Singapur-Tintenfisch

Zu dem gab es außer Reis und pfannengerührtem Gemüse (einfach Baby-Mais, Zuckererbsen, Thai-Aubergine, Paprika, Schalotte, Knoblauch, Pilze, Baby Bok Soy, Sojasprossen, Ingwer, Sojasoße und Austernsoße im Wok pfannengerührt) auch noch frittierten Tintenfisch. Calamar, besser gesagt. Ob ich das mache oder nicht, entschied ich, nachdem ich im Supermarkt gefrorene Calamare ausfindig gemacht hatte. Die Zubereitung ist an sich einfach, aufwändig ist nur das Frittieren. Das Ergebnis war aber das beste, was ich in diese Richtung je gemacht habe. Die Teile waren knusprig und blieben es auch, obwohl sie ein paar Minuten liegen mussten, sie waren lecker und überhaupt … nur fotografieren konnte ich sie leider nicht mehr, weil das Essen dann dringend auf den Tisch musste und kurz drauf der Teller nicht mehr ganz so gut ausgesehen hat … 😉

Zutaten
  • 1 Packung TK-Calamare (ca. 400 g)
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Szetschuanpfeffer (oder schwarzer Pfeffer)
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 2 TL Salz
  • 100 g Speisestärke
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung

Calamare auftauen, abspülen. Die Tuben längs halbieren und dann in mundgerechte Stücke schneiden. Ich hatte Glück und hatte voll ausgenommene Exemplare, denen auch Augen und Beißwerkzeuge schon entfernt worden waren. So konnte ich Köpfe und Fangarme direkt abziehen und auch panieren. Die Teile abspülen und dann ggut abtropfen lassen. Ggf. mit Küchenkrepp noch etwas abtrocknen.

Koriander, Pfeffer und Chili in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie zu duften beginnen, in einem Mörser mit dem Salz zerkleinern. Mit der Stärke mischen. Öl in einer Fritteuse oder einem anderen geeigneten Topf auf 180°C erhitzen. Die Tintenfisch-Stücke in der Stärke wenden, abklopfen und portionsweise 1-2 Minuten frittieren. Nicht zu lange, sonst wird’s Gummi!

Wer sie stilecht servieren möchte, tut das in Tütchen aus Bananenblättern. Ich hab sie auf einen mit Küchenkrepp ausgelegten Teller gelegt – war auch okay, die waren so lecker, da war die Optik eher zweitrangig!

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …
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Singapur-Tintenfisch

Martina 16:11