Gebratener (sehr pikanter) Fisch thailändische Art – Pad Ped Pla

Thailändischer pikanter Fisch, gebraten (Pad Ped Pla)

Dieses Gericht ist ein zweierlei Hinsicht eine Herausforderung gewesen. Einmal was die Zutaten angeht. Nam Prik, Krachai, Thai-Auberginen und -Basilikum, bekomme ich nur im Asialaden. Da ich bis auf die Auberginen alles im Haus hatte – wenn auch den Basilikum nur in tiefgefrorenem Zustand – und mir der Weg zu weit war, habe ich einfach eine „normale“ Aubergine genommen und diese grob gewürfelt. Das hat auch gepasst. Die zweite Herausforderung war die Schärfe des Gerichtes. Chilipaste und zwei von den sehr scharfen Chilischoten aus dem eigenen Garten waren schon heftig und machten das Essen zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit – aber es war sehr lecker. Zubereitet ist das Ganze übrigens ruck zuck. Sobald man die Zutaten vorbereitet hat, sollte man gleich den Reis aufsetzen, denn das Braten geht sehr schnell. Was das Rezept auch zu meinem Beitrag zu Mipis Blog-Event Cucina Rapida in diesem Monat macht.

Zutaten
  • 300 g Fisch (z.B. Wels, Steinbeißer)
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Öl
  • 1 EL Chilipaste (Nam Prik, man kann aber auch rote Currypaste nehmen)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 25 g Krachai (oder Gelbwurz oder Galgant)
  • 3 kleine Thai-Auberginen, (Makua Puang)
  • 2 – 3 frische rote Chilischoten
  • 4 Kaffir-Limonenblätter
  • 2 TL grüner Pfeffer (möglichst frisch)
  • 2 EL Fischsoße
  • 1/2 EL brauner Zucker
  • 1/2 Bund Thai-Basilikum („süßes Basilikum“, Bai Horapa)

Weiterlesen

Kürbisketchup

Kürbiswochen bei MäcLotta. Oder so … Ich habe mich bezaubern lassen von Kürbisrezepten und bin daraufhin losgestiefelt, Kürbisse kaufen, so viele ich tragen konnte. Ich wundere mich, wie stark ich sein kann. Eine nette Kürbisauswahl war das Ergebnis: Muskat-, Butternut-, Hokkaido-, Gorgonzolakürbis. Hebt sich aber verdammt schlecht auf, wenn mal angeschnitten und kein Platz im Kühlschrank. Unangeschnitten sind Butternuts zum Beispiel bis zu einem Jahr lagerfähig. Das am Rande. Der größte der Kürbisse war der Muskatkürbis, für den ich mehrere Rezepte rausgekramt habe, u.a. das vom Kürbisketchup.

kuerbisketchup

Nicht nur für Liebhaber von Grillsoßen dürfte das mal eine nette Variante sein. Hat schließlich nicht jeder, sieht schön aus und schmeckt auch ganz gut.

Zutaten (ergibt ca. 1/2 l)
  • 500 g Muskatkürbis
  • Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Harissa (ich habe es selbst gemörsert aus 1 Chilischote, 1/2 Knoblauchzehe, 1/2 TL gemahlenem Koriander und 1/2 TL gemahlenem Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Currypulver (zum Einsatz kam der letzte Rest selbstgemachtes, scharfes Currypulver indischer Art)
  • 150 ml Orangensaft
  • 50 ml weißer Balsamico
  • 100 g brauner Zucker

Weiterlesen

Gebratener Spargel mit Koriandermayonnaise

Es fällt mir nicht schwer, früh aufzustehen. Um 7 Uhr ist der Tag am schönsten, wohl dem, der dann schon wach ist, fertig mit frühstücken, frisch und motiviert. Abends lasse ich dann stark nach. Lanz kocht? Ich schnarche.

Der Fernsehgatte schläft gerne eine halbe Stunde länger. Und ist dafür auch länger wach. Und berichtete von einem Rezept bei Lanzens Runde, das hoch gelobt wurde, von Lafer gekocht, frittierter Spargel und eine Mayo mit Koriander.

