Rindswurst mit Schweizer Anleihe

Frankfurter Rindswurst mit papet voudois

Frankfurter Rindswurst mit papet voudois

Ich bin bekennender Fan von Rindswurst, Frankfurter Rindswurst natürlich. Gibt’s es woanders in Deutschland noch Rindswurst, ich weiss es nicht. Jetzt komm mir keiner mit roter Wurst, das ist eine Schweinswurst und schmeckt ganz anders. Frankfurter Rindswurst ist einzigartig und kann mittlerweile auch bei dem kultigen Hersteller Gref-Völsing aus Frankfurt auch online bestellt werden. Manchmal wird die Rindswurst an Frittenbuden auch als Rindscurrywurst angeboten. Das ist ein Sakrileg. Die Rindswurst gehört nur in siedendes Wasser, mehr nicht. Allerdings gibt es bei der traditionellen Form Frankfurter Rindswurst zu servieren durchaus ein Problem. Sie wird mit Brot und Senf oder mit Sauerkraut angeboten. Mit Brot vollstopfen möchte ich mich nicht und mit Sauerkraut schon gar nicht. Die Variante mit mit Kartoffelsalat geht, ist aber auch nicht meins. Unsere Schweizer Nachbarn, haben fast ein Nationalgericht Saucisson mit Papet vaudois. Papet vaudois ist in Bouillon gegarte Kartoffelstücken mit Lauch. Das passt doch. Zur Papet Vadois isst man üblicherweise eine Wurst die näher an der Westfälinger dran ist, mir aber egal zu meiner Frankfurter Rindswurst passt es super.

 

Zutaten
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Esslöffel Butter
  • 20 ml Weisswein
  • 1 Esslöffel Essig
  • ½ Stange Lauch
  • Hühnerbrühe nach Bedarf
  • 1 Frankfurter Rindswurst
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Sauce Tartare – ein Klassiker für die Grillparty

Foto: Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

So, bevor die Grillsaison endgültig zu Ende geht, schnell noch diese leckere Grillsoße verbloggen. Ich bin erstaunt, dass ich das nicht schon längst mal getan habe – oder habe ich es nur vergessen und jetzt doppelt gepostet?

Sauce Tartare gehört für mich zur Grundausstattung einer Grillparty. Diese Version der Soße ist jetzt nicht gerade das Originalrezept, gefällt mir aber besonders gut. Die Soße enthält sehr viele Kräuter – vor allem Estragon. Da Estragon nicht allzu intensiv ist, kann man ruhig reichlich dazugeben. Die übrigen Zutaten sorgen dafür, dass der Estragon nicht dominiert, aber der Sauce Tartare eine feine Kräuternote gibt.

Die Soße passt zu praktisch allem Kurzgebratenen – egal ob vom Schwein oder vom Rind, zu Tafelspitz oder Roastbeef. Auch zu Hühnchen oder Pute, wobei ich hierfür eher den schnellen 1-2-3-Dipp von Mario Kotaska oder eine Saté-Soße nehmen würde.

Zutaten
  • 3 hartgekochte Eier
  • 200 ml saure Sahne
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 1 EL in Salz eingelegte Kapern (notfalls gehen auch die sauer eingelegten)
  • 1 EL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4-5 Zweige Estragon
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Mayonnaise
  • 2-3 ELZitronensaft
  • 100 ml süße Sahne
  • Prise Cayennepfeffer

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Johannisbeer-Chutney

Foto: Johannisbeeren-Chutney

Johannisbeeren-Chutney

Man könnte meinen Petrus macht sich einen Spaß daraus, es an jedem Wochenende genau dann regnen zu lassen, wenn ich etwas vorhabe. Und so fiel auch der letzte Versuch einen Grillabend im Freien zu veranstalten buchstäblich ins Wasser. Ausgefallen ist er allerdings, dank ersatzweise bereit gestelltem Gasgrill und einem halbwegs regengeschützen Plätzchen, dann doch nicht. Trotz Sauwetter war es lecker und ich konnte endlich mein Johannisbeer-Chutney zum Einsatz bringen. Das hatte ich, Dank üppiger Johannisbeerernte schon Anfang Juli gekocht. Ein schönes Chutney ist das. Passt sehr gut zu allem Kurzgebratenem, egal ob Schwein oder Rind. Auch zu Wild kann ich mir das sehr gut vorstellen, z.B. als Ersatz für die altbekannte Preiselbeerbirne. Weniger gut hat es mir zu Hühnchen gefallen. Da nehme ich doch lieber wieder die erprobte Erdnusssoße. Leider bin ich mit dem Posten dieses Beitrags etwas spät dran, und die Johannisbeeren-Zeit ist schon längst vorbei. Ich kann daher nur empfehlen, dieses Chutney für das nächste Jahr auf die Nachkochliste zu setzen. 😉

