Lao Beef Jerky (Sien Savanh)

In Laos im öffentlichen Bus und unterwegs auf der Straße begegnen einem überall Menschen, die ihr Essen für unterwegs dabei haben. Manchmal köstliche belegte Baguettes (wenigstens mal was Gutes, was die französischen Kolonialherren hinterlassen haben; und während die Franzosen heutzutage auf fabrikgefertigtem Pappbrot rumkauen müssen, wird im ehemaligen Indochina – in Teilen von Laos, Vietnam und Kambodscha – heute noch von Hand aromatisches Weißbrot hergestellt, das einfach der Hammer ist). Manchmal eine handvoll Klebreis mit ein paar Strefchen Gemüse oder Kräutern oder Sien Savanh.

Hier mache ich es gerne in großer Runde, wenn ich zu laotischem Essen lade. Es schmeckt pfeffrig-feurig und würzig, passt prima zu Bier und Dias. Die günstigste Variante ist übrigens aus dem gefrorenen Rinderfilet von Aldi (unmariniert), das eignet sich hervorragend. Je besser das Fleisch ist, desto besser natürlich der Geschmack.

Zutaten
  • 450 Gramm Rindersteak
  • 2 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 1 Essl. frischer Ingwer, fein gehackt oder gerieben
  • 1 Essl. Sojasauce (chinesische helle)
  • 2 Essl. Sesam
  • 1 Essl. Zucker
  • 1 Teel. Salz
  • 1 Teel. schwarzer Pfeffer
  • 5 Tassen Pflanzenöl zum frittieren

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Die Knusperröllchen-Manufaktur

Heute habe ich den Arbeitstag nach hinten geschoben und erst einmal in der Küche geschuftet, bevor es an die „echte“ Arbeit ging. Für den Abend sind Gäste angesagt, eine Runde, die traditionell mit Snacks versorgt wird. Und meine sind wohl die exotischsten …

Zuerst habe ich also die Zutaten für die Füllung der Cha Gio vorbereitet. Und dann den Arbeitsplatz: Den Stapel getrockenete Reispapierblätter habe ich in Reichweite gelegt, eine Schüssel Wasser mit Ahornsirup (Zuckerrübensirup habe ich gerade nicht da. Ein Schuss Maple auf einen Liter Wasser geht aber auch. Es geht auch ganz ohne …) daneben gestellt. Die Arbeitsfläche habe ich mit einem feuchten Geschirrtuch ausgelegt, ebenso das Backblech, das ich als Zwischenlagerstätte verwendet habe.

Als erstes kamen immer 4 Reispapierblätter in die Schüssel mit Wasser. Dort durften sie etwa eine Minute ziehen. Dann habe ich sie auf der Arbeitsfläche ausgebreitet (etwas zu kurz geraten … warum habe ich das Brett eigentlich untergelegt?). Jetzt erstmal zwei mit Füllung belegt.

Jetzt wird das Reispapier oben und unten eingeschlagen und dann habe ich die linke Seite an der Füllung nach rechts geklappt und das Ganze schließlich von links nach rechts eingerollt. Ging ganz leicht. Das Reispapier muss allerdings wirklich ganz weich sein dafür!

Als Ergebnis aus einem etwas gestreckten Rezept (ich hatte nicht ganz die doppelte Menge Füllung, orientiert habe ich mich an der Packungsgröße der Hühnerbrustfilets, die ich verwendet habe) bekam ich sagenhafte 46 Röllchen. 🙂

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Cha Gio – Gefüllte Knusperrollen

Zutaten
  • 250 g Hähnchenbrust, gekocht
  • 125 g Garnelen, gekocht
  • 50 g Glasnudeln
  • 1 junge Möhre
  • 5-6 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Ei
  • 1 TL Speisestärke
  • Salz, Pfeffer
  • 20 getrocknete Reisblätter (15 cm)
  • 1 EL Rübensirup
  • 10 EL Wasser
  • Öl zum Frittieren

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Fritierte Hähnchenschenkel und Gurkensalat

Zutaten
  • 4 Hähnchenschenkel
  • 1 Ei
  • 1 EL Austernsoße
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • 3-4 Tassen Öl zum Ausbacken
  • 1 Salatgurke
  • 1 Limette
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Fischsoße
  • 1 Tomate
  • Mehl

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Fritierte Hähnchenschenkel und Gurkensalat

Martina 13:00