Risotto mit Champignons und Steinpilzen

Risotto ist ein Gericht, für das man einfach Zeit braucht. Die Zutaten sind zwar schnell zubereitet, aber unter 30 Minuten Kochzeit geht mal gar nichts. Und man muss ständig dabeistehen, um Brühe nachzugießen oder den Reis umzurühren. Dennoch, der Aufwand lohnt, so auch bei diesem Rezept, das vor allem durch die getrockneten Steinpilze den entscheidenden Kick bekommt. Fleisch brauche ich dazu keines, kann mir aber z.B. eine gebratene Poularden- oder Hähnchenbrust gut dazu vorstellen.

Risotto mit Chapignongs und getrocknete Steinpilzen

Zutaten
  • 180 g Risottoreis
  • 300 g braune Champignons
  • 30 g getrocknete Steinpilze (oder gemischte Pilze)
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Butterschmalz
  • 1 TL Oregano, frisch oder getrocknet
  • 3 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 500 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 150 ml Weißwein
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • 2 EL Crème fraiche oder Schmand
  • 30 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1/2 Bund Basilikum

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Andalusischer Reis mit Thunfisch und Kalbfleisch

Und noch einmal Thunfisch. Diesesmal aber aus der Dose und in einem ganz einfachen Rezept. Geschmeckt hat es trotzdem. Allerdings  erst, nachdem ich es ein klein wenig aufgepeppt hatte. Zwiebeln und Tomatenmark sind meine Ergänzung und anstelle einer nicht näher spezifierten „Kräutermischung“ habe ich eine Kombination aus Anna Fornos Kräuterpaste, Thymian und Petersilie genommen. Ach ja, und anstelle von Kalbfleisch habe ich Schweinegulasch genommen. Das hat auch sehr gut gepasst.

Andalusischer Reis mit Thunfisch und Kalbfleisch

Andalusischer Reis mit Thunfisch und Kalbfleisch

Zutaten
  • 200 g Reis
  • 1  Zwiebeln
  • 125 g Kalbfleisch (Schweinefleisch geht auch)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (nicht in Öl!)
  • 300 g Tomaten
  • 1 TL Kräutermischung
  • 1 TL Anna-Forno-Kräuterpaste
  • 1 TL Thymian
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Paprika, edelsüß

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Risotto mit grünem Spargel, Garnelen und Prosecco

Warum muss es für dieses Gericht ausgerechnet Prosecco sein? Zufällig hatte ich eine Flasche da und hab die auch verwendet. Aber ich denke, wenn kein Prosecco im Haus ist, tut’s  ein fruchtiger Weißwein auch. Oder gibt es etwas Besonderes an Prosecco, weshalb man unbedingt den nehmen muss? Geschmeckt hat es jedenfalls. Im Originalrezept stand als Zutat übrigens „1/2 Kräuterwürfel Petersilie Knoblauch“. Ich hab keine Ahnung, was das sein soll und hab stattdessen eine Knoblauchzehe und zusätzlich etwas gehackte Petersilie genommen.

Risotto mit grünem Spargel, Garnelen und Prosecco

Risotto mit grünem Spargel, Garnelen und Prosecco

Zutaten
  • 300 g  grüner Spargel
  • 150 g küchenfertige Garnelen (oder Scampi)
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml Gemüsebrühe, heiss
  • 1 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Risottoreis (Arborio oder Vialone)
  • 100 ml Prosecco
  • 1 Esslöffel Mascarpone oder Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL frische Estragonblätter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 15 g geriebenen Parmesan
  • 1 EL glatte Petersilie

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Indonesisches scharfes Fischcurry mit Gurken-Ananas-Salat