Zutaten
  • 150 g Schalotten
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Zucker
  • 80 ml Rotwein
  • 50 ml Rotwein-Essig
  • 2 Lorbeerblätter
  • eine Prise Salz
  • 350 g Johannisbeeren, Stiele bereits entfernt!
  • 200 g Gelierzucker 1:1

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Jürgen
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Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Koriander-Pesto

Foto: Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Korianderpesto

Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Korianderpesto

Und noch einmal gab es ein Koriander-Pesto. Im Gegensatz zu der mediterranen Variante mit Parmesan und Olivenöl, geht dieses geschmacklich klar in Richtung Asien. Und auch das ist sehr lecker und hat einen feinen Koriandergeschmack. Wichtig ist nach meinem Empfinden, dass man nicht mit Zitronensaft geizt. Nicht nur das Pesto kann einen guten Schuss davon vertragen, auch der fertige Salat gefällt mir besser, wenn er nicht nur mit etwas Limettensaft abgeschmeckt wird. Daher habe ich noch fast den kompletten Saft einer Zitrone zugegeben. Das geröstete Sesamöl ist ebenfalls eine Ergänzung von mir. Die Idee kam mir beim Abschmecken des fertigen Salates und ich finde, sie verbessert ihn noch einmal. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Salat mit scharf gebratenen Streifen von der Rinderhüfte (oder -filet) noch etwas besser wird, als mit dem krümeligen Rinderhack. Das probiere ich bei Gelegenheit nochmal aus.

Zutaten
  • 100 g Glasnudeln
  • 150 g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 rote Chili (je nach gewünschter Schärfe)
  • 3 EL Erdnussöl
  • 1-2 TL geröstetes Sesamöl
  • 3 Limetten
  • 1 Zitrone
  • 40 g Cashew-Nüsse
  • 2-3 EL Fischsoße
  • Salz,
  • Pfeffer
Für das Koriander-Pesto
  • 1 Bund Koriander (ca. 80 g)
  • Haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Cashewkerne
  • 60 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Salz
  • etwas gemahlene Chili
  • 1 Zitrone
  • Prise Zucker

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Jürgen
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Der kleine Luxus zum Sonntag: Rinderfilet in Champignon-Rahm zu Tagliatelle

Foto: Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Das ist ein sehr feines Sonntagsessen. Zartes Rinderfilet und dazu eine schöne Pilzrahm-Soße in die ich mich hineinsetzen könnte. Als Beilage würde ich eigentlich lieber Kartoffelkroketten nehmen. Aber das ist nichts, was ich bei warmem Sommerwetter mache. Das ist eher eine Beilage für die kühlere Jahreszeit. Stattdessen habe ich Tagliatelle genommen. Die passen ebenfalls sehr gut.

Auch wenn ich Sonntags meistens etwas mehr Zeit zum Kochen habe, schätze ich es hin und wieder, wenn das Kochen an diesem Tag schnell geht. Und schnell geht es wirklich. Nach einer halben Stunde steht das Essen auf dem Tisch. Von daher ist es auch ein sehr schönes Feierabendessen.

Zutaten
  • 300 g Rinderfilet oder Rinderfiletspitzen
  • 250 g braune Champignons
  • 2 El Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 kleine Möhren
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL extrascharfen Senf
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 125 ml süße Sahne
  • Pfeffer
  • Salz
  • 200 g Tagliatelle

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Jürgen
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Höllisch scharfe grüne Bohnen mit Rinderhüfte

Foto: Scharfe grüne Bohnen und Rinderhüfte

Dank Habanero höllisch scharf: grüne Bohnen mit Rinderhüfte

Kürzlich brauchte ich mal wieder Chili-Nachschub. Am liebsten nehme ich die kleinen, scharfen. Beim letzten Einkauf gab es die leider nicht und ich musste große Pepperoni nehmen. Die waren so lasch, dass ich regelmäßig noch mit getrockneter, gemahlener Chili nachwürzen musste. Auch diesesmal gab es die kleinen Chilis nicht. Dafür hatte der Edeka mexikanische Habaneros im Angebot. Die habe ich noch nie verwendet und so packte ich neugierig eine Packung in den Einkaufswagen.

