Pfefferminzlikör für die Winterabende

Heute hat uns die Oktobersonne nochmal richtig verwöhnt. Aber das wird nicht so bleiben, wir wissen es, es werden die langen Winterabende kommen und wir werden uns vergnügen mit den wunderbaren Schätzen der Literatur und vielleicht auch der Weine, oder anderer geistiger Genüsse.

Am Kamin macht sich gut ein Portwein, ein Sherry und vielleicht auch was heimisches zum Beispiel Aufgesetzter aus Schlehen…….mmmmh.

Um die langen Winterabende zu überstehen habe ich Schlehen, Brombeeren, Holunder als „Aufgesetzten“ verarbeitet, war alles lecker.

Nun aber wuchert die Pfefferminze im Garten, was tun. Warum eigentlich nicht mal die Pfefferminze verarbeiten. Gesagt getan.

Die Zutaten

0,5 L Grappa, ich verwende Grappa. Es geht auch mit Korn, allerdings finde ich die höhere Gradation von Grappa besser.
Die Menge Pfefferminz ist ungefähr wie auf dem Bild, ein Bund halt. Man verwende nur die Blätter, die man abzupft. Keine Stiele, die mindern nur den Geschmack, da sie wenig ätherische Öle enthalten. Bei den Blättern bevorzuge ich die jungen Blätter, sie sind würzig, die älteren Blätter enthalten allerdings mehr Menthol, also wer es intensiver haben möchte, sollte diese verwenden. Die Menge Kandiszucker, auf dem Bild sind ca. 50 Gramm. Das ist ausreichend für 0,5 l Grappa. Es ist kein Problem, den fertigen Likör nachzusüßen.

Zubereitung

Die Pfefferminze waschen, die Blätter abzupfen. Mit dem Wiegemesser mittelfein wiegen.
In ein verschließbares Gefäß geben, den Grappa darüber gießen, den Kandiszucker
hinzugeben. Ca. 3 Tage ruhen lassen. Durch Kosten kann man die „Geschmacksstärke“ feststellen, je länger man es stehen lässt, um so intensiver wird es. Ist die gewünschte „Geschmacksstärke“ erreicht, die Mischung einfach durch einen Kaffeefilter absieben.

Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
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2 Kommentare zu “Pfefferminzlikör für die Winterabende

  1. Hallo,

    der Pfefferminzlikör hört sich wirklich gut an, den muss ich auch mal ansetzen. Was mit Grappa gemacht wird, kann ja auch eigentlich nur gut sein. 😉 Übrigens sollte man sich wirklich mal mit der Herstellung von Grappa beschäftigen, ist wirklich interessant (hier kann man z.B. darüber lesen: ).

    Könnte ich denn wohl statt des Kandiszuckers auch normalen Zucker nehmen? Oder vielleicht braunen, der sollte auch noch irgendwo sein.. oder ist er geschmacklich besser mit Kandis?

    Danke und VG,
    Franz

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Pfefferminzlikör für die Winterabende

Gargantua 11:12