Bifteki mit Knoblauchbohnen

CIMG0923Bifteki, die griechische Variante von Frikadelle, ist schnell zubereitet, schmackhaft und mit Schafskäse gefüllt, auch wirklich lecker. Diese gefüllten Frikadellen gibt es fast überall auf dem Balkan, mit Rind, Schwein oder auch Lamm. Im kroatisch, serbischen Raum auch Pljeskavica , kyrillisch Пљескавица , genannt. Das erinnert mich an einen Besuch in Prag, vor gar nicht langer Zeit. Das Restaurant war jetzt nicht direkt an der Karlsbrücke, aber auch nicht sooo abgelegen. Dort also gab es eine Speisekarte nur in slawisch, man hat null Plan was da steht, allenfalls bei einer Zubereitung mit pivo, konnte man auf eine Bier(Sauce ?) tippen. 500 km von zu Hause , stösst man schon an seine (Verständnis) Grenzen.
Zurück zu meinen griechischen Teilchen. Weiterlesen

Kalbsschnitzel, gratiniert mit Bucheckern und Blauschimmelkäse

Manche Rezepte entstehen, weil ein Freund einen Tipp gibt, man sich an etwas von der Oma
erinnert, oder durch eine Inspiration in einem Restaurant. Dieses Rezept ist angestossen
worden, durch meine Käsefrau vom Markt. Ich kaufte mir eine Scheibe Fourme d’Ambert,
ein Blauschimmelkäse aus der Auvergne. Sie musste die Rolle anschneiden und fragte
mich, ob ich die Anschnittrolle haben möchte. Natürlich wollte ich, damit lässt sich
sicher etwas anfangen.
Zuhause angekommen entpackte ich meinen Fourme d’Ambert und meine Zugabescheibe. Sie
erwies sich als fast ebenso fingerdick. Damit konnte man richtig was anfangen, wenn
man die Rinde entfernte. Am Besten, man nimmt so etwas zum Überbacken. Ich entfernte
die Rinde, das war ein bisschen Puzzlearbeit. Ich hatte ja noch mehr zum puzzeln, meine
kleinen Fingelnageltöter, auch Bucheckern genannt.
Übrigens habe ich auch eine Erklärung gelesen, warum Nachbars Garten so voll von Bucheckern
ist.Lt FAZ „einzelne Spezies wie Buche oder Eiche (tragen) alle fünf bis zehn Jahre eine
sogenannte Vollmast“ Weiterlesen

Kohlrabi mit Butter und Oregano

Der Kohlrabi ist im Frühling besonders knackig,  weich und zart, allerdings auch kleiner.
Die im Herbst angebotenen Kohlrabi sind vielleicht nicht mehr ganz so weich und zart,  haben allerdings,  auf Grund ihrer Grösse, den Vorteil durchaus als Gemüsebeilage für eine vierköpfige Familie auszureichen. So ist das im Leben.
Das hier vorgestellte Rezept bringt nach meiner Ansicht, eine der einfachsten und besten Zubereitungen. Weiterlesen

Pesto mit Herbstnote?!

Pesto ist ein Sommerteil wie Badelatschen, Bikini und Baggersee. Keine Frage. Sicherlich auch, weil Basilikum, und gerade Freilandbasilikum, eben im Sommer, seine besten Aromen besitzt. Irgendwie habe ich es in diesem Sommer verbaselt, ausreichend Pesto zu machen und zu geniessen.Was tun, ich hatte Lust auf Pesto. Dank holländischer und deutscher Treibhäuser ist Basilikum auch noch im Oktober erhältlich, und das in einer ordentlichen Qualität. Alle Zutaten, bis auf das Basilikum, dass ich noch kaufen musste, waren vorhanden.Aber so wirklich nur einfach den Sommer zurück holen, wollte ich auch nicht. Schliesslich bin ich ein Verfechter der jahreszeitenorientierten Küche, und wir haben ja nun einmal Herbst.Also eine Huldigung des Herbstes an mein deutsches Pesto, mit Walnüssen? Habe ich vor Jahren probiert, und fand es mit Walnüssen zu intensiv. Nachbars Gärten haben meistens sowieso die schönsten Früchte, und in diesem Fall waren es die Bucheckern, und das in Massen. Die Pinien durch Bucheckern ersetzen, mal sehen, wie das wird.

