Grünes Fischcurry mit Thai-Basilikum

Grünes Fischcurry mit Thaibasilikum

Bei manchen Gerichten ist es interessant zu sehen, wie die Änderung einer Zutat für eine neue Geschmacksrichtung sorgt. Vor längerer Zeit hatte ich mal dieses Fischfilet in grüner Currysauce gemacht. Ein einfaches und schnelles Rezept, das ich diesesmal in leicht veränderter Form gekocht habe. Anstelle von Schnittlauch kam Thaibasilikum rein, der gerade sehr schön auf der Fensterbank gedeiht, dazu noch zwei mittelscharfe, grüne Chilischoten und schon hatte ich ein neues Gericht. Mit Thaibasilikum meine ich übrigens den, der im Aroma so ein bisschen an Lakritze erinnert. Ich glaube der heißt auch „süßer Basilikum“ und hat geschmacklich wenig Ähnlichkeit mit dem, den wir aus der mediterranen Küche kennen.

Übrigens: Auch wenn das Gericht „grünes Fischcurry“ heißt, wirklich grün wird die Currysoße nicht. Im Gegensatz zur gelben oder roten Currypaste, die ein ansprechendes Gelb oder Rot erzeugen, schafft die grüne lediglich eine leicht schmutzig-graue Färbung der Kokosmilch – wie man schon bei meinem ersten Fischcurry mit grüner Currypaste sehen konnte. Schmecken tut das aber trotzdem. 😉

Ach ja, der Thaibasilikum, der momentan noch in voller Blüte steht, darf mit diesem Rezept an multikulinarias Blog-Event „Balkon-Bewohner“ teilnehmen, bevor er im Herbst ganz abgeerntet wird. 🙂

Zutaten
  • 350 g Fischfilet (von einem möglichst festfleischigeren Weißfisch, ich hatte Kabeljau, der zerkocht leicht und ist nicht so ganz ideal)
  • 2 EL neutrales Öl
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1 EL Fischsoße
  • 2 Kaffir-Zitronen-Blätter
  • 2 bis 3 Zweige Thai-Basilikum
  • 1 – 2 grüne Chilischoten
  • 1 EL grüne Currypaste
  • 1 Bio-Limette
  • 2 TL brauner Zucker

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Lachs mit Brombeer-Cognac-Soße und Ofenkartoffeln

Lachs mit Brombeer-Cognac-Sosse und Thymiankartoffeln

Dieses Jahr sind die Brombeeren früher reif als sonst. Vor zwei Wochen konnte man schon vereinzelte reife Früchte naschen, aber diese Woche ging es dann so richtig los. Die Früchte sind dieses Jahr wieder schön groß und saftig geworden. Die fehlende Sonne der letzten Wochen merkt man ihnen aber an, sie sind in diesem Jahr etwas weniger süß und aromatisch als sonst. Die erste kleine Erntemenge war dieses mal nicht Likör, Gelee, Marmelade oder anderem Süßkram vorbehalten, sondern sollte in ein Fischgericht wandern. Schon vor einiger Zeit hatte ich Peggys Brombeer-Brandy-Soße entdeckt und auf die Nachkochliste gesetzt. Zur Realisierung fehlten halt noch die Brombeeren. Aber jetzt war es endlich soweit.

Ich stimme Peggy übrigens zu: Balsamico braucht es hier überhaupt nicht. Aufgrund ihrer Warnung hatte ich den auch erstmal weggelassen. Und das war gut so. Beim ersten Abschmecken war diese Soße nämlich noch eine ziemlich saure Angelegenheit. Nach Zugabe von 2 TL braunem Zucker änderte sich das und als ich sie dann noch mit der kalten Butter aufmontiert hatte, war sie perfekt. Ich denke der Grund liegt darin, dass im Ursprungsrezept  bei Steamykitchen – wenn ich das richtig verstanden habe – eingemachte Brombeeren („blackberry preserves“) verwendet wurden, die natürlich gezuckert sind. Dann braucht es Säure von Essig oder Zitrone, um das zu kompensieren. Ich habe übrigens auch Chili statt Pfeffer genommen, das macht die Soße noch etwas pikanter. Die Soße passte hervorragend zu den Thymiankartoffeln (übrigens auch ein Rezept, dass erst Martina-Lotta und dann ich von Peggy abgeguckt hatten ;-)). Weniger gelungen fand ich dagegen die Kombination mit dem Lachs. Der ging in der kräftigen Soße irgendwie völlig unter. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Entenbrust dazu passt. Das werde ich bei Gelegenheit einmal ausprobieren.