Sind es die vielen Arbeiten oder die schwächelnde Kamera, die mich im Moment vom Posten abhalten? Oder die Tatsache, dass ich wenig Neues ausprobiere und alles schon verbloggt habe? Irgendwie gelingt es mir zur Zeit nicht, regelmäßig Rezepte zu veröffentlichen. Gut dass Jürgen das derweil erledigt. 🙂

fischcurry-ikan

Ein Gericht, dass sich bei uns fast wöchentlich wiederholt, ist panierter Backfisch mit Senfsoße, Salat und Salzkartoffeln. Ein Murmeltiergericht sozusagen ( „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Den Rotbarsch, den der Überraschungsgatte nach einem Ausflug in die Stadt mitgebracht hat (statt Blumen), den wollte ich diesmal doch gerne anders machen. Der Gewohnheitsgatte war erst skeptisch: „Wird denn der Fisch knusprig?“ Tja, das konnte ich nicht so recht vorhersagen. Nach dem Essen war aber das „Das Rezept musst du dir unbedingt merken“ ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Tage des wöchentlichen Senfsoßen-Fischs gezählt sind. Change – yes we can!

Zutaten
  • ca. 500 g hellen, festen Fisch (Rotbarsch, Seelachs …)
  • Saft von 2 Limetten
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 5 EL Ketjap Manis (süße indonesische Sojasoße)
  • 2 TL Sambal Ulek
  • Chilies nach Geschmack
  • Erdnussöl

Für den Salat

  • 1/2 frische Ananas
  • 1 Salatgurke
  • 1 Chilischote
  • 2-3 Fruhlingszwiebeln
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Reisessig
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL Erdnussöl
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

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Tilapiafilet mit Pinien-Kokosreis an Orangensoße – das kulinarische Desaster

Beim kürzlich neu eröffneten Edeka-Center gab es Tilapiafilet im Angebot. Und dazu fand ich dieses Rezept. Das hat mir gefallen, auch wenn ich etwas verwundert ob der Pinienkerne im Kokosreis war. Aber gut, probieren geht über studieren. Bei der Beschreibung der Zubereitung holperte das Rezept allerdings ganz schön. So vergaß der Autor die Verwendung der Pinienkerne nach dem Rösten zu beschreiben (okay, anhand des Rezepttitels konnte ich mir schon denken, dass sie früher oder später in den Reis sollten ;-)). Und auch die richtige Verwendung von Stärke zum Binden der Soße schien ihm eher unbekannt zu sein:

 Soße mit der Stärke andicken (wenn es klumpt ggf. durch ein Sieb gegeben).

Da wird wohl die Stärke einfach in die heiße Soße gerührt – klar, dass es dann klumpt. Und auch die Verwendung der Orange mutet seltsam an:

Orange schneiden und in kleinen Stücken dazugeben (2 Streifen überlassen). Bei kleiner Hitze bis zum Essen kochen lassen. Gelegentlich umrühren.

Gemeint ist wohl, die Orange zu filetieren. Und meiner Meinung nach reicht es, die Filets noch zwei Minuten mitzugaren – nicht 20 wie im Original.

Nun, nach gründlicher Überarbeitung des Rezeptes ging dann alles gut von der Hand und das Ergebnis sah auch ganz überzeugend aus. Die Soße war ausgesprochen lecker (ich hatte noch etwas Zucker und eine Prise gemahlenen Zimt dazugegeben) und der Fisch war innen zart und saftig.

Aber dann… der erste Bissen vom Fisch… ein ekliger, muffiger Geschmack – unessbar! Ich dachte zuerst es lag an der Panade, vielleicht eine gammlige Erdnuss. Also probierte ich ein Stück aus dem mittleren Teil des Filets und entfernte dort die Panade. Aber das Ergebnis war das gleiche. Der Fisch war ungenießbar! Und so wurde aus dem geplanten üppigen Fischessen unfreiwillig ein vegetarisches Diätessen: Kokosreis ohne Tilapiafilet mit Orangensoße. 🙁

