Sommerlicher Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Foto: Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Nudelsalat mit Tomaten und schwarzen Oliven

Ein frischer und sehr tomatiger Nudelsalat ist das. Den richtigen Pfiff gibt der Zitronenabrieb und das Dressing aus eingelegten, getrockneten Tomaten. Wichtig ist die gute Qualität aller Zutaten. Das ist zwar bei fast jedem Essen so, aber hier kann man sich leicht das Geschmackserlebnis durch eine mangelhafte Zutat versauen. Daher also unbedingt richtige schwarze Oliven nehmen und nicht die unsäglichen mit Eisen-II-Gluconat (E 579) oder Eisen-II-Lactat (E 585) schwarz gefärbten. Die schmecken einfach anders, weil es im Grunde ja unreife grüne Oliven sind, die man nur schwarz gefärbt hat.  Und die Kirschtomaten sollten vollreif und aromatisch sein. Das ist jetzt im Sommer ja nicht sooo schwierig zu bewerkstelligen.  😉 Dazu noch ein gutes Olivenöl und es kann eigentlich nichts schief gehen.

Zutaten
  • 250 g eher kleinere Nudeln (z.B. Mini-Penne, normale Penne gehen aber auch oder kurze dünne Maccaroni)
  • Salz
  • 60 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 8 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamessig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • Pfeffer
  • 40 g schwarze Oliven (ohne Stein abgewogen)
  • 1 Bio-Zitrone (auf jeden Fall muss sie unbehandelt sein)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 40 g Parmesan
  • Pfeffer

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Risotto mit Steinpilzen, Rucola und Erbsen

Foto: Steinpilz-Risotto mit Rucola und Zuckererbsen

Steinpilz-Risotto mit Rucola und Zuckererbsen

Momentan richtet sich mein Speiseplan verstärkt an dem was der Garten liefert (und den herrschenden Außentemperaturen ;-)) – und das sind momentan vor allem Mangold, Möhren, Zucchini, Rucola, Zwiebeln, Bohnen und Zuckerschoten. Letztere wachsen allerdings momentan schneller als ich sie verarbeiten kann. Nun mag ich auch nicht alle Überschüsse einfrieren. Also habe ich die Schötchen einfach etwas länger an den Erbsenpflanzen hängen lassen, so das sich die Erbsen darin entwickeln konnten. Dann kann man sie allerdings nicht mehr als ganze Schoten verwenden. Denn schon nach kurzer Zeit bilden sich Fäden, die man mühsam wegschneiden muss. Und noch ein paar Tage später werden die Schoten gelb. Also habe ich von den letzten Schoten die Erbsen herausgelöst. Auch sehr lecker, wenn auch etwas arbeitsaufwändig. Am einfachsten geht es, wenn man die Schoten drei Minuten in kochendem Salzwasser blanchiert und dann kurz unter kaltem Wasser abschreckt. Anschließend lassen sich die noch festen Erbsen recht einfach aus den weichen Hülsen streichen. Und fertig ist eine schöne Ergänzung für dieses Risotto.

Zutaten
  • 20 g getrocknete Steinpilze
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Erbsen (wer keine frischen bekommt kann natürlich auch Tiefkühlware nehmen, nur bitte keine Dosenerbsen!)
  • 3 EL Olivenöl
  • 225 g Risotto-Reis
  • 125 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 40 g Rucola (Rauke)
  • 1 EL kalte Butter
  • 40 g geriebener Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

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Hähnchenbrustfilet mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Foto: Hähnchenbrust mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Hähnchenbrust mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Eigentlich ist es ja Wahnsinn, bei diesen Temperaturen (über 30 Grad) auch noch den Backofen anzuwerfen. Andererseits kann man, sobald das Hähnchenfilet im Ofen schmurgelt getrost die Küche verlassen (Okay, zum Nudeln kochen und anrichten muss man sie natürlich nochmal betreten ;-)). Und außerdem mussten die restlichen Hähnchenbrustfilets vom Freitag verarbeitet werden.