Ich diäte derweil immer noch eisern. Hab ja schließlich auch lange genug gebraucht, mir die Pfunde anzufressen. Und will sie mir wieder so weit runterschaffen, dass eine ausufernde Völlerei mir ein Lächeln bringt und keinen zusätzlichen Zentimeter Hüftspeck. Once I had a dream …

Spargel schmeckt auch gut aus der Pfanne, in etwas Öl gebraten. Und in Kombination mit der Mayonnaise von Laber, pardon, Lafer ist das außerordentlich lecker. Noch etwas Weißbrot dazu, und man lächelt auch ohne Völlerei.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 kg Spargel
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 TL Butter
  • Salz
  • Puderzucker
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Senf
  • 2 Eigelb
  • 100 ml Öl (meines war Distelöl)
  • Saft und Zesten einer halben Limette
  • Salz, Pfeffer
  • 1 frische rote Chili, fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • 1 EL Ingwer, sehr fein gehackt
  • 1-2 EL Sojasoße
  • 1 EL Austernsoße
  • 1 EL gehackter frischer Koriander

Weiterlesen

Calamari in Chili-Tomatensoße

Tintenfische sind immer eine leckere Angelegenheit. Wenn nur das Häuten nicht so mühsam wäre. Das Ausnehmen habe ich mir dadurch erspart, dass ich fertig vorbereitete Tiefkühlware genommen habe. Die Haut war aber noch dran. Und irgendwie habe ich damit immer Probleme. Manchmal geht sie ganz leicht und in einem Stück runter, und beim nächsten Exemplar reißt sie ein und ich muss sie mühsam in kleinen Fetzen abziehen. Gibt es da einen Trick, wie man die leicht abbekommt?

Das Ergebnis war dann aber der Mühe wert. Die Soße ist sehr pikant und – durch den Orangen- und Zitronensaft – ausgesprochen fruchtig.

Ach ja, ein Tipp noch: Wenn man (so wie ich gestern) vergisst, die Tintenfische rechtzeitig aus dem Gefrierschrank zu nehmen, hilft warmes Wasser. Einfach 10 bis 15 Minuten in eine große Schüssel mit ca. 40 Grad warmen Wasser legen und schon sind sie gebrauchsfertig. Dann gleich aus dem Wasser nehmen, abtrocknen und verarbeiten.

Tintenfisch in Chili-Tomatensoße

Tintenfisch in Chili-Tomatensoße

Zutaten
  • 1 Dose gehackte oder passierte Tomaten (450 ml)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Ajvar
  • 400 g Tintenfischtuben
  • 1 Rote Chili
  • 2  Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Saft von zwei Orangen
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Weiterlesen

Hähnchenbrust mit Spinatreis

Das erste Briefwaagenrezept. Für den Jammergatten gabs die doppelte Portion (aber nicht doppelt Huhn, da hatte der Kater noch ein Wörtchen mitzureden), das ist für ihn okay, er hat sowieso einen ganz anderen Grundumsatz an Kalorien als ich. Geschmeckt hat es so übel nicht, trotzdem ich Zutaten verwendet habe, die mir sonst nicht in den Topf kommen: Parboiled Reis und Tiefkühlspinat.

Meine Portion zwacke ich im Lauf der Kocherei ab (bzw. den Reis hab ich separat gekocht, in einem wiiiinzigen Topf), so habe ich für mich den Überblick, und wenn es mir nicht reicht, klaue ich mir heimlich was aus dem Gattentopf. 😉

Diesmal hats fürs Fotografieren nicht gereicht. Anfangs bin ich immer etwas gestresst von der Logistik bei der doppelten Zubereitung. Das wird erst wieder im Lauf der Zeit. Hier das Rezept für eine Portion:

Zutaten
  • 10 Gramm Mandelblättchen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 Gramm Blattspinat (tiefgekühlt)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 50 Gramm Langkornreis
  • etwas Muskatnuss
  • 20 ml Orangensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl
  • 120 Gramm Hähnchenbrust
  • 1 Chilischote

