Ei im Lachsbeutel, ideal für's Brunch

Sommerzeit, Brunchzeit, man wird eingeladen und was bringt man mit? Am besten etwas das gut ankommt! Leicht gesagt und einfach, wenn man auf geräucherten Lachs zurückgreift. Das kommt meist an. Dieses kleine Rezept ist super einfach. Ich habe Ei, Schnittlauch und auch meinen Sommerliebling „Feta“ für die Füllung verwendet. Am liebsten hätte ich die Ei, Fetamischung so weggelöffelt, so lecker war sie. Allein die Einladung, und die Erwartung meiner Freunde, haben mich daran gehindert. Das Falten der Lachsbeutel war nicht einfach. Am Anfang habe ich nur einen Lachshaufen hinbekommen. Version zwei und drei waren dann schon etwas professioneller. Ein Problem war der Schnittlauch: mein eigener war zu kurz, weil vorher geerntet. Und der gekaufte Schnittlauch war zu dick und eigentlich auch zu kurz. Irgendwie hab ich’s doch noch hingekriegt.

Zutaten für Ei im Lachsbeutel
  • 2 hartgekochte Eier
  • 30 g Feta
  • 3 Teelöffel Olivonaise
  • 8 Scheiben geräucherter Lachs
  • einige Stängel Schnittlauch
  • Pfeffer
  • 1 Handvoll Rucola als Unterlage

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Dicke Bohnen, saulecker und doppelter Spaß beim Kochen

dicke Bohnen mit Salsiccia

Oje, diese Bohne hat viele Namen: Ackerbohne, Saubohne, Schweinsbohne, dicke Bohne, große Bohne, Pferdebohne, Viehbohne, Faberbohne oder auch Puffbohne. Dabei gehört sie gar nicht zur Gattung der Bohnen, sondern ist mit den Schmetterlingen oder so ähnlich* verwandt. Das Palen, so nennt man das auspulen aus der Schale, ist der erste Zubereitungsschritt. Hat man das geschafft, wird die Saubohne in gesalzenem Wasser aufgesetzt und drei Minuten gekocht. Doch damit ist der Spaß noch nicht vorbei. Jetzt kommt der höchste Spaßfaktor: Man darf Bohne für Bohne von seiner zweiten Haut befreien.

Zutaten
  •  500 g dicke Bohnen
  • 2 Salsiccie, italienische Bratwürste gewürzt mit Fenchel
  • 1 grüne Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Zweige frischer Oregano
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Feta mit Estragon und Olivenöl

Feta mit Estragon

Kann man von Feta abhängig werden? Man kann, wenn man ihn zwei Wochen täglich gegessen hat, möchte man ihn nicht missen. Feta ist frisch und hat nichts zu tun mit fetten Käsen, die man im Sommer gar nicht braucht. In Griechenland allerdings wird er meist unzubereitet serviert. Es sei denn, er wird in Tomaten und mit Chili gebacken, auch das sehr lecker. Paniert mag ich ihn nicht, ich finde er verliert dadurch seine Frische und die genau mag ich. Hier eine Zubereitung mit frischem Estragon und Olivenöl, eine sehr puristische Zubereitung, die wirklich sommerlich ist.

Zutaten
  • 150 g Feta
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Zweige Estragon
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Hühnchen-Spargel-Frikadellen mit Koriander-Frischkäse, Poulet-Spargel-Tätschli

Poulet-Spargel-Tätschli

 

Von diesen kleinen Teilchen war ich von Anfang an sehr angetan. Ich hatte die Poulet-Spargel-Tätschli im Maiheft von Saisonküche gesehen. Es war Hühnchenhackfleisch mit Spargel, Peperoni, Zwiebel und Curry gewürzt. Alles schon Zutaten, die eine Mehrfachhochzeit feiern können. Hatte ich jemals Hühnchenhackfleisch gemacht? Nicht, dass ich mich erinnere. Aber es geht mit dem Fleischwolf. Wobei ich beim nächsten Mal das Hühnchenfleisch nur hacken würde, das macht die Sache einfacher. Das Ergebnis sind sauleckere Tätschli (Frikadellen) und ich danke Saisonküche aus der Schweiz für dieses leckere Rezept!

