Herz-Cupcakes zum Muttertag

Herz-Cupcakes zum Muttertag

Herz-Cupcakes zum Muttertag

Bald ist wieder Muttertag. Dieses Jahr, um genau zu sein, am 13. Mai. Zeit, sich allmählich Gedanken zu machen, was man verschenkt, bastelt und backt.

Vor ein paar Jahren haben wir eine Muttertagstorte vorgestellt. Die ist ziemlich leicht zu machen, wenn man schon etwas Übung beim Kochen und Backen hat. Leichter gehen aber Cupcakes! Cupcakes sind sowas ähnliches wie Muffins, nur dass der Teig sorgfältiger gerührt wird. Normalerweise haben Cupcakes ein dickes Sahne- oder Cremehäubchen, aber unsere Cupcakes sehen am schönsten aus, wenn sie ganz „nackt“ sind, dann sieht man nämlich, was ihr Geheimnis ist: Das eingebackene Herz! Diese Cupcakes sind wirklich etwas besonderes! Weiterlesen

Wildkräuterrisotto mit Brennesseln und Giersch

Mein Frischgemüse kommt, brav regional, zum großen Teil aus einer Gemüsekiste, die ich mir wöchentlich anliefern lasse. Der Landkorb stellt mir jede Woche eine Auswahl zusammen, die ich dann noch modifizieren kann. Für diese Woche hatte ich mir einen Wildkräutermix dazubestellt. Der Kooperationspartner von Landkorb, die „Keimzelle“, die mich ansonsten mit ökologischem Saatgut versorgt, liefert momentan auch Grünzeug, nämlich Giersch, einen Wildkräuter-Mix mit Blüten für Salate und den Klassiker-Mix aus Giersch und jungen Brennesseln. Den Klassiker-Mix habe ich mir also mal liefern lassen. 100 g, das ist ein Salatsieb voll für 4,50 Euro und nicht billig für Pflanzen, die man gemeinhin als „Unkraut“ bezeichnet … allerdings, ich hatte es an anderer Stelle schon berichtet, es ist nicht leicht, Wildkräuter zu bekommen, die nicht am Straßenrand gewachsen und von den vierbeinigen Köterfreunden als Klopapierersatz verwendet worden sind.

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Guten Tag, ich bin ein technisches Intermezzo!

Dies ist ein kleiner Test. Ich könnte hier auch Blindtext einsetzen, aber ich schreibe lieber, was Sache ist. Rezepte gibt es demnächst wieder. 😉

Bratwurst selbstgemacht. Hier: Laotische Bratwurst

Selbst wursten. Das wollte ich schon immer mal. Andere Menschen wollen Klavier spielen können oder Gleichungen mit 25 Unbekannten im Kopf lösen. Möchte ich auch, aber Wurst machen schien mir dann doch ein eher erreichbares Ziel zu sein. Wieder mal die alten Dias aus Laos zeigen, für Gäste laotisch kochen und etwas Besonderes kredenzen, das war für dieses Mal die Latte. Und Bratwurst – warum nicht? Hatte ich doch an meinem letzten Abend in Laos im letzten Jahr auf Empfehlung der Budenbesitzerin eine gegrillte Wurst probiert (auch weil ich wusste, dass ich drei Tage später auf deutschem Boden und damit im Ernstfall unter ärztlicher Obhut sein würde; Hackfleisch, ihr versteht?!).

Bratwurst. Auf meiner Wunschliste für Selbstgewurstetes steht italienische Salsiccia ganz oben. Und dann die Bratwurst aus Laos, schon deswegen, weil ich vor wenigen Wochen überraschend das lange vergriffene Rezeptbuch des ehemaligen laotischen Hofkochs Phia Sing erstanden habe, darin auch ein Wurstrezept. Das allerdings ganz simpel, Schweinefleisch und -fett, Chilis, Schalotten, schwarzer Pfeffer, Koriander, Fischsoße, Salz. Das wird, denke ich, der Wurst, die ich in Vieniane genossen habe, sehr nahe kommen. Ich wählte aber eine sehr viel aromatischere Variante vom laocook (das Rezept findet sich in den Kommentaren zur Variante der sauren Bratwürste).

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Sellerie-Artischocken-Gnocchi

Brigitte-Diät … letztes Jahr ist sie aus Faulheit ja komplett ausgefallen, dieses Jahr bin ich aber wieder voll dabei. Möglichst früh im Januar beginnen, um vor Beginn der offiziellen Fastenzeit fertig zu sein und somit bei diesem Kram nicht mitzumachen. Oder so.

