Blätterteig-Quiche mit Champignons und Speck

Foto: Blätterteig-Quiche mit Champignons und Speck

Blätterteig-Quiche mit Champignons und Speck, dazu Tomatensalat

Als ich letztens einkaufen war, hatte ich plötzlich Lust auf Blätterteiggebäck. Was genau wusste ich noch nicht so recht, aber das findet sich schon, dachte ich mir und packte erstmal eine Packung Blätterteig in den Einkaufskorb. Das Wochenende kam, aber anders als geplant und zum Backen fehlte mir die Zeit. Na gut, dann halt am nächsten Wochenende. Aber da hatte ich dann keine Lust mehr auf Süßkram. Der Blätterteig musste aber verarbeitet werden und so entschied ich mich für diese Blätterteig-Quiche von „Glück abwiegen“. Abgesehen davon, dass ich etwas mehr Speck genommen habe, als in der Vorlage, habe ich es eins zu eins nachgekocht. Statt in einer Quiche- oder Springform habe ich ein ausziehbares Backblech genommen. Das ist für den rechteckigen Blätterteig einfach praktischer. 😉

Sehr lecker! Dazu passt am besten Salat, z.B. ein kleiner grüner Salat mit einer Vinaigrette. Da ich noch Kirschtomaten da hatte, die ebenfalls weg mussten, hab ich einen Tomatensalat gemacht – passte auch gut und war schnell gemacht. Tomaten halbieren, Schalotte oder Zwiebel fein würfeln und ein paar Schnittlauchstängel klein schneiden. Das Ganze mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamico und einem Teelöffel Senf gemischt und durchziehen lassen, bis die Quiche aus dem Ofen kommt.

Zutaten
  • 1 Rolle gekühlter Blätterteig (ca. 280 g)
  • 500-600 g braune Champignons
  • 100 g geräucherter durchwachsener Speck (ich hab Bacon genommen)
  • 1 große Zwiebel
  • etwas Öl
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 Eier
  • 125 ml Milch

Weiterlesen

Einfach und preiswert: Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Foto: Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Einen interessanten Blogevent gibt es bei Peter Spandels „Aus meinem Kochtopf“. Zwei Personen mit fünf Euro sattkriegen. Da sind zweieinhalb Euro pro Person. Nicht gerade üppig, aber auch nicht so schwierig. Aber dann gab es da doch eine Einschränkung, die mich vor ein kleines Problem stellte: Es sollte kein Rezept sein, dass schon einmal auf unserem Blog erschienen ist. Nicht ganz einfach angesichts  von mehr als 1.400 Postings. Außerdem hatte ich den Ehrgeiz, die 5 Euro möglichst deutlich zu unterbieten. Und so habe ich mich für selbstgemachte Gnocchi aus Pellkartoffeln mit Tomatensoße entschieden. Da sich die Gnocchi hervorragend einfrieren lassen, koche ich sie gerne mal auf Vorrat. Daher ist die Menge im Rezept eigentlich für 4 Portionen.

Die Kostenberechnung habe ich aber für die halbe Menge gemacht. Nennenswerte Kostenvorteile hat man nicht, wenn man eine größere Menge Gnocchi macht, lediglich beim Öl und Parmesan kann man ein klein wenig einsparen, aber das sind nur geringe Centbeträge. Einen Kassenzettel kann ich jetzt leider nicht bieten, weil ich die meisten Zutaten im Hause hatte und manche Dinge, wie z.B. den Pfeffer auch gar nicht im Supermarkt kaufe, sondern bei Madavanilla – dort ist der Pfeffer nicht nur preiswerter, sondern auch viel besser als alles was es im Supermarkt gibt. Aber ich denke, jeder kann die Kalkulation auch so leicht nachvollziehen. Die Spalte EK-Preis gibt an, wieviel ich für ein Gebinde bezahlt habe, bzw. den Grundpreis pro Kilogramm (z.B. beim Parmesan), Menge gibt die Gebindegröße an und Rezeptmenge und Kosten erklären sich wohl von selber ;-):