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Das multimediale Abendessen, frisch von Herd- und Festplatte auf den Tisch

Früher hat man Freunde zum Dia-Abend eingeladen. Und weil die beiden „Gereisten“ so viel erzählen mussten, gab es Schnittchen und waren die alle, gab's Chips. Und was hat man nicht alles erzählt, jedes Mandorla erklärt. Zum Schluss waren alle platt. Die Gäste vom Zuhören und die Gastgeber vom Erzählen. Das sollte sich ändern bei unserem multimedialen Abendessen mit Freunden. Fragen zu dieser Rosette an der Kathedrale von Elne…..okay such' mal kurz in Wiki. Wir hatten natürlich unsere Gäste vorher eingeweiht, mit einbezogen, wie es so schön heißt. Und wir hatten auch angekündigt, dass es dieses Abendessen als Blog geben würde. Als Speisekarte gab es Gittas handschriftliche Notizen von unserem Essen in der Auberge du Vigneron. Und genau das Drei-Gang-Menue, das wir dort gegessen hatten, wollten wir für unsere Gäste nachkochen. Daraus wurde für unsere Gäste ein Viergang-Menü. Wir hatten in der Auberge zwei verschiedene Menüs, die wir jetzt kombinierten.

 Die Menüfolge:
  • Blutwursttörtchen mit Birne und Quitte
  • Lachsfilet mit Sauce hollandaise gratiniert auf Gemüsejulienne und Karotten-Birnen-Püree
  • Variationen vom Ziegenfrischkäse
  • Creme Catalan mit einem Hauch Orangenzucker
  • der Wein ein 2009 Queribus von der örtlichen Cooperative in Cucugnan

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Trippa al pomodori

Kutteln! Geht’s schlimmer? Kutteln (hier in Freiburg: Sulz) sind so etwas, das scheidet die Geister. Man mag es oder findet es grauenhaft.

Ich gebe mich ja nicht damit ab, etwas lebenslang grauenhaft zu finden. Na gut, bei Putenfleisch, warmen Gurken oder warmem Fenchel kann ich es mir vorstellen. Bei Kutteln … naja … Die wikipedia beschreibt es wenig appetitlich: „Kutteln, Flecke oder Kaldaunen ist die küchensprachliche Bezeichnung für den gewöhnlich in Streifen geschnittenen Vormagen (Pansen) von Wiederkäuern. Sie gehören zu den Innereien. Neben Kutteln vom Schaf und vom schon selbst fressenden Kalb (Fresser) werden vor allem Kutteln vom Rind verwendet.“ Wie soll das gehen, etwas essen, dass eigentlich gegen das Verdauen immun ist?

Als ich klein war lebte eine Frau im Haus, die machte nicht nur ihr Sauerkraut selbst (stinkt!), die hat auch oft Kutteln abgekocht (stinkt barbarisch!). Es riecht, als würde man Kuhmist auskochen. Meine Mutter hat das auch mal gemacht (warum eigentlich, sicher nicht, weil meine Nachbarin ihren Appetit angeregt hat) und ich konnte es nicht essen. Es schmeckte auch nach Stall. Sie hatte es mehrmals probiert, einmal nach einem konventionell deutschen Rezept, dann Französisch. Beides war nicht der Knüller, auch wenn die Tomatensoße mit Wein bei der Franzmann-Version den Geschmack etwas überdeckt hat.

Wieso habe ich dann letztens Sulz gekauft? Keine Ahnung. Weil ich experimentierfreudig bin vielleicht. Weil man das hier schon abgekocht beim Metzger bekommt, das Schlimmste also erledigt ist. Also ging ich ans Werk, und was rauskam dabei, war gar nicht übel. Als es abgekühlt und druchgezogen war, fand ich es sogar noch besser, ich habe es im zweiten Durchgang kurz lauwarm aufgewärmt und mit etwas Baguette genossen. Nur die Konsistenz, ziemlich weich und undefiniert, die gefällt mir nicht. Sulz, Kutteln, Kaldaunen, Tripes, Trippa – kommt jetzt in meinen „kann man machen, muss aber nicht sein“-Rezeptschatz.

Zutaten (2 Vorspeisenportionen):
  • 250 g Sulz (Kutteln), vorgekocht
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Karotte
  • 1 Dose Tomaten (oder frische Tomaten, j nach Jahreszeit)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • Rinderbrühe (instant)
  • 1 Prise Zucker
  • Olivenöl

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Gnocchi mit Salbei und Tomaten (à la multikulinarisch.es)

gnocchi-salbei-tomatePeggy hat im Sommer von den Nudeln mit Salbei und Tomaten geschwärmt. Ein ganz simples Rezept, aber sie musste nach einmaligem Verzehr zur Suchtberatung … 😉 Leckere Dinge machen einfach Lust auf mehr, mehr, mehr!