Viele Rezepte daraus sind nicht des Bloggens wert … oder erst nach 14 Tagen Diät, wo alles anfängt zu schmecken, was den Bauch nur irgendwie füllt. Wo ein Knäckebrot zur Köstlichkeit avanciert und gedünsteter Fisch zum kulinarischen Höhepunkt. Das nachfolgende Rezept ist auf jeden Fall Gechmackssache und ich habe es lange links liegen lassen, bevor ich es dann doch nachgekocht habe. Und weil in einer Packung Gnocchi 500 g sind und ich pro Portion nur 100 g brauche, musste ich es mehr als einmal nachkochen, aber ich finde es auch ganz schmackhaft und es macht satt. Ungewöhnlich finde ich es allemal, die Kombination an Gemüsen wäre mir niemals in den Sinn gekommen.

Zutaten (für 1 Portion)
  • 100 ml Artischockenflüssigkeit (Artischocken aus der Dose oder Glas ohne Öl nehmen, bitte!)
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Stange Sellerie (ca. 100 g) gewürfelt
  • 120 g Artischocken
  • 60 g TK-Erbsen
  • 100 g Gnocchi (Kühlregal)
  • 3 EL Magerquark
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Saft einer halben Orange

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Gefüllter Kürbis aus dem Backofen

Gefüllter Kürbis aus dem Backofen

Gefüllter Kürbis aus dem Backofen

Bei diesem Rezept habe ich einen Fehler gemacht: Anstatt der vorgesehenen Pistazien habe ich Kürbiskerne ins Fleischbrät gemischt. Die erwiesen sich als geschmacklich eher suboptimal, ein bisschen bitter, und auch zäh. Also keine Kürbiskerne mehr! Weggelassen habe ich auch die Kartoffelwürfel, die eigentlich mit ins Brät sollen. Der Kartoffelgatte hat die Kartoffeln lieber als sichtbare Beilage und nicht in das Essen mit hineingekocht. Das vermittelt ihm sonst nicht das Signal „satt für den Rest des Tages“ und er braucht gegen Mitternacht dringend noch ein Wurstbrot. Das gilt es zu vermeiden.

Ansonsten ist es ein recht einfaches Rezept und das Ergebnis saftig und lecker. Ich kann es mir auch sehr schön vorstellen als herbstliche Vorspeise mit einem kleinen Feldsalat, da kriegt man dann einen ganzen Haufen Gäste satt und glücklich damit!

Zutaten:
  • 1 kleiner Kürbis, 15 bis 20 cm Durchmesser (meiner war ein Hokkaido)
  • Fleischkäsebrät (gibt es in den meisten Supermärkten in der Aluschale zum selbst Aufbacken)
  • 150 g Kasseler, gewürfelt
  • 2 bis 3 EL Pistazien
  • 1 TL Majoran
  • Salz, Pfeffer, Cayenne
  • 1 l Fleisch- oder Gemüsebrühe

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Buttergebäck schwarz-weiß

Buttergebäck schwarz-weiß

Buttergebäck schwarz-weiß

Auch wenn ich sonst ein Weihnachtsmuffel bin, Buttergebackenes gehört in der Adventszeit einfach dazu. Und nur dann backe ich diese saftige, mürbe, sehr fette Köstlichkeit. Eigentlich rollt man den Teig aus und sticht mit Plätzchenformen Sterne, Herzen und was man da sonst so alles hat aus. Die reinen Butterplätzchen sind für den Plätzchengatten aber nicht der vollkommene Genuss. Der vollkommene Genuss sind für ihn schwarz-weiße Plätzchen, die also zur Hälfte mit Kakao aromatisiert sind. Um die herzustellen, wird der Teig erst halbiert und die Hälfte mit Kako vermengt. Und dann mache ich aus dem hellen Teig zwei Stränge, aus dem dunklen einen und die packe ich zu einer Teigwurst zusammen, von der ich Scheiben abschneide.

Diesmal habe ich einen kleinen hellen Strang beiseitegelegt und reine Butterplätzchen abgeschnitten (nicht ausgestochen), diese dann mit dem traditionellen Eigelbguss bestrichen. Und schließlich habe ich das letzte Blech Plätzchen im Ofen vergessen, weswegen die reinen Butterplätzchen, die allesamt dort drauf waren, am Schluss auch eher schwarz-weiß waren. Zum Teil auch schwarz. Aber ich mag sie ja mit etwas mehr Röstaromen.

