Sommerküche quer: Cevapcici und Ratatouille

Zwei Küchenklassiker, die prima zusammenpassen: Das südfranzösische Sommergemüse und die selbstgemachten Balkanwürstchen. Beides geht recht schnell von der Hand. Die Cevapcici sind natürlich auch prima für den Grillabend geeignet. Vegetarier lassen die Cevapcici weg. Und allen sei ein Stück schönes Weißbrot dazu empfohlen.

Zutaten für die Cevapcici (4 Portionen)
  • 500 g Hackfleisch (am besten Rinderhack und gemischtes Hackfleisch gemischt, oder Rinderhack und Lammhack)
  • 1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst (wir sind hier nicht in der Sterneküche, wir machen’s, wie wir’s wollen!)
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Tabasco
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Ei
  • Olivenöl zum Braten

Für das Ratatouille:

  • 1 Aubergine
  • 1 Karotte
  • 2 Zucchini
  • je 1 Paprika rot und gelb
  • 1 Pfund Roma-Tomaten
  • 1 Schuss Noilly Prat (trockener Wermut)
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Pfannengerührtes Ingwerhuhn mit Gurkensalat

ingwerhuhn

Das Schnipseln der Zutaten als Vorbereitung braucht etwas Zeit, aber danach geht alles ganz schnell. Ein kalorien- und fettarmes Rezept mit asiatischem Originalgeschmack.

Man nehme (für 4):
  • 300 g Hühnerbrustfilets, in Streifen geschnitten
  • 6 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 60 g Ingwer, in feine Stifte geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, halbiert und in feine Halbringe geschnitten
  • 2 Chilischoten, für Fans des Scharfen mit allem in Ringe geschnitten, ansonsten ausgenommen
  • 3 EL Fischsoße
  • 3 EL Austernsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Sojabohnenpaste (oder Sojabohnen fermentiert, kann man auch weglassen)
  • 4 EL Öl
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 2 Frühlingszwiebeln, in 1 bis 2 cm große Stücke geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Für den Salat:

  • 1 Salatgurke, in Stifte oder Stücke oder Scheiben geschnitten, nach Geschmack
  • 2 EL Reisessig
  • je 1 Prise Salz und Zucker
  • je 1/2 TL fein gewürfelter Ingwer und Knoblauch
  • etwas gehacktes Koriandergrün

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Gebratener Spargel mit Koriandermayonnaise

Es fällt mir nicht schwer, früh aufzustehen. Um 7 Uhr ist der Tag am schönsten, wohl dem, der dann schon wach ist, fertig mit frühstücken, frisch und motiviert. Abends lasse ich dann stark nach. Lanz kocht? Ich schnarche.

Der Fernsehgatte schläft gerne eine halbe Stunde länger. Und ist dafür auch länger wach. Und berichtete von einem Rezept bei Lanzens Runde, das hoch gelobt wurde, von Lafer gekocht, frittierter Spargel und eine Mayo mit Koriander.

Ich diäte derweil immer noch eisern. Hab ja schließlich auch lange genug gebraucht, mir die Pfunde anzufressen. Und will sie mir wieder so weit runterschaffen, dass eine ausufernde Völlerei mir ein Lächeln bringt und keinen zusätzlichen Zentimeter Hüftspeck. Once I had a dream …

Spargel schmeckt auch gut aus der Pfanne, in etwas Öl gebraten. Und in Kombination mit der Mayonnaise von Laber, pardon, Lafer ist das außerordentlich lecker. Noch etwas Weißbrot dazu, und man lächelt auch ohne Völlerei.

Zutaten für 2 Personen
  • 1 kg Spargel
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 TL Butter
  • Salz
  • Puderzucker
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Senf
  • 2 Eigelb
  • 100 ml Öl (meines war Distelöl)
  • Saft und Zesten einer halben Limette
  • Salz, Pfeffer
  • 1 frische rote Chili, fein gewürfelt
  • 1/2 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
  • 1 EL Ingwer, sehr fein gehackt
  • 1-2 EL Sojasoße
  • 1 EL Austernsoße
  • 1 EL gehackter frischer Koriander

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Leichte Brokkoli-Käsesoße zu Nudeln

Leichte Resteverwertung, saulecker. 500 g frischer Brokkoli waren kurz davor, im Gemüsefach in den Winterschlaf zu fallen. Brokkoli mag ich in so ziemlich allen Lebenslagen, gerne asiatisch, aber auch zu Nudeln. Ich könnt schon wieder … Brokkoli essen! Mjam!