Weiterlesen

Filettoast Hawaii

filettoast-hawaii

Schnelles Essen sollte es sein, wenig Dreck machen, lecker schmecken … meine Interpretation von Toast Hawaii macht satt und ist lecker. Und möglicherweise auch gar nicht mal so ungesund. 😉

Man nehme für 5 Toasts

  • 1 kleine Schweinelende (ca. 400 g)
  • 1 Frische Ananas
  • 1 Packung Chester Scheibletten (10 Scheiben)
  • 5 Scheiben Kochschinken (oder auch dünnen Parmaschinken, auch edel)
  • 5 EL Miracle Whip
  • 5 Scheiben Toast
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Curry, Paprika Edelsüß, asiatische Chilisoße

Weiterlesen

Indonesisches scharfes Fischcurry mit Gurken-Ananas-Salat

Sind es die vielen Arbeiten oder die schwächelnde Kamera, die mich im Moment vom Posten abhalten? Oder die Tatsache, dass ich wenig Neues ausprobiere und alles schon verbloggt habe? Irgendwie gelingt es mir zur Zeit nicht, regelmäßig Rezepte zu veröffentlichen. Gut dass Jürgen das derweil erledigt. 🙂

fischcurry-ikan

Ein Gericht, dass sich bei uns fast wöchentlich wiederholt, ist panierter Backfisch mit Senfsoße, Salat und Salzkartoffeln. Ein Murmeltiergericht sozusagen ( „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Den Rotbarsch, den der Überraschungsgatte nach einem Ausflug in die Stadt mitgebracht hat (statt Blumen), den wollte ich diesmal doch gerne anders machen. Der Gewohnheitsgatte war erst skeptisch: „Wird denn der Fisch knusprig?“ Tja, das konnte ich nicht so recht vorhersagen. Nach dem Essen war aber das „Das Rezept musst du dir unbedingt merken“ ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Tage des wöchentlichen Senfsoßen-Fischs gezählt sind. Change – yes we can!

Zutaten
  • ca. 500 g hellen, festen Fisch (Rotbarsch, Seelachs …)
  • Saft von 2 Limetten
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Ketjap Manis (süße indonesische Sojasoße)
  • 2 TL Sambal Ulek
  • Chilies nach Geschmack
  • Erdnussöl

Für den Salat

  • 1/2 frische Ananas
  • 1 Salatgurke
  • 1 Chilischote
  • 2-3 Fruhlingszwiebeln
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

Weiterlesen

Khao soy – Suppe mit Schweinefleisch und Sojabohnen

khao-soy

Suppenzeit. Ich hatte überhaupt keine Lust, bei der Kälte einkaufen zu gehen, also fiel mein Blick auf das 3-Sternefach des Kühlschranks. Aufmachen? Aufmachen! Darin: zwei kleine Kältekissen, eine Dose mit gehäckseltem Zitronengras, 2 Dosen mit selbstgezogenen sauscharfen Chilis, ein Rest Blattspinat (entsorgungsreif – das war er schon kurz nach dem Kauf, ich hasse gefrorenen Blattspinat) und ein Beutelchen mit zwei Minutenkoteletts vom Schwein. Schweinefleisch … ein kurzer Gang durch die Gehirnwindungen und mir ist diese einfache Suppe aus dem Norden von Laos eingefallen. Leider hatte ich keine Lauchzwiebeln mehr da, aber die Suppe schmeckt mir auch so. Ausgefallenste Zutat sind fermentierte Sojabohnen, die man im Asiamarkt in Gläsern zu kaufen bekommt. Wenn die nicht wären, könnte jeder diese Suppe einfach nachkochen. Ohne die wird es aber nix …

Zutaten
  • 1 Tasse gehacktes Schweinefleisch
  • 1-2 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tomate
  • 2-3 EL fermentierte Sojabohnen (gesalzene Sojabohnen, salted soybeans)
  • 2 EL dunkle Sojasoße
  • 2 EL Fischsoße
  • extra breite Pho-Nudeln
  • außerdem Lauchzwiebeln, Koriandergrün, Limetten, Chiliflocken – alles sofern vorhanden und sofern manLust drauf hat

Weiterlesen

Ente mit Mango (und Nudelrösti)

Das Foto im Rezepteheft war außerordentlich appetitanregend. Und Ente essen wir ziemlich gerne. Die Zubereitungszeit soll laut Rezept 30 Minuten betragen, das kommt auch so ungefähr hin. Allerdings war meine Entenbrust noch leicht angefroren, weswegen ich nacharbeiten musste.

