Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Foto: Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Gegrillte Hähnchenkeulen mit Honig-Senf-Bier-Marinade

Bisher war ja noch nicht viel Gelegenheit, um den Grill anzuwerfen. Aber jetzt war es endlich soweit. Und ich habe die diesjährige Grillsaison mit einem neuen Rezept eröffnet: Hähnchenkeulen, die mindestens 12 Stunden in einer Marinade aus Bier, Honig, Senf und ein paar weiteren Würzzutaten. Wegen der langen Marinierzeit bereitet man die Hähnchenkeulen am besten am Vortag zu, denn sie dürfen gerne auch länger als 12 Stunden durchziehen. Nach dem Braten serviert man die Hähnchenteile mit Limettenschnitzen. Die sollte man auch wirklich dazu geben, denn ein paar Spritzer Limettensaft runden das ganze erst richtig ab.

Zutaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Bier
  • 100 ml Ketchup
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL Worcestershiresauce
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Dijonsenf
  • 12 Hähnchenkeulen (man kann auch Teile mit Rückenstück nehmen, die man dann am Gelenk in zwei Teile teilt)
  • 3 Limetten
  • Salz

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Für die Grillparty: Currywurst "polnisch"

Foto: Currywurst "polnisch"

Wurst zu groß oder Brötchen zu klein: Currywurst „polnisch“

Letztens hatte ich mal wieder Lust auf Currywurst. Auf der Nachkochliste stand noch ein Rezept von der Webseite eines bekannten Ketchup-Herstellers (der momentan für 20 Mrd. US$ übernommen werden soll – erstaunlich wieviel man mit Ketchup verdienen kann ;-)). Den Namen lasse ich mal unerwähnt, weil ich seinen Ketchup natürlich nicht verwendet habe, sondern meinen selbstgemachten. 😉

Das Rezept hat mir gut gefallen (fragt mich aber nicht, was an der Currywurst polnisch ist). Die glasierten Zwiebeln geben der „polnischen“ Currywurst eine völlig andere Geschmacksrichtung als beispielsweise die nach [intlink id=“7850″ type=“post“]Tim Mälzers Rezept[/intlink] zubereitete. Da die Zwiebeln durch das glasieren mit Zucker eine deutliche Süße haben, sollte der Ketchup möglichst nicht so süß sein. Auch das spricht gegen gekauften, der ist in der Regel doch deutlich süßer als der selbsgekochte.

Beim Einkauf der Zutaten sollte man übrigens darauf achten, dass Brötchen und Wurst zusammenpassen, und nicht winzig kleine Baguettebrötchen und riesengroße Bockwürste nehmen, so wie ich das – wenn auch unfreiwillig – getan habe. Aber es gab halt nur noch diese Brötchen und diese Riesenwürste. Auf dem Foto oben sieht man das Ergebnis: Es brauchte zwei Brötchen für eine Wurst! Wollte man das so essen, wäre eine Riesensauerei vorprogrammiert gewesen, also habe ich die Wurst dann doch lieber in der Mitte geteilt. 😉

Dieses Currywurstrezept ist prima für den sommerlichen Grillabend geeignet (falls es denn diesen Sommer mal wieder ordentliches Grillwetter gibt). Die Zwiebeln sollte man vorbereiten. Dann braucht man nur noch die Würste kurz grillen, während man Zwiebeln und Ketchup in der Warmhaltezone des Grills warm hält. Und dann kann sich jeder seine persönliche Currywurst zusammenbauen.

Zutaten
  • 6 Bockwürste
  • 6 Baguettebrötchen
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • 400 g Zwiebeln
  • 2 gestrichene EL Zucker
  • 100 ml Kalbs- oder Rinderfond
  • 250 ml [intlink id=“1470″ type=“post“]Tomatenketchup[/intlink]
  • 1 TL mildes Currypulver

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Jürgen
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New-York-Hotdogs in Frankfurt

Foto: New-York-Hotdog mit Zwiebeln und Senf

New-York-Hotdog mit Zwiebeln und Senf

Ich weiß nicht, ob es in New York wirklich solche Hotdogs gibt. Meine einzige Hotdog-Erfahrung in den USA war 1995 bei einem Aufenthalt in Washington D.C. Und was wir dort an einem Hotdog-Stand vor dem Smithsonian National Air and Space Museum serviert bekamen, war dermaßen unterirdisch, dass ich danach nie wieder ein Hotdog in Amiland angerührt habe. Dieser Hotdog war definitiv die zweitschlechteste Wurst, die ich jemals an einem Imbissstand gegessen habe!