Zutaten
  • 2 Lachsfilets á 200 g
  • 2 EL neutrales Öl
  • 250 g reife Brombeeren
  • 2 TL Dijonsenf
  • 2 EL Cognac
  • Salz
  • Pfeffer und/oder etwas gemahlene Chili
  • ggf. etwas Honig oder brauner Zucker zum Süßen
  • 1 EL kalte Butter

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Sucuk Döner

Manche Dinge gehen schnell, sind einfach und trotzdem sooo arg lecker … Hier Fastfood mit einem ordentlichen Schuss Vitaminen aus Tomaten, Petersilie und Spitzkohl, und allem Guten aus frischem Joghurt und Sucuk, den türkischen Rindswürsten zum Grillen, die ich sehr liebe.

Vom Spitzkohl habe ich mir eine Portion in feinen Streifen abgeschnitten und diese mit etwas Salz verknetet und das Ganze kurz stehen lassen. Das macht den Kohl weich und aromatisch.

Hier die Versuchsanordnung:
  • türkisches Fladenbrot (1/4 Stück)
  • 1 Sucuk
  • 1 Tomate
  • glatte Petersilie
  • etwas Spitzkohl, mit Salz geknetet und kurz ruhen gelassen
  • in Steifen geschnittene Gemüsezwiebel
  • Joghurt, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Knoblauch
  • nach Geschmack türkisches Gewürzpulver (Sumach, Bahrat, was man so da hat), Salz, Chili, Pfeffer

Das Brot etwas anrösten (am besten auf dem Grill oder in der Grillpfanne), die Sucuk enthäuten und längs halbieren, grillen. Dann alles nach eigenem Gusto ins Brot packen und würzen. Serviette nicht vergessen!

Kalbsschnitzel gefüllt mit Cranberries und Ziegenkäse

Kalbsschnitzel gefüllt mit Crawnberrys und Ziegenkäse

Endlich mal wieder ein neues Gericht, dass nicht nur unfallfrei lief, sondern auch richtig gut schmeckte! Die Unglücksserie der unsäglichen „Curry Kings“, Mangoldröllchen und ungewöhnlichen Lachsschnitzelkombinationen ist damit wohl zuende gegangen. 😉 Die zarten Kalbsschnitzel harmonieren ganz wunderbar mit der fruchtig-pikanten Füllung aus Ziegenkäse und Cranberries. Beim Kauf der Schnitzel sollte man darauf achten, dass diese nicht zu klein sind. Bei mir waren sie gerade so an der Grenze. Dabei hatte die freundlichen Verkäuferin beim Edeka beim Schneiden der Schnitzel vom Kalbsrücken sie extra paarweise zusammen gelassen, ähnlich wie Schmetterlingssteaks (die vorhandenen, fertig geschnittenen Kalbsschnitzel waren doch arg klein). Alternativ kann man das Rezept durchaus auch mal mit Schweineschnitzel ausprobieren. Dann ist die Größe schonmal kein Problem mehr. 😉 Wie so oft habe ich auch hier die Soßenmenge erhöht und verwende die Mengen, die im Originalrezept für 4 Personen vorgesehen waren.

Eigentlich wollte ich noch etwas Gemüse dazu machen, aber dann hatte ich es doch zu eilig, fertig zu werden. Das sieht man auch dem Foto an, denn das ist auch nur eilig „dahergeknippst“.

