Maronensüppchen mit Chili und Walnuss

Unvergessen „Keschte und neie Woi“ bei den Großeltern. Keschte sind geröstete Esskastanien und „neie Woi“ war nicht Federweisser, sondern junger frischer Wein, schon durchgegoren, trüb, noch ungeklärt, und noch nicht filtriert. Er schmeckte schon nach Wein und wir durften auch schon ein wenig probieren. Begleitet haben mich die Maronen die ganze Zeit. Auf den Weihnachtsmärkten gab es immer eine Tüte davon. In meiner Küche waren sie über Jahre hinweg verschwunden, bis ich bei Uli, dem Ardechereisenpapst, war und eine Woche Esskastanien pur zum Essen bekam. Die Ardeche-Region ist ein einziger, riesiger Kastanienwald, wirklich beeindruckend. Bleibend im Gaumen war auch Ulis Kastanienbraten, den ich hier schon verbloggt habe. Er ist der Lieblingsbraten einer lieben Freundin , soviel darf ich verraten. Jetzt gibt’s aber ein Maronensüppchen. Wenn man nach einer Wanderung nach Hause kommt, ist das wirklich eine schnelle Suppe und wärmt Bauch und Seele.

 

Zutaten für 2 Personen
  • 100 g Maronenpüree aus der Dose
  • 2 Esslöffel Albaöl oder Rapsöl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 kleine Chilischote
  • Pfeffer und Salz

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Stille Post beim Kochen: Kürbis-Paprika-Suppe

Kürbis-Paprika-Suppe mit Hühnchenbrust

Schon witzig, wie sich ein Rezept über wenige Nachkochstationen verändern kann. Ursprünglich war es eine reine Paprikacremesuppe und stammte von Barbaras Spielwiese. Ich hatte die Suppe allerdings zuerst bei multikulinaria gefunden, wo sie sich bereits zur Paprika-Kürbis-Suppe verändert hatte. Die Würzung war eine andere geworden und anstelle der Crème fraîche war jetzt Edelschimmelkäse darin. Nun hatte ich nicht soviel Paprika im Haus und auch keine Lust einen halben Kürbis übrig zu behalten und daher änderte ich das Rezept noch einmal ab: Hin zu einer Kürbis-Paprika-Suppe. Mit mehr Kürbis als Paprika, mehr Käse und etwas pikanter gewürzt mit Hilfe von edelsüßem Paprika und Pfeffer. Die Hähnchenbrust kann man natürlich weglassen. Ich hatte mich entschlossen sie reinzutun, weil mir nach dem Pürieren der Suppe Zweifel kamen, ob das wirklich reicht, um mich zweimal satt zu bekommen (ich wollte nämlich gleich für den nächsten Tag vorkochen) ;-). Und da ich noch Hähnchenbrust eingefroren hatte, die ohnehin bald weg musste, habe ich die kurzerhand klein gewürfelt und zur Suppe gegeben. Geschmacklich fand ich das Ergebnis sehr überzeugend. Diese Suppe werde ich nächsten Herbst bestimmt wieder kochen. Damit neigt sich auch die Kürbissaison ihrem Ende entgegen. Jetzt habe ich noch einen kleinen, knapp 200 g schweren Hokkaidokürbis und das war’s dann. Mal schauen, was ich damit anfange. Vielleicht gibt es noch einmal ein Kürbisrisotto.

Die Suppe ist übrigens auch prima für Vegetarier geeignet: Einfach die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen und natürlich die Hähnchenbrust weglassen.

Zutaten
  • 500 – 600 g Hokkaidokürbis
  • 500 g rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g kräftigen Gorgonzola
  • 40 ml Weinbrand
  • 400 ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
  • 20 ml Basilikumöl (oder Olivenöl und eine handvoll frischer Basilikumblätter)
  • Olivenöl
  • 1 TL edelsüßen Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional: 200 g Hähnchenbrust

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Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Apfel und Ingwer

Zutaten für Kürbis-Kartoffelsuppe mit Apfel und Ingwer

Herbstzeit ist Kürbiszeit … und Apfelzeit … und Kartoffelzeit. Was liegt also näher, als alle drei Zutaten in einem Gericht zu vereinen? Eine schöne Rezeptidee fand ich hierzu bei Mestolo: Eine exotisch gewürzte Kürbissuppe mit Kartoffeln, Äpfeln und Ingwer. Die Kokosmilch ist übrigens eine Ergänzung von mir. Die Soße war nach dem Pürieren zu dick geworden. Und da ich noch eine angebrochene Dose Kokosmilch im Kühlschrank hatte, kam mir die Idee, die Suppe damit zu verlängern. Das hat auch sehr gut gepasst. Alternativ kann man natürlich etwas mehr Gemüsebrühe nehmen.  Da die Äpfel sehr reif und süß waren, habe ich noch den Saft einer halben Zitrone zugegeben. Das Ergebnis war die leckerste Kürbissuppe, die ich bisher gegessen habe. Aber diese Suppe hat noch mehr Vorzüge: Sie ist ruck-zuck gekocht und bestens geeignet, um „auf Vorrat“ zu kochen oder für eine größere Personenzahl zu kochen. Außerdem läßt sie sich hervorragend einfrieren.

