche Rhabarber). Das Ganze brauchte in meinem Herd dann knapp 45 Minuten, bis es so war, dass es mir zusagte. Jetzt muss es abkühlen, und ich bin gespannt, wie das schmeckt. Ist total lecker (Hilfe, ich hab’ mich überfressen! ;) ), wenn auch für meinen Geschmack leicht zu viele Streusel drauf sind :D . Ich schätze mal, das Originalrezept, wie ich es unten aufgelistet habe, ist okay. Für 8 Personen? Ha! Wohl für Schneewittchen und die sieben Zwerge? Kriegen wir auch zu zweit auf!!!

Jedenfalls ist es total einfach zuzubereiten, sowas kann man sicher schön mit Kindern machen.

Zutaten für ein Rezept
  • 1 kg Rhabarber
  • 4 Essl. Orangensaft
  • 1 Pack. Vanillezucker
  • Zucker nach Geschmack
  • 1 Essl. Vanillepuddingpulver
Steusel
  • 175 Gramm Brauner Zucker
  • 100 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Haferflocken
  • 1/2 Teel. Zimt, Prise Salz
  • 125 Gramm Weiche Butter

Weiterlesen →

12. April 2008 von Martina
Kategorien: Hausmannskost nach Hausfrauenart, Kuchen und Gebäck, Nordamerika | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Seite 264 von 296« Erste263264265Letzte »