Rinderfilet mit Kürbis-Chilibutter und Polentaschnitten

Okay, schon wieder so ein Knaller, mit Fleisch und reichlich Butter? Ja, ich ich finde, wie bei jedem Entzug sollte es langsam vonstatten gehen nach Weihnachten. Schnelle und harte Entzüge funktionieren nicht, weder in der Drogentherapie, noch in der Gourmettherapie. Ansonsten drohen beim abendlichen Arbeiten, oder gar beim Fernsehen, Chips- oder sogar Schokoladenattacken von grauenhaften Ausmaßen. Und schließlich ist das neue Jahr noch Stunden entfernt, ab dem wir alles überflüssige Hüft- bzw.Bauchgold sowieso los werden.

Zutaten für 2 Personen
  • 2 kleine Rinderfilets
  • 2 Kürbisschnitze
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Butter
  • 1 Chilischote
  • 3 Knoblauchzehen
  • Pfeffer und Salz
für die die Polentaschnitten
  • 150 g Maisgrieß
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • reichlich Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
für den Radicchiosalat
  • 1 kleiner  Radicchio
  • 3 Zweige Petersilie
  • Essig, Olivenöl, Pfeffer und Salz

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Noël Cuisine, der Hauptgang

Weihnachtsküche, Rehfilet mit Granatapfel-Chili-Sauce und Käsekartoffeln

Bei diesem Essen vetragen sich alle, die Kartoffeln mit dem Käse, der Kürbis mit dem Knoblauch, das Reh mit dem Granatapfel und zum Schluss die Esser. Sie konnten sich freuen auf unterschiedlichste Aromen, die sich entfalteten und fast ein kleines Tischfeuerwerk abbrannten. Sogar die Würzbutter, die ich anfangs für überflüssig hielt, gab es doch eine eigenständige Granatapfelsauce, war schließlich eine wunderbare Ergänzung zum Rehfilet. Weihnachtsküche darf schon mal ein bisschen aufwendiger sein. Dieses Essen ist jetzt nicht so riesig kompliziert, zumal die beiden Beilagen aus dem Ofen kommen und zusammen zubereitet werden können.

Zutaten für 2 Personen
  • 400 g Rehfilet
  • 1 Granatapfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Schalotte
  • 1 Chilischote
  • 1 Esslöffel brauner Zucker
  • 125ml Rotwein
  • 20 g Butterschmalz
  • 20 g Butter
  • 1 Esslöffel Rinderfond
  • 6 Wacholderbeeren
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer und Salz
für die Ofenkartoffeln
  • 4 große Kartoffeln
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 75 g Blauschimmelkäse
  • Pfeffer und Salz
für die Kürbisschnitze
  • ½ Hokkaidokürbis
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Das echte Chili con Carne 2.0

Ich glaube mit Chili con Carne ist es so ähnlich wie mit Frankfurter Grüner Soße: es gibt 1000 Rezepte. Dieses hier soll eines von denen sein, die „original“ sind. Ich hatte es vor längerer Zeit schon einmal probiert – allerdings mit grünen Bohnen, was ein völlig anderes Gericht ergibt.  Auf jeden Fall wird kein Rinderhackfleisch verwendet sondern klein geschnittes Rindfleisch. Gewürzt wird nur mit Salz, Pfeffer, Chili und Cayenne-Pfeffer. Wer mag kann natürlich auch noch andere Würzzutaten verwenden. Kreuzkümmel passt sehr gut und die Idee mit der Schokolade aus dem „Chili con Hahn“-Rezept kann man hier auch zum Einsatz bringen. Ich habe das diesmal alles weggelassen und wirklich nur die im Rezept genannten Zutaten verwendet. Bei der Bohnenmenge hab ich mich allerdings etwas vertan. Um Zeit zu sparen habe ich Bohnen aus der Dose verwendet. Aber eine 800g-Dose entspricht wohl nicht 250 g getrockneten Kidney-Bohnen. Beim nächsten Mal würde ich dann eher drei 400g-Dosen nehmen. Die Kochzeit betrug knapp 1 1/2 Stunden – dann war das Fleisch wunderbar zart und das Chili hatte ein kräftigeres Aroma als bei der Verwendung von Hackfleisch.