Bei selbstgemachten Hotdogs bleiben einem solche Enttäuschungen zum Glück erspart. Im Gegensatz zu den Hotdogs Deluxe gibt es hier keine Röstzwiebeln. Stattdessen werden die Zwiebeln im Ketchup weich gedünstet und das ganze pikant abgeschmeckt. Beim Grillabend läßt sich das am besten direkt auf dem Grill erledigen. Einfach alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und aufs Feuer stellen. Sobald die Soße köchelt den Topf etwas zur Seite stellen, so dass die Soße nur noch leicht simmert. Nach ca. 15 Minuten den Topf in die „Warmhaltezone“ verschieben, damit nichts anbrennt.

Eigentlich gibt es ja spezielle Hotdog-Brötchen: länglich, weich… unessbar ;-). Ich nehme stattdessen gerne Baguettebrötchen. Die haben ebenfalls diese längliche Form, schmecken aber um Längen besser.

Die Wahl der Würstchen ist Geschmacksache: Bockwürste, Wiener, Frankfurter oder (für die Vegetarierfraktion) Sojawürstchen – geht alles. Wichtig ist aber, dass die Würstchen angebraten und nicht einfach in heißem Wasser erwärmt werden.  Der geriebenen Käse ist optional – ich mag die Hotdogs mit und ohne gleichermaßen. Ach ja, eines noch: Die Zwiebel-Ketchup-Soße sollte man nicht zu scharf machen. Wer es gerne schärfer mag kann ja mit Chiliflocken noch nachschärfen. Und nun viel Spaß beim Nachkochen – ist wirklich kinderleicht.

Zutaten
  • 2 große Zwiebeln
  • 125 ml Tomatenketchup
  • 2 TL Weißweinessig
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • Prise gemahlene Chili
  • 6 große Bockwürste
  • 1 EL Öl
  • 6 Baguette-Brötchen
  • 4 EL Dijon-Senf
  • ggf. 6 EL geriebenen Käse (z.B. Cheddar oder Emmentaler)

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Jürgen
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Selbstgemachter Tomatenketchup – Jetzt mit verbesserter Rezeptur ;-)

Foto: Selbstgemachter Tomatenketchup

Selbstgemachter Tomatenketchup nach einem Rezept der „Kochprofis“

Wenn ich in der Produktwerbung von einer „verbesserten Rezeptur“ lese, tue ich das instinktiv als Werbegeblubber ohne nennenswerten Wahrheitsgehalt ab. Tatsächlich ist mir auch noch nie aufgefallen, dass ein derart beworbenes Produkt anders oder gar besser geschmeckt hätte. Bei diesem Ketchup ist das natürlich ganz anders. 😉 Tatsächlich gefällt mir dieser Ketchup besser als mein bisheriges Rezept für Tomatenketchup. Zum einen liegt das an der langen Kochzeit, die für eine sämigere Konsistenz führt und auch die etwas andere Würzung spielt eine Rolle. Die Gewürze am Ende der Kochzeit zu entfernen ist auch eine gute Idee. Bei längerer Lagerzeit ist mir bei dem alten Rezept wiederholt aufgefallen, dass der Ketchup seinen Geschmack verändert hat, weil z.B. der Liebstöckel (vermute ich mal) im Laufe der Zeit sein Aroma verstärkt abgegeben hat. Das kann einem hier nicht passieren.

Das Rezept habe ich übrigens aus der Sendung „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ vom 8.8.2012. Allerdings gab es dort so gut wie keine Mengenangaben, so dass ich diese selber festlegen musste – zum Teil nach Augenmaß, zum Teil nach den Mengen aus dem alten Rezept. Und das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

Zutaten
  • 150 g Zucker
  • 200 g Zwiebeln
  • 20 g Knoblauch
  • 1,2 kg Tomaten
  • 250 ml Essig
  • 100 ml Weißwein
  • 20 g Salz
  • 20 g gekörnte Gemüsebrühe
  • 70 g Maisstärke
Gewürzei mit
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6-7 Nelken
  • 2 EL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Zweige Majoran
  • 2 Stängel Basilikum
  • 1 Stück Zimtstange ca. 4 cm

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Jürgen
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Teufelssosse zu Chicken Fajitas (oder für den Grillabend)

Zu den Chicken Fajitas braucht’s unbedingt auch eine scharfe Soße. Diese hier ist zwar nicht so ganz authentisch, geht dafür aber wesentlich schneller als die Paprika-Chili-Soße.

