Rote Linsen-Sellerie-Gemüse mit Kalbsbratwurst

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Linsen waren früher eine „Sättigungsbeilage“, bevor die Kartoffel zu uns kam und lange bevor Spaghetti Bolognese oder Spaghetti Carbonara deutsche Herzen eroberten. Ich meine es war bei Fontane im „Stechlin“ oder bei den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ wo zum Wildschwein Linsenbrei gereicht wurde. Ich finde die Stelle nicht mehr. Mein rotes Linsen-Sellerie wurde auch zu Brei und das war beileibe kein Kochunfall. So schön rote Linsen ungekocht aussehen. Sie verlieren beim Kochen ihre Farbe und werden schnell breiig. Das sollte man wissen, wenn man rote Linsen zubereitet und hinterher nicht enttäuscht sein.

Zutaten
  • ½ Zwiebel
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 125 g rote Linsen
  • 1 fingerdicke Scheibe Sellerie
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 60 ml Gemüsebrühe
  • 1 Kalbsbratwurst
  • Salz und Pfeffer

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gebackene Rote Bete mit Ziegenkäse und Honig

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Ich muss gestehen, dass ich so etwas noch nicht gegessen habe. Rote Bete aus dem Backofen, ist ein ausserordentliches Geschmackserlebnis. Und es ist auch ganz schön entfernt von der verschweissten Variante von Rote Bete, aber auch der sorgfältig zubereiteten, gekochten Variante zuhause. Die Rote Bete, oder auch Randen, wie sie alemannischen Raum bezeichnet werden, bekommen durch die Kombination von Olivenöl und Orangensaft eine eigenwillige Note, fast sanft und  gar nicht erdig und muffig, wie die gekochte Variante, es oft ist. Was wäre ein Foodblogger, ohne Küche? Unmöglich, wie ein Schokokeks ohne Schoko. Was wäre ich ohne Saisonküche, wahrscheinlich ein verlorener, Currywurst essender Junkie. Danke an Saisonküche für das Rezept!

Zutaten, Vorspeise für vier Personen
  • 4 Rote Bete
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Bio-Orange
  • 4 Ziegenfrischkäse
  • 1 Esslöffel Honig
  • Meersalz, Pfeffer

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Poulet-Involtini auf Wurzelgemüse

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Mit einer Kochzeitschrift ist man rundum versorgt, für neue Gerichte auf dem Tisch. Zumindest wenn es sich um Saisonküche handelt, dem Magazin der Schweizer Migros Supermarktkette. Das Magazin kann man auch in Deutschland bestellen. Und vor allem es sind es meist alltagstaugliche Rezepte. Durchaus lecker, mit moderater Zutatenliste, einfach gut zum Nachkochen. Und manchmal gibt es auch richtige „Knaller“ die auch aufwendiger sind. Die Poulet-Involtini sind aus der Klasse „einfach“. Die Magerquark-Kräuter-Füllung gibt den Poulet-Involtinis eine gewisse Frische. Ich könnte mir allerdings auch etwas mehr Würze vorstellen, bespielsweise mit einem Esslöffel geriebenem Parmesan.

Zutaten
  • 4 Hühnchen-Schnitzel
  • ½ Teelöffel Paprika
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Pastinake
  • 1 Karotte
  • ½ Stange Lauch
  • 4 Stängel Petersilie
  • ½ Zwiebel
  • 100 g Magerquark
  • 1 Esslöffel Honig
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Mistkratzer mit Wacholderkohl

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Hühnchen mit Wacholder-Weisskohl

Ob mein Mistkratzer jemals einen Misthaufen gesehen hat? Zumindest soll es ein freilaufendes Hühnchen gewesen sein, bevor es den Weg in den Backofen genommen hat. Den Namen Mistkratzer habe ich von Saisonküche übernommen, denn von ihnen stammt das Rezept. Dort heisst es „Mistkratzerli“, weil die Schweizer die Verkleinerungsform lieben. Es gibt Hörnli, Rippli, Knöpfli und was auch immer. Nur der Basler Morgenstraich heisst noch nicht Morgenstraichli, dazu ist er auch viel zu grossartig, als das er des Diminutivs bedurfte.

