Tiroler Nußkuchen

Eigentlich müsste er ja Tiroler Schokoladen-Nusskuchen heißen, denn es ist viel mehr Schokolade drin als Nüsse. Aber egal, er ist auch so richtig lecker. 😉 Und zählt schon seit ewigen Zeiten zu meinen Lieblingskuchen. Zwei Dinge sind für das Gelingen wichtig: Das erste sind die Haselnüsse, die  sollten natürlich qualitativ hochwertig sein und, sie müssen vor dem Mahlen auf jeden Fall geröstet werden, damit sie ihr Aroma besser entfalten können. Das zweite ist die Schokolade, die sollte unbedingt  einen höheren Kakaoanteil haben – normale Zartbitterschockolade reicht nicth, 60 bis 70 % Kaka0anteil sind ideal. Okay, gutes Mehl braucht’s natürlich auch, aber das ist ja bei Backwaren immer der Fall und braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, oder?

Das Ergebnis ist ein wunderbar lockerer, schokoladiger Kuchen mit  einem kräftigen Haselnussaroma. Genau das richtige zum Sonntagsnachmittags-Kaffee.

Zutaten
  • 100 g Mehl
  • 150 g Bitterschokolade (mindestens 60% Kakaoanteil)
  • 100 g Haselnüsse
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 4 Eier (mittelgroß)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Semmelbrösel

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 40 Minuten

Zubereitung

Die Haselnüsse in der Pfanne ohne Öl rösten bis sich die Haut anfängt dunkel zu färben und die Nüsse anfangen zu duften. Anschließend die heißen Nüsse in ein Küchenhandtuch geben und die Schalen abreiben – vorsicht, die Nüsse sind sehr heiß! Die Haselnüsse abkühlen lassen und mahlen – das geht am einfachsten in der Küchenmaschine mit der feinen Reibescheibe. Die Schokolade fein raspeln (am besten nach den Nüssen in die Küchenmaschine geben). Mit den übrigen Zutaten – die übrigens alle Zimmertemperatur haben sollten – gründlich zu einem glatten Teig verrühren.

Eine Napfkuchenform buttern und mit etwas Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig einfüllen, glattstreichen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Gas Stufe 3, Umluft 150 Grad) ca. 40 bis 45 Minuten backen. Mit einem hölzernen Schaschlikspieß prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist  (Stäbchenprobe!).

Den fertigen Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, auskühlen lassen und vielleicht noch mit etwas Puderzucker bestäuben… oder man serviert ihn mit Schlagsahne.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Tiroler Nußkuchen

Jürgen 17:06