Eigentlich ist das ja ein vegetarisches Rezept. Wer mag, kann aber durchaus auch etwas Fleisch zugeben. Ich hatte noch ein Stück Schweinelende übrig. Die habe ich angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt, in Streifen geschnitten und zum Schluss in die Suppe gegeben. Hühnerfleisch oder Rinderlende passen ganz sicher auch – einfach mal ausprobieren.

Zutaten
  • ca. 750 g Hokkaido-Kürbis (komplett gewogen)
  • 4 Kartoffeln
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 2-cm-Stück Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Peperoni
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Kardamom
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ggf. 2 – 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL saure Sahne
  • 4 EL Kürbiskerne
  • ggf. etwas Kürbiskernöl

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Asiatisch angehauchte Kürbis-Zucchini-Suppe mit Hähnchenbrust

Kürbis-Zucchini-Suppe "Asia-style"

Kürbissuppe hatte ich schon, ebenso Zucchinisuppe. Aber wie wär’s mal mit einer Suppe aus Kürbissen und Zucchini? Irgendwie hat mich aber keines der Rezepte, die ich fand, so richtig angesprochen. Also habe ich aus verschiedenen Rezeptideen schließlich eine eigene Version einer Zucchini-Kürbis-Suppe kreiert und ihr einen asiatischen Touch gegeben – mit Currypaste, Chili und Kokosmilch. Hat mir gut gefallen. Die süße Sahne kam jetzt nur zur Resteverwertung rein, kann man durch etwas mehr Kokosmilch ersetzen. Die Suppe kann ich mir auch gut als vegetarische Version vorstellen, z.B. indem man die Hühnerbrust durch Tofu ersetzt und diesen genauso anbrät und würzt wie das Huhn.

Zutaten
  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zucchini (ca. 350 g)
  • 1 Schalotte oder eine kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL gelbe Currypaste
  • 3 EL neutrales Öl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 100 ml süße Sahne
  • 300 g Hähnchenbrust
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Chili
  • 1 EL Butterschmalz

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Lasagnesuppe – ein neuer Kochunfall?

Lasagnesuppe - kein Kochunfall!

Offenbar denkt jeder erstmal an eine missglückte Lasagne, wenn ich den Rezepttitel „Lasagensuppe“ nenne. Okay, ich muss zugeben, mir ging es auch so. Als ich das Originalrezept auf Farmgirl’s Weblog las, vermutete ich, dass da wohl eine Lasagne verunglückt und ein wenig zu dünnflüssig geworden war. Aber nein, dem ist nicht so. Es geht hier wirklich um ein Suppenrezept. Und um ein sehr leckeres noch dazu. Wer Lasagne mag, dem wird bestimmt auch diese Suppe gefallen. Das Nachkochen  war allerdings nicht ganz so einfach wie sonst. Das lag an den altertümlichen, amerikanischen Maßangaben, die es bei uns z.T. seit den Zeiten der französisichen Revolution nicht mehr gibt. 😉 Tablespoon und Teaspoon kann ich ja noch problemlos übersetzen. Aber was bitteschön ist ein „Cup“ oder eine Unze? Okay, ich kenne die Feinunze mit 31,1 g, aber da gibt es auch noch die gewöhnliche  Unze mit 28,3 g – immerhin rund 10% Differenz! – oder ist eine Flüssigkeits-Unze gemeint, die rund 29,6 ml misst? Und die Tasse? Sind das jetz 236 oder 284 ml? Ach ja, es ist ein amerikanisches Rezept, dann also 284 ml, oder?! Also so kann ich nicht kochen! Da war erstmal Rechenarbeit angesagt. 😉 Das Ergebnis meiner mathematischen und kochtechnischen Bemühungen hat mir dann allerdings sehr gut gefallen. Die Suppe schmeckt wirklich wie Lasagne und der „Cheesy Yum“ (hat jemand eine passende Übersetzung dafür?) gibt dem ganzen noch den letzten Kick. Richtig lecker! Ach ja, einige Änderungen gibt es gegenüber dem Originalrezept: Statt italienischer Wurst habe ich Rinderhack genommen. Und anstelle der dort erwähnten „fire roasted diced tomatoes“ habe ich ganz normale gehackte T0maten aus der Dose genommen. Den Ricotta habe schließlich noch durch fettreduzierten Frischkäse ersetzt, damit es nicht ganz so üppig wird.