Grafik: Kostenberechnung für Gnocchi mit Tomatensosse

Kostenberechnung für Gnocchi mit Tomatensosse

Mit etwas mehr als 1,50 € pro Person bleibt sogar noch etwas Spielraum für ein Glas Wein, z.B. für den preiswerten Merlot vom Aldi, den Gargantua hier schon vorgestellt hat. Ein ordentlicher Landwein, der gut zu den Gnocchi passt. Bei 1,69 € kann man sich zu zweit sogar die ganze Flasche teilen – und hat das Budget noch immer nicht ganz ausgeschöpft. Wenn es für jeden nur ein Glas gibt, würde das Geld sogar noch für einen kleinen Salat reichen.

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Zutaten
Gnocchi
  • 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 2 Eier, Größe M
  • 100 g Mehl
  • 50 g Kartoffelstärke
  • Salz
  • Muskatnuss
  • noch etwas Mehl zum Bearbeiten
Tomatensoße
  • 500 g reife Tomaten
  • 2 Zwiebeln (ca. 150 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g passierte Tomaten (1 Packung)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ½ Bund Basilikum
  • 2 TL Zucker
  • Prise gemahlene Chili

Weiterlesen

Clafoutis mit Birnen

SAMSUNG

Clafoutis ist eine französische Nachspeise und ist irgendwo zwischen einem Pfannkuchen oder auch einem Rührkuchen angesiedelt. Clafoutis wird im Frühsommer vor allem mit Kirschen zubereitet. Aber auch alle anderen Früchte schmecken gut, wie Lea Linster findet. Und Lea Linster ist ja die Protagonistin für klassische französische Nachspeisen. Clafoutis stammt aus dem Limousin im Südwesten Frankreichs. Ich weiss nicht warum es das Limousin ist. Gibt es doch dort ein „Plateau de Millevaches“. Und ausser den „milles vaches“ gibt es bestimmt auch „zig  milles poulets“. In ein klassisches Clafoutis gehören immens viele Eier. Ich habe mit einem Teelöffel Backpulver nachgeholfen, ersetzt zwar die Eier nicht ganz, aber geht auch;-).

Zutaten
  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 75 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 75 ml Joghurt
  • 4 Esslöffel Mehl
  • 2 Esslöffel Kakaopulver
  • 2 Esslöffel zerstossene Walnüsse
  • 4 reife Birnen

Weiterlesen

Zucchini-Mais-Gratin

mais-zucchini-gratin

Mais mit Zucchini als Gratin

Wenn man einmal einen frischen Zuckermais-Kolben selbst gekocht hat, geht das Zeug aus der Dose ja gar nicht mehr. Das ist jetzt nicht so eine grossartige, neue Erkenntnis. Millionen von Inkas und Azteken hatten diese Erkenntnis auch schon vor mir. Das soll nicht heissen, das ich nicht schon mal an einem gegrillten Maiskolben geknabbert hätte. Aber noch nie habe ich Zuckermais so gut erlebt. Österreicher nennen den Mais auch Kukuruz, vielleicht wegen ihrer „Balkan-Affinität“, die sie ja schon ganz schön lange hatten. Mein Rezept heisst Zucchini-Mais-Gratin, weil es aus der Schweiz kommt, von Saisonküche.ch. Und die Schweizer haben soweit ich mich erinnere, jetzt nicht so eine intensive Bindung an den Balkan. Oder?

Zutaten für ein Gratin für 2 Personen
  • 1 Maiskolben
  • 1 Zucchini
  • ½ Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Eier
  • ½ Dose gehackte Tomaten
  • 50 g Käse zum überbacken, z.b. Gouda, Raclettekäse
  • Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer und Salz

Weiterlesen

Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Foto: Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Etwas zu voller Teller mit Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Hühnerfrikassee esse ich gerne. Meine Großmutter hat das früher hin und wieder gemacht. Allerding etwas weniger aufwändig als diese Version von Johann Lafer. Im Originalrezept waren 300 g grüne Erbsen enthalten. Obwohl ich Erbsen mag, war mir das zuviel. 200 g finde ich völlig ausreichend. Ansonsten gibt es an diesem Rezept aber absolut nichts auszusetzen. Es ist einfach lecker. Okay, man muss etwas Zeit mitbringen, denn alles in allem braucht es rund 90 Minuten, bis das Essen auf dem Tisch steht.

