Selbstgemachtes Ajvar (Paprika-Auberginenmus)

Ajvar selber machen ist ganz einfach und das Ergebnis ist deutlich schmackhafter als die Fertigware aus dem Supermarkt. Die ist meistens so schrecklich lasch gewürzt. Wahrscheinlich hatten die Pepperoni bei der Produktion nur die Rolle unbeteiligter Zuschauer. Außerdem kann man so prima Auberginen- oder Paprikareste oder Ernteüberschüsse verwerten. Verwenden kann man es sowohl als Brotaufstrich als auch zu kurzgebratenem oder gegrillten Fleisch. Es sollte auf keiner Grillparty fehlen.

Dieses Rezept ist eine vereinfachte Version, bei der das Gemüse nicht erst angeröstet und gehäutet wird. Dadurch macht es deutlich weniger Arbeit.

Selbstgemachtes Ajvar

Selbstgemachtes Ajvar

Zutaten
  • 1 kg rote Paprika
  • 400 g Auberginen
  • 100 ml Essig
  • 400 ml Wasser
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Pepperoni
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz

Weiterlesen

Für den Grillabend: Czardas Soße

Czardas-SoßeHeute steht eine Einladung zum Grillen an. Daher wird die EM-Küche auf morgen verschoben. Dann gibt es aber deftige deutsche Hausmannskost. Für den Grillabend werde ich zwei Soßen mitnehmen – das kommt eigentlich immer gut an. Diese Soße hier ist ausgesprochen würzig, hat aber nur eine leichte Schärfe und sollte bei keiner Grillparty fehlen. Sie passt auch sehr gut zu einem Fleischfondue… und Reste kann man sogar als Brotaufstrich verwenden. Eine Stunde sollte sie mindestens im Kühlschrank durchziehen, lieber etwas länger.

Als zweites werde ich mal das Rhabarber-Zwiebel-Relish testen. Bin sehr gespannt wie das ankommt.

Zutaten
  • 6 EL Tomatenmark
  • 1 EL scharfer Senf (eventuell etwas mehr)
  • 4 EL Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Distelöl)
  • 5 Sardellenfilets in Salz (in Öl eingelegte gehen auch)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 TL Paprika, rosenscharf
  • Pfeffer

Weiterlesen

Hopp Schwiiz!

Morgen ist es für mich soweit: Urlaub! Im Tessin! Und zwar nicht dort, wo die deutsche Nationalmannschaft sich bisher das Kickerleben versüßen ließ, sondern im heimeligen Blenio-Tal, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, und das schon gegen 16 Uhr. Jeden Tag.

Das Ferienhäuschen hat eine Küche, das ist auch bitter nötig, denn es gibt nicht sehr viel Gastronomie in der Nähe, und für uns Menschen ohne Auto wäre der Vorteil der Nahrungsaufnahme auch sehr schnell durch den langen Fußweg wieder aufgehoben. Also wird Selberkochen angesagt sein. Dazu ein Grill vorm Häuschen, der mit Holzscheiten betrieben werden muss, ein Metzger im Tal (nur eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt) mit wunderbarem Fleisch und Eselsalami und Sachen, die man bei uns gar nicht mehr so schön bekommt, weil die Metzger so uniform geworden sind.

Eine reiche Käseauswahl erwartet mich außerdem und wer weiß was sonst noch. Aber erst sind noch zwei Tage Hüttenwanderung mit derber Kost angesagt, auch das wird spannend. Haltet mir die Daumen, dass die Hüttenwirte kochen können.

Während Jürgen also weiterhin versuchen wird, die Küche der Finalisten zuzubereiten (gibt es also am Donnerstag wieder deutsche Küche? Oder wieder Türkisch?), werde ich mich melden, wenn ich übernächstes Wochenende wieder zuhause bin, mit gesunden roten Backen, Grillgeruch im Haar und Schweizer Käse im Gepäck.

