Instant-Gemüsebrühe selber machen

Foto: Selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe

Selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe: fast trockenes Gemüse

Gemüsebrühe brauche ich oft zum Kochen. Nun habe ich nicht die Zeit,  sie jedesmal frisch anzusetzen und auch nicht die Lagerkapazität um einfach mal ein paar Liter längere Zeit aufzubewahren. Also greife ich bisher immer zu industriellen Fertigprodukten. Die sind nicht schlecht und man bekommt auch Produkte ohne Geschmacksverstärker und Aromastoffe.

Nachdem ich aber letztens eine größere Menge Karotten übrig hatte und nicht genug Platz im Gefrierschrank frei war, um sie alle einfzufrieren, kam mir die Idee, ob man Instant-Gemüsebrühe nicht auch selber machen kann. Gegenüber den Fertigprodukten kann man dabei genau festlegen, welche Zutaten man nehmen möchte und so die Geschmacksrichtung steuern. Bei meinem ersten Versuch klappte das mit dem Steuern noch nicht so ganz. Da mein Backofen niedrige Temperaturen unter 100 Grad nicht schafft, musste ich das Gemüse bei deutlich höherer Hitze (ca. 110 Grad) trocknen. Damit es dabei nicht verbrennt, habe ich den Ofen immer für eine halbe Stunde eingeschaltet, dabei die Backofentür einen Spalt offen gelassen (einfach einen Kochlöffel dazwischen stecken) und dann das ganze eine Stunde abkühlen und trocknen lassen. Trotzdem wurde mir am Ende der Trockenzeit ein Teil des Gemüses, das am Rand lag, etwas zu dunkel. Mit dem Ergebnis, dass meine erste Instant-Gemüsebrühe einen etwas kräftigeren Röstzwiebelgeschmack hat, als die gekaufte. Was mir allerdings durchaus gefällt. Insgesamt ist die Brühe bei gleicher Dosierung kräftiger im Geschmack und etwas salziger als die Industrieware. Während ich von der gekauften Brühe in der Regel einen gut gehäuften Teelöffel pro 250 ml Wasser nehme, genügt bei der Eigenproduktio ein knapp gehäufter Teelöffel. Da ich auf gelbe Farbstoffe, wie z.B. Kurkuma, verzichte und das Gemüse teilweise etwas gebräunt wurde, ist die Brühe farblich auch dunkler. Eher so in Richtung Rinderbouillon.

Foto: Selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe

Selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe: fertig gemörsert

Auch wenn das ganze etwas Zeit kostet und Arbeit macht, lohnt sich die Mühe. Eigene Instant-Gemüsebrühe nach persönlichem Geschmack und garantiert frei von Geschmacksverstärkern.  Und man kann auch sehr gut diverse Gemüsereste verwerten, wie zum Beispiel Reste von Sellerieknollen, Porreestangen oder Karotten, ohne dass man diese Reste im knapp bemessenen Gefrierschrank bis zur nächsten Verwendunge einlagern muss. Hier das „Basisrezept“, andere Gemüse kann man ganz nach persönlichem Geschmack zugeben.

Zutaten
  • 150 g Zwiebeln
  • 85 g Meersalz
  • 350 g Karotten
  • 100 g Porree
  • 200 g Knollensellerie
  • 50 g glatte Petersilie

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Gebratener Tofu mit Ingwer und Brokkoli

gebratener Tofu mit Ingwer

gebratener Tofu mit Ingwer

Wenn’s fleischlos sein soll, bietet sich Tofu an. Und Tofu lässt sich in allen Variationen in der Küche verarbeiten, gekocht, gebraten in der Suppe, wie auch immer. Und Tofu ist ja soooooo gesund. Auf unserem Blog alleine gibt es 5 leckere Rezepte mit Tofu. Braucht es da noch ein weiteres? Es braucht, weil ich hatte keines der Rezepte gelesen. Meine Tofu Idee kam von Schrot&Korn, dem Kundenmagazin, das es auch bei Alnatura gibt. Und dieses Rezept ist ausgesprochen lecker. Ach wer ganz viel über Tofu wissen möchte, hier die Wikiseite über Tofu.

 Zutaten für 2 Personen
  •  300 g Tofu
  • 2-3 Esslöffel Polenta
  • 6-8 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Brokkoli
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Ingwerknolle
  • ½ Zwiebel
  • 1Chilischote
  • 4 Esslöffel weissen Balsamico
  • 1Teelöffel Honig
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

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Gebratener Tofu mit Ingwer und Brokkoli

Gargantua 13:35