Tilapiafilet mit Pinien-Kokosreis und Orangensoße

Zutaten
  • 400 g Tilapiafilet
  • 20 g Erdnüsse, fein gehackt
  • 2 EL Mehl
  • Erdnussöl zum Braten
  • 250 g Basmatireis
  • 100 ml Wasser
  • 400 ml Kokosmilch
  • 20 g Pinienkerne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 2 Orangen
  • 1 TL Speisestärke
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Stängel frisches Zitronengras (oder 1/2 TL gemahlenes)
  • Kurkuma
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt

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Champignonragout mit Cashews und Sahnesoße

Da hatte ich Jürgen schon von erzählt und er hat’s nachgekocht und ich heute auch. Lecker. Und einfach. Ich habe noch eine Wildreis-Basmati-Mischung dagehabt. Normalerweise stehe ich nicht auf den Reis von Oryza, und das mag auch der Grund sein, warum diese Packung im Spätsommer abgelaufen war, ohne dass ich es gemerkt hätte. Aber zu diesem Rezept passt der Reis, und drei Monate mehr oder weniger machen nix aus …

Also Reis gekocht, in Salzwasser, nach Packungsanleitung. Ich habe schon seit vielen Jahren Reis nicht mehr nach Anleitung gekocht. Asienbesuche entwöhnen. Oder verwöhnen, je nachdem. Sonst gilt für mich immer „cirka einen Finger breit Wasser über dem Reis stehen lassen“.

Je 250 g braune und weiße Champignons habe ich kleingeschnitten: Stiel ab und die Köpfe geviertelt. Eine kleine Zwiebel und eine noch sehr viel kleinere Knoblauchzehe geschält und gewürfelt. Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl kurz angedüsntet, Pilze dazu, Salz drauf, etwas Thymian, mit einem kleinen Schluck Müller-Thurgau abgelöscht, etwas Wasser nachgegossen, 1/2 Becher süße Sahne rein und ein Lorbeerblatt, kurz köcheln gelassen. Und da ich nur fertig geröstete Cashews bekommen habe, kamen die in einer feuerfesten Schüssel für zehn Minuten in den 150 Grad heißen Backofen. Und wurden dann am Schluss unter die Soße gerührt, die mit Salz und Pfeffer mild abgeschmeckt war.

Köstlich, fürwahr …

Kräuterrisotto mit Garnelen

Nicht immer hält ein Rezept beim Kochen das, was es beim Lesen versprochen hat. Dieses hier ist ein Beispiel dafür. Ich hatte zwar statt der Langustinenschwänze des Originalrezeptes Garnelen genommen, aber daran lag es nicht. Das Risotto schmeckte zwar nach Kräutern, mir war es jedoch irgendwie zu fad. Ich könnte nicht genau sagen was man anders machen sollte. Probehalber habe ich etwas Parmesan über einen Teil der Portion gegeben, das hat es aber auch nicht verbessert. Vielleicht lag es einfach an der Kräutermischung: Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Borretsch waren die Kräuter die ich frisch oder wenigstens frisch eingefroren da hatte.

Zutaten
  • 125 g Risotto-Reis
  • 1 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Butter
  • 350 ml Gemüsefond
  • 125 Gramm Rohe, ausgelöste Langustinenschwänze (ich habe Garnelen genommen)
  • 60 ml Weißwein
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 EL Gehackte Kräuter, Petersilie, Kerbel, Estragon, Schnittlauch, Basilikum, Koriander, Liebstöckel (was frisch da ist)
  • Salz, Pfeffer

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Gado-Gado

Gado-Gado ist eine Art Gemüsesalat. In Indonesien habe ich das immer mal wieder bestellt, wenn ich keine zähen Gummihühner, steinharten Wasserbüffel oder sonstigen zähen Tiere essen wollte. Zartes Fleisch war wirklich eher selten. Gado-Gado war überall anders zusammengestellt, immer waren Kartoffeln dabei, Ei und Bohnen und sonst halt das, was an Gemüsen zu bekommen war. Je nach Ort fiel das mal mehr, mal weniger üppig aus. Wichtig war nur die Erdnusssoße, die am Schluss drüberkam.

