Balti-Huhn aus Baltistan (Pakistan)

Unglaublich lecker ist dieses Currygericht. Das liegt vor allem an der interessanten Gewürzkombination. Wobei ich beim Fenchel zunächst etwas skeptisch war, aber zu Unrecht, der passte ganz ausgezeichnet. Brühe und Sahne sorgten schließlich für eine köstliche Soße, deren letzte Reste noch mit Brotstückchen aus dem Wok gewischt wurden.

Allerdings macht dieses Gericht schon etwas Arbeit. Das Fleisch von den Schenkeln zu schneiden ist eine ziemliche Fummelei. Hähnchenbrust wäre da einfacher gewesen. Aber der Geschmack wäre dann ein anderer geworden. Vor allem dürfte die nicht so lange kochen wie das Schenkelfleisch, da sie sonst trocken wird.

Eigentlich sollte hier noch ein Foto stehen, aber irgendwie hat meine Kamera die Bilder „verloren“.

Zutaten
  • 1 kg Hühnerschenkel
  • 2 EL Ghee (oder Butterschmalz)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 TL Kardamomsamen
  • 1 EL Garam masala
  • 1 EL Sesamsamen
  • 1 TL Mohnsamen
  • 1/2 EL Fenchelsamen
  • 2 Zwiebeln
  • 3 TL Balti-Masala-Paste
  • 250 ml Hühnerbrühe
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Korianderblätter
  • 1 Prise gemahlene Chili

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 60 Minuten

Zubereitung

Haut von den Schenkeln abziehen, das Fleisch vom Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ghee in einer Balti-Pfanne oder einem Wok erhitzen. Knoblauch, Zimtstange, Kardamom und Garam Masala bei mittlerer Hitze eine Minute unter Rühren anbraten. Hitze reduzieren, Zwiebeln zugeben und in etwa 10 Minuten weich und goldbraun dünsten. Temperatur auf mittlere Hitze erhöhen, Balti-Masala-Paste, Fleisch, Sesam-, Mohn und Fenchelsamen hineingeben und unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Die Hitze wieder reduzieren und die Brühe zugiessen. Zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.

Die Sahne zugeben und weitere 10 Minuten offen köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Korianderblätter grob hacken und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu Roti- oder Naanbrot servieren, am besten natürlich selbstgebackenes.

Notiz

Zum Abrunden kam noch ein ganz klein wenig gemahlene Chili rein. Das steht nicht im Originalrezept, machte sich aber sehr gut.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Balti-Huhn aus Baltistan (Pakistan)

Jürgen 11:01