Das Gericht macht wenig Arbeit, wenn man fertige Pesto kauft oder welche auf Vorrat hat und ist sehr lecker. Wenn es auch nicht gerade leichte Sommerküche ist. Die Pestosahne passt prima zu den Zuckerschoten, natürlich auch zum Hähnchen und den Tagliatelle. Ich habe am Ende noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber gestreut, aber das ist kein Muss.

Zutaten
  • 200 g Zuckerschoten
  • Salz
  • 150 g Tomaten
  • 2 Hähnchenfilets (ca. 300 g)
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 TL Speisestärke
  • 4 EL Pesto alla Genovese
  • 125 g Tagliatelle oder andere Bandnudeln
  • etwas Öl für die Auflaufform

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Costoletto di maiale con burro e balsamico

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Schweinesteak mit Balsamico, gebratenen Radicchio und Zucchini

Die „primo piatti“ soll den den ersten Hunger stillen. Manchmal wird es dann doch fast Sättigung. In diesem Fall waren es die Totelli con burro e salvia. Für die „secondi piatto“ gibt’s in meinem emilianischen Menu., Costoletto di maiale, ein Schweinesteak in Butter gebraten und dann mit einem Schuss Balsamico ablöscht. Bei der „zweiten Platte“ gibt es in Italien oft einen Fisch- oder Fleischgang mit dekorativem Gemüse. Das „dekorativ“ meine ich ernst. Ich hatte als Gemüsebeilage schon drei gegrillte Karottenstifte und ebenso viele der Zucchini. Doch zurück zu unserem Costoletto, vom Schwein versteht sich. Es wird kurz in Butter angebraten und dann mit Aceto Balsamico abgelöscht. Kurz anbraten heisst schon durchbraten, aber nicht so lange, denn Schweinesteak ist ein Kotolett ohne Knochen und ohne Knochen trocknet es eben schneller aus. Das Costoletto erst nach Braten salzen dann bleibt es saftiger.

 

Zutaten
  • 1 Schweinekotelett , ausgebeint wird es auch Schweinesteak genannt
  • einige Scheiben Zucchini
  • eine Blätter Radicchio
  • 10 g Butter
  • 4 Esslöffel Balsamessig
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Meersalz

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Gnocchi-Spargel-Gratin in Paprikarahm

Foto: Gnocchi-Spargel-Gratin vor dem Backen (noch ohne Käse)

Gnocchi-Spargel-Gratin vor dem Backen (noch ohne Käse)

Der letzte Spargel für dieses Jahr. Diesmal zusammen mit Gnocchi in einer pikanten Paprika-Rahm-Soße und mit Käse gratiniert. Da die Sättigungsbeilage in Form der Gnocchi schon dabei ist, braucht es eigentlich keine weiteren Beilagen. Angesichts der reichlichen und ausgesprochen leckeren Rahmsoße, empfehle ich aber dringend etwas Baguette oder Ciabattabrot dazu zu reichen. 😉

Natürlich schmecken selbstgemachte Gnocchi am besten. Aber wenn die Zeit zu knapp ist oder man, so wie ich, bei den heißen Temperaturen der letzten Woche, nicht so ewig lange in der Küche stehen mag, sind auch Fertig-Gnocchi aus der Frischetheke völlig in Ordnung.