Der letzte Salbei dieses Jahr besteht nur noch aus kleinen Blättchen, aber besser als diese über den Winter verkommen zu lassen, verwende ich sie. Auf Nudeln hatte ich keine Lust, eher auf Gnocchi, aber Gnocchi mit Salbeibutter sind ja auch ein Klassiker. Hier wird er milde erweitert.

Man nehme
  • 1 Packung Gnocchi (Kühltheke – natürlich kann man die Gnocchi auch selbst machen)
  • 1 Handvoll Salbeiblätter
  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Parmesan

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Wolfsbarsch in der Salzkruste und Artischocken-Austernpilz-Gemüse

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Bildquelle: „Deutsche See“ Fischmanufaktur

Auch ich hab es endlich probiert, den Fisch in der Salzkruste zu garen. Und: wow! So zarter, fein aromatischer Fisch,wow. Wow! Sagte ich schon „wow“?

Bisher hatte ich immer das Hauptproblem, dass grobes Salz einfach nicht überall zu bekommen ist. Der 08/15-Edeka von überall um die Ecke hat es jedenfalls nicht im Sortiment, oder nur „Mühlensalz“ für 4 Euro das Pfund. Das ist es mir nicht wert, bei aller Liebe. Und – Sternekochschwätzer bitte mal weglesen – ob das jetzt Meersalz ist oder nicht, ist mir für sowas auch wurst. Salz ist erstmal Salz, Meersalz ist im Fisch genug!

So dermaßen unprofessionell bin ich also an die Zubereitung meines Essens herangegangen. Und trotzdem, es war der beste Loup de Mer, den ich bisher zubereitet habe. Und Fisch und Gemüse haben insgesamt vielleicht 45 Minuten Zubereitungszeit benötigt, weil die Artischocken etwas aufwendig zu putzen sind.

Zutaten (2 Portionen):
  • 2 Wolfsbarsche
  • 2 kg grobes Salz
  • 2 Eiweß
  • 2 große Artischocken
  • 250 g Austernpilze
  • 2 Biozitronen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl zum Bestreichen der Fische
  • 1 Zweig Rosmarin
  • etwas glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer

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Spaghetti mit Zitronenhuhn

zitrone-huhnKlingt gut, das Rezept, hat mich aber nicht überzeugt. Es fehlt etwas der Pfiff an dem Ganzen. Vielleicht andere Kräuter? Etwas Butter für die Nudeln? Ich weiß es nicht. Ich hab mir jedenfalls beim Essen gewünscht, ich hätte die Nudeln à là Aglio e Olio gemacht, der Knoblauch ging mir richtig ab.

Zutaten für 4
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 3 Zitronen (ungespritzt)
  • einige Zweige Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleines Bund glatte Petersilie
  • 400 g Spaghetti
  • Olivenöl zum Anbraten des Fleischs
  • 2 EL Olivenöl für die Nudeln

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Leichte Brokkoli-Käsesoße zu Nudeln

Leichte Resteverwertung, saulecker. 500 g frischer Brokkoli waren kurz davor, im Gemüsefach in den Winterschlaf zu fallen. Brokkoli mag ich in so ziemlich allen Lebenslagen, gerne asiatisch, aber auch zu Nudeln. Ich könnt schon wieder … Brokkoli essen! Mjam!

Zutaten
  • 500 g Brokkoli
  • 30 g Gorgonzola
  • 4 EL Schmand
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g gekochter Schinken
  • Pfeffer, Salz
Zubereitung

Brokkoli in kleine Röschen teilen. Den oberen Teil des Strunks (die dünneren Stängelteile) fein würfeln. Gemüsebrühe aufkochen, Brokkoli und eine geschälte, unzerteilte Knoblauchzehe hineingeben und wenige Minuten bissfest kochen (einfach probieren, das kann variieren). Abgießen, Brühe auffangen.

Zweite Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Etwas einkochen lassen. Gorgonzola dazugeben und auflösen, Hitze reduzieren, Schmand einrühren, nicht mehr kochen lassen. Brokkoli dazugeben. Schinken in Streifen schneiden und unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pro Soßenportion ca. 220 kcal und 12 g Fett

Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer … Grünkohl!

Leichte Brokkoli-Käsesoße zu Nudeln

Martina 12:59