Die beste Kürbissuppe

Unter diesem Titel fand ich das Rezept für diese Kürbis-Orangen-Suppe nach einem Klick auf eine Google-Anzeige. Oft klicke ich ja nicht auf Werbebanner, aber da ich gerade auf der Suche nach einer sinnvollen Verwertung für einen Hokaido-Kürbis war, hat mich die Werbung für Kürbisrezepte doch neugierig gemacht und außerdem – so ein Klick kost‘ ja nix! Das Original-Rezept war ein ganz klein bisschen ausschwafelnd… äh, ausschweifend 😉 geschrieben und man braucht ein bisschen, bis man sich durchgelesen hat.

Hokaidokürbis

Schnell war klar, dass ich einige kleinere Modifikationen vornehmen musste. Statt Currypulver kam gelbe Currypaste hinein. Und den Ingwer habe ich nicht als ganzes Stück hineingegeben, nur um ihn dann später wieder rauszufischen – stattdessen habe ich ihn fein gerieben – ja, gerieben nicht gehackt… Schubeck möge mir verzeihen. 😉 Das Ergebnis war wirklich klasse und ich muss sagen: „diese Kürbissuppe ist eindeutig die bis dato beste!“. Schuld daran ist der Orangensaft. Zusammen mit dem Curry gibt er der Suppe einen wirklich tollen Geschmack!

Ach ja, als „Sättigungsbeilage“ habe ich noch eine Hähnchenbrust in der Suppe mitgekocht. Diese dann vor dem Pürieren rausgenommen und kleingeschnitten in die fertige Suppe gegeben.

Kürbis-Orangen-Suppe

Kürbis-Orangen-Suppe

Zutaten
  • 1 kg Kürbisfleisch, fertig vorbereitet, (der Kürbis wog insgesamt 1,3 kg)
  • 1 Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 – 2 TL gelbe Currypaste
  • 150 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 1-cm-Stück Ingwer
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 4 EL Mandeln (in Stiften oder Scheiben)
  • evtl. Kürbiskernöl

Weiterlesen

Cremiges Matsaman Curry – Gaeng Masaman

Die restliche Hähnchenbrust von vorgestern harrte ebenso noch ihrer Verwendung, wie eine angebrochene Dose Kokosmilch. Da ist es fast zwangsläufig, dass ich bei einem asiatischen Gericht lande. 😉 Im Originalrezept war zwar keine Paprika vorgesehen, aber ich war der Meinung sie könnte passen – und das tat sie auch. Das Gericht geht so schnell, dass man noch voe dem Schnippeln der Zutaten den Reis aufsetzen sollte.

Zutaten
  • 250 g Hühnerbrustfilet
  • 1 rote Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1 EL Matsaman Curry Paste
  • 1 EL Öl
  • 200 ml Kokosmilch (1/2 Dose)
  • 1 EL Erdnusscreme
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 EL Fischsauce
  • 25 g ungesalzene Erdnüsse

Weiterlesen

Ganz schnelle Thai-Tomatensuppe mit Kokosmilch

Supidupi schnell und richtig lecker ist diese einfache Tomatensuppe. Raffinesse bekommt sie durch Thai-Currypaste, Zitronengras und Kokosmilch. In der vegetarischen Grundvariante finde ich sie toll, wer will, kann sie auch mit Garnelen oder gekochtem Hähnchenfleisch bestücken.

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL gehacktes frisches Zitronengras
  • 2 Zitronenblätter (fein geschnitten)
  • 1 TL grüne Thai-Currypaste
  • je 1 rote und grüne frische Chili
  • 1 Dose Tomaten (am besten schon gewürfelt)
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Fischsoße
  • 3 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Zucker

Weiterlesen

Gelbes Curry mit Rindfleisch

Ein schönes Wokgericht aus Thailand oder zumindest aus der Gegend dort, hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Heute war mir mal wieder danach. Meistens sind diese Gerichte ja nicht nur ausgesprochen lecker, sie gehen auch noch schön schnell – meistens. Dieses hier gehört allerdings absolut nicht in die Kategorie „schnell“, zumindest nicht was die Kochzeit anbelangt. Die liegt bei gut einer Stunde. Nur die Vorbereitung ist ebenso unkompliziert wie Zeit sparend. Wenige Zutaten, von denen nur das Fleisch und die Erdnüsse überhaupt nenneswerte Arbeit verlangen. Und so schmurgelt das Fleisch schon nach wenigen Minuten in der Kokos-Curry-Soße, die – dank des Anbratens der Currypaste – von Anfang an einen intensiven und köstlichen Geruch verbreitet. Das ist das gemeine an diesem Rezept: der Mund wird einem bereits wässrig gemacht, obwohl man noch über eine Stunde auf das Ergebnis warten muss. Aber das Warten hat sich gelohnt – obwohl ja nur wenige Zutaten drin sind, ist es richtig gut. Die Tomaten geben dem Curry den entscheidenden Pfiff.