Foto: Zutaten für die Teufelssosse

Zutaten für die Teufelssosse

Zutaten
  • 250 ml Tomatenketchup
  • 2 – 3 TL Sambal Oelek
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine rote Paprikaschote
  • Spritzer Tabasco
  • Salz

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Jürgen
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Currywurst reloaded – die „Profiversion“

Nachdem der erste Versuch, eine Soße für eine Currywurst selber zu machen, nicht gerade ein voller Erfolg war, kam diesesmal das zweite Rezept zum Einsatz. Es war das, welches ich eigentlich schon beim letzten Mal machen wollte, für das mir jedoch eine ganz entscheidende Zutat fehlte.  Das Rezept stammt aus einer Sendung „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ und wurde seinerzeit von Martin Baudrexel gekocht. Das ganze ist eine sehr einfache Angelegenheit. Lediglich das Reduzieren der Cola dauert etwas. Aber in der Zwischenzeit kann man ja schon mal die Streichholzkartoffeln (das war die „Sättigungsbeilage“) und die Würste vorbereiten.

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Jürgen
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Selbstgemachter Tomatenketchup

Gerade in ertragreichen Tomatenjahren weiß man oft gar nicht wohin mit den vielen Früchten. Lange halten tun sie nicht gerade und allzu viele Möglichkeiten sie länger zu lagern gibt es nicht. Zwar kann man sie einfrieren, aber dann eignen sie sich nur noch für Suppen und Soßen, weil die Struktur sehr leidet. Warum also nicht mal Tomatenketchup selber machen? Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen und das Ergebnis belohnt hinreichend für die Mühe. Der selbstgemachte Ketchup hat außer dem Namen nicht viel mit den industriellen Fertigprodukten gemein.  Je nach Zutaten kann man ihm die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen geben. feurig-pikant, mit Curry, mit Kräutern oder auch mit diversen anderen Gemüsen. Und Ketchup muss auch nicht unbedingt rot sein: mit Lauch oder Spinat drin bekommt man eine grasgrüne Variante.

Zutaten Grundrezept:
  • 200 ml Essig
  • 20 g Salz
  • 80 g Zucker
  • 40 g Speisestärke
Ketchup Hausfrauen-Art
  • Grundrezept plus
  • 500 g reife Tomaten
  • 200 g rote Paprika
  • 100 g Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Liebstöckel
  • 1 TL edelsüßen Paprika

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Jürgen
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Hausgemachte Hamburger

Hamburger-Chaos

Hamburger sind eigentlich was ganz tolles … Ich bin ja schon so alt, ich konnte schon alleine denken, bevor der erste McDonalds in Frankfurt aufgemacht hat. Und ich habe auch schon vorher Hamburger gegessen. Frankfurt war von den Amerikanern besetzt, pardon, nein, Frankfurt gehörte in den Bereich der amerikanischen alliierten Truppen. Oder so. Und die hatten Hamburger-Buden. Da wurden die Hamburger ganz frisch gemacht und nicht genormt. Das Fleisch kam vom Grill und die Zutaten waren das Geheimnis jedes einzelnen Ladens. Sehr lecker die von dem Imbiss-Stand vor Merz auf der Eckenheimer – mit Sauerkraut! (Kennt noch jemand diesen Imbiss?)

Dann kamen die großen Hamburger-Ketten und wir Teenager fanden, dass es nichts Leckereres auf der Welt gäbe als diese wabbeligen Dinger, die dort als Hamburger verkauft werden … eine lang andauernde Phase. Aber inzwischen bin ich darüber mehr als hinweg. Da jeder Besuch bei McKing & Co. die Enttäuschung nur vertieft, wird die Rückfallquote auch immer kleiner. Aber selbst gemacht, da sind Hamburger was anderes! Ich liebe sie mit echten Brötchen, nicht mit den süßen Hamburger Buns. Dazu kommt Eisbergsalat, Zwiebeln, Tomaten, Salatgurken, Gewürzgurken, Miracle Whip, gebratener Speck, in Butter angebratene, mit Zucker karamelisierte und mit Essig abgelöschte Zwiebelwürfel, Ketchup, Löwensenf, Chilisoße, Chester-Käse (von der billigsten Schmelzkäsesorte; eine Sünde muss sein) und selbstgemachte Rindfleischbuletten aus Rinderhack, Ei und einem Löffel Sahne, in der Grillpfanne gebraten.

Heraus kommen Turmbauten, ein BigMäc ist ein Sch… dagegen. Essen kann man die natürlich nur mit Lätzchen, und wieso ist eigentlich immer das Brötchen zu kurz?

Ich liebe es.

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Hausgemachte Hamburger

Martina 9:25