Das echte Chili con Carne 2.0

Zutaten
  • 250 g getrocknete rote Bohnen (Kidneybohnen)
    oder 3 Dosen á 400 g
  • 125 geräucherter Speck
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Rindfleisch (z.B. Rindergulasch)
  • 3 grüne oder rote Paprika
  • 1 scharfe Pepperoni
  • 5 – 6 Tomaten (oder eine 800g-Dose, bzw. zwei 400g-Dosen gehackte oder ganze Tomaten)
  • 1 – 2 TL gemahlene Chili (je nach gewünschter Schärfe)
  • Cayenne-Pfeffer
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Tomatenmark
  • 4 EL Öl
  • ggf. 1 – 2 TL Zucker

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Scharfe rote Bete-Andromedanebel-Suppe

Eine schnelle, wärmende Wintersuppe wollte ich machen. Rote Bete bieten sich an, die sind ein wunderbares Wintergemüse und überall zu bekommen, sogar schon vorgekocht (wobei mir frische lieber gewesen wären, auch wenn die lange kochen müssen). Diese einfach mit Knoblauch, Zwiebeln und Chili in etwas Hühnerbrühe gekocht und dann püriert – klingt doch nicht schlecht! Ist aber, Hand auf’s Herz, reichlich fad, trotz der Schärfe. Entweder waren die rote Bete nicht sehr aromatisch oder das Ganze ist an sich nicht so recht stimmig. Ich suche jetzt nach einem Gewürz, das den Geschmack der roten Bete hebt und abrundet. Die Crème fraîche am Schluss hat da schon viel gebracht, aber der Durchbruch war das noch nicht. Nur schön ausgesehen hat das, wie ein Mini-Andromedanebel! Hinweise zur Geschmacksverbesserung sind willkommen!

Zutaten
  • 500 g rote Bete, vorgekocht
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote (frisch oder getrocknet)
  • Crème fraîche
  • 3/4 l Hühnerbrühe (oder für die Vegetarier Gemüsebrühe)
  • Olivenöl

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Kürbiseintopf mit Nudeln

Hilfe, ich habe eine Kürbissucht! Ich kann die kürbisfreien Tage kaum überstehen und greife im Gemüseladen dann gleich wieder zu. Und weil es diese wunderbaren Teile ja nicht im Grammbereich gibt, habe ich dann gleich auch wieder, selbst bei den kleinen Hokkaidos, einen halben Kürbis übrig, der auf Verarbeitung wartet. Aber Gott sei Dank gibt es ja noch genügend Nachschub. Nicht mehr im Supermarkt, aber im Gemüseladen werde ich immer noch fündig. Und ich kann meine weiteren Zutaten, zum Beispiel eine Chilischote, dort wirklich im Grammbereich kaufen. Wozu brauche ich 200 g Chiliischoten, eine der üblichen Packungsgrößen im Supermarkt? Die Kürbisrezepte gehen mir auch nicht aus. Fleißige Leser wissen auch warum: Ich bin stolzer Besitzer eines Heftes „frischgekocht“, der Oktoberausgabe der Billa Supermärkte in Österreich, und auch dieses Rezept stammt aus diesem Heft. Ich werde völlig ratlos sein, wenn ich die Rezepte dieses Heftes durchgekocht habe.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 200 g Rinderhack
  • 1 Prise Currypulver
  • 4 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • ½ Hokkaido Kürbis
  • 1 Orange
  • 75 g Nudeln
  • Salz und Pfeffer

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Hirschfilet mit gebackenem Kürbis und Chili-Kräuter-Öl

