Gefüllte Hähnchenbrust sizilianisch mit Vanillesahnesoße

Foto: Hähnchenbrust mit sizilianischer Füllung in der Pfanne

Hähnchenbrust mit sizilianischer Füllung

Nachdem die letzten Wochen vor Weihnachten einigermaßen stressig waren, blieb mir nur wenig Zeit zum Kochen. So kamen meist schnelle, bewährte Gerichte auf den Tisch. Einmal sogar, ich muss es gestehen ;-), ein Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe. Aber am Freitag war der Stress dann vorbei. Erholsame Feiertage und ein paar zusätzliche freie Tage zwischen den Jahren standen an. Und so hatte ich genug Muße, um mal wieder etwas aufwändiger zu kochen. Diese gefüllte Hähnchenbrust hatte ich schon eine Weile auf meiner Nachkochliste stehen. Das Rezept ist nicht besonders schwierig. Lediglich das Aufschneiden, Füllen und Aufrollen der Hähnchenbrust ist etwas tricky. Im Rezept stand, dass die Rollen durch den Parmaschinken von alleine halten. Das stimmte nicht so ganz. Bei einer Rolle ist mir ein Stück Schinken beim Wenden abgerissen (man sieht es auf dem Foto oben). Später ist diese Rolle dann aufgegangen und die Füllung quoll hervor. Beim nächsten Mal werde ich sie doch lieber mit Küchengarn umwickeln.

Diese Hähnchenbrustrollen lassen sich gut schon Vortag vorbereiten. Wenn sie am gleichen Tag zubereitet werden, sollte man sie auf jeden Fall mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, damit die Füllung ihr Aroma entfalten kann. Auch für die Soße sollte man sich Zeit nehmen und diese während die Rollen im Ofen braten auf kleiner Flamme simmern lassen.

Zutaten
  • 2 Hähnchenbrüste à 200 g
  • 6 grosse Scheiben Parmaschinken
  • 2 EL Olivenöl
für die Füllung
  • 4 EL Semmelbrösel
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Sultaninen
  • 2 EL Pinienkerne
  • 4 EL Marsala
  • 75 g Ricotta
  • 3 EL Parmesan
  • 1/2 TL weisser Pfeffer
  • 1/4 TL gemahlenen Koriander
  • 3 Salbeiblätter
  • Prise Muskat
  • 1/4 TL Orangenschale
  • Salz
für die Soße
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 75 ml Marsala
  • 150 ml Hühnerbrühe
  • 1 kleine Vanilleschote
  • 150 ml  süße Sahne

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Aldi-Weintest Nr. 13: 2007er Chardonnay Sicilia IGT

Eigentlich wollte ich nach dem – für mein Empfinden – überteuerten Fritz-Keller-Wein ja mal schauen, was es sonst so an Kaiserstühler Weißburgundern aus dem Jahr 2007 in den umliegenden Supermärkten zu kaufen gibt – nun, bisher leider nichts. Seitdem der Toom in meiner Nähe umgebaut und sein Weinsortiment deutlich reduziert hat, ist die Auswahl merklich geschrumpft.

Also gab es erst mal einen weiteren Neuzugang aus dem Aldi-Sortiment: einen 2007er Chardonnay aus Sizilien IGT (= Indicazione Geografica Tipica, sozusagen die italiensiche Version des französischen Vin de Pays).

Im Glas zeigt der Wein ein kräftiges Gelb und er duftet intensiv nach Melone, Vanille und Banane. Auf der Zunge spürt man dann noch einen leichten Honig- und Holzton. Dazu kommt eine angenehme, zurückhaltende Säure. Insgesamt ein sehr saftiger Wein, der mir auch im Abgang gefällt.

Der Preis beträgt 3,49 € für eine Flasche. Das ist nach meinem Empfinden fair und sorgt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Pasta con le sarde

Wir hatten die Doraden schon gekauft, als ich in der Fischtheke Sardinenfilets entdeckt habe. Fertig filetierte Sardinen sind ein Grund, zuzuschlagen. Ich habe schon kiloweise Sardinen geschuppt, ausgenommen und filetiert, und das ist wirklich nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Also gingen 6 schöne Doppel-Filets mit nachhause. Was ich damit mache, ist immer klar: Pasta mit Sardinen, nach sizilianischem Rezept.

Auf Lipari haben wir das zum ersten Mal gegessen, Nudeln mit gebratenen Sardinen und viel wildem Fenchel. Der wiederum ist hier leider nicht zu bekommen, weswegen ich in Gemüseabteilungen immer heimlich das Fenchelgrün von den Knollen zupfe, noch ein, zwei einpacke und mit dem Gedanken, dass außer mir sowieso keiner das Fenchelgrün verwenden wollte und es weggeworfen werden würde, zur Kasse tappe. Dort wundern sich die Kassiererinnen dann oft über den grünen Beutel … zusammen mit Pinienkernen und Rosinen entsteht ein Gericht, das die arabischen Einflüsse auf die Küche Siziliens nicht verheimlichen kann.

Ingredienti
  • 300 g Sardinenfilets
  • 4 in Salz eingelegte Sardellen
  • 2 Fenchelknollen mit viel Grün
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Fenchelsamen, ganz
  • 30 g Rosinen
  • 30 g Pinienkerne
  • 100 g Paniermehl
  • 1 Tasse Olivenöl
  • 1 Prise Safran
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g Pasta (ich mag am liebsten Spaghetti dazu, aber Penne oder Maccheroni oder jede ARt von Röhrennudeln ist ideal.
  • Pecorino
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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Artischocken „muddicati“

Wunderbare, kleine lila Artischocken habe ich bekommen. Die sind ungefähr walnussgroß und eignen sich hervorragend, mit allem drum und dran zubereitet und gegessen zu werden. Nur – wie zubereiten?

Herrje, mein sizilianisches Kochbuch. Leider ist es auch auf Sizilianisch geschrieben. Muddicati ist irgendein Dialektwort, dessen Übersetzung mir nicht gelungen ist. Die Anweisung per Google Translator ist – ähm – nicht recht brauchbar …

Sauberkeit Artischocken Entledigen die äußeren Blätter und die Beibehaltung der meisten Angebote. Löschen Sie den oberen und in Viertel schneiden, nachdem sie auf den Weg nach ein paar Minuten in Wasser und Zitrone, waschen und Abfluss. Metterli in einem Topf mit Knoblauch, Salz, Öl, Pfeffer und Petersilie, Deckel und lassen Sie kochen für 20 Minuten über das Hinzufügen, wenn nötig, ein paar Esslöffel Wasser. Eine Küche, bagnarli mit ein wenig „von Essig und verdunsten lassen.
Inzwischen, Toast das Paniermehl in einer padellina separat zu imbiondire Sardellen in spezzettate ein wenig heißem Öl.
Mischen Sie die Sauce aus Sardellen und geröstetes Brot Krümel zu streuen mit diesem intingolo Artischocken in der Zwischenzeit adagiati in eine Schüssel.

Alles klar? Ne, nä?! Aber ich weiß jetzt die Richtung … 😉

Zutaten
  • 8 Artischocken (ich habe eine Tüte voll kleiner Artischocken)
  • 100 g Paniermehl
  • 4 gesalzene Sardellenfilets
  • 1 Knoblauchzehe
  • Zitronen
  • Petersilie
  • Rotweinessig
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Artischocken „muddicati“

Martina 18:41