Als Beilage muss es bei mir unbedingt Reis sein. Und zwar der körnige Langkornreis. Eines der wenigen Gerichte, wo ich den noch verwende. Ansonsten greife ich doch meistens zu Basmati-, Jasmin- oder Klebreis. Aber irgendwie finde ich die hier nicht passend – ohne dafür einen konkreten Grund nennen zu können. Anstelle der Maispoularde, die ich nicht so leicht kriege, kann man sehr gut auch Hähnchenkeulen mit Rückenstück verwenden oder auch ein Brathähnchen, nur bitte kein Suppenhuhn. 😉

Zutaten
  • 1 Maispoularde (1,5 kg) oder 5-6 Hähnchenkeulen mit Rückenteil
  • 1 große Zwiebel
  • 500 g Suppengemüse (Karotten, Porree, Sellerie, Petersilie)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Stiele Liebstöckel
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 EL weiße Pfefferkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 250 ml trockenen Weißwein
  • 250 g Champignons
  • 3 Tomaten
  • 200 g 300 g Erbsen (TK)
  • 2 EL Kapern
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Zitronensaft
  • ½ Bund Petersilie
  • ½ Bund Kerbel
  • als Beilage Bandnudeln oder Reis

Weiterlesen

Sauce Tartare – ein Klassiker für die Grillparty

Foto: Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

Sauce-Tartar-Variante mit viel Estragon

So, bevor die Grillsaison endgültig zu Ende geht, schnell noch diese leckere Grillsoße verbloggen. Ich bin erstaunt, dass ich das nicht schon längst mal getan habe – oder habe ich es nur vergessen und jetzt doppelt gepostet?

Sauce Tartare gehört für mich zur Grundausstattung einer Grillparty. Diese Version der Soße ist jetzt nicht gerade das Originalrezept, gefällt mir aber besonders gut. Die Soße enthält sehr viele Kräuter – vor allem Estragon. Da Estragon nicht allzu intensiv ist, kann man ruhig reichlich dazugeben. Die übrigen Zutaten sorgen dafür, dass der Estragon nicht dominiert, aber der Sauce Tartare eine feine Kräuternote gibt.

Die Soße passt zu praktisch allem Kurzgebratenen – egal ob vom Schwein oder vom Rind, zu Tafelspitz oder Roastbeef. Auch zu Hühnchen oder Pute, wobei ich hierfür eher den schnellen 1-2-3-Dipp von Mario Kotaska oder eine Saté-Soße nehmen würde.

Zutaten
  • 3 hartgekochte Eier
  • 200 ml saure Sahne
  • 4 kleine Gewürzgurken
  • 1 EL in Salz eingelegte Kapern (notfalls gehen auch die sauer eingelegten)
  • 1 EL scharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4-5 Zweige Estragon
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Mayonnaise
  • 2-3 ELZitronensaft
  • 100 ml süße Sahne
  • Prise Cayennepfeffer

Weiterlesen

Verlorene Eier an Burgundersoße (Oeuf Meurette)

Foto: Verlorene Eier an Burgundersosse (Oeuf Meurette)

Verlorene Eier an Burgundersosse (Oeuf Meurette)

Als ich letztens die verlorenen Eier mit Schuhbecks Senfsoße mache wollte, habe ich erstmal schauen wollen, ob es nicht einen hilfreiche Anleitung gibt, wie man die Eier halbwegs unfallfrei ins Wasser bekommt, ohne dass sie völlig zerfasern. Dabei bin ich auf dieses Youtube-Video gestoßen. Da mir das Rezept gefiel, kam das Video erstmal in die Bookmarks, zwecks späteren Nachkochens.