Zutaten
  • 250 g Rinderbraten
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1/2 EL gelbe Currypaste
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1-2 EL Fischsauce
  • 10-12 Cocktailtomaten
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 EL ungesalzene Erdnüsse

Weiterlesen

Kürbiseintopf (vormals -suppe) Querbeet-Curry

Der Herbst kündigt sich an. Nicht nur, weil die Nächte kühler werden und morgens die Nebel über den Hügeln und Bergen der Umgebung wabern. Auch das Angebot auf dem Markt zeigt den nahenden Herbst. Frisch gepflückte Weintrauben, Pflaumen, erste Walnüsse und Kürbisse geben dem Markt diese warme Farbe, als hätten die Früchte das Sonnenlicht des Sommers eingefangen und würden es nun an die Umgebung abgeben, um uns noch einmal froh zu stimmen, bevor die Tage dann endgültig im Nebel versinken.

Früher in Frankfurt gab es immer nur diese großen Kürbisse. Von zuhause aus gehörten die nicht auf unseren Speisezettel, also hatte ich mich da nie drangewagt. Seit einigen Jahren gehören die kleinwüchsigen Hokkaido-Kürbisse aber sogar ins Supermarkt-Repertoire. Ich mag diese unkomplizierten, mehligen Gesellen lieber, als ihre großwüchsige Verwandtschaft. Besonders schätze ich an ihnen, dass man sie nicht schälen muss, ist doch das Zerlegen eines Kürbisses schon Knochenarbeit genug. Zusammen mit allem gekocht, was man noch so im Gemüsekorb findet, hat man immer ein leckeres Essen parat, unkompliziert, schnell und schmackhaft.

Meine Zutaten heute (für 4 Personen gekocht, für 6 würde es reichen)
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 3 Kartoffeln
  • 1 große Pastinake (oder Petersilienwurzel oder Sellerie)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 6 Tomaten, überbrüht, abgezogen, entkernt und gehackt
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Curry
  • etwas Chili
  • etwas Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprika Edelsüß
  • Kräuterpaste oder Gemüsebrühe (Instant)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 EL Olivenöl

Weiterlesen

Chicken Madras – fruchtig, exotisch, lecker!

Ein scharfes Currygericht ist genau das Richtige bei diesem heißem Wetter. Wer bis jetzt noch nicht ins Schwitzen gekommen ist, tut es nach diesem Essen garantiert! Im Originalrezept wird Currypulver verwendet, aber das habe ich nur selten im Haus. Stattdessen nehme ich mittlerweile lieber diese würzigen Currypasten. In diesem Fall kam die gelbe Currypaste zum Einsatz. Durch den Ananas und die Banane bekommt das Gericht eine süßlich-fruchtige Note. Als Beilage passt vor allem Reis und – an zweiter Stelle – Fladenbrot.

Zutaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 300 ml Kokosmilch
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 Chilischote
  • 100 g Ananas
  • 50 g Cashewkerne
  • 100 g Karotten
  • 200 Hähnchenbrustfilet
  • 3 EL Soja- oder Erdnussöl
  • 1 TL süßer Paprika
  • 1 Banane (nicht zu groß)
  • 2 – 3 TL gelbe Currypaste oder Currypulver
  • 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Weiterlesen

Grünes Tomatenchutney als Erste Hilfe

Wah, bei meinen Tomaten ist ein Trieb abgebrochen! Hilfe, meine schönen Tomaten! Also muss ein Rezept her, die grünen Tomaten zu verarbeiten. Chutney klingt nicht schlecht. Nach einigen Recherchen kommt das Rezept von hhofmann55 auf chefkoch.de meinen Vorstellungen am nächsten.

Chutney aus grünen Tomaten
schmeckt wirklich super lecker 

Zutaten für 1 Portion
1500 g 	 Tomate(n), grüne
500 g 	 Zwiebel(n)
500 g 	 Zucker
150 g 	 Rosinen
200 ml 	 Essig (Altmeister-Weinessig)
1,5 EL 	 Mehl
1,5 EL 	 Curry
1 EL 	 Senf, mittelscharfer
1 TL 	 Cayennepfeffer
4 Zehe/n Knoblauch
1,5 TL 	 Kreuzkümmel, gemahlen
1,5 TL 	 Ingwer, frischer ganz klein gehackt oder geraspelt
einige   Peperoni, frische, klein geschnittene, scharfe

Am Vorabend Zwiebeln grob (3-4 mm) schneiden, Tomaten in 1/2 cm
dicke Würfel schneiden und alles zusammen gut salzen (wie Rettich).
Über Nacht zugedeckt stehen lassen!