Vor dem ersten Einsatz habe ich natürlich erstmal ein Stückchen probiert. Mein lieber Schwan, die sind wirklich höllisch scharf! Meine Absicht eine ganze in das Gericht zu geben, habe ich gleich aufgegeben und eine halbe, entkernte Schote genommen. Das war immer noch sehr sehr scharf, war für mich aber noch okay. Weniger schärfetolerante Esser, sollten aber lieber auf Habaneros verzichten.

Die scharfen Bohnen mit Rinderhüfte sind sehr lecker und würzig. Ich habe es etwas soßiger gekocht, als das Originalrezept und statt breiter Nudeln Reis als Beilage gemacht.

Zutaten
  • 350 g grüne Bohnen
  • 300 g Rinderhüfte
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 3 TL Speisestärke
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-cm-Stück Ingwer
  • 1 TL grüne Currypaste
  • 2 EL Austernsoße
  • 1 EL Fischsoße
  • 1-2 TL Zucker
  • 1 kleine Chilischote oder 1/2 Habanero
  • Pfeffer

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Jürgen
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Das längste Gulasch: Paprikagulasch aus dem Ofen

Foto: Paprikagulasch aus dem Ofen

Paprikagulasch aus dem Ofen

Es gibt Tage, da will mir einfach nichts einfallen, was ich kochen könnte – oder ich sitze vor der Planung für die nächsten Tage und es gibt noch eine Planungslücke. Dann blättere ich entweder in einem Kochbuch oder – immer öfter – in einem der zahlreichen Blogs aus Frau Lottas Blogroll. Meistens kommt dann recht schnell eine Inspiration – vor allem wenn es appetitliche Fotos zu den Rezepten gibt. 😉 Diesesmal kam die Inspiration allerdings per Twitter- in Form eines Hinweises von @nele_we auf ein neu entdecktes Kochblog: Cucina e Passione. Leckere Fotos machen Appetit sich dort etwas näher umzuschauen. Das Blog ist noch vergleichsweise jung (der erste Eintrag stammt aus dem Juli  2012) und daher ist die Zahl der Rezepte noch recht übersichtlich. Aber es sind sehr schöne Rezepte dabei. Und als ich beim Durchblättern auf das „Pikante Paprikagulasch“ kam, hätte ich das am liebsten sofort gekocht. Aber das ist absolut kein Rezept für spontanes Nachkochen. Die Garzeit ist mit zwölf Stunden angegeben. So was kann ich wochentags natürlich nicht machen, und so habe ich es für den Sonntag eingeplant. Allerdings gab es beim Nachkochen ein Problem: Mein Backofen schafft so tiefe Temperaturen nicht. Auf niedrigster Stufe steigt die Temparatur auf 140 Grad. Macht aber nichts, die Garzeit verkürzt sich dadurch auf ca. 6 Stunden und das Gulasch wurde trotzdem unglaublich zart, saftig und schmackhaft. Die im Originalrezept angegebene Menge Rinderfond habe ich nicht gebraucht. Ich nehme an, das lag an der kürzeren Garzeit. Daher habe ich meine abgewandelten Zeiten und Mengen in eckige Klammern geschrieben. Übrigens: auch bei diesem Rezept wird das Fleisch nicht angebraten! Das hatte ich früher eigentlich immer gemacht. Das erstemal nicht mehr bei diesem Rinderragout nach Jamie Oliver.

Zutaten
  • 500 g Gulaschfleisch (möglichst Rinderwade)
  • 2 Rinderbeinscheiben mit möglichst viel Mark (ca. 500 g)
  • 5 mittelgroße Gemüsezwiebeln (ca. 500 g)
  • 5 – 8 Knoblauchzehen [ich habe 8 genommen]
  • 2 EL Butterschmalz
  • 100 ml Rotwein
  • 1 l Rinderfond [bei mir genügten 750 ml]
  • 3 EL Tomatenmark
  • 3 EL Rotweinessig
  • 50 g Paprika, edelsüß
  • 2 Chillischoten
  • 3 Lorbeerblätter
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz

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Jürgen
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Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Artischocken-Rinderfilet-Spiesse mit Espresso-Risotto