Und ansonsten bin ich den Franzosen sehr dankbar für die Einführung des dezimalmetrischen Systems bei den Maßeinheiten. Ein System, das sich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts allmählich auch international durchsetzte – z.B. duch die am 20. Mai 1875 in Paris unterzeichnete Meterkonvention, welche die damals 17 führenden Industrienationen unterzeichneten. Vielleicht setzt es sich ja irgendwann auch im letzen Winkel der zivilisierten Welt durch. 😉

Zutaten
Für die Suppe
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL frischen Oregano (oder 2 TL getrockneten)
  • 1 Pepperoni
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (á 400 g)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 850 ml Hühnerbrühe
  • 125 g Nudeln (z.B. Fusilli)
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Zucker
Für die Käse-Einlage
  • 125 g Frischkäse oder Ricotta
  • 40 g geriebenen Parmesan
  • Prise Salz
  • Pfeffer
  • 125 g Mozzarella

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Rote-Linsen-Suppe mit Huhn

Indische rote-Linsensuppe mit Hähnchenbrust

Manchmal, wenn ich nicht so recht weiß, was ich kochen soll, benutze ich die Suchfunktion meiner Rezeptedatenbank oder Google und suche einfach nach Rezepten mit bestimmten Zutaten. In der Regel sind das Zutaten, die ich gerade im Haus habe und die verarbeitet werden sollen oder auf die ich einfach Appetit habe. Diesesmal war es eine Suche nach den beiden Zutaten „rote Linsen“ und „Hähnchenbrust“, die mir verschiedene indisch angehauchte Rezepte lieferten. Zweie kamen schließlich in die engere Wahl. Gekocht habe ich letztendlich eine Mischung aus beiden, die ich noch leicht modifiziert habe. Der Grund: Bei dem einen Rezept waren Orangen dabei, die ich nicht da hatte (und ich wollte eigentlich auch nicht mehr einkaufen gehen ;-)). Bei dem anderen Rezept wurde mir zuviel püriert. Das Ergebnis hat dann ziemlich genau meine Erwartung erfüllt und meinen Geschmack voll getroffen: Eine sehr schmackhafte, pikant gewürzte Linsensuppe mit zartem Hühnerfleisch, die auch noch für den nächsten Tag reichte (das war sozusagen eine Nebenbedingung bei der Rezeptsuche, das Gericht musste gut aufwärmbar sein). Den Joghurt aus dem Original habe ich durch Frischkäse ersetzt. Dadurch wird die Suppe noch cremiger und runder.

Zutaten
  • 400 g Hähnchenbrust
  • 3 EL neutrales Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Möhren
  • 100 g rote Linsen
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2-cm-Stück Ingwer
  • 100 ml Joghurt oder 100 g Frischkäse, natur
  • 1 EL scharfe Chilisoße
  • 2 TL Garam Masala
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Stängel Koriander

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Pho Bo – Vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch

Vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch (Pho Bo)

Vietnamesische Nudelsuppe mit Rindfleisch (Pho Bo)

Die Zeitschrift „Test“ der Stiftung Warentest hatte ich hier schon mehrfach erwähnt, wenn es um Produktetests ging. Aber die Hefte bieten noch mehr. In jeder Ausgabe gibt es ein Rezept des Monats. Auf einer ganzen DIN-A4-Seite wird das Gericht nicht nur ausführlich beschrieben und die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich gibt es Wissenswertes über die verwendeten Zutaten und Tipps, wie man des Gericht abwandeln kann. Meistens sind mir die Mengen allerdings zu gering. Bei diesem Rezept sollten beispielsweise 100g Rumpsteak, 25 g Reisnudeln, 25 g Sojasprossen, 1/4 Möhre und 1 Frühlingszwiebel in 500 ml Suppe reichen, um satt zu werden. Da hätte ich zumindest noch einen kleinen Salat zu gebraucht. 😉 Daher habe ich die Mengen etwas abgewandelt. Auch die Zubereitung habe ich nicht so gemacht, wie es wohl in Vietnam üblich ist. Das lag zum einen daran, dass das Rumpsteak, das ich gekauft hatte, nicht geeignet war, um es in sehr dünne Scheiben zu schneiden. Zum anderen mag ich es nicht, wenn Frühlingszwiebeln und Karotten noch fast roh sind. Geschmacklich ist diese Suppe eine feine Sache. Die Vielzahl Kräuter und Aromen passt wunderbar zusammen und gibt ihr diesen typischen „Asia-Geschmack“.