Zutaten
  • 500 g Brokkoli
  • 30 g Gorgonzola
  • 4 EL Schmand
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g gekochter Schinken
  • Pfeffer, Salz
Zubereitung

Brokkoli in kleine Röschen teilen. Den oberen Teil des Strunks (die dünneren Stängelteile) fein würfeln. Gemüsebrühe aufkochen, Brokkoli und eine geschälte, unzerteilte Knoblauchzehe hineingeben und wenige Minuten bissfest kochen (einfach probieren, das kann variieren). Abgießen, Brühe auffangen.

Zweite Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwas einkochen lassen. Gorgonzola dazugeben und auflösen, Hitze reduzieren, Schmand einrühren, nicht mehr kochen lassen. Brokkoli dazugeben. Schinken in Streifen schneiden und unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pro Soßenportion ca. 220 kcal und 12 g Fett

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Wolfsbarsch „Diät“

Heute habe ich ein vorgegebenes Diätrezept etwas abgewandelt, womit vielleicht geringfügig mehr Fett in dem Gericht war, es uns aber hervorragend geschmeckt hat.

Vorgegeben waren Wolfsbarschfilets, die ich hätte selbst aus den ganzen Fischen lösen müssen, aber da waren sie mir zu schade dafür. Außerdem habe ich mehr Tomaten verwendet und Artischocken, die gibt es zur Zeit überall frisch. Das hält sich trotzdem alles im Rahmen und war hervorragend, und noch dazu schnell gemacht und schnell gebrutzelt.

Zutaten für 2 Personen
  • 2 kleine Wolfsbarsche (ganz, beim Fischhändler geschuppt)
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Cocktailtomaten
  • 4 Artischocken (die kleinen ovalen,nicht die dicken runden)
  • 1 kleines Bund Basilikum
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 TL Olivenöl
  • 10 g Parmesan
  • Saft einer Zitrone
  • 160 g Baguette

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Fischfrikadellen Macchiavelli

fischfirkadellen-macchiavelli

Ein Fantasiename, meiner Fantasie entspringend … Niccolò Machiavelli ist dabei nicht im Spiel, der alte Florentiner. Viel mehr ein Gewürz der Herbaria „Duft der Macchia“, eine aromatische Mischung, die minzig duftet und nach Lavendel (die Zutaten: Steinsalz, Langpfeffer, Myrtenblätter, Zitronen-, Orangengranulat, Salbeiblätter, Lavendelblüten, Thymianblüten und -blätter, Olivenblätter, Oregano, Wacholderbeeren, alles aus kontrolliert biologischem Anbau). Ich habe sie in Frikadellen und dem dazu servierten Kartoffelsalat eher zurückhaltend dosiert, so dass sie dezent Aromen gespendet hat. Es waren meine bisher besten Fischfrikadellen, und ich weiß noch nicht, woran es gelegen hat. Hoffentlich kann ich das reproduzieren. 😉

Zutaten (4 Portionen)

Salat

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 2 EL gesalzene Kapern (gibts zum Beispiel bei Luculta)
  • etwas Gemüsebrühe
  • 4 in Öl eingelegte Sardellenfilets
  • Schwarzer Pfeffer
  • Sherrybalsamico oder weißer Balsamico
  • Olivenöl
  • 1 TL Herbaria Kräutermischung „Duft der Macchia“
  • 8 Cherrytomaten
  • 1 Bund Rucola

Fischrifkadellen

  • 300 g Pangasiusfilet
  • 100 g Lachsfilet
  • 3 altbackene Brötchen
  • 4 EL gesalzene Kapern
  • 1 Zwiebel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL „Duft der Macchia“
  • Abrieb einer Zitrone
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Suppenteller Semmelbrösel
  • 1 TL Oregano
  • Öl zum Ausbacken

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Versoffenes Schwein – Maiale ubriaco

versoffenes-schwein

Das versoffene Schwein … wenn man den Rezeptnamen liest, muss man sich ja erstmal wundern … Wenn man es zubereitet, können die Rotweindämpfe schon jemanden denken lassen "da ist wohl ein versoffenes Schwein in der Nähe". Mit Polenta serviert war es ein ganz ordentliches, vor allem schnelles Essen, aber kein Highlight. Irgendwie fehlt noch der Pep bei dem Ganzen. Vielleicht würden Zwiebeln der Soße guttun?

