Leckere Resteverwertung: Spargelcremesuppe

Foto: Spargelcremesuppe mit Garnelen

Spargelcremesuppe mit Garnelen und Croutons

Spargelabfälle muss man nicht wegwerfen. Spargelschalen, End- und Bruchstücke kann man sehr gut noch zu einer Spargelcremesuppe verarbeiten. Es braucht allerdings etwas Zeit, denn eine Stunde sollte man die Spargelreste mindestens kochen lassen. Am besten lässt man alles offen im Topf köcheln, so dass die Flüssigkeitsmenge reduziert wird. So wird der Fonds intensiver.

Man muss übrigens nicht unbedingt Abfälle von weißem Spargel nehmen, auch vom Grünspargel kann man eine Spargelcremesuppe machen. Das einzige Problem: Bei Grünspargel gibt es erheblich weniger Abfall, da man diesen maximal im unteren Drittel schälen muss, wenn überhaupt. Wenn die Abfälle eines Spargelessens nicht ausreichen, kann man sie aber einfach einfrieren oder kocht den Spargelfonds und friert diesen ein. Spätestens beim nächsten Spargelessen hat man genug Spargelreste beisammen.

Zutaten
  • 250-300 g Spargelabfälle (Schalen, Endstücke, Bruchstücke)
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  •  1 Zwiebel
  • 2 EL  Butter
  • 2 EL Mehl
  • 100 ml Milch
  • 75 ml fruchtiger, trockener Weißwein
  • 1 l Wasser (am besten das Kochwasser vom Spargel)
  • 150 ml süße Sahne
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Zucker
  • 2 Zweige Estragon
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz
  • weißer Pfeffer

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Lachsfiletwürfel mit Zitronen und Kapern

Lachswürfel aus dem Ofen mit Zitronen und Kapern

Lachswürfel aus dem Ofen mit Zitronen und Kapern

Manchmal ist es bei der Food-Fotografie, wie bei den Menschen. Man spürt nach dreissig Sekunden ob die „Chemie“ stimmt. Will heissen man findet das Foto spontan sympatisch und wenn dann das Rezept auch noch spannend klingt, steht dem Nachkochen nichts mehr im Weg. Frauen können das viel schneller ausdrücken. Für Martina-Lotta war es Liebe auf den ersten Blick. Gemeint war Mipis Kürbis-​Mangold-​Lasagne mit Ziegenkäsebéchamel. Wir Jungs sind halt etwas langsamer. Aber manchmal schaffen wir es auch mit unseren Rezepten die Herzen der Mädels zu erobern, siehe oben!

 Zutaten für 1 Person
  •  150 g Lachsfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • ½ Zitrone
  • 2 Teelöffel Kapern
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • einige Zweige glatte Petersilie
  • Pfeffer und Salz

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Rote Bete-Risotto, ran an die Rübe

rote Bete Risotto

rote Bete Risotto

Die rote Bete feiert ja grade ein schönes Comeback in der Küche. Und das ist gut so! War sie doch auf Grund ihres nicht gerade ansprechenden Aussehens, und sie ist ja wirklich keine Schönheit, in der Küche gar nicht willkommen. Dabei ist die rote Rübe, wie sie in der Schweiz genannt wird, gekocht, geschält und aufgeschnitten, doch eine richtige Schönheit. Dunkles Purpur und ein betörender Geschmack, welches Gemüse bietet diese grandiose Kombination. Ich habe einer diese neuen Rezeptideen in der Landsteiner Mühle kennen gelernt. Es war ein rote-Bete-Risotto mit einem Saiblingsfilet. Die Idee gut, die Zubereitung eher naja, ein bischen wässrig, war das Risotto. Aber es war lecker und hat mich inspiriert ein eigenes rote-Bete-Risotto zuzubereiten. Voila, hier ist es!