Ein sehr deftiges Gericht, ganz anders als die verlorenen Eier mit Senfsoße. Ursprünglich war das wohl in Frankreich ein Arme-Leute-Essen. Und sicher wurde es nicht mit Kartoffelbrei serviert. Das war jetzt meine Idee, damit es zum satt werden reicht. Der Koch im Video meinte, dass die Soße auch sehr gut zu Fisch passen würde (z.B. zu Seeteufelmedaillons und dazu einen Salat). Das behalte ich mal im Hinterkopf.

Die Zeit- und Mengenangaben im folgenden Rezept sind zum Teil von mir geschätzt, weil sie im Video fehlten.

Zutaten
  • 4 Eier
  • 150 ml Rotwein (Burgunder)
  • 150 ml Fond Brun (ein kräftiger dunkler Hühnerfond, ersatzweise normaler Hühnerfond)
  • 2 Schalotten
  • 1 Karotte
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Thymianzweiglein
  • 75 g durchwachsener Speck
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 ml Essig

Weiterlesen

Verlorene Eier mit einer Senfsoße nach Alfons Schuhbeck

Foto: Verlorene Eier in Senfsoße (nach Alfons Schuhbeck)

Verlorene Eier in Senfsoße (nach Alfons Schuhbeck)

Nein, diese verlorenen Eier sind kein neuer Kochunfall, wie kürzlich das verlorene Rahmgemüse.  😉  Es war allerdings auch nicht das was ich ursprünglich für den Karfreitag geplant hatte, sondern eine Verlegenheitslösung. Die Eier und Kartoffeln waren eigentlich für Frankfurter Grüne Soße vorgesehen. Aber die habe ich vor den Feiertagen einfach nicht bekommen. Also bin ich auf dieses Rezept ausgewichen.

Die Eier werden bei dieser Zubereitungsart nicht in der Schale gekocht, sondern aufgeschlagen und in leicht siedendem Salzwasser mit einem Schuss Essig pochiert. Eigentlich sollte das Innere dann noch wachsweich sein, aber ich mag es etwas fester, wie man auch auf dem Foto sehen kann. Damit die verlorenen Eier gelingen, sollte man möglichst frische Eier verwenden. Man erkennt es beim Aufschlagen daran, dass das Eiweiß dicht um das Eigelb bleibt.

Die Senfsoße ist wohl nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck. Im Gegensatz zu dieser deftigeren Variante für die Senfeier, kommt hier weder Speck noch Zwiebel hinein, und es wird auch kein Mehl zum Binden verwendet, sondern Butter. Die Senfsoße wird dadurch nicht ganz so dickflüssig und hat ein sehr feines Senfaroma. Ich habe zu den verlorenen Eiern das Grundrezept gemacht. Je nachdem wozu man die Soße servieren will, kann man z.B. noch etwas Dill hineingeben oder Zitronenabrieb (passt dann gut zu Fisch) oder Orangenabrieb, dann soll die Soße sehr gut zu Ente oder Hühnchen passen. Und mit Rosmarin, Knoblauch und Zitronenschale zu einem gebratenen Steak. Das probiere ich sicher mal aus, denn diese Soße hat mir sehr gut gefallen.

Zutaten
  • 6 Eier
  • 3 EL guten Essig
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml süße Sahne
  • 1 – 1 1/2 TL scharfer Senf
  • 1 – 1 1/2 TL süßer Senf
  • 40 g Butter
  • 400 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Créme fraîche
  • etwas Milch
  • Salz