Bis dahin …

Wohin mit all dem Rhabarber? -> Rhabarber-Zwiebel-Relish

Erstaunlich wieviel Ertrag so eine einzelne Rhabarberpflanze doch bringen kann, wenn das Wetter halbwegs mitspielt. Und dieses Jahr war es wohl recht Rhabarber-geeignet. Natürlich kann man Überschüsse auch sehr gut einfrieren – für Kompott oder Kuchen ist er dann genauso gut geeignet wie frischer Rhabarber -, aber dieses Relish-Rezept fand ich ganz interessant und habe beschlossen es mal auszuprobieren. Die Zubereitung ist recht simpel. Man schneidet alles klein und kocht es weich. Dann noch in Gläser füllen und fertig. Bei der nächsten Grillparty wird es seine Premiere haben. Die erste Probe nach dem Kochen war jedenfalls recht verheißungsvoll. Je nach Geschmack, kann man es entweder etwas schärfer machen und dementsprechend mehr Chili einsetzen oder man gibt ihm einen eher asiatischen Touch und nimmt mehr Ingwer und Knoblauch. In jedem Fall ist das eine schöne Beilage zur Kurzgebratenem oder Gegrillten und ein nettes Mitbringsel zur Grillparty.

Zutaten
  • 400 g Gemüsezwiebel
  • 500 g Rhabarber
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote
  • 3 EL Öl
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 – 2 EL Weißweinessig

Weiterlesen

Thai-Restehuhn vom Grill mit pfannengerührtem Gemüseallerlei

Von den Knusperröllchen blieben Unmengen Dip übrig. So leckerer Dip. Soooo lecker! Den Katzen habe ich zwei der vier frischen Hähnchenschenkel aus der Packung gekocht (für Katzen bitte mit etwas Bio-Gemüsebrühe weichgekocht, die Nase frisst ja mit!), also waren noch zwei übrig (sie fanden aber, die würden ihnen auch zustehen; nix da!). Eine Packung Paprika-Mix war auch vorhanden. Und frischer, asiatischer Koriander mit Wurzel. Dann bin ich zufällig über ein Rezept gestolpert (beim absichtlichen Suchen) bei Chili und Chiabatta. So eine Marinade hatte ich noch nie (ich habe eine andere, laotische, die poste ich mal, wenn ich sie wieder verwende). Klingt exotisch und ich habe sie ausprobiert.

Zutaten Marinade
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Knoblauchzehen, grob zerkleinert
  • 3 EL Korianderwurzeln, grob zerkleinert
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Fischsoße

Weiterlesen

1-2-3 Dipp nach Mario Kotaska

Kalt und verregnet war dieser Sonntag. An so einem Tag zieht es einen nicht gerade für längere Zeit nach draußen und so kam es, dass ich am Nachmittag den Fernseher eingeschaltet habe um „Die Kochprofis – Einsatz am Herd“ auf RTL2 zu schauen. Das ist jetzt keine von den üblichen Kochsendungen. In dieser Sendung versuchen Ralf Zacherl, Mario Kotaska, Stefan Marquart und Martin Baudrexel Restaurant, Kantinen und Großküchen auf Vordermann zu bringen wenn dort Not am Mann ist. Dabei ist es durchaus spannend zu sehen, wie man neuen Schwung in ein heruntergekommenes Restaurant bringt. Und für Kochinteressierte fallen dabei auch immer Tipps und Rezepte ab, die man auch verwenden kann, wenn man „nur“ für den Eigenbedarf kocht.

Dieser Dipp ist ein solches Rezept. Es stammt von Mario Kotaska und soll furchtbar lecker sein. Ich schreib’s also mal auf die Warteliste. Der nächste Grillabend kommt bestimmt – auch wenn es momentan eher nach Winter ausschaut.

Die Zutatenliste ist kurz und die Mengenangaben leicht zu behalten 1, 2, 3 – daher hat der Dipp auch seinen Namen

Zutaten
  • 1 Glas Erdnusscreme (350 g)
  • 2 Bund Basilikum
  • 3 Flaschen Sweet-Chili-Soße (á 200 ml)
Für den normalen Hausgebrauch:
  • 100-125 g Erdnusscreme
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 200 ml Sweet-Chili-Soße (süße Chili-Soße oder Chili-Chicken-Sauce)
  • Salz

Weiterlesen

Gegrillte Entenbrust mit roter Currysoße

Zutaten
  • 2 Entenbrüste
  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 1 Dose Lychees (ca. 200 g)
  • 1 Dose Ananas (leicht gezuckert), ca 100g, oder 1/4 frische Ananas
  • 2 TL rote Currypaste (thailändisch)
  • je 1/2 rote und grüne Paprika
  • 1 Handvoll asiatische Mischpilze, getrocknet
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 EL Salz
  • 3 EL Fischsoße
  • Chilie nach Geschmack
  • 2 EL dunkle Sojasße
  • 1-3 Zitronenblatt

Weiterlesen

 neuere Beiträge 1 2 3 ältere Beiträge

Gegrillte Entenbrust mit roter Currysoße

Martina 14:43