Grünes Tomatenchutney als Erste Hilfe

Wah, bei meinen Tomaten ist ein Trieb abgebrochen! Hilfe, meine schönen Tomaten! Also muss ein Rezept her, die grünen Tomaten zu verarbeiten. Chutney klingt nicht schlecht. Nach einigen Recherchen kommt das Rezept von hhofmann55 auf chefkoch.de meinen Vorstellungen am nächsten.

Chutney aus grünen Tomaten
schmeckt wirklich super lecker 

Zutaten für 1 Portion
1500 g 	 Tomate(n), grüne
500 g 	 Zwiebel(n)
500 g 	 Zucker
150 g 	 Rosinen
200 ml 	 Essig (Altmeister-Weinessig)
1,5 EL 	 Mehl
1,5 EL 	 Curry
1 EL 	 Senf, mittelscharfer
1 TL 	 Cayennepfeffer
4 Zehe/n Knoblauch
1,5 TL 	 Kreuzkümmel, gemahlen
1,5 TL 	 Ingwer, frischer ganz klein gehackt oder geraspelt
einige   Peperoni, frische, klein geschnittene, scharfe

Am Vorabend Zwiebeln grob (3-4 mm) schneiden, Tomaten in 1/2 cm
dicke Würfel schneiden und alles zusammen gut salzen (wie Rettich).
Über Nacht zugedeckt stehen lassen!

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und mit Zucker, Essig und
den Rosinen ca. 45 Minuten im offenen Topf unter öfterem Umrühren
kochen lassen. In den letzten 10 Minuten das mit Wasser glattgerührte
Mehl und die Gewürze unter die Masse geben und fertig kochen lassen.

Etwas abkühlen lassen und sehr heiß in Twist-off-Gläser füllen
und gut verschließen.

Vor Genuss mindestens 6 Wochen stehen lassen.

Ich musste das Rezept durch 3 teilen, denn mehr als 1 Pfund kleiner Tomaten habe ich nun nicht zusammenbekommen. Die Mischung riecht – besonders am Morgen danach – recht streng. Und am Schluss ist mir das Ganze auch noch etwas angebrannt … aber es war gerade noch so im (tomaten)grünen Bereich. Jetzt heißt es abwarten. Im Oktober kann ich es probieren …

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …
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0 Kommentare zu “Grünes Tomatenchutney als Erste Hilfe

  1. Gerade so, ja! Das heißt, ich weiß ja noch nicht, ob da was draus geworden ist. Ich war ganz brav und habe nicht gekostet … möglicherweise schmeckt das jetzt auch noch wie eingeschlafene Füße mit Essig und Curry, und ich will mir nicht die Freude dran verderben.

    Die Fotos werden mal so, mal so, aber ich arbeite daran (hauptsächlich im Photoshop 😉 ). Seit ich die Makro-Taste gefunden habe, wird es eindeutig besser. Und die Fotos sind jetzt etwas größer, wenn es passt, das gefällt mir auch mehr; bei den Kleineren verschwinden die leckeren Details einfach zu sehr. Man lernt täglich dazu …

    Aber ob ich aus Lotta-Jürgen nochmal den Helmut Newton der Food-Fotografie machen kann? Ich fürchte nicht …

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Grünes Tomatenchutney als Erste Hilfe

Martina 12:18