1880 Club Restaurant Bar – versteckte Perle in Frankfurt

Bei Vereinslokalen von Sportvereinen denkt man wohl meistens an einfache Kneipen, wo große Schnitzel, Spaghetti Bolognese und der unvermeidliche Salat mit Putenbruststreifen serviert werden. Aber es geht auch anders, wie man am Beispiel des Sport-Club »Frankfurt 1880« e.V. sehen kann. Dessen Vereinslokal wird von Herkert Service & Event betrieben. Und deren Konzept ist stimmig. Natürlich trägt auch das angenehme Ambiente einen guten Teil dazu bei, dass man sich dort wohl fühlt. Bei schönem Wetter sitzt man am besten auf der Außenterrasse mit Blick auf den Sportplatz. Da die Terrasse vollständig mit einem Sonnenschutz überspannt ist, ist es dort auch bei praller Sonne angenehm und auch einen kleinen Schauer kann man ohne weiteres aussitzen. Die Tische stehen mit ausreichend Abstand, so dass kein Engegefühl aufkommt. Ähnlich ist es auch im Innenraum, wo sich auch die Bar befindet.

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Schnell und gut: Ristorante Pizzeria „Pisa“ in Frankfurt

Die Aufgabe war klar: Während einer Mittagspause von gut einer Stunde sollte eine 20-köpfige Gruppe mit Essen versorgt werden. Keine ganz leichte Aufgabe, zumal die Rahmenbedingungen „preiswert und trotzdem gut“ eher an die Quadratur des Kreises erinnern. Ca. 7 Gehminuten vom Tagungsort entfernt wurden wir fündig. Okay, wir waren nicht auf gut Glück da. Einer der Teilnehmer hatte einschlägige Erfahrung mit dem Lokal und so hatten wir vorab 20 Plätze reserviert.

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Wenn Engel kochen: Thai-Restaurant Suvadee in Frankfurt

Suvadee ist das thailändische Wort für „Engel“ und auch der Name der Inhaberin. Seit 20 Jahre gibt es das Restaurant im Baumweg schon. Und so oft ich da war – das erste Mal wohl Anfang der 90er Jahre-, gab es feinste thailändische Küche. Gestern war es mal wieder soweit, nach mehrjähriger Pause. Das ist natürlich immer spannend. Denn nicht selten hat sich im Laufe der Jahre etwas geändert – häufig zum Schlechteren.  Nicht so im Suvadee. Nach wie vor sitzt man in angenehmer Athmospähre in der mit thailändischen Requisiten ausgestatteten Gaststube, nett aber nicht kitschig eingerichtet. Die Küche arbeitet ausgesprochen schnell und sorgt für kurze Wartezeiten.

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Thairestaurant Chang, Freiburg

Durchschnittliche Gastronomie findet man überall. Unterdruchschnittliche auch. Gerade asiatische Restaurants kranken oft daran, dass die Betreiber sich zu sehr dem vermeintlichen deutschen Geschmack angepasst haben. Und so werden weichgedünstete Gemüse in dicken Soßen ertränkt, anstatt knackig pfannengerührt zu sein, Standardwürzmischungen verwendet und an Schärfe gespart, wo sie eigentlich hingehört.

changWer ausprobieren möchte, wie ein original thailändisches Essen schmeckt, sollte dagegen mal im Chang in Freiburg (Grünwälderstraße, zwischen Harmonie und Augustinerplatz) vorbeischauen. Die sehr kleine Gaststätte im angenehm asiatischen Ambiente bietet eine vermeintlich nicht zu große Speisekarte. Grünes, gelbes, rotes Curry, wahlweise mit Huhn, Schwein, Rind, Ente, Tinenfisch, Garnelen, Fisch oder Tofu (nicht alles ist zu jedem Curry zu haben). Und außer diesen Curryspezialitäten mit Kokosmilch sind noch diverse andere Variationen im Angebot, z.B. gebratenes Gemüse mit Ananas oder mit frischem Pfeffer. Dazu wählt man dann also Fleisch, Fisch oder Tofu. Das ist sehr angenehm, wenn man mit Vegetariern unterwegs ist, denen man allerdings vorher sagen sollte, dass Hauptwürze in thailändischem Essen Fischsoße ist.

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Kneipe kp-21/open mind in der Brotfabrik in Frankfurt

Ich glaube „Kneipe“ ist die treffende Bezeichnung für dieses Lokal und das ist nicht abwertend gemeint. Denn es ist kein klassisches Restaurant oder  eine hippe Bar, die gerade mal „in“ ist. Die Einrichtung lässt erkennen, dass das Gebäude früher ein Fabrikbau war – eben eine ehemalige Brotfabrik. Backsteinwände des alten Fabrikgebäudes, Holz, Stein und Stahl sind die Materialien, die dem Ganzen ein schönes Ambiente geben. Im Sommer kann man draußen sitzen, zwischen Bambus an altem Mauerwerk. Und da die Fabrik fernab der Hauptverkehrsstraßen liegt, ist es auch angenehm ruhig.

Die Speisekarte wechselt wohl wöchentlich und ist angenehm klein und überschaubar. Auf der Abendkarte finden sich für diese Woche neben einer Tagessuppe, einem Dessert (Tiramisu), vier Salaten und zwei Vorspeisen, noch sieben Hauptgerichte; z.B. gebratener Mozzarella mit geschmorten Tomaten, gebratener Zander auf gemischtem Salat,  Chili con Carne oder Linguine mit Garnelen in Koriander-Tomatensoße. Letztere habe ich gestern probiert und es war wirklich lecker (ich überlege, das mal nachzukochen, mal schauen, ob ich die Soße gescheit hinbekomme). Die Portion war gut bemessen und kostete zivile 8,60 €.  Und auch die übrigen Gerichte gibt es zu zu erschwinglichen Preisen. Das teuerste auf der Karte war Lachsfilet mit Fenchel und Basmatireis für 10,50 € – alle anderen lagen unter 10 Euro.