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.2

     Titel: Versoffenes Schwein – Maiale ubriaco
Kategorien: Schwein, Schnell, Hautgericht, Toskana
     Menge: 4 Portionen

      4        Kotelettes vom Schwein
    1/4      Ltr. Chianti oder anderen Rotwein
    1/2      Bund  Glatte Petersilie
      2       Knoblauchzehen
               Olivenöl
               Etwas  Mehl
               Salz und Pfeffer

============================ QUELLE ============================
                   — Erfasst *RK* 27.01.2009 von
                   — Martina Rüdiger

Ein Klassiker aus der – der Chianti weist darauf hin – Toskana. Es
existieren zwei Varianten der Zubereitung: Bei ersterer werden die
Kotelettes gebraten, hernach wird die Rotweinsauce bereitet. Die
zweite Variante, angeblich die ursprüngliche, von der sich der Name
(Maiale ubriaco bedeutet übrigens »Versoffenes Schwein«) herleitet,
macht zumindest mir mehr Spass … Den Fettrand der Kotelettes im
Abstand von ca. zwei Zentimetern einschneiden. Das Fleisch salzen,
pfeffern, mehlieren und in etwas Olivenöl von beiden Seiten relativ
scharf anbraten. Hitze reduzieren und die Pfanne derweil vom Herd
nehmen. Ein wenig Rotwein angießen. Bei milder Hitze das Fleisch
unter häufigem Wenden garen und immer wieder ein wenig Rotwein
aufgießen. Auf diese Weise saugt das Fleisch den Wein förmlich auf,
erhält nicht nur eine recht interessante violette Farbe, sondern
zudem ein köstliches Aroma. Diese Prozedur dauert – je nach Dicke
der Kotelettes – ca. 8-10 Min. Kurz vor Ende der Garzeit die grob
gehackten Petersilienblätter zufügen. Die Sauce, die durch das
Mehlieren der Kotelettes bereits eine gewisse Bindung erhalten hat,
eventuell noch etwas einreduzieren und abschmecken. Wer es stilecht
mag, serviert dazu in Butter kurz angebratene Polenta-Schnitten.

nach: Andrea Teraccini: Schulers italienisches Kochbuch; München 1983

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Hackfleischbällchennudelsoße

Mein lieber Schwan, das war ja beinahe schon unerwartet lecker … diese Soße mit Hackfleischbällchen. Die kommt ins Standardrepertoire. Aber wieso war sie da nicht schon?

Zutaten (4 Portionen)
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 1/8 l Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 1 große Dose Tomaten
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
Zubereitung

Milch erhitzen, Brötchen klein schneiden und darin einweichen. Zwiebel und Knobi fein hacken, in etwas Olivenöl glasig dünsten. Hackfleisch, Zwiebel-Knobi-Mischung, ausgedrücktes Brötchen, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat mischen. In etwas Olivenöl den zu Bällchen geformten Fleischteig kräftig anbraten (sie dürfen ruhig ordentlich Farbe annehmen). Bällchen aus der Pfanne heben, Bratensatz mit Weißwein ablöschen und loskochen. Dosentomaten hacken und mit dem Saft dazugeben. Lorbeerblätter hineintun, aufkochen lassen, Fleischbällchen zugeben, mild mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1 Stunde schmoren lassen. Bis dahin sollte die Soße etwas eingekocht sein und ein schönes Aroma entwickelt haben. Eventuell nachwürzen.

Dazu Spaghetti und Parmesan.

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Schweinebraten (ein bisschen nach Schubeck)

Zutaten
  • 500 g Schweinebraten
  • 1 Karotte
  • 1 Paprikaschote rot oder gelb
  • 1 Tomate
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stängel Thymian und Rosmarin, am besten frisch
  • 2 EL Olivenöl
  • 3/4 L Gemüsebrühe oder Fond
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Rosmarin, gehackt
  • 2 EL Parmesan, gerieben
  • 1 EL Kürbiskerne, gehackt
  • 2 EL Semmelbrösel

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Schweinebraten (ein bisschen nach Schubeck)

Martina 11:59