 

Zutaten für 2 Personen
  • 200 g Risottoreis
  • ½ Zwiebel sehr fein gehackt
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 mittelgrosse rote Bete
  • 200 ml rote Bete Kochwasser, oder Saft
  • 1 Teelöffel Gemüsebrühe
  • Pfeffer und Salz
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Knäckebrot, selbstgemacht, mit Makrele

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selbstgemachtes Knäckebrot mit Makrele und Hüttenkäse

Im Sommer war ich in Schweden. Dort gibt es wunderbares Knäckebrot bereits auf dem Frühstücksbuffet. Und nicht etwa nur eine Sorte, meist zwei oder drei Sorten. Auf Sandhamn, einer Schäreninsel, draussen vor Stockholm gab es zu geräucherten Krabben, eine Tüte mit sehr gutem Knäckebrot und etwas Weissbrot. Knäckebrot ist allgegenwärtig in Schweden. Wer allerdings glaubt das Wasa-Museum, ist ein Knäckebrot-Museum, den muss ich enttäuschen. Es ist ein sehr schönes Schiffsmuseum mit einem versunkenem, und wiedergehobenen Schiff aus der Wasa-Dynastie, einer schwedischen Königsdynastie. Kochen ist bunt, wie das Leben, und so stammt mein Knäckebrot-Rezept nicht etwa aus Schweden, sondern aus einem Heft von Saisonküche aus der Schweiz.

 Zutaten
  • 100 g Vollkornmehl
  • 50 g Haferflocken
  • 50 g gemischte Kerne
  • ½ Teelöffel Natron
  • 1 Teelöffel Salz
  • 75 ml Wasser
  • 50 g Hüttenkäse
  • 1 geräucherte Makrele
  • 1 Prise Salz und Pfeffer

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Der geteilte Flammkuchen

vegetarischer Flammkuchen

vegetarischer Flammkuchen

Rita und Manfred mussten sich 1963 den deutschen Himmel teilen in dem durchaus tragischen Roman von Christa Wolf. Junge Menschen heute müssen sich nicht mehr den Himmel teilen, zumindest nicht in Deutschland, aber im Süden Europas könnte das bald wieder Realität werden. Ich habe meinen Flammkuchen geteilt in die klassische Variante mit Schinkenspeck und Zwiebeln und in die vegetarische Variante mit Tomaten und Artischocken. Zur klassischen Variante hat Martina-Lotta alles geschrieben in dem Blog der „halbautomatische Flammkuchen“, dem ist nichts hinzuzufügen, denn auch ich habe auf einen Fertigteig zurückgegriffen und war zufrieden.

 

Zutaten, hier gerechnet auf einen vegetarischen Tomaten/Artischocken „Flamm“
  • 1 Rolle Flammkuchenteig ca. 250 g
  • 100 ml Creme fraiche oder Schmand
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • ½ Artischocke
  • Pfeffer und Salz

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Crevettentartar auf Zucchinischiffchen

 Crevettentartar auf Zucchinischiffchen

Crevettentartar auf Zucchinischiffchen

Im Sommer braucht es zum Essen etwas Frisches, Kräuter, Zitronensaft und knackige Gemüse. Gekühlte, gekochte Crevetten sind ideal für Sommervorspeisen. Hier in einer schönen Variante als Crevettentartar mit frischer Petersilie etwas Sesamöl und einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer, mehr braucht es nicht. Die Zucchinischiffchen sind der knackige „Schiffboden“ auf dem unser Crevettentartar auf den Teller und in die Herzen der Gäste segelt. Voila!

Zutaten
  • 75 g gekochte Crevetten
  • 3 Zweige glatte Petersilie
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • 2 kleine, schlanke Zucchini
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

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Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Foto: Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Pasta mit pikanter Tomaten-Speck-Soße

Neuer Anlauf, um Pasta mit Tomatensoße zu kochen. Beim letzten Mal landete ich dann bei Grillhähnchen mit mediterranem Kartoffelpüree, diesesmal hat es dagegen geklappt. Allerdings wurden es dann doch nicht simple Spaghetti Napolitano, sondern eine sehr würzige Tomatensoße mit Speck. Zu dieser deftigen Soße sollte man dann auch entsprechend kräftigere Pasta verwenden, also nicht unbedingt Spaghetti oder Linguini, eher Rigatoni, Farfalle, Fussili, Rigatoni oder Tagliatelle. Auch diese Pastasoße gewinnt durch längeres Kochen oder erneutes Aufwärmen am nächsten Tag. Man kann sie daher sehr gut auf Vorrat kochen und natürlich auch einfrieren. Wer mag kann auch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino dazu reichen, das ist Geschmacksache und kein „Muss“ wie z.B. bei Spaghetti Bolognese (finde ich ;-)).

