Haben wir wirklich noch kein Rezept für Tzatziki hier gepostet? Ich wollte es zunächst nicht glauben, aber tatsächlich: Es gibt keines hier. Zeit also, dieses Versäumnis nachzuholen. Tzatziki gehört nicht nur zu griechischem Gyros, es sollte auch bei keinem Grillabend fehlen. Wenn etwas übrig bleibt, kann man es ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und z.B. mit Ciabatta-Brot oder Baguette essen.
Dieses Rezept hier soll sehr authentisch sein. Auf jeden Fall ist es sehr lecker. Wieviel Knoblauch man rein macht ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde, man sollte nicht zu sparsam sein. Und der Dill muss unbedingt frisch sein. Bitte keinesfalls getrockneten nehmen, notfalls tiefgefrorenen. Entscheidend ist jedoch, dass man griechischen Joghurt nimmt. Der hat mit 10 % deutlich mehr Fettgehalt, als der bei uns übliche und sorgt dafür, dass das Tzatziki schön cremig wird.
Zutaten
- 1 Salatgurke
- 4-6 Knoblauchzehen
- Salz
- Pfeffer
- 75 ml Olivenöl
- 1/2 Bund frischen Dill
- Saft 1/2 Zitrone
- 500 g griechischen Joghurt (mit 10 % Fettgehalt)
Portionen: 8
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitung
Als erstes die Gurke waschen und schälen. In manchen Rezepten wird die Gurke auch ungeschält verwendet, aber das ist meines Erachtens Geschmacksache. Die Gurke der Länge nach halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Anschließend die Gurke grob raspeln, auf ein sauberes Küchentuch geben und gründlich ausdrücken. Das ist wichtig, damit das Tzatziki später nicht „wässrig“ wird.
Den Joghurt in eine ausreichend große Schüssel geben. Die muss soviel Platz bieten, dass auch noch die Gurke hineinpasst und beim Durchrühren nichts überläuft.
Den Dill abspülen, gut trocknen die Blättchen fein hacken und zum Joghurt geben. Den Knoblauch ungeschält (er muss natürlich sauber sein!) direkt in den Joghurt pressen. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zugeben und das ganze gründlich durchrühren, so dass eine cremige Masse entsteht.
Jetzt die geraspelte Gurke zugeben und noch einmal gut durchrühren. Das Tzatziki vor dem Servieren mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Nachtrag: Kaum veröffentlicht, da sehe ich, dass es doch schon ein Rezept gibt. Aber mit anderer Schreibweise Tsatsiki statt Tzatziki. Kein Wunder, dass ich es nicht gefunden habe. 😉
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