Authentische Wintergerichte zu kreieren finde ich garnicht so einfach. Garnicht winterlich finde ich jetzt Zubereitungen mit typischen Sommergemüse, wie Tomaten. Nun gut könnte man sagen, die gibt’s auch in der Dose oder getrocknet. Winterlich sind für mich, auch von der Textur her, Artischocken. Robust, nicht einfach in der Zubereitung und im Geschmack haben sie etwas morbides, das ist schon nicht mehr nur Herbst. Auch wenn ich weiss, das meine Artischocken aus einem spanischen Treibhaus kommen, auch in Spanien ist Winter! Auf jeden Fall ist das Espresso-Risotto, das ich bei Chezuli, einem Blogkollegen gefunden habe, im Geschmack sehr winterlich und hat nichts mit einem sommerlichen Risotto zu tun. Bei Chezuli gab es dazu ein Rinderfilet. Ich habe die Artischocken mit dem Rinderfilet verheiratet und daraus einen Artischocken-Rinderfilet-Spiess gemacht. Die Peperonata gibt einen frischen, etwas schärferen Kontrast zu den vorherrschenden Wintergeschmacksnoten.

 Zutaten für 2 Personen
  •  1 Rinderfilet
  • 1 grosse Artischocke, oder 2 kleine Artischocken
  • 150 g Arborio-Reis
  • 1 doppelten Espresso
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1/4 Knoblauchzehe
  • 8 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

Für die Peperonata, siehe Rezept

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Spaghetti Bolognese nach einem Rezept von Frank Oehler

Foto: Sauce Bolognese nach Frank Oehler

Sauce Bolognese nach Frank Oehler

Wenn Kochprofis Standardgerichte kochen, muss das nicht zwangsläufig innovativ oder originell sein, wie man beispielsweise bei Tim Mälzers Spaghetti Carbonara sieht. Ganz anders dagegen diese Soße Bolognese von Frank Oehler. Zunächst war ich ja etwas skeptisch: Currypulver und Orangenabrieb in Verbindung mit den mediterranen Kräutern. Ob das gut geht? Zumal bei dem Rezept auf der RTL2-Seite zum Teil die Mengenangaben für die Kräuter und Gewürze fehlten. Und auch das Video war da nur eingeschränkt hilfreich, da dort eine deutlich größere Menge für den Restaurantbetrieb zubereitet  wurde. Also bin ich mit Curry, Rosmarin und Co. erstmal vorsichtig zu Werke gegangen und habe später nachgwürzt. Beim Orangenabrieb habe ich nicht die volle Menge von einer ganzen Orange genommen, sondern nur die Hälfte. Es wäre mir sonst wohl zu „orangig“ geworden. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ein ganz anderer Geschmack, als man ihn von der klassischen Bologneser Soße kennt, aber trotzdem lecker. Auf den geriebenen Parmesan, sonst absolut unverzichtbar, kann ich bei dieser Version übrigens durchaus mal verzichten.

Zutaten
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (Schwein & Rind)
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1 Dose (á 400 g) passierte Tomaten
  • 100 ml Rotwein
  • Salz
  • 1 EL Rosmarinnadeln
  • 2 TL Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Currypulver
  • etwas gemahlene Chilli
  • 1 EL Honig
  • 2-3 EL Balsamico
  • 1 unbehandelte Orange
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 400 g Spaghetti
  • etwas geriebenen Parmesan

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Jürgen
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Pikantes Rindergeschnetzeltes mit Champignons auf asiatisch

Foto: Asiatisches Rindergeschnetzeltes mit Champigons

Asiatisches Rindergeschnetzeltes mit Champigons

Ein sehr würziges aber trotzdem mildes, asiatisches Gericht ist dieses Rindergeschnetzelte. Ich weiß nicht, ob es authentisch ist, aber es ist lecker. Wichtig ist, dass das Fleisch gut abgetrocknet ist und bei großer Hitze angebraten wird. Es darf auf keinen Fall „im eigenen Saft“ schmoren. Je dünner man die Streifen schneidet, umso kürzer die Garzeit. Bei mir waren sie knapp 1/2 cm dick und nach zwei Minuten fertig.

Zutaten
  • 350 g Rinderhüftsteak
  • 3 EL Fischsoße
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 TL brauner Zucker
  • ein 2-cm-Stück Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 350 g Champignons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Erdnussöl
  • 3 EL Austernsoße
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 2 gehäufte TL Speisestärke
  • 3 EL Wasser

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Jürgen
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Pikantes Rindergeschnetzeltes mit Champignons auf asiatisch

Jürgen 11:29