So habe ich das auch gemacht, Kartoffeln und Bohnen waren greifbar und Karotte. In den meisten Rezepten werden noch blanchierter Weißkohl und Sprossen verwendet. Ach ja, und Salatgurke kommt noch rein, die passt eh gut zu Erdnusssoße. Hier ein Foto vom kläglichen Rest (leider nicht mehr sehr attraktiv):

Das Dressing kann eine Satay-Soße sein, die man mit etwas Kokosmilch und Sojasoße aufkocht, dass sie sämig ist. Ich hatte noch eine aus dem Glas da. Eine andere Variante wäre eine Soße mit Erdnussbutter und Massaman-Currypaste.

Man braucht (für zwei Personen mit Reis durchaus ein Hauptgericht):
  • 2 Eier
  • 3 Kartoffeln (festkochend oder vorwiegend festkochend)
  • 2 Karotten
  • grüne Bohnen (frisch oder gefroren, ca. 200 g)
  • 1 Salatgurke
  • 1/8 l Kokosmilch
  • helle Sojasoße
  • fertige Satay-Soße oder Erdnussbutter und Massaman-Currypaste
  • nach Geschmack Zucker und Reisessig

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Nachgebaut: Champignon-Ragout mit Cashewnüssen in Sahnesoße

Champignons in Sahnesoße sind jetzt nicht unbedingt ein Rezept, was bei mir auf dem Speiseplan auftaucht. Aber nachdem ich das mit den Cashew-Nüssen gelesen hatte, stand fest, dass ich es versuchen würde nachzukochen. Nun ist das mit dem Nachkochen eines Gerichtes nicht so ganz einfach, wenn man kein Rezept hat. Hier kam erschwerend hinzu, dass ich es noch nicht einmal selber gegessen oder auch nur gesehen hatte. Aber mit Martinas Beschreibung und nach einem kleinen Chat, war ziemlich klar in welche Richtung es geht – zumal es auch kein kompliziertes Gericht mit ellenlanger Zutatenliste ist.

Um ein Haar wäre es allerdings am Einkauf der Hauptzutat gescheitert. Wieder einmal waren Champignons Mangelware im Supermarkt. Aber eine Packung von diesen Riesenchampignons war noch da – es war wirklich die letzte. Okay, ich hätte lieber die braunen Champignons genommen, aber besser als nix.

Das Ergebnis war wirklich überraschend. Die Cashew-Nüsse machen da was völlig Neues draus. Und die anfänglichen Zweifel, ob 2 Personen von dieser Menge wirklich satt würden, schwanden beim Essen sehr schnell. Wir waren pappesatt hinterher!

Zutaten
  • 375 g Champignons
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 – 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 2 Zweige Thymian
  • etwas Weißwein
  • 200 ml süße Sahne
  • 50 ml Gemüsefond
  • 100 g Cashew-Kerne
  • Zitronenschale (von 1/2 Zitrone)
  • Salz, Pfeffer
  • 75 g Wildreis
  • 125 g Reis (Langkorn oder auch Basmati)

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Süßer Schweinebauch Dome Kim

In verschiedenen Küchen Indochinas wird Schweinebauch verwendet. Meistens wird er mit Fischsoße gekocht. Aus Vietnam kenne ich ihn mürbe gekocht. Aus Laos habe ich ein Rezept mit gekochten Eiern, das nur 40 Minuten köchelt. Mir persönlich ist das Fleisch dann aber noch zu sehr „Schwein“ und auch zu fest, weswegen ich das Ganze sehr viel länger kochen lasse, am Schluss, bis das Wasser verkocht ist und die Soße karamelisiert. Da die Soße dann sehr salzig und aromatisch ist, nimmt man davon nur ziemlich wenig zum Reis.

Zutaten (für 2 Portionen)
  • 400 g Schweinebauch mit Schwarte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 1 EL Öl
  • 2 Eier
  • 3 EL helle Sojasoße
  • 3 EL Fischsoße
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz

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Süßer Schweinebauch Dome Kim

Martina 9:31