Pesto mit Bucheckern

Pesto mit Bucheckern

Das Standardrezept
  • 1 Bund Basilikum
  • 50 gramm geriebener Parmesan
  • 2 Esslöffel Pinienkerne, die wir ersetzen durch geröstete Bucheckern
  • 3 Knoblauchzehen
  • 125 ml Olivenöl, die Menge kann variieren durch den Anteil der ätherischen Öle des Basilikums, als auch der Nüsse

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Vega Libre Reserva 2005

CIMG0899Anbaugebiet Utiel-Requena
Das Anbaugebiet ist bei uns ziemlich unbekannt. Es liegt ein wenig westlich von Valencia.
Die Rebsorte ist Tempranillo. Das geht allerdings aus dem Etikett nicht hervor. Wiki vermutet, dass diese Rebsorte vom Spätburgunder abstammt, und tief rote, würzige, lagerfähige Weine ergibt.
Und so präsentiert sich auch der 2005er Jahrgang dunkelrot, kaum mit Farbreflexen, würzig, mit angenehmen Holzton. Nach eigener Angabe 12 Monate in amerikanischer Eiche gelagert. Ein fülliger Rotwein, mit leicht unterlegter Frucht, sie erinnert wirklich an reifen Burgunder. Ich konnte allerdings keine dominanten Aromen schmecken. Die Säure ist spürbar, aber keineswegs zu hoch. Der Abgang ist gut, sogar etwas nachhaltig , erstaunlich für einen Wein dieser Preisklasse.
Die Abfüllung fand im Erzeugergebiet statt, sonst bekommt man die kleinen „Siegel“ und diese Nummerierung nicht.

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Endlich keine matschigen Bananen mehr !!!!


Die Bana BoxDeutschlands Wanderer können aufatmen: Die Matschbanane im Rucksack gehört der Vergangenheit an. Hatten viele doch die Banane aus ihrem Rucksack verbannt, weil sie sich mit den Wechselsocken verbrüderte, sich selbst ungenießbar machte, ebenso wie die Socken zum Wechseln, deren Gebrauchswert nach Bananenkontakt doch erheblich eingeschränkt wurde. Oft wurde die Banane durch den rucksackwiderstandsfähigeren Apfel ersetzt, obwohl seine Magnesiumwerte nur ein Sechstel der Banane erreichen, und selbst bei Kalzium bleibt die Banane noch 2 mg vorne.

Die Lösung ist die Bana  Box, gefunden bei Tengelmann. Angeboten von einem namhaften Küchenuntensilienhersteller, der sich selbst „… fit für den Haushalt“ nennt. Ein Zitat aus der Produktbeschreibung: „Die clevere Plastikbox ist so gestaltet, dass kleine, grosse, krumme und gerade Bananen gut hineinpassen.“ Vermutlich hat der Hersteller alle geraden Bananen vom Markt aufgekauft, um den Verkauf seiner Box zu fördern, denn ich habe schon lange keine geraden Bananen mehr gesehen.

In diesem Herbst werden endlich wieder tausende von Wanderern mit Bananen durch diese Republik gehen.

Lichter allein ist auch keine Lösung!

Horst Lichters trat mit dem ersten Teil seines Programmes “Sushi ist auch keine Lösung“ am 6.10.2009 im ZDF auf. Es steht zu befürchten, dass es noch einen zweiten Teil geben wird. Ich muss dazu sagen, dass ich Lichter wegen seiner lockeren Sprüche eigentlich gerne mag. Auch wenn er irgendeine Zitrone von einem Verein bekommt, oft nicht zu unrecht. Aber das, was er in seinem dreiviertelstündigen Auftritt an Plattheiten, Sprüchen mit Bart, und zwar richtig grau, und Nischenkritik aufbietet ist unter jedem Niveau.