Zutaten
  • 300 g Pasta (z.B. Rigatoni oder Fussili)
  • 175 g durchwachsenen Speck
  • 3 Schalotten (ersatzweise eine Zwiebel)
  • 2-3 Stängel Petersilie
  • 1 Chili
  • 800 g gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

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Spargel mit Papayaschaum und gebratener Avocado

spargel-papayaschaum-avocado-peperoni

Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wo ich dieses Rezept gefunden habe. Es muss in der Bahn gewesen sein und es war auch kein Rezept, sondern es kam in einem Artikel vor. Ich hatte mir eine Memo auf dem Handy geschrieben. Das Nachkochen war einfacher als gedacht. Allerdings hatte ich vor den gebratenen Avocado Respekt, weil ich nicht wusste, ob das so klappt. Es hat! Man sollte allerdings eine möglichst feste Avocado nehmen, dann lassen sich die Scheiben besser schneiden und braten.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 10 Stangen Spargel
  • ½ Papaya
  • 1 feste Avocado
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Peperoni
  • Pfeffer und Salz

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Tortelli con burro et salvia, Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Tortelli mit Salbei und frittierter Mortadella

Die Emilia-Romagna ist der „Bauch“ Italiens. Parmaschinken, Mortadella, Balsamessig, Parmesan und auch die Bandnudeln stammen aus dieser Region. Diese Region ist aber auch geteilt. Ähnlich wie der Röstigraben die Schweiz  teilt,ist es auch dort. Die Emila ist die Butterküche und Romagna die Olivenöl gestützte Küche. Für diesen Klassiker aus der Emila kann man nur Butter verwenden. Tortelli mit Butter und Salbei. Warum diese Dinger Tortelli heissen, blieb mir verborgen. Ich fand sie sahen aus wie Tortelloni. Aber Enzo vom Markt meinte es seien Tortelli. Er muss es ja wissen. Die Tortelli waren mit Schinken und rosa Pfeffer gefüllt. Eine wirklich leckere Füllung. Und weil es ja ein „Primo Piatto“ aus der Emila sein sollte, habe ich darüber frittierte Mortadella gegeben. Das ist das emilianische I-Tüpfelchen dieser primo piatto. Die Idee stammt aus der Sendung Sarah Wieners „kulinarische Abenteuer“, in der sie sie Emila-Romagna besuchte.

 Zutaten
  •  250 g Tortelli, oder auch Tortelloni
  • 30 g Butter
  • einige Blätter frischen Salbei
  • 1 hauchdünn geschnitte Scheibe Mortadella
  • Frittieröl
  • Pfeffer und Meersalz

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Spaghetti mit Pesto aus grünem Spargel und Walnüssen

Foto: Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Pesto mit grünem Spargel und Walnüssen

Dieses Rezept habe ich kürzlich Dank Lotta-Martina in einer Ausgabe „Lust auf Genuss“ mit dem Schwerpunkt Spargelrezepte gesehen. Schnell mit dem Smartphone abfotografiert und für spätere Verwendung gesichert – so einfach ist es heutzutage eben mal eine Kopie zu machen. Letzten Sonntag war es dann soweit. Die Spargelernte läßt dieses Jahr sehr zu wünschen übrig. Das liegt zum einen an dem saukalten Wetter, aber auch daran, dass eines der Spargelbeete im letzten Herbst gerodet wurde und das neu angelegte natürlich noch keinen Ertrag bringt. Immerhin gab es eine handvoll Spargelstangen zu ernten – genug für dieses Rezept.

Das Pesto gefällt mir gut. Der Spargelgeschmack kommt gut zur Geltung und Parmesan, Walnüsse und Chili sorgen für einen pikanten Geschmack. Mit dem Basilikum sollte man sehr zurückhaltend sein, damit er nicht dominiert. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Estragon anstelle des Basilikums ebenfalls sehr gut passt. Das probiere ich beim nächsten Mal aus.

Wenn man etwas Zeit hat, sollte man dem Pesto eine halbe Stunde zum Durchziehen gönnen, es wird dann runder im Geschmack.

Zutaten
  • 200 g grüner Spargel
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Walnusskerne
  • 50 ml Walnussöl
  • 100-125 ml Sonnenblumenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 6 Basilikumblätter
  • 50 g Parmesan
  • etwas Cayennepfeffer oder gemahlene Chili
  • Pfeffer
  • 500 g Spaghetti oder Linguine
  • Parmesanspäne

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Spaghetti mit Pesto aus grünem Spargel und Walnüssen

Jürgen 10:32