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Gaststätte „Zum Taunus“ – Zeitreise in die 70er Jahre

Eine Wanderung mir einer größeren Gruppe will gut vorbereitet sein. Dazu gehört nicht nur, dass man die Strecke  vorher einmal abläuft, vor allem das Lokal, in dem die hungrige Meute nach langem Marsch einfallen wird, muss getestet werden. Klar, dass es keine Sterneküche sein muss, aber auch das andere Extrem wollen wir doch ganz gerne vermeiden. Und so sind wir gestern zu Zweit von Idstein nach Heftrich gelaufen, wo wir in der Gaststätte „Zum Taunus“ eingekehrt sind. Das Lokal war um die Mittagszeit gut besucht, aber auch ohne Reservierung fanden wir noch einen Tisch.

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Anatolische Küche: das „Gundi“ in Frankfurt

Es ist wohl gut fünf Jahre her, dass wir das „Gundi“ in der Leipziger Straße entdeckt und ausprobiert haben. Damals hatte es gerade neu eröffnet und das war natürlich ein Grund für einen Test. Es überzeugte uns gleich durch seine schmackhafte Küche und die günstigen Preise. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Gestern waren wir mal wieder mit einer kleinen Gruppe dort.

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Restaurant Louisiana in Frankfurt: never again

Es war noch reichlich Zeit, bevor der Kinofilm anfangen sollte und so beschlossen wir, noch etwas trinken zu gehen. Im „Louisiana“ waren wir schon sehr lange nicht mehr – laut, verräuchert, Essen Mittelmaß, teuer sind die Attribute, die mir in Erinnerung sind. Nun ist zumindest das mit dem Rauchen passé und der Vorteil, dass es im gleichen Haus liegt wie das Kino, überwog, und wir beschlossen, es mal wieder zu versuchen. Wir hatten kaum Platz genommen, da wurden wir von einer Bedienung darauf aufmerksam gemacht, dass der Tisch ab 19:30 Uhr reserviert sei. Stimmt, da stand ein kaum lesbares Schildchen, das im Dämmerlicht keiner wahrgenommen hatte. Also zogen wir ans andere Ende des (recht geräumigen) Lokals, wo es noch reichlich Sitzplätze gab. Unser Getränkewunsch wurde schnell aufgenommen und deutlich weniger schnell ausgeführt. Eigentlich wollte ich nichts essen, aber so ein kleiner Snack… warum eigentlich nicht. Nach einigem Überlegen entschied ich mich für eine Portion „Ultimate Nachos“ – Tortilla-Chips mit Käse überbacken und drei Dipps (Sour Cream, Guacamole, „Home Made Salsa“) und Jalapenos. Da kann man doch nix falsch machen…

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Leckerer Lückenbüßer: Das Quadrille Theatercafé in Freiburg

Eine gute Methode, einfache Champignons in Sahnesoße ultimativ aufzupeppen? Cashew-Nüsse! Diese Erfahrung durfte ich gestern machen.

Montagabend in Freiburg ist gastronomisch gesehen ein schwieriger Zeitpunkt, denn traditionell haben Speiselokale in Freiburg montags ihren Ruhetag. Also kommt man wohlgemut aus dem Konzert und steht anstatt vor einem Teller Essen vor einer dunklen Gaststätte. Kein Problem eigentlich in der Innenstadt Freiburgs, aber die Erfahrungen mit der hiesigen Gastronomie sind so durchwachsen wie eben möglich. Das Theatercafé war eine schnell erreichbare Alternative.

Quasi im ersten Stock in Ecklage gelegen bieten die beiden vollverglasten Außenwände freie Sicht nach draußen. Das Ambiente ist etwas „cool“, trotz der Kronleuchter. Aber die Bedienungen sind flott und arbeiten gut zusammen. Raucher sind ja nun kein Problem mehr, also kann man sich auf andere Dinge konzentrieren als den Hustenreiz zu unterdrücken. Da es die Zeit war, in der viele Veranstaltungen enden, schwappte noch einmal eine kleine Welle an Gästen ins Lokal, trotzdem blieb die Wartezeit kurz und das Personal behielt die Übersicht.

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Restaurant Athos: auf die inneren Werte kommt es an

Griechische Restaurants sind in den letzten Jahren doch sehr stark auf dem Rückzug. Vor 20 Jahren hätte ich auf Anhieb drei oder vier nennen können, wo man gut essen konnte – und ebenso viele, die das Attribut „gut“ nicht verdient hatten. Heute fällt es mir schwer überhaupt ein Lokal mit griechischer Küche zu benennen. Oder besser gesagt: bis gestern fiel es mir schwer. Da beschlossen wir nämlich spontan, ein neues Restaurant in Bockenheim auszuprobieren.

Klein und unscheinbar liegt das „Athos“ in der Großen Seestraße, nicht weit vom Kurfürstenplatz entfernt. Wenn man eintritt denkt man nicht gerade an den heiligen Berg, sondern eher an Sparta. Die Einrichtung und das Ambiente sind nämlich sehr einfach und schlicht, aber sauber. Zunächst schien es als sollten wir mit acht Personen keinen hinreichend großen Tisch mehr finden. Aber nachdem zwei Gäste freundlicherweise an einen anderen Tisch umgezogen waren, und der Wirt ein wenig umgeräumt hatte, konnten wir doch Platz nehmen.

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Restaurant Athos: auf die inneren Werte kommt es an

Jürgen 15:38