Vegetarisches rotes "Thai"-Curry

Foto Vegetarisches rotes "Thai"-Curry

Vegetarisches rotes „Thai“-Curry

Bevor wieder Reklamationen kommen, dass dies doch eigentlich kein thailändisches Rezept sei: Es stammt von brigitte.de und heißt dort Thai Red Curry und mir ist kein besserer Titel eingefallen. 😉 Bei einem roten Thai-Curry würde ich eigentlich immer rote Currypaste erwarten und die fehlt hier. Macht aber nichts es schmeckt trotzdem. Es ist mit dem Teelöffel Sambal Oelek ein relativ mildes Gericht, mit einer süß-sauren Note, die mich eher an süß-saure chinesische Gerichte erinnert. Den Porree habe ich weggelassen (weil nicht im Hause) und dafür etwas mehr grüne Bohnen und Paprika reingetan. Für meinen Geschmack dürfte es gerne etwas mehr Soße sein. Wem das auch so geht, der sollte die Kokosmilchmenge um die Hälfte erhöhen.

Ansonsten ist das ein schönes vegetarisches Essen, dass bei diesem schwülwarmen Wetter nicht schwer im Magen liegt und durch seine kurze Kochzeit den Aufenthalt in der Küche erträglich macht.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Zutaten
  • 5 g getrocknete chinesische Mu-Err-Pilze
  • 1 Möhre
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Stange Porree
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Kurmin)
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 ml Kokosmilch
  • ½ Dose gehackte Tomaten (= 200 g)
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 125 Gramm grüne Bohnen
  • 1-2 TL Honig
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1-2 EL Reisessig
  • 125 g Basmatireis

Portionen: 2
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

Die getrocknete Mu-Err-Pilze in heißem Wasser 10 Minuten einweichen, das Wasser wegschütten und die Pilze kleinschneiden.

Derweil die Möhre schälen, quer in 3 cm lange Stücke und diese in dünne Stifte schneiden. Die Paprika halbieren, entkernen, vierteln und die Viertel quer in dünne Streifen schneiden. Den Porree der Länge nach halbieren, gründlich waschen, abtrocken und in halbzentimeter dicke halbe Ringe schneiden. Die Bohnen waschen, putzen und in 3 cm lange Stücke schneiden.

Jetzt sollte man den Basmati-Reis aufsetzen. Der dauert bei meiner Reissorte ca. 13 Minuten und ist dann zeitgleich mit dem Curry fertig. Dazu den Reis in einem Sieb unter fließtendem Wasser abspülen und nach Packungsanweisung kochen.

Das Rapsöl in einem Wok heiß werden lassen (mittlere Hitze) und Bohnen, Möhre, Paprika, Porree und Kreuzkümmel darin rundherum 3 Minuten unter öfterem Rühren braten. Die Pilze, Kokosmilch, Tomaten (mit dem Saft), Kurkume, Koriander, Salz und Pfeffer zugeben  und die restlichen Gewürze dazu geben, aufkochen und 7 Minuten zugedeckt dünsten. Deckel abnehmen und noch 3-4 Minuten offen köcheln lassen, damit die Soße etwas eindickt. Wer anstelle der Kokosmilch Kokoscreme verwendet gibt dann noch einen Schuss Wasser dazu.

Honig, Sambal Oelek und Essig einrühren und abschmecken. Die Soße soll leicht süß-sauer mit einer leichten Schärfe werden. Sofort mit dem Basmati-Reis servieren.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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2 Kommentare zu “Vegetarisches rotes "Thai"-Curry

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Vegetarisches rotes "Thai"-Curry

Jürgen 11:46