Zutaten
    • 750 g Mehl
    • 250 g Zucker
    • 500 g Butter
    • 4 Eigelb

i>abgeriebene Schale einer ungespritzten Zitrone

  • 3 bis 5 gehäufte EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Eigelb und 1 TL Milch, Kaffeesahne, Sahne für den Guss

 

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Schweinefilet mit Mangold und Paprika

Ist denn die Mangold-Zeit noch nicht rum? Nach einem kurzen Urlaub und einer Lieferpause stand die Gemüsekiste vor der Tür und enthielt einen wunderbaren, gelbstieligen Mangold. Optisch macht der ziemlich was her, aber sonst konnte sich Mangold bei mir bisher ja noch nicht als Lieblingsgemüse etablieren. Wird es auch nicht mehr. Trotzdem habe ich die Suche nach einem Rezept für diese äußerst appetitlich aussehende Variante sofort gestartet und war bei cuisine.at auch fündig geworden, einer meiner Lieblings-Rezeptseiten im Internet. Kein Geschwätz, kein Schischi, einfach nur Rezepte.

Das Rezept entfaltet, zumal wenn man wie am Ende der Zubereitung beschrieben das 5 Gewürze-Pulver frisch selbst macht, ungewohnte Aromen. Irgendwas daran war für mich mal wieder „authentisch“, auch wenn ich nicht weiß, wo ich das gegessen habe. Aber in meinem Hinterkopf regt sich der Gedanke an Nordlaos und an Gerichte in einem kleinen Dorf, die ganz ähnlich waren, obwohl von den Zutaten her doch anders. Alles in allem weder Lieblingsgemüse noch Lieblingsgericht, aber für ein Mangoldgericht fürs nächste Jahr habe ich mir das zum Nachkochen schon mal vorgemerkt!

Zutaten
  • 500 Gramm Schweinefilet
  • 1 Teelöffel Chinesische 5-Gewürze Mischung
  • 400 Gramm Mangold
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Schalotten eventuell mehr
  • 2 Esslöffel Sesamöl
  • 3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 75 Milliliter Hühnerbrühe
  • 3 Esslöffel Sherry oder Mirin
  • 4 Esslöffel Sojasauce
  • Pfeffer frisch gemahlen

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Mangold-Gemüsekuchen mit Fetaguss

Alles muss weg. Oder alles muss rein. Oder wie auch immer – eigentlich suchte ich nur nach einer schnellen Variante für Mangold. Röllchen formen, Lasagneplatten kochen, Cannelloni füllen, das war mir alles zu viel. Also suchte ich nach einem Rezept für Quark-Öl-Teig und improvisierte den Rest. Heraus kam ein schöner deftiger Kuchen, der viele Portionen Beilage ergibt oder auch als Hauptgericht geeignet ist. Ob man, wie ich, Kasselerstreifen reinschnippelt oder ihn rein vegetarisch macht, ist egal. Schmeckt lecker, auch noch kalt am nächsten Tag!

Zutaten

Teig

  • 250 g Mehl Typ 405
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Quark (40 %)
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 3 EL Öl
  • Salz

Belag

  • 2 Karotten
  • 1 Zucchino
  • 1 Staude Mangold
  • eine Handvoll Kasseler in Streifen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Champignons
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Für den Guss

  • 1 Packung Feta
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1 Ei
  • Milch (ca. 100 ml)
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack

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Sucuk Döner

Manche Dinge gehen schnell, sind einfach und trotzdem sooo arg lecker … Hier Fastfood mit einem ordentlichen Schuss Vitaminen aus Tomaten, Petersilie und Spitzkohl, und allem Guten aus frischem Joghurt und Sucuk, den türkischen Rindswürsten zum Grillen, die ich sehr liebe.

Vom Spitzkohl habe ich mir eine Portion in feinen Streifen abgeschnitten und diese mit etwas Salz verknetet und das Ganze kurz stehen lassen. Das macht den Kohl weich und aromatisch.

Hier die Versuchsanordnung:
  • türkisches Fladenbrot (1/4 Stück)
  • 1 Sucuk
  • 1 Tomate
  • glatte Petersilie
  • etwas Spitzkohl, mit Salz geknetet und kurz ruhen gelassen
  • in Steifen geschnittene Gemüsezwiebel
  • Joghurt, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Knoblauch
  • nach Geschmack türkisches Gewürzpulver (Sumach, Bahrat, was man so da hat), Salz, Chili, Pfeffer

Das Brot etwas anrösten (am besten auf dem Grill oder in der Grillpfanne), die Sucuk enthäuten und längs halbieren, grillen. Dann alles nach eigenem Gusto ins Brot packen und würzen. Serviette nicht vergessen!

Sucuk Döner

Martina 11:31