Für dieses Rezept brauchte ich auch Gin. Aber in Königstein trinkt niemand mehr Gin, zumindest gibt es keinen zu kaufen. Ich habe also Gin durch Korn ersetzt und die Wacholderbeeren, die im Rezept vorgesehen sind, in den Korn eingelegt. Ich dachte das könnte einen Geschmack nach Gin ergeben. Weit gefehlt. Es war ein grauenhaftes Gebräu, das zwar auch nach Wacholder schmeckte, aber auch nach sämtlichen schrecklichen Arzneien, die es auf der Welt gibt. Dass, das Rezept dennoch gelungen ist, verdanke ich dem Backofen.

Zutaten
  •  1 freilaufendes Hühnchen, noch besser aber eingefangen, und vielleicht auch
  • gerupft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Wacholderbeeren
  • ½ Weisskohl
  • 2 Esslöffel Honig
  • 2 Esslöffel Butter
  • 100 ml Gin, oder Korn
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Winter ohne Pesto? Muss nicht sein! Es gibt doch Spinat-Pesto!

Spinat-Pesto mit Spaghetti

Spinat-Pesto mit Spaghetti

Genau so ist es. Basilikum ist zwar verfügbar, hat aber längst nicht die Klasse des Sommers. Eine Alternative muss her. Sie muss nicht grün sein, aber wenn sie grün ist, schadet’s auch nichts. Ich habe Pesto diesmal mit Spinat probiert. Ganz wichtig ist, dass man den Blattspinat nur ganz frisch verwendet, damit sich Nitrat nicht in Nitrit umwandelt. Dann hat man eine wunderbar, frische Spinat-Pesto, die auch zwei Tage noch saftig grün und frisch bleibt. Und sie hat einen schönen Spinatgeschmack, der aber nicht so intensiv ist, wie bei gekochtem Blattspinat. Viel Spass beim Nachkochen!

 Zutaten
  • 2 Hände voll frischer Blattspinat
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Teelöffel Pinienkerne
  • 4 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Safran-Poulet mit Salz-Zitronen

Safran-Hühnchen mit eingelegter Zitrone

Ich muss gestehen: So ein leckeres Hühnchen habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Es ist saftig, superlecker gewürzt und die Zutaten sind eigentlich auch ganz einfach. Das Rezept ist von Saisonküche, dort gab es auch ein Rezept von Salz-Zitronen. Ich habe allerdings ein Rezept von Alex und ihrem Blog „mein I-Tüpfelchen“ verwendet. Und deshalb verlinke ich auch die Herstellung von Salz-Zitronen auf Alex‘ Seite. Ich habe die Salz-Zitronen allerdings selbst zubereitet, in reduzierter Menge. Ich denke bei marrokanischen Händlern könnte man sie bekommen. Erstaunt war ich, dass in dem Gericht doch eine Menge Salz drin ist, sowohl in den Salzzitronen, als auch in der Marinade. Und dennoch ist dieses Essen keinesfalls übersalzen und richtig gut. Ich schwärme immer noch!!

Zutaten für 1-2 Personen
  • 300 g Hühnchenstücke
  • 1/4 Teeloöffel Ras-al-Hanout
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2-3 Safranfäden
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 1Salz-Zitrone
  • 3 festkochende Kartoffel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hasenrücken mit Rosenkohl, Rotwein-Maronen und Gebäck

Hasenrücken mit Maronen und Rosenkohl

Ist ja witzig, wenn man eingeholt wird von seinen eigenen Rezepten. Rosenkohl und Rotweinmaronen nach Meret Bissegger hatte ich vor fast genau einem Jahr verbloggt. Hat mir damals geschmeckt und heute auch wieder. Statt Hirschrücken gab’s diesmal Hasenrücken in einer Pfeffer-Piment Kruste und Gebäck. Diese Bezeichnung wird in Österreich verwendet, wenn’s ein Brötchen, oder eine Brezel zum Essen gibt. Gebäck hat nichts mit unserem süssen Gebäck, bspw. Weihnachtsgebäck zu tun. Es ist einfach die „Sättigungsbeilage“. Welch ein schreckliches, und vielleicht nur deutsches Wort. Probieren sie einmal Leo, das Übersetzungsprogramm, aus. Noch nicht mal im Russischen gibt es dieses Wort. Im Chinesischen immerhin gibt es den Sättigungsbetrieb (信号饱和 [信號飽和). Kein Wunder gibt es dort doch gastromische Betriebe mit astronomischen 2000 und mehr Plätzen. Hier in kleiner, aber leckerer Ausführung Hasenrücken für eine Person.  Kann man problemlos auch für mehrere Personen hochrechnen, auf der nach obenhin offenen „Richterskala“.