Zutaten
  • 2 rote Paprika
  • 1 Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml süße Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 500 g grüner Spargel
  • 500 g selbstgemachte Gnocchi
  • 125 g Käse (Emmentaler, Edamer oder Gouda)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Thymianblättchen (3-4 Zweiglein)

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Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Foto: Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Neuer Anlauf, um Pasta mit Tomatensoße zu kochen. Beim letzten Mal landete ich dann bei Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelpüree, diesesmal hat es dagegen geklappt. Allerdings wurden es dann doch nicht simple Spaghetti Napolitano, sondern eine sehr würzige Tomatensoße mit Speck. Zu dieser deftigen Soße sollte man dann auch entsprechend kräftigere Pasta verwenden, also nicht unbedingt Spaghetti oder Linguini, eher Rigatoni, Farfalle, Fussili, Rigatoni oder Tagliatelle. Auch diese Pastasoße gewinnt durch längeres Kochen oder erneutes Aufwärmen am nächsten Tag. Man kann sie daher sehr gut auf Vorrat kochen und natürlich auch einfrieren. Wer mag kann auch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino dazu reichen, das ist Geschmacksache und kein „Muss“ wie z.B. bei Spaghetti Bolognese (finde ich ;-)).

Zutaten
  • 300 g Pasta (z.B. Rigatoni oder Fussili)
  • 175 g durchwachsenen Speck
  • 3 Schalotten (ersatzweise eine Zwiebel)
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • 1 Chili
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

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Spargel mit Papayaschaum und gebratener Avocado

spargel-papayaschaum-avocado-peperoni

Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wo ich dieses Rezept gefunden habe. Es muss in der Bahn gewesen sein und es war auch kein Rezept, sondern es kam in einem Artikel vor. Ich hatte mir eine Memo auf dem Handy geschrieben. Das Nachkochen war einfacher als gedacht. Allerdings hatte ich vor den gebratenen Avocado Respekt, weil ich nicht wusste, ob das so klappt. Es hat! Man sollte allerdings eine möglichst feste Avocado nehmen, dann lassen sich die Scheiben besser schneiden und braten.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 10 Stangen Spargel
  • ½ Papaya
  • 1 feste Avocado
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Peperoni
  • Pfeffer und Salz

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Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelstampf

Foto: Grillhähnchen und mediterraner Kartoffelstampf

Grillhähnchen und mediterraner Kartoffelstampf nach Frank Rosin

Eigentlich wollte ich gestern ganz schnell und einfach kochen: Spaghetti Napolitano – ganz unspektakulär. Aber dann habe ich in den Rezepten von Frank Rosin auf der Webseite von Kabel1 gestöbert. Die Seite ist nicht besonders schön oder übersichtlich, aber man findet interessante Rezepte. Eines davon war „Rumpsteak mit mediterranem Kartoffelstampf und Oederaner Salat“. Rumpsteak hatte ich natürlich nicht im Haus und auch den Salat fand ich – schon aufgrund der Roten Beete – nicht attraktiv. Aber der mediterrane Kartoffelstampf machte mich neugierig. Und nach dem Durchlesen entschied ich, dass ich den machen wollte. Im Gefrierschrank befanden sich noch Hähnchenkeulen mit Rückenanteil. Die habe ich, knusprig gebraten, zu den Kartoffeln gemacht. Alles in allem war das sehr lecker. Der Kartoffelstampf ist wirklich gut. Ein völlig anderer Geschmack als das übliche Kartoffelpüree.  Der bekommt auf jeden Fall einen Stammplatz in meinem Rezeptefundus!

Zutaten
Für das Grillhähnchen
  • 2 Hähnchenkeulen mit Rückenstück
  • 10 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 g brauner Zucker
  • 60 ml Zitronensaft
  • 2 EL trockener Weißwein
  • 1 TL Rosmarin
Für den Kartoffelstampf
  • 500 g mehlig bis fest kochende Kartoffeln
  • etwas Kümmel
  • 30 g Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zucker
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Olivenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft

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Tortelli con burro et salvia, Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Die Emilia-Romagna ist der „Bauch“ Italiens. Parmaschinken, Mortadella, Balsamessig, Parmesan und auch die Bandnudeln stammen aus dieser Region. Diese Region ist aber auch geteilt. Ähnlich wie der Röstigraben die Schweiz  teilt,ist es auch dort. Die Emila ist die Butterküche und Romagna die Olivenöl gestützte Küche. Für diesen Klassiker aus der Emila kann man nur Butter verwenden. Tortelli mit Butter und Salbei. Warum diese Dinger Tortelli heissen, blieb mir verborgen. Ich fand sie sahen aus wie Tortelloni. Aber Enzo vom Markt meinte es seien Tortelli. Er muss es ja wissen. Die Tortelli waren mit Schinken und rosa Pfeffer gefüllt. Eine wirklich leckere Füllung. Und weil es ja ein „Primo Piatto“ aus der Emila sein sollte, habe ich darüber frittierte Mortadella gegeben. Das ist das emilianische I-Tüpfelchen dieser primo piatto. Die Idee stammt aus der Sendung Sarah Wieners „kulinarische Abenteuer“, in der sie sie Emila-Romagna besuchte.

 Zutaten
  •  250 g Tortelli, oder auch Tortelloni
  • 30 g Butter
  • einige Blätter frischen Salbei
  • 1 hauchdünn geschnitte Scheibe Mortadella
  • Frittieröl
  • Pfeffer und Meersalz

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Selbstgebackene Grissini

GrissiniManchmal koche oder backe ich Dinge nur weil ich wissen will, wie man die eigentlich herstellt. Grissini waren sowas. Ein einfaches Gebäck, aber ist das eigentlich ein Hefeteig? Sonst noch irgendwas drin? Und wie werden sie so wie sie sind? Rezeptquellen findet man sofort mehrere und damit ist auch gleich klar, dass es sich um ein Hefegebäck handelt. Bei Kochportalen mit Kommentarfunktion fand ich dann immer ein „tolles Rezept, aber bei mir wurden die weich/labberig/andererBegrifffürvölligdaneben“. Das möchte ich natürlich nicht, ich will perfekte Grissini!

Kochportale sind was tolles, sie haben ein schickes Design und viel Webseitentechnik im Hintergrund. Komisch nur, dass man so manches Rezept im Wortlaut auf jedem dieser „Profi-Portale“ wiederfindet. Die kochen alle nur mit Wasser, und die Rezepte tragen ihnen fleißige Community-Members ein, denen es Spaß macht, per Copy & Paste Rezepte, die sie für Standard-Rezepte halten, die nirgends fehlen dürfen, von irgendwoher einzutragen. Oft auch völlig unkritisch und ungeprüft.

Stephanies Kleiner Kuriositätenladen ist ein einfaches Kochblog, wobei „einfach“ es nicht trifft. Hier kocht jemand mit Herz und Genuss und hier wird nichts verbloggt, was nicht erprobt ist. Das ist der Vorteil dieser kleinen Privatprojekte. Und deswegen finde ich meine Inspirationen auch dort und nicht bei den großen Portalen.

Hm, wo war ich stehen geblieben? Ach – Grissini! Ja, Stephanies Rezept klang richtig gut, vor allem weil sie den Trick verrät, wie man Grissini (dauerhaft) knusprig bekommt: Sie werden nach dem Backen im Backofen noch getrocknet. Man schlägt sich vor die Stirne und denkt „ja, natürlich, ist doch klar!“ und wäre trotzdem von alleine nicht drauf gekommen.

Mein Grissinirezet weicht natürlich vom Original ab. Stephanie benutzt Hartweizenmehl, das habe ich nicht vorrätig. Deswegen habe ich die Mehlmischung im Verhältnis Mehl-Grieß geändert und außerdem Dinkelmehl verwendet, von dem weiß ich, dass es knuspriges und schmackhaftes Backwerk ergibt. Jaha, und das ergibt es wirklich! Die Dinger sind yummy (ich habe die Variation ohne alles gemacht) und so kross, ich knabbere gerade eines und höre mich nicht tippen dabei. 😉

Zutaten
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 350 ml handwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • Grieß für die Arbeitsfläche

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Selbstgebackene Grissini

Martina 13:30