Zutaten
  • 2 Kalbsschnitzel à 150 g (diese als „Schmetterlingsschnitzel“ vom Metzger schneiden lassen)
  • 2 EL getrocknete Cranberries
  • 1 EL Mehl
  • 60 g Ziegenweichkäse in Scheiben (oder Ziegenfrischkäse)
  • 125 ml Portwein oder Marsala
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 EL kalte Butter
  • Salz
  • Pfeffer

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Rindfleisch thailändisch mit zwei scharfen Soßen

Rindfleisch thailändisch mit zwei Soßen

So, jetzt habe ich endlich mal wieder meinen Wok anwerfen können. „Rindfleisch mit zwei scharfen Soßen“ klang recht interessant und so kam noch einmal Rinderhüftsteak auf den Tisch. Das Rezept geht übrigens so schnell, das hätte ich letzte Woche gut und gerne anstelle des Rinderfilets in der Pilz-Sherry-Soße machen können. Aber gut. Ganz originalgetreu habe ich das Gericht übrigens nicht nachgekocht. Dort werden die Gurkenwürfel nämlich roh dazu gereicht. Nicht, dass ich etwas gegen rohe Gurke hätte… aber angesichts der unklaren Lage mit diesen üblen EHEC-Keimen und ihrer noch ungeklärten Herkunft, beschloss ich verschärfte Hygienemaßnahmen (obwohl ich statt einer Salat- eine Gartengurke hatte, die wohl nicht aus Spanien stammte). Dazu gehörte nicht nur ein gründliches Waschen der Gurke und anschließendes Schälen, sondern auch besonders intensives Händewaschen (was allerdings sowieso die Regel ist, wenn ich Huhn verarbeite) und darüber hinaus habe ich die Gurkenwürfel zum Schluss noch zwei Minuten mit dem Fleisch zusammen angebraten. Da ich geschmorte Gurke mag, fand ich das nicht störend. Außerdem habe ich keine frischen Tomaten genommen, sondern Dosentomaten. Insgesamt hat mich das Essen aber nicht überzeugt. Das Fleisch mit der Gurke waren nicht schlecht und die Chili-Tomatensoße hat mir auch gefallen. Dagegen war die Chili-Ingwer-Soße nicht so mein Ding. Da es insgesamt nicht gerade ein „soßiges“ Gericht ist, fand ich es mit dem Reis dann auch etwas zu trocken. Was dazu führte, das mein Verbrauch an Tomaten-Chili-Soße exorbitant hoch war. 😉

Zutaten
  • 300 g Rinderhüftsteak oder Rinderfilet
  • Salz
  • Weißer Pfeffer
  • 15 g Butter
  • 1 EL neutrales Öl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 cm Frische Ingwerwurzel
  • 2 Rote Chilischoten
  • 1 1/2 TL Gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 Salatgurke oder 1 kleine Gartengurke
Chili-Ingwer-Soße
  • 2 Rote Chilischoten
  • 2 1/2 cm Frische Ingwerwurzel
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz
Tomaten-Chili-Soße
  • 2 Tomaten oder 1/2 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL gemahlene Chili
  • Salz

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Rindergeschnetzeltes in Steinpilz-Sherry-Rahmsoße

Rindergeschnetzeltes mit Steinpilz-Sherry-Rahmsoße

Eigentlich sollte es gestern was Asiatisches aus dem Wok geben. Aber plötzlich war es so spät geworden, dass ich kurzerhand umdisponiert und dieses Rindergeschnetzelte gemacht habe. Wobei es für einen Moment so aussah, als würde ich bei der Zutatenbeschaffung scheitern (wäre nicht das erste Mal), als mir die Verkäuferin an der Fleischtheke eröffnete, dass sie kein Rinderfilet mehr da hätte. Allerdings gäbe es diese Woche Hüftsteak im Angebot. Na gut, warum nicht. Bei einem Kilopreis von 13,90 € anstelle der 41,90 € für das Filet wollte ich nicht Nein sagen. 😉 Und so blieb das kleine Luxusessen preislich noch im Rahmen. Und das Beste: : Es ist superschnell gemacht und obendrein superlecker. 😉 Die Verbindung von Sherry und Steinpilzen ergibt eine raffinierte Soße. Wie so oft habe ich die Mengen für die Soße etwas erhöht, 15 g Steinpilze statt 10, 200 ml Sahne statt 125 und 100 ml Sherry statt 50. Am Ende der Kochzeit war die Soße allerdings noch etwas zu dünn für meinen Geschmack. Daher habe ich noch 25 ml Sherry (bis dahin waren erst 75 ml drin) mit einem Teelöffel Speisestärke verrührt und die Soße damit leicht gebunden. Danach war die Konsistenz perfekt. Als Beilage unbedingt Spätzle nehmen – am besten natürlich selbstgemachte – Bandnudeln passen dagegen weniger gut.