Das Nudelrösti – chinesische Eiernudeln mit wenig Ei vermengt und in der Pfanne gebraten – fanden wir außerordentlich langweilig und brauchen es nicht nochmal. Lieber etwas Reis dazu. Die Erdnusssoße werde ich, wenn ich das Rezept noch einmal zubereite, mit Chili scharf abschmecken, das schadet ihr sicher nicht. Ohne die Arbeit mit dem Rösti ist es wirklich ein sehr schnelles, einfaches Rezept, und die 30 Minuten sind nicht übertrieben.

Zutaten (4 Personen)
  • 2 Entenbrustfilets
  • 1 reife Mango
  • Olivenöl
  • (meine Modifikation: dunkle Sojasoße)

Soße:

  • 2 EL Erdnussbutter
  • 3-4 EL Kokosmilch
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 2 EL Ahornsirup
  • Saft einer Limette
  • Salz, Pfeffer

Nudelrösti:

  • 200 g chinesische Eiernudeln
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Weiterlesen

Asia Fastfood: Snack Box, Entenburger und Gurkensalat

Zuerst kam die Asia Snack Box. Dann die Idee zu einem asiatischen Essen der etwas anderen Art. Ein zufälliger Blick in die Tiefkühltruhe bei Aldi machte mich neugierieg. Drei Sorten Snacks, Garnelen in Wantans, Garnelen Dim Sum und panierte Garnelen stecken in der kleinen Schachtel und gehören in die Kategorie „schnell gemacht“. Ab mit dem gefrorenen Zeug in die Pfanne mit etwas Fett, und nach spätestens 5 Minuten hat man einen großen Teller voll garneliger Vorspeisen. Riechen tun sie beim Anbraten etwas nach Großküche, schmecken tun sie wie Chinarestaurant, irgendwie standardisiert, aber schon auch ganz lecker. Knapp 3 Euro kostet so eine Packung und ist als Vorspeise für zwei bis drei Personen ausreichend.

Aber sowas ist kein Highlight … ein Highlight sind Hamburger mit Entenfrikadellen!

Ganz einfach:

ca. 300 g Entenbrust (entspricht ungefähr einer Entenbrust) durch den Fleischwolf drehen, mit

1 Eigelb

2-3 EL Hoisinsoße

2 EL Semmelbröseln,

Salz und Pfeffer abschmecken und daraus 4 Burgerfrikadellen formen. In heißem Öl anbraten und im Backofen bei 150 Grad noch ca. 10 Minuten fertig garen lassen.

100 g Mayonnaise mit 1 EL Currypulver verrühren.

1 Ananas in Scheiben schneiden, die Scheiben kurz in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Hamburgerbrötchen aufschneiden und die Schnittflächen anrösten.

Jetzt noch zusammenbauen: Auf ein Hamburgerbrötchen etwas Salat geben (Lollo bionda), eine Scheibe Ananas, eine Entenfrikadelle und etwas von der Mayo.

Dazu einen Gurkensalat mit einem Dressing aus 50 ml Reisessig, 1 EL Tamarindenpaste, 2 EL Fischsoße, 2 EL Palmzucker und 1/2 TL Salz, kurz aufgekocht, zusammen mit 2 klein geschnittenen Schalotten und 1 klein geschnittenen Chilischote unter die gehobelte Salatgurke mischen und etwas durchziehen lassen. Yummy!

Asia Fastfood: Snack Box, Entenburger und Gurkensalat

Martina 9:57