Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse und Rinderhack

Foto: Portion Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse und Rinderhack

Portion Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse und Rinderhack

Diese Tage stand ich mal wieder vor der Aufgabe mit dem was Kühl- und Vorratsschrank anzubieten hatten, das Essen zu realisieren. Da ich spontan keine Idee hatte suchte ich also auf unserer Seite hier und fragte Lotta-Martina per ICQ um Rat. Die erste Möglichkeit war schnell gefunden. Diese leckere Hackfleischbällchennudelsoße. Die hatte ich schon länger nicht mehr gemacht und alle Zutaten waren da. Der einzige Nachteil: Unter 1 1/2 Stunden Kochzeit geht da gar nix. Aber dann fiel noch das Stichwort „Reisnudeln? Also die Kiridingens?“ … äh… ja, Kritharaki waren gemeint ;-). Die hatte ich auch noch da und so fiel meine Wahl auf diesen griechischen Auflauf, den ich bei Subnetmask gefunden habe. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es ein griechisches Rezept ist. Aber das ist auch egal, Hauptsache er schmeckt und das tut er. Außerdem macht er sehr wenig Arbeit. Erstaunt war ich über die Konsistenz. Obwohl kein Ei darin ist, backte alles schön zusammen und ließ sich gut portionieren. Trotzdem war der Auflauf nicht fest oder bappig. Allerdings hatte ich hierfür nicht alle Zutaten da, so dass mein Rezept um Einiges vom Original abweicht. Die Änderungen habe ich mal markiert.

Zutaten
  • 250 g 220 g Kritharaki (soviel waren gerade noch in der Packung ;-))
  • 250 g 350 g Rinderhack (schien mir sonst zu üppig)
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 150 ml Sahne hatte ich nicht da, stattdessen: 150 g Créme fraîche
  • 3 gehäufte EL Tomatenmark fehlte auch, habe ich ersetzt durch 4 in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten und 250 ml passierte Tomaten
  • Gyroswürzer sowas gibts bei mir nicht, stattdessen 1 TL Oregano, 1/2 TL Thymian, schwarzer Pfeffer, 1 TL edelsüßer Paprika
  • 1 TL Oregano (ja, noch ein TL ;-))
  • 100 g Schafskäse (Feta)
  • 50-60g Edamer fehlte auch, ich habe 3 EL Parmesan genommen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 75 ml Rotwein (Ergänzung von mir)

Portionen: 2-3
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zubereitung
Foto: fertiger Kritharaki-Auflauf

So sieht der fertige Kritharaki-Auflauf aus

Die Zwiebel und die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden und den Knoblauch sehr fein hacken. Die Paprika halbieren, entkernen, waschen und mittelgroße Würfel schneiden (1 cm groß). Die Kräuter waschen, trockenschütteln und die Blättchen von den Stängeln entfernen und fein hacken. Bei getrockneten Kräutern erübrigt sich das natürlich.

In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Dann das Rinderhackfleisch zugeben und braten, bis es krümelig ist. Die Zwiebeln dürfen dabei gerne leicht braun werden. Dann die Paprika, die getrockneten Tomaten (oder das Tomatenmark) das Paprikapulver und den Knoblauch zugeben und eine Minute weiterbraten.

Mit dem Rotwein ablöschen und diesen fast vollständig verkochen lassen. Jetzt die passierten Tomaten und die Rinderbrühe zugeben. Fünf Minuten köcheln lassen und dann die Sahne bzw. Créme fraîche zugeben. Aufkochen lassen, die (ungekochten!) Kritharaki-Nudeln unterheben und für 10 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen bis die Nudeln gar sind (bei mir war auf der Packung eine Garzeit von 10-11 Minuten angegeben). Dabei ständig umrühren da die Nudeln sonst sehr schnell am Pfannenboden ankleben. Sollte die Flüssigkeit zu stark verkochen oder von den Nudeln aufgenommen werden, ggf. noch etwas Wasser nachgießen. Die Masse soll nicht trocken werden, sondern die Konsistenz von Risotto haben, oder besser gesagt von Pastasotto.

Jetzt den Feta in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Sobald die Nudeln gar sind, die Pfanne vom Feuer nehmen. Die Fetawürfel unterheben und die Nudel-Hackfleischmasse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles in eine ca. 25×15 cm große Auflaufform geben (die braucht übrigens nicht mit Öl eingepinselt werden!), den geriebenen Parmesan darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen und sofort servieren.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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3 Kommentare zu “Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse und Rinderhack

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Jürgen 17:11