Viel Freude habe ich an meinem aus Österreich mitgebrachtem Heft „frischgekocht“, der Kunden- Zeitschrift von Billa, einer österreichischen Supermarktkette. In dem Oktoberheft gibt es einige wirklich interessante Kürbisrezepte und deshalb hier noch eines mit Wild, genauer gesagt mit dem Hirschen. Übrigens bietet „Billa“ in seinen Märkten Wildfleisch auf Bestellung an, ein Service den ich mir bei Rewe auch wünschen würde, kommen beide doch aus dem gleichen Stall. Oder vielleicht doch nicht, sonst bekomme ich, wie Jürgen-Lotta kürzlich, australisches Wildschwein. Ob es mir allerdings bei meinem Metzger mit dem sympatischen Auftreten „Ihr Rheingauer Metzger“ besser geht? Die Verkäuferin wusste nicht, wo der Hirsch geschossen wurde und mein „Rheingauer Metzger“ gehört mittlerweile zur „Vion Food Group“, einem nach Umsatz milliardenschweren Unternehmen der Lebensmittelbranche. Lecker war es dennoch, vor allem die gebackenen Kürbitzschnitze, die wunderbar knofelig und mit dem Chiliöl schon richtig gut waren. Man braucht übrigens keine Beilage dazu. Das Weißbrot sollte nur zum Stippen für das restliche Chiliöl sein.

Zutaten für 2 Personen
  • 2 Hirschfilets, geht auch oft unter Hirschlende durch
  • ½ kleinen Hokkaido Kürbis
  • 10 Knoblauchzehen
  • 6 Esslöffel Olivenöl

für das Chili-Öl

  • ½ Zitrone
  • 1 Prise Zucker
  • ½ rote Zwiebel
  • 6 Korianderzweige
  • 1 Chilischote
  • 8 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer, Salz

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Kräuter auf Vorrat: frisch, getrocknet, tiefgefroren

Der Sommer ist lange zuende und der rapide fortschreitende Herbst erinnert daran, dass nun nicht mehr viel Zeit bleibt um die letzten Kräuter zu ernten und einen Vorrat für die kommenden Wintermonate anzulegen. Aber wie bewahrt man bei den verschiedenen Kräutern am besten das Aroma? Einfrieren, trocknen oder wie sonst? Ja, ja, ich weiß am besten sind sie natürlich frisch, aber wenn man nicht gerade über ein Gewächshaus oder einen Wintergarten – am besten mit künstlicher Beleuchtung – verfügt, sind viele frische Kräuter im Winter schlicht und ergreifend nicht verfügbar. Einfrieren ist da bei vielen Kräutern eine gute Alternative zum althergebrachten Trocknen. So verlieren Estratgon, Petersilie, Dill oder Schnittlauch durch das Trocknen so stark an Aroma, dass man ebensogut Rasenschnitt verwenden könnte – ist auch grün und liefert Chlorophyll. Gut (d.h. möglichst luftdicht) verpackt halten sie dagegen im Gefrierschrank mehrere Monate ohne nennenswerte Aromaverluste. Es gibt allerdings auch Kräuter, die sich weniger gut zum Einfrieren eignen: der Basilikum beispielsweise. Seine Blätter verfärben sich unansehnlich dunkel und auch das Aroma leidet in der arktischen Kälte. Besser man verarbeitet größere Basilikumüberschüsse gleich zu Pesto. Das hält im Kühlschrank einige Wochen und bei minus 18 Grad problemlos mehrere Monate (Tipp: am besten portioniert man es – z.B. in einem Eiswürfelbehälter – und friert das Pesto „stückweise“ ein. So läßt es sich auch im gefrorenen Zustand leicht in der gewünschten Menge entnehmen). Weiterlesen

Hackfleischbällchen gefüllt mit Chorizo und süssauren Karotten, Carote in agro

Diese Rinderhackbällchen sind richtig würzig, und die Chorizo gibt ihnen dazu eine schöne Schärfe. Das ist gut, wenn man vielleicht durch die Gartenarbeit oder durch Sport so richtig geschwitzt hat. Bei den Temperaturen in den vergangenen Tagen war ja „das Erdendasein an sich“ durchaus schon eine schweisstreibende Angelegenheit und da tut etwas Scharfes, Salziges so richtig gut. Ich erinnere mich an eine Wanderung mit meinem Sohn, an einem heissen Tag im Rheintal, ich meine er hat drei Currywürse nacheinander verdrückt, wahrscheinlich weniger wegen der Würste, sondern wegen des Salzes. Aber heute gibt es keine Currywurst es gibt leckere Rinderhackbällchen mit Chorizofüllung. Die süsssauren Karotten lassen sich sehr gut vorbereiten, und im Sommer würde ich sie gerne nur kalt geniessen. Wie sich auch die Hackbällchen abgekühlt oder gar kalt geniessen lassen.