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und mit Zucker, Essig und
den Rosinen ca. 45 Minuten im offenen Topf unter öfterem Umrühren
kochen lassen. In den letzten 10 Minuten das mit Wasser glattgerührte
Mehl und die Gewürze unter die Masse geben und fertig kochen lassen.

Etwas abkühlen lassen und sehr heiß in Twist-off-Gläser füllen
und gut verschließen.

Vor Genuss mindestens 6 Wochen stehen lassen.

Ich musste das Rezept durch 3 teilen, denn mehr als 1 Pfund kleiner Tomaten habe ich nun nicht zusammenbekommen. Die Mischung riecht – besonders am Morgen danach – recht streng. Und am Schluss ist mir das Ganze auch noch etwas angebrannt … aber es war gerade noch so im (tomaten)grünen Bereich. Jetzt heißt es abwarten. Im Oktober kann ich es probieren …

Hühnercurry mit grünen Bohnen und Bambus

Hühnercurry mit Bohnen und BambusEndlich wieder was aus dem Wok! Nichts gegen die europäische Küche, aber diese leckeren Curry-Gerichte haben mir gefehlt. Dieses Gericht ist übrigens genau das Richtige für einen heißen Sommertag wie heute, denn man muss nicht lange am Herd stehen. Schweißtreibend ist es aber trotzdem – allerdings erst wenn man es isst, dafür sorgt die rote Currypaste, deren Schärfe sehr schön mit der Kokosmilch harmoniert . Und das Thai-Basilikum gibt dem ganzen noch eine frische Note.

Zutaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Öl (z.B. Distel- oder Sonnenblumenöl)
  • 125 g Bambussprossen (aus der Dose)
  • 125 g grüne Bohnen
  • 1 – 2 Tomaten
  • 250 g Hühnerbrust
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL rote Currypaste
  • 1 – 2 EL Fischsoße
  • 1 – 2 Zweige Thai-Basilikum

Weiterlesen

Rotes Entencurry

Rotes EntencurryDieses Rezept geht jetzt nicht ganz so schnell wie die letzten asiatischen, aber es lohnt sich. Die Zutaten sind auf jeden Fall leichter zu bekommen als bei diesem roten Curry mit Ente. Das will ich bei nächster Gelegenheit auch mal probieren. Aber einige Zutaten kriege ich nur im Asiamarkt, daher heute diese etwas einfachere Version. Die übrigens auch ausgesprochen lecker ist.

Zutaten
  • ca. 400 g Barbarie-Entenbrust
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL gehackter Knoblauch
  • 1 EL Honig
  • 1 rote Paprika
  • 1/2 kleine Aubergine
  • 100 g feine Bohnen (z.B. Schlangenbohnen)
  • 150 g Bambussprossen in Streifen (aus der Dose oder dem Glas)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 TL rote Currypaste
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1 – 2 EL Zitronensaft

Weiterlesen

Rotes Fischcurry mit Paprika

Schon wieder Fischcurry? Das gab’s doch erst vor ein paar Tagen. Stimmt, aber das hier schmeckt ganz anders. Und das obwohl sich das Rezept nur in wenigen Zutaten unterscheidet: Frühlingszwiebel statt Schnittlauch, rote statt grüner Currypaste und dann noch rote Paprika. Anstelle der Frühlingszwiebel kann man übrigens gerne auch eine Porreestange nehmen.

Rotes Fischcurry mit Paprika

Rotes Fischcurry mit Paprika

Die rote Currypaste gibt dem ganzen eine andere Geschmacksrichtung. Sie ist zwar genauso scharf wie die grüne aber nicht so streng im Geschmack. Ach und sieht das ganze nicht viel appetitlicher aus als mit der grünen Paste? 😉 Wer es nicht zu scharf mag, der nimmt nur einen Esslöffel der roten Currypaste. Geübte Asiaesser können ruhig zwei nehmen. Das Gericht wird dann angenehm scharf und die Curry-Kokos-Soße ist ausgesprochen lecker.

Zutaten
  • 400 g Victoriaseebarschfilet, Seelachsfilet oder Rotbarschfilet (natürlich geht auch ein anderer weißer, gerne etwas festfleischiger Fisch)
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 – 2 EL rote Currypaste (je nach eigener Schärfetoleranz)
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
  • 2 EL Fischsoße
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 rote Paprika
  • Saft einer Limette oder Zitrone

Weiterlesen

Rotes Fischcurry mit Paprika

Jürgen 10:33