Ziegenragout in Tomatensoße zur Pasta

Foto: Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziegenragout in Tomatensoße zu Pasta

Ziege kommt bei nur ganz selten auf den Teller. Dabei ist Ziegenfleisch durchaus lecker. Nur, ich bekomme es so gut wie nie in einem der fußläufig erreichbaren Geschäfte – weder in einem der Supermärkte noch im türkischen Lebensmittelladen. Ein Besuch auf dem Ziegenhof löst dieses Problem allerdings und so probierte ich dieses Ziegenragout in Tomatensoße. Das Gericht ist wohl griechischen Ursprungs, wo Zicklein – vor allem zu Ostern – häufig auf den Tisch kommen. Das Ragout ist nicht nur lecker, sondern hat auch den Vorteil, dass man es gut vorkochen kann – praktisch, wenn man Sonn- oder Feiertags Besuch bekochen will. Ach ja, ein Hinweis noch: wenn man sehr intensiven Zimt hat, so wie ich, sollte man den ggf. etwas früher rausnehmen. 45 Minuten waren hier genau richtig – nach 1 1/2 Stunden wäre mir das Gericht wohl zu zimtig (nicht zu verwechseln mit „zickig“ ;-))  geworden.

Zutaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g Ziegenkeule ohne Knochen,  oder Schulter oder Nacken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250 ml Milch
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Stück Zimtstange (ca. 2 cm lang)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Tomatenpassata (oder gehackte Tomaten)
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 2-3 Stängel glatte Petersilie

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Ziegenbratwürste mit Cidre-Zwiebeln

Foto: Paar Ziegenbratwürste mit Cidre-Zwiebeln

Ziegenbratwürste mit Cidre-Zwiebeln

So, hier nun, wie versprochen, das erste Rezept mit Ziegenprodukten vom Ziegenhof in Schöllkrippen. Das Rezept dazu habe ich auf deren Webseite gefunden. Da es interessant klang und ich zufällig  auch eine Packung von den Ziegenbratwürsten mitgenommen hatte (eigentlich war es kein Zufall, sondern Neugier und die Tatsache, dass ich vor Ort nicht dazu gekommen war, die Würst zu probieren ;-)), wurde dies der erste Ziegenversuch. Ich muss sagen, die Ziegenbratwürste sind sehr lecker. Erinnern ein bisschen an Wild. Das Zwiebelgemüse ist eine schöne Beilage, die durchaus auch zu normalen Bratwürsten oder Kurzgebratenem passt. Zu Bratwurst esse ich gerne Senf. Da musste ich diesmal etwas rumprobieren. Der scharfe Löwensenf passte für meinen Geschmack überhaupt nicht, der mittelscharfe ging so, aber am besten gefiel mir dann ein Dijon-Senf mit Honig. Das harmonierte nicht nur gut mit den Würsten, sondern auch mit den Cidre-Zwiebeln. Übrigens: Wer keinen Cidre da hat, kann es ja mal mit Apfelwein probieren – hat man in frankfurter Haushalten vielleicht eher im Haus. 😉 Dann muss man evenutell etwas großzügiger mit dem Zucker sein.

Zutaten
  • 250-300 g Gemüsezwiebeln
  • 1 El Öl
  • 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß
  • 100 ml herben Cidre (nicht den lieblichen!)
  • 100 ml Gemüse- oder Rinderfond
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 TL Zucker
  • 4 Ziegenbratwürste
  • 1/2 Bund Schnittlauch

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Kann man nicht meckern: Ziegenfest auf dem Berghof in Schöllkrippen

Foto: Ziegenfütterung beim Ziegenfest (Berghof in Schöllkrippen)

Fütterung der Ziegen beim Ziegenfest auf dem Berghof in Schöllkrippen

Die Idee für diesen Sonntagsausflug kam via Twitter. Gut zwei Wochen vor dem Termin twitterte @nele_we über das Ziegenfest am 16.9. auf dem Berghof in Schöllkrippen. Na ja, und wenn so ein Tweet dann noch mit dem Hashtag #geheimtipp markiert ist, muss man ja auf jeden Fall mal dem Link folgen und schauen, um was es da geht. Die Webseite vom Berghof ist jetzt nicht gerade ein Meisterwerk, aber unter „Veranstaltungen“ findet man schließlich die gewünschte Information und es klang interessant: Hofführung, Gaumenfreuden von Hof und Feld (u.a. Rinderkeule vom Grill), Livemusik und ein Wettbewerb im Gummistiefelwerfen. Also erstmal den Termin im Kalender eingetragen und dann gehofft, dass das Wetter gut wird. Nachdem Wetteronline drei Tage vor dem Fest eine positive Wetterprognose gab, stand das Sonntagsprogramm fest: Es geht zum Ziegenfest. Da die Anfahrt von Frankfurt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ziemlich langwierig ist (laut RMV-Webseite ist das Sonntags nicht unter 2 1/4 Stunden zu schaffen) fuhren wir mit dem Auto (spart immerhin die Hälfte der Fahrzeit). Ganz leicht ist der Berghof nicht zu finden. Aber wenn man weiß, dass man gleich nach Überqueren der Eisenbahngleise rechts den Berg hoch fahren muss, ist’s ein Kinderspiel. Wir wussten es nicht und parkten daher ein gutes Stück entfernt um dann nach Befragung von Einheimischen schließlich den richtigen Weg zu finden. Der angebrachte Wegweiser war da nicht so arg hilfreich, denn den sah man erst, wenn man schon ein gutes Stück den Berg hochgelaufen war. Etwas weiter unten an der Straße wäre er schon hilfreicher gewesen. 😉

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Kann man nicht meckern: Ziegenfest auf dem Berghof in Schöllkrippen

Jürgen 14:10