Zutaten
  • 300 g Rinderfilet oder Rinderhüftsteak
  • 100 ml trockener Sherry
  • 15 g Getrocknete Steinpilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 200 ml süße Sahne
  • 75 g grüne Erbsen (tiefgefroren)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Speisestärke
  • eventuell 2 Stängel glatte Petersilie

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Hackfleisch-Gemüse-Curry mit Kokosmilch

Hackfleisch-Curry-Eintopf mit Kokosmilch

Hackfleisch-Curry-Eintopf mit Kokosmilch

 

Schnelle Resteküche, das war mein Wunsch an mein Essen gestern. Dabei musste vor allem eine Packung Hackfleisch verarbeitet werden. Die war eigentlich die Tage für ein anderes Gericht vorgesehen, aber dann hatte ich kurzfristig umdisponieren müssen und jetzt lag die Packung halt im Kühlschrank und das Mindesthaltbarkeitsdatum rückte näher. Eine Inspektio der Vorräte lieferte dann noch einen Rest eingefrorene Karotten und grüne Bohnen. Und ansonsten lagen noch Kartoffeln und eine Paprikaschote herum, neben den natürlich stets vorhandenen Zwiebeln und dem Knoblauch. Ein Blick in meine RezkonvSuite Rezeptedatenbank lieferte dann ein Rezept, das mir als Grundlage diente. Die Zutaten habe ich abgewandelt und statt der Staudensellerie die grünen Bohnen genommen. Die Fleischmenge ist reduziert, dafür habe ich mehr Kokosmilch genommen – und damit lag ich intuitiv richtig, denn mit der angegebenen Menge „1 Dose“ (es war wohl eine 400ml-Dose gemeint), wäre das viel zu trocken geworden. Dann noch die Würzung leicht verändert, et voíla: Ein sehr leckerer, asiatisch angehauchter Eintopf kam dabei heraus. Aussehen tut er auf dem Foto leider nicht ganz so lecker, aber ich hab einfach kein besseres Foto hingekriegt. Ist irgendwie ein schwieriges Motiv gewesen. 😉

Da das ganze in weniger als 30 Minuten fertig ist, wird es mein Beitrag zu Cucina Rapida in diesem Monat.

Zutaten
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 700 ml cremige Kokosmilch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 100 g Karotten
  • 150 g grüne Bohnen
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 g Basmatireis
  • 1 rote Paprika
  • 1 EL Gelbe Currypaste
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

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Tagliatelle mit grünem Spargel (con sugo agli asparagi)

Tagliatelle mit grünem Spargel

Tagliatelle mit grünem Spargel

Spargel gibt es bei mir in aller Regel nicht als Hauptbestandteil eines Gerichtes. Was ich z.B. überhaupt nicht mag ist Spargel mit Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln – zuviel Spargel, zuviel Kartoffel, zuviel … Langeweile ;-). Ich nehme ihn dagegen gerne als Beimischung. Bei Pastagerichten durchaus auch als dominierende Zutat, wie z.B. bei der Spargellasagne oder eben bei diesen Tagliatelle mit Spargel. Eigentlich wird das Gericht mit weißem Spargel gemacht. Ich mag aber lieber  grünen Spargel und daher habe ich den verwendet. Der Wein war eigentlich nur optional angegeben, aber ich finde der gehört unbedingt rein, weil er das ganze pikanter macht. Beim Parmesan unbedingt auf eine gute Qualität achten, denn das Essen ist ja nur leicht gewürzt und damit kommt der Käse besonders stark zur Geltung. Interessant fand ich übrigens das mit dem Pürieren des Spargels. Das Pürree bindet nicht nur die, sonst sehr wässrige Soße, es verbindet außerdem die Nudeln mit dem Spargel (geschmacklich), finde ich.

Schnell ist das Ganze übrigens auch gemacht. Nach weniger als 30 Minuten stand dieses leichte und leckere Essen auf dem Tisch.