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Beilage, all in one oder Rösti etwas anders

Jürgen@Lotta hat mir mit seinem hessischen“Rumfort“ so gut gefallen, dass ich im Kühlschrank und Gemüsekorb nachgesehen habe. Ich hatte Kartoffeln, Kürbisschnitze
und Teile einer Kohlrabi.
Das könnte doch etwas werden, Rösti aus diesen drei Bestandteilen.
In der Schweiz scheiden sich die Geister, ob Rösti aus gekochten oder frisch geriebenen
Kartoffeln bestehen sollten, allerdings bezweifelt niemand den Röstigraben, der die Schweiz entlang der Sprachgrenze zwischen Alemannisch und Französisch teilt, die Franzosen essen nämlich kein Rösti(was heute auch nicht mehr so stimmt).
Aber mögen wir nicht alle unsere Gräben in der Kulinarik, zum Beispiel die hessische Küche besteht nicht nur aus „rumfort“, nein, sie besteht auch aus Rippchen mit Sauerkraut

Doch nun zum Rezept für die Beilage „all in one“,sie enthält Die Sättigungsbeilage plus Gemüse und ist einfach zu machen.

Zutaten
  • 200 gramm Kartoffeln
  • 200 gramm Kürbis
  • 200 gramm Kohlrabi
  • 1 Eiweiss
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muscat
  • Öl nach Wunsch,

diese Menge ist ausreichend für 1 Person Weiterlesen

Pfefferminzlikör für die Winterabende

Heute hat uns die Oktobersonne nochmal richtig verwöhnt. Aber das wird nicht so bleiben, wir wissen es, es werden die langen Winterabende kommen und wir werden uns vergnügen mit den wunderbaren Schätzen der Literatur und vielleicht auch der Weine, oder anderer geistiger Genüsse.

Am Kamin macht sich gut ein Portwein, ein Sherry und vielleicht auch was heimisches zum Beispiel Aufgesetzter aus Schlehen…….mmmmh.

Um die langen Winterabende zu überstehen habe ich Schlehen, Brombeeren, Holunder als „Aufgesetzten“ verarbeitet, war alles lecker.

Nun aber wuchert die Pfefferminze im Garten, was tun. Warum eigentlich nicht mal die Pfefferminze verarbeiten. Gesagt getan.

Die Zutaten

0,5 L Grappa, ich verwende Grappa. Es geht auch mit Korn, allerdings finde ich die höhere Gradation von Grappa besser.
Die Menge Pfefferminz ist ungefähr wie auf dem Bild, ein Bund halt. Man verwende nur die Blätter, die man abzupft. Keine Stiele, die mindern nur den Geschmack, da sie wenig ätherische Öle enthalten. Bei den Blättern bevorzuge ich die jungen Blätter, sie sind würzig, die älteren Blätter enthalten allerdings mehr Menthol, also wer es intensiver haben möchte, sollte diese verwenden. Die Menge Kandiszucker, auf dem Bild sind ca. 50 Gramm. Das ist ausreichend für 0,5 l Grappa. Es ist kein Problem, den fertigen Likör nachzusüßen.

Zubereitung

Die Pfefferminze waschen, die Blätter abzupfen. Mit dem Wiegemesser mittelfein wiegen.
In ein verschließbares Gefäß geben, den Grappa darüber gießen, den Kandiszucker
hinzugeben. Ca. 3 Tage ruhen lassen. Durch Kosten kann man die „Geschmacksstärke“ feststellen, je länger man es stehen lässt, um so intensiver wird es. Ist die gewünschte „Geschmacksstärke“ erreicht, die Mischung einfach durch einen Kaffeefilter absieben.

Austern, frischer geht nicht – La Perle Gruissanaise

Die Perle von Gruissan ist eigentlich die Austern und Muschelkooperative von Gruissan.
einem hübschen Fischerstädtchen an der Cote Narbonnaise.

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Austern, frischer geht nicht – La Perle Gruissanaise

Gargantua 10:52