Cordon bleu mit Kartoffelsalat

Über den Ursprung, ein gefülltes Schnitzel mit dem Namen „blaues Band“ zu bezeichnen, gibt es verschiedene, durchaus auch wilde Theorien. Hier ist meine Geschichte vom Cordon bleu: Cordon bleu zählt seit meiner Jugend zu meinen kulinarischen Lieblingen, ähnlich wie Spargelcremesuppe aus der Tüte oder Jägersauce von Maggi. Von den beiden letzteren konnte ich mich erfolgreich befreien. Allein geblieben ist die Vorliebe für Cordon bleu. Ganz selten findet man es in der Gastronomie noch mit Scheibletten und Kochschinken, schade, weil das ist mein Original. In Salzburg im „Gasthof alter Fuchs“ habe ich im vorigen Winter ein richtiges leckeres Cordon bleu gegessen, das mich letztlich inspririerte, zuhause einmal den Klassiker nachzukochen: Cordon bleu mit Kartoffelsalat. Und vielleicht koche ich ja auch in einem Jahr das etwas andere Cordon bleu vom „alten Fuchs“ nach. Wobei mein Klassiker auch durchaus lecker war, auch ohne Scheibletten.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 400 g Kalbsschnitzel
  • 50 g Wacholderschinken
  • 50 g Bergkäse, aus den Bergen der Schweiz oder auch Österreichs
  • 1 Ei
  • 5 Esslöffel Paniermehl
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Essloffel weissen Balsamico
  • Pfeffer und Salz

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Augustiner Bräu Stüberl in Salzburg, mehr sein als scheinen

Wenn man sich von der Augustinergasse nähert, zunächst ein unscheinbares Schild, „Augustiner Bräu Stüberl“. Durch ein schlichtes gotisches Tor betritt man das Gebäude. Was dann folgt ist ein geradezu feudales Treppenhaus und man denkt, man ist eher auf dem Weg zu den Augustinern, als zu einem Stüberl. Das „Stüberl“ ist das grösste Biergasthaus Österreichs und nicht nur wegen seiner Größe schon etwas besonderes. Es ist sozusagen die Erfindung des „Shop in Shop Systems“ für ein Wirtshaus. Bevor man ins „Stüberl“ kommt, liegt gegenüber dem Stockhammersaal der Schmankerlgang und den Schmankerlgang braucht man, wenn man etwas essen möchte. Es gibt im Augustiner Bräustüberl keine Speisekarte, keine Bedienung, die sich mit 10 Maßkrügen durch die Tische wurschtelt. Im Schmankerlgang sucht man sich sein Essen aus. Es sind 9 Stände, die Leberkäse, Semmel und Brezeln, Kuchen und Süßes, Würstchen aller Art, Backhendl, Käse, Salate und den klassischen Radi anbieten. Das Essen kommt auf ein Tablett oder einfach in die Tüte und man nimmt es mit in den Gastraum. Weiterlesen

Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gasthof Alter Fuchs in Salzburg

mit leckeren Varianten eines alten österreichischen Themas: Schnitzel

Niemand bei uns käme auf die Idee einen Gasthof „alter Fuchs“ zu nennen, zumindest ich nicht. Viel zu nahe liegen die Assoziationen vom schlauen Fuchs, der einen über den Tisch zieht, oder schlimmer noch die Gedanken, die auf der Geruchsebene bei diesem Begriff aufkommen.

Mitnichten ist das beim Gasthof Alter Fuchs der Fall. Die Fassade, ein hübsches Barockgebäude, wie so viele in der Salzburger Altstadt. Über ein paar Stufen gelangt man in einen wunderbaren gotischen Gewölbekeller. Auch das habe ich in einigen anderen Barockstädten gesehen. Der Kern der Gebäude war und blieb gotisch und die Fassade wurde eben nach dem Zeitgeschmack aufgehübscht.

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Gasthof Alter Fuchs in Salzburg

Gargantua 10:03