Zutaten
  • 1 1/4 l Rinderfond
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • 25 g Ingwer
  • 1 EL Fischsoße
  • 5 EL helle Sojasoße
  • 300 g Rumpsteak
  • 1 frische Chilischote oder Pepperoni
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Sesamöl
  • 75 g Reisnudeln (ich habe mittelbreite Pho-Nudeln genommen)
  • 50 g Sojasprossen
  • 1 Karotte
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Bund Thai-Basilikum (ergibt ca. 3 EL)
  • 1/4 Bund Koriander (ergibt ca. 1 1/2 EL)

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Leichte Hähnchen-Kokos-Suppe mit Champignons

Hühner-Kokossuppe mit Limetten

Hühner-Kokossuppe mit Limetten

Eigentlich wollte ich heute die Hähnchenbrust in Kräutersoße machen. Das ist nich nur ein ausgesprochen leckeres Rezept es macht auch wenig Arbeit – also genau das Richtige für einen Faulenzsonntag ;-). Aber dann machte mir eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung. Nur ein kleiner unbedeutender Schnupfen, aber der sorgte ausgerechnet heute dafür, dass ich nicht mehr viel schmeckte und absolut keinen Appetit auf Hähnchenbrust in einer schweren Kräutersoße hatte. Und nun? Hühnersuppe ist doch eigentlich eine gute Idee bei einer Erkältung. Also ein bisschen gegoogelt und schon bald bin ich  bei den Küchengöttern fündig geworden: Eine asiatische Hühnersuppe mit Kokosmilch. Das sprach mich sofort an. Die Zutaten hatte ich im Haus, sogar Koriander mit Wurzeln. Den hatte ich die Woche im Asia-Supermarkt mitgenommen (im deutschen Supermarkt gibt es ihn  grundsätzlich nur ohne Wurzeln). Aber halt, eine Zutat fehler doch:  Ich hatte keine Champignons da. Stattdessen ergab eine Inventur, dass ich noch Karotten, rote Paprika und grüne Bohnen vorrätig  hatte. Ich entschied mich dann für die Karotten. Und so wurde aus der Hähnchen-Kokos-Suppe mit Champignons eine mit Karotten. Das war keine schlechte Wahl, die Karotten passten gut. Die Mengen habe ich etwas erhöht, damit es zwei Portionen (als alleinigen Hauptgang) ergibt – mit den Ursprungsmengen wäre das etwas knapp gewesen.

Im Originalrezept werden vom Koriander übrigens nur die Blätter verwendet (warum eigentlich?). Ich habe nach Martinas Hinweis, dass man in Asien alles verwertet (bei „Lanz kocht“ hatte ich diesen Tipp auch mal gehört), auch die Stiele verarbeitet und dafür nur einen halben Bund Koriander genommen. Die Stiele schmecken feiner als die Blätter, so dass die Suppe nicht zu Koriander lastig wird, und außerdem haben sie nicht diesen seifigen Beigeschmack wie die Blätter.

Das Ergebnis ist eine schöne, leichte und würzige Suppe, die trotz der Erkältung schmeckte.

Zutaten
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Limetten
  • 3 EL Fischsoße
  • 20 g Galgant
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 4 Kaffir-Limettenblätter
  • 1/2 Bund Koriandergrün mit Wurzeln (das waren zwei Pflanzen)
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 2 rote Chilischoten
  • 250 g Champignons (es gehen auch Karotten)
  • 500 ml Kokosmilch (ungesüßt)
  • Salz
  • 1 – 2 TL Zucker

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Pho-Nudelsuppe mit Huhn (oder Pute)

Asiatische Pho-Nudelsuppe mit Putenbrust

Asiatische Pho-Nudelsuppe mit Putenbrust

Irgendwie weckten die vielen Fotos, die Lotta-Martina zur Zeit von ihrem Arbeitseinsatz in Laos postet, bei mir die Lust auf eine deftige Nudelsuppe. Und da ich gestern zufällig Gelegenheit hatte bei meinem Lieblings-Asiasupermarkt vorbeizuschauen, nutzte ich diese, um Pho-Nudeln zu kaufen. Diesesmal habe ich die breiten genommen, die 10-mm-Nudeln. Und auch frischer Koriander wanderte in meinen Einkaufskorb. Den bekomme ich momentan im normalen Supermarkt überhaupt nicht. Interessant: im Asiamarkt wird der komplett mit Wurzeln verkauft. Der Vorteil:  So halten die Pflanzen länger frisch, wenn man sie bis zur Verarbeitung in die Blumenvase stellt. 😉

Eine ähnliche Pho-Nudelsuppