„Hähnchenbrustfilets mit Mozzarella“ so lautete der Originaltitel dieses Rezeptes. Das klang so langweilig, dass ich es eigentlich nicht durchlesen wollte. Aber da die Rezepte in der Liste der Suchergebnisse nur mit geringem Abstand und kleiner Schrift in der Liste standen, klickte ich es versehentlich anstelle des nachfolgenden Rezeptes an. Und dann weckte die Zutatenliste doch mein Interesse. Es klang eher nach einer italienischen Version von „Hähnchenbrust Hawaii“ – mit Schinken und Ananas und mediterranen Gemüsen und Kräutern. Das ganze Überbacken mit Mozzarella anstelle von Gouda oder Ähnlichem. Ich beschloss die Zucchini wegzulassen. Das war mir zum einen zuviel Gemüse und zum anderen schien sie mir nicht so recht passend. Na ja, vielleicht wenn man die Zucchini-Scheiben zuvor anbrät.
Das Ergebnis hat mir sehr gut gefallen. Das fruchtige der Ananas passt natürlich sehr gut zu Schinken und Huhn. Tomaten und Kräuter ergänzten das Gericht hervorragend und der – eher geschmacksneutrale – Mozzarella war hier zum Überbacken okay… obwohl ich beim nächsten Mal wohl lieber den kräftigeren Büffelmozzarella nehmen werde.

Italienische Hähnchenbrust "Hawaii" mit Mozzarella überbacken
Zutaten
- 2 Hähnchenbrustfilets, à 150 g
- Salz, Pfeffer
- 2 Zweige Thymian
- 2 Zweige Majoran
- 2 EL Olivenöl
- 1 Zucchini
- 2 Tomaten
- 2 Scheiben gekochter Schinken, a 30 g
- 2 Scheiben Ananas
- 125 g Mozzarella
- 1/2 Bund Basilikum
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.



Als Vorspeise gab es Hackfleischbällchen mit Tzatziki. Na ja, es war nicht wirklich Tzatziki, sondern das restliche Cacik vom Vortag. Der Unterschied war jedoch gering und es passte ganz ausgezeichnet.
Das Leben ist ungerecht. Gestern auf dem Weinfest waren es zwei Gläschen Wein. 0,1 l passt da rein in diese Gläser. Und nochmal 0,1 l Crémant. Und dazu gab es Käseplatte satt und vorher Erdbeerkuchen und überhaupt. Eigentlich gar kein Grund für einen Brummschädel. Zumal, zum „Verdauen“ musste ich ja auch noch 20 km mit dem Fahrrad nachhause fahren. Trotzdem war meine Welt heute Nachmittag wie auf dem Foto: irgendwie ein bisschen schräg und aus den Fugen …