Gefüllte Paprika sind bei mir ein Rezept aus der Kinderzeit. Meine Mutter hat die immer mit einer Füllung aus Hackfleisch und Reis gemacht. Dazu gab es Tomatensoße. Es war nicht unbedingt eines meiner Lieblingsessen – aber mit reichlich Soße war’s okay. Gestern entdeckte ich dann – auf der Suche nach einem schnellen Rezept zur Verwertung des Rinderhacks – diese Version einer gefüllten Paprika. Ich hab nur einen kurzen Blick drauf geworfen und wollte schon zum nächsten Rezept, aber dann sprangen mir die Sultaninen in die Augen. Oliven, Kapern, Knoblauch, Sultaninen, das klang doch ungewöhnlich und schaute ich mir das Rezept genauer an. Nun ja, „schnell“ geht es nicht gerade, aber der Arbeitsaufwand ist relativ gering. Nach nur 20 Minuten stehen die gefüllten Paprikas bereits im Backofen, wo sie dann allerdings noch bis zu einer Stunde benötigen.
Ach ja, wie bringt man die gefüllten Schoten eigentlich dazu in der – zu großen – Auflaufform nicht umzukippen? Unten gerade schneiden? Geht sicher auch. Ich kam darauf, dass die abgeschnittenen Oberteile wie gemacht sind, um als Fuß zu dienen. 😉

Das Ergebnis war übrigens ausgesprochen lecker. Die Füllung ist würzig und fruchtig zugleich. Da es praktisch keine Soße gibt passt eigentlich nur etwas Baguette oder Weißbrot dazu. Ich habe ganz darauf verzichtet. Die Paprikas eignen sich sowohl als Vorspeise (dann sollte man versuchen etwas kleinere zu bekommen) oder als Hauptgang – wobei dann noch eine kleine Vorspeise auf den Tisch kommen sollte… finde ich.
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
Heute war Resteküche angesagt. Ich hatte nichts geplant und stattdessen mal geschaut, was im Kühl- und Gefrierschrank noch so rumlag und langsam mal weg musste. Ergebnis der Inventur: etwas Hühnerbrust, ein paar Garnelen, Champignons, Tomaten, Zucchini, Möhren, 1/2 Dose Kokosmilch, ein angebrochener Becher süße Sahne, ein Kalbsschnitzel. Nach einiger Suche und ein paar Vorschlägen aus Lotta-Martinas
lte. Aber ich hab erstmal genau nach Rezept gekocht. Beim Probieren fehlte es mir irgendwie auch an Würze. Daher habe ich schnell nochmal nach dem Rezeptnamen gegoogelt und fand dann
Hopp Schwiiz!
Die Portugiesen gelten ja nach ihrem Spiel gegen die Türkei als Mit-Favoriten für den Turniersieg. Die Tschechen konnten zwar gegen die Schweizer bestehen (mit einem nicht ganz verdienten Sieg), aber mit den Portugiesen steht ihnen ein ganz anderes Kaliber gegenüber. Heute zeigt sich, was sie auf dem Kasten haben. Oder im Kasten …
Grüß Gott zusammen!
Anpfiff 20.45 Uhr. Die Portugiesen gegen die Türken in Genf. Die Türken standen seinerzeit mal vor Wien und wurden dort gestoppt. Jetzt dann also doch noch Genf. Die Portugiesen hätten als Hauptsponsoren für die Entdeckung Amerikas in die Geschichte eingehen können, hatten damals aber einen Nichtskönner namens Columbus vor die Türe gesetzt. Ihn hatten sie dabei möglicherweise richtig eingeschätzt, sein Geschick, die richtigen Leute für die richtigen Aufgaben zu rekrutieren, haben sie allerdings unterschätzt. Na gut, schlussendlich war der Kerl ja gescheitert: Den Seeweg nach Indien hat er tatsächlich nicht gefunden, das war später Vasco da Gama, und zwar für die Portugiesen.
Schnell musste es gehen, denn eine Telefonkonferenz war noch für 19 Uhr angesetzt und an der wollte ich nicht ausgehungert teilnehmen – da kann ich dann nämlich leicht mal etwas unleidlich sein. Für so einen Fall sind Spaghetti mit Gorgonzolasoße genau richtig: sie gehen wirklich schnell und sind einfach immer wieder lecker. Äh, ja, das ich etwas in Eile war sieht man dem Foto wohl an. 😉