Zutaten
  • 250 g Tagliatelle oder Fettucini (Bandnudeln)
  • 250 g grüner Spargel (geht aber auch mit weißem)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 75 ml Weißwein
  • 4 – 6 EL geriebenen Parmesan

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Noch einmal Gnocchi: In Thymian-Frischkäse-Soße

Gnocchi mit Thymian Frischkäsesoße

Gnocchi mit Thymian Frischkäsesoße

Nach den süßen Gnocchi gestern – die mir als Hauptgericht zuviel, weil irgendwie zuviel süß, waren – habe ich die zweite Hälfte der Packung mit einer selbst kreierten, würzigen Frischkäse-Soße zubereitet. Die Soße passt nicht nur zu Gnocchi sondern auch zu Nudeln ganz hervorragend. Und wer gerade keine Lust auf fleischlos hat, kann auch eine gebratene Hühnerbrust dazu servieren auch dafür ist die Soße bestens geeignet. Die Zubereitung geht noch etwas schneller als bei der Tomatensoße für die Gnocchi Dolci. Nach weniger als 20 Minuten steht das Essen garantiert auf dem Tisch! Und das ist auch nötig, wenn man erst um halb zehn mit dem Kochen anfängt. 😉

Welchen Frischkäse man nimmt ist Geschmacksache. Ich hatte noch eine angebrochene Packung Boursin mit Kräutern da. Der ist sehr pikant und passte gut. Ein anderer Kräuterfrischkäse geht aber genauso.

Zutaten
  • 600 g selbstgemachte Gnocchi (oder fertige aus der Kühltheke)
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 – 2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 75 ml Weißwein
  • 200 ml süße Sahne
  • 125 g Kräuterfrischkäse (sehr schön ist hier Boursin mit Kräutern)
  • 2 Thymianzweige oder 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark

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Interessante Kombination: Süße Gnocchi (Gnocchi Dolci)

Gnocchi Dolci - Süße Gnocchi

Gnocchi Dolci - Süße Gnocchi

Nachdem ich absehen konnte, dass ich diese Woche wenig bis gar keine Zeit haben würde, um mich zum Kochen in die Küche zu stellen, war sorgfältige Essensplanung angesagt, damit die Woche nicht zu einem Convenience-Food-Martyrium wird. 😉 Klar, mache ich mir ab und zu mal eine Fertigpizza oder probiere ein Fertiggericht aus. Aber sechsmal in einer Woche? Ne, das geht absolut nicht. Neben diversen Pasta-Rapida-Gerichten bieten sich auch immer Gnocchi gerne an, für eine schnelle Mahlzeit zu sorgen – zumindest solange man sie nicht selber macht. Also hatte ich mir schon letzte Woche eine Packung fertige Gnocchi auf Vorrat hingelegt und plante die Gnocchi Salbeibutter zu machen oder die etwas kalorieneärmere Version von Martina-Lotta. Leider hat aber mein Salbei den vergangenen Winter wohl nicht überlebt. Jedenfalls ist noch kein einziges frisches Blatt zu sehen. Und so kam es, dass ich ein wenig in den Gnocchi-Rezepten anderer Blogs gestöbert habe. Dabei stieß ich auf die süßen Gnocchi bei Loorbeerkrone. Eigentlich wollte ich schon weitersurfen, weil ich annahme, es handelt sich dabei um eine Süßspeise und darauf hatte ich keine Lust. Aber dann habe ich doch einen Blick auf die Zutatenliste geworfen  und bin neugierig geworden, wie das wohl schmeckt. Denn auch wenn Zucker und Zimt es zunächst vermuten lassen, es ist keine Süßspeise. Angetan auch von der sehr kurzen Zubereitungszeit (wenn man fertige Gnocchi nimmt), habe ich das Gericht dann auf den Essensplan für diese Woche gesetzt und gestern auch ausprobiert. Obwohl keine Kräuter und nur wenig Gewürze in die Soße kommen, fand ich das Ergebnis lecker. Es ist eigentlich als Vorspeise gedacht, aber ich habe es dann mengenmäßig zum Hauptgang erweitert. Wobei ich sagen muss, dass es als Hauptgang nicht ganz überzeugt. Es ist – wie soll ich sagen – einfach zuviel süß, obwohl der Zimt durchaus einen schönen Akzent setzt und sehr schön zu den Tomaten passt.

Zutaten

300 g selbstgemachte Gnocchi (fertige gehen natürlich auch)

Für die Soße
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL geriebenen Parmesankäse
  • 1 EL weißen Zucker
  • 1 TL gemahlenen Zimt

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Interessante Kombination: Süße Gnocchi (Gnocchi Dolci)

Jürgen 10:55