Manchmal finde ich auf ungewohnten Seiten Rezepte, die mich zum Nachkochen reizen. Dieses hier fiel mir bei einem meiner regelmäßigen Besuche auf der Satireseite Schandmännchen ins Auge. Hat mir spontan gefallen und so habe ich es schon am nächsten Tag nachgekocht. Mit den roten Linsen, die ich beim Edeka bekommen habe, hat es aber nicht so funktioniert, wie im Originalrezept angegeben. Die Flüssigkeitsmenge war zu gering. Die Linsen waren dadurch nach 15 Minuten noch arg fest und das ganze eine ziemlich trockene Angelegenheit. Daher habe ich mit 200 ml Gemüsebrühe aufgefüllt. Die Kochzeit für die Äpfel muss man ausprobieren. Ich hatte sehr reife Boskop-Apfel aus der Vorjahresernte, die brauchten keine fünf Minuten. Da die große Chilischote leider recht lasch war – was ich aber erst am Ende beim Abschmecken herausfand, habe ich noch mit etwas gemahlener Chili nachgewürzt und noch einen Teelöffel Currypulver zusätzlich hineingeben. Das Ergebnis hat mir gut gefallen. Ich kann mir das auch gut als Suppe vorstellen. Dann einfach noch eine weitere Dose Kokosmilch zugeben. Ob die Gemüsebrühe dann entfallen kann muss ich erst noch ausprobieren. Die Menge reicht für ca. 4 Portionenen, wenn man etwas Fladenbrot dazu reicht. Wer meint, es müsse nicht vegetarisch/vegan sein, der kann noch etwas Hähnchenbrust dazu braten (mit Salz, Pfeffer und etwas Currypulver gewürzt) und diese in Scheiben geschnitten auf das Curry geben.
Zutaten
- 500 g rote Linsen (Dhal-Linsen)
- 2 rote Zwiebeln (weiße oder normale Zwiebeln gehen auch)
- 800 ml Kokosmilch (zwei Dosen á 400 ml)
- 200 ml Gemüsebrühe
- 2 Stangen Porree
- 2 reife Äpfel (Boskop)
- 1 Zitrone
- 1 rote Chilischote
- 5 TL Madras-Curry
- 2 TL Kurkuma
- 4 EL neutrales Pflanzenöl
- Salz
- Pfeffer
- etwas gemahlene Chili
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.