Zutaten pro Person
  • 1 Hasenrücken, auch Hasenfilet genannt von ca. 150 g
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Rosenkohl
  • 100 g Maronen
  • 1/2 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Teelöffel Koriandersamen
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Rotwein
  • 1 Laugenstange
  • Pfeffer und Piment aus der Mühle
  • Salz

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Blattspinat mit Mozzarellanestern und Kürbisrösti

Kürbisrösti mit Blattspinat und Lachsfilet

Das Kürbisrösti sollte eigentlich im Mittelpunkt dieses Essens stehen. Hatte ich doch endlich einen Weg gefunden, Kürbisrösti aus geraspeltem Kürbis zuzubereiten. Ja, Ja ich weiss Rösti wird aus gekochten Kartoffeln gemacht. Aber hier geht es um Kürbisrösti und gibt es da auch „geht ja ma garnicht“, oder kann da jeder machen was er will? Mein Kürbisrösti wird jedenfalls mit geraspeltem Kürbis zubereitet. Viel wichtiger ist Martinas Feststellung: Rösti ist weiblich und passt deshalb gut zu „der“ Spinat. Yin und Yang: Mein Kürbis stammt vielleicht vom „Südufer eines Flusses“ und mein Spinat vom „Nordhang eines Berges“ und weil der Lachs am Südufer des Flusses kurz vor dem Nordhang des Berges gescheitert ist, landete er auch noch auf meinem Teller. Yin und Yang geht warscheinlich anders, und jetzt ist Schluss mit dem Klamauk!

 Zutaten für 1 Person
  •  250 g frischer Blattspinat
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Mozzarella
  • 1 Viertel Hokkaidokürbis
  • 2 Esslöffel Milch
  • 1 Esslöffel Kartoffelmehl
  • 1 Lachsfilet auf der Haut
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Nachgekocht: Bandnudeln mit sahniger Kürbiscreme und Gorgonzolawürfeln

Bandnudeln mit Kürbiscreme und Gorgonzola

Unsere kleine Datscha im Stil einer kaukasischen Hütte mit kleinem Gasherd und und einem bollernden Gasofen, hatten wir lieb gewonnen. Manchmal ist es gut einfach zu wohnen, um zu spüren, mit welch, vielleicht unnötigem Komfort wir uns umgeben. Es galt Abschied zu nehmen. Ferienhausküche ist zum Ende der Ferien auch immer Resteküche. Wir hatten noch Kürbis, Blauschimmelkäse, Bandnudeln und Sahne. Daraus lässt sich doch etwas machen und es wurde lecker. So lecker, dass ich das zuhause dann nochmal nachgekocht habe. Voila!

 Zutaten für 2 Personen
  • 200 g Hokkaidokürbis
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 50 g Gorgonzolawürfel
  • 1/2 Peperoni
  • einige Blätter Oregano
  • 200 g Bandnudeln
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kartoffelpizza auf Schweizer Art

Kartoffelpizza nach Schweizer Art

 

Das schöne an dieser Pizza ist, sie sieht aus wie eine Pizza, aber sie ist eigentlich keine. Kartoffeln auf einen Teig legen war mir einfach zu viele Kohlehydrate auf einmal. Schön ist auch, man braucht keinen Teig vorbereiten oder auftauen. Kartoffeln schneiden, Speck und Zwiebelringe darauf geben und ab in den Ofen. Das Rezept könnte von einem sparsamen Schwaben erfunden worden sein. Ist es aber nicht! Die Schweizer haben es zuerst kreiert. Ich habe es im Heft von Saisonküche aus der Schweiz gefunden. Die Schweizer sind ja auch gute Kartoffel-Rezept-Erfinder, haben sie sich doch mit ihrem Rösti, tief in das Kartoffelgedächtnis aller Kochenden auf der Welt eingegraben.

Zutaten
  • 5 mittelgrosse Kartoffeln
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 30 g Speck
  • 1 Mozzarella
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Kartoffelpizza auf Schweizer Art

Gargantua 19:08