Weiterlesen

Pikante Lauch-Torte mit Schinken und Käse

Foto: Lauchtorte mit Schinken und Käse

Lauchtorte mit Schinken und Käse

Am Wochenende bekam ich Lust auf Lauchkuchen. Den hatte ich ewig nicht mehr gemacht und blöderweise konnte ich das Rezept nicht finden, das ich zuletzt verwendet hatte. Also einmal Google bemüht. Am Ende habe ich dann eine Kombination aus verschiedenen Rezepten kreiert und mich für einen Hefe-Mürbeteig entschieden, mit einem würzigen Belag aus Lauch, geräuchertem Schinken und pikantem Käse. Das schöne an dem Teig: er muss nicht lange gehen oder ruhen und bekommt beim Backen eine etwas festere Struktur als ein Mürbeteig. Blindbacken, wie in anderen Rezepten vorgeschlagen, ist überflüssig. Er weicht nicht durch und wird auch nicht krümelig. Hat mir gut gefallen. Den Porree habe ich nicht angebraten und auch nicht roh auf den Teig gegeben, sondern kurz blanchiert, so wie in einem zweiten Rezept beschrieben. Und die Käse-Ei-Masse stammte wiederum aus einem anderen Rezept. In anderen Rezepten wurde z.T. gekochter Schinken oder zusätzlich Salami verwendet. Oder es kam kein Käse hinein. Mir gefiel diese Kombination am besten. Und tatsächlich, die Lauchtorte ist sehr lecker. Im Kühlschrank kann man sie mehrere Tage aufbewahren. Und ich habe versuchsweise ein Stück eingefroren – mal schauen wie das nach dem Auftauen schmeckt.

Zutaten
Für den Teig
  • 300 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Becher á 200 g Schmand
  • 20 g frische Hefe (= ein halber Würfel Hefe)
  • 1/2 TL Salz
Für den Belag
  • 3 Eier
  • Salz
  • 600 g Lauch (Porree)
  • 200 g geräucherter Schinken
  • 200 ml Schlagsahne
  • 125 g Emmentaler oder Greyerzer
  • Muskat
  • Pfeffer

Weiterlesen

Zitronenkuchen – saftig und extra zitronig

Foto: zitroniger Zitronenkuchen

Zitronenkuchen sehr zitronig und extra saftig

Da überkam mich doch gestern ganz plötzlich die Lust auf Kuchen. Da die Geschäfte geschlossen hatten, musste es natürlich einer sein, den ich mit den vorhandenen Vorräten realisieren konnte. In der Regel wird es dann ein Schokoladenkuchen, der zu meinen Lieblingskuchen gehört und für den ich auch fast immer alles da habe. Aber eben nur fast. Diesesmal hatte ich nämlich keine Zartbitterschokolade im Haus. Dafür aber jede Menge Zitronen und ein schöner Zitronenkuchen kommt direkt nach Schokoladenkuchen. 😉

Das Rezept dafür hatte ich schon vor längerem Mal bei pi mal Butter gesehen und fand es sehr ansprechend. Vor dem Backen war aber erstmal Kopfrechnen angesagt. Da ich keine 25-cm-Kastenform habe, sondern nur je eine mit 20 und 30 cm, und die vorhandene Butter haarscharf nicht gereicht hätte, habe ich das Rezept um 20% reduziert. Allerdings nicht ganz durchgängig, denn die Menge Zitronenschale und -saft habe ich unverändert gelassen – der Kuchen sollte ja extra zitronig werden. Und das wurde er dann auch. Sehr lecker muss ich sagen. Und das, obwohl mir das mit den Zitronenzesten überhaupt nicht gelungen ist. Da ich kein Werkzeug dafür in meinem Küchenfundus habe, musste ich die Schale ebenfalls auf der Reibe abreiben. Was dann natürlich sehr fein wird. Dann wäre mir beinahe noch der Zuckersirup angebrannt. Ca. 1 Minute bevor es Kohle wurde, habe ich den kleinen Topf mit dem Zitronenabrieb vom Herd genommen. Mit der Folge, dass der Zucker bereits zu Karamell geworden war. Geschmacklich fand ich das nicht schlecht, aber es lässt sich halt nur schwer auf dem Kuchen verteilen, weil der Karamell, kaum dass man ihn aus dem heissen Topf genommen hat, anfängt zu erstarren. Daher sieht das Ergebnis nicht so schön dekorativ aus wie bei pi mal Butter. Lecker war’s trotzdem 😉

Zutaten (für eine 20cm-Kastenform)
  • 200 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 3 Zitronen
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 225 g Mehl
 Für die Glasur
  • Saft einer Zitrone
  • 80 g Puderzucker
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 EL Wasser
  • 2 EL Zucker

Weiterlesen

Zitronenkuchen – saftig und extra zitronig

Jürgen 14:46