Zutaten für die Hackbällchen
  • 500 gramm Rinderhack
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • einige Scheiben Chorizowurst
  • 500 ml Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Gebratener (sehr pikanter) Fisch thailändische Art – Pad Ped Pla

Thailändischer pikanter Fisch, gebraten (Pad Ped Pla)

Dieses Gericht ist ein zweierlei Hinsicht eine Herausforderung gewesen. Einmal was die Zutaten angeht. Nam Prik, Krachai, Thai-Auberginen und -Basilikum, bekomme ich nur im Asialaden. Da ich bis auf die Auberginen alles im Haus hatte – wenn auch den Basilikum nur in tiefgefrorenem Zustand – und mir der Weg zu weit war, habe ich einfach eine „normale“ Aubergine genommen und diese grob gewürfelt. Das hat auch gepasst. Die zweite Herausforderung war die Schärfe des Gerichtes. Chilipaste und zwei von den sehr scharfen Chilischoten aus dem eigenen Garten waren schon heftig und machten das Essen zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit – aber es war sehr lecker. Zubereitet ist das Ganze übrigens ruck zuck. Sobald man die Zutaten vorbereitet hat, sollte man gleich den Reis aufsetzen, denn das Braten geht sehr schnell. Was das Rezept auch zu meinem Beitrag zu Mipis Blog-Event Cucina Rapida in diesem Monat macht.

Zutaten
  • 300 g Fisch (z.B. Wels, Steinbeißer)
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Öl
  • 1 EL Chilipaste (Nam Prik, man kann aber auch rote Currypaste nehmen)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 25 g Krachai (oder Gelbwurz oder Galgant)
  • 3 kleine Thai-Auberginen, (Makua Puang)
  • 2 – 3 frische rote Chilischoten
  • 4 Kaffir-Limonenblätter
  • 2 TL grüner Pfeffer (möglichst frisch)
  • 2 EL Fischsoße
  • 1/2 EL brauner Zucker
  • 1/2 Bund Thai-Basilikum („süßes Basilikum“, Bai Horapa)

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Kürbisketchup

Kürbiswochen bei MäcLotta. Oder so … Ich habe mich bezaubern lassen von Kürbisrezepten und bin daraufhin losgestiefelt, Kürbisse kaufen, so viele ich tragen konnte. Ich wundere mich, wie stark ich sein kann. Eine nette Kürbisauswahl war das Ergebnis: Muskat-, Butternut-, Hokkaido-, Gorgonzolakürbis. Hebt sich aber verdammt schlecht auf, wenn mal angeschnitten und kein Platz im Kühlschrank. Unangeschnitten sind Butternuts zum Beispiel bis zu einem Jahr lagerfähig. Das am Rande. Der größte der Kürbisse war der Muskatkürbis, für den ich mehrere Rezepte rausgekramt habe, u.a. das vom Kürbisketchup.

kuerbisketchup

Nicht nur für Liebhaber von Grillsoßen dürfte das mal eine nette Variante sein. Hat schließlich nicht jeder, sieht schön aus und schmeckt auch ganz gut.

Zutaten (ergibt ca. 1/2 l)
  • 500 g Muskatkürbis
  • Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Harissa (ich habe es selbst gemörsert aus 1 Chilischote, 1/2 Knoblauchzehe, 1/2 TL gemahlenem Koriander und 1/2 TL gemahlenem Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Currypulver (zum Einsatz kam der letzte Rest selbstgemachtes, scharfes Currypulver indischer Art)
  • 150 ml Orangensaft
  • 50 ml weißer Balsamico
  • 100 g brauner Zucker

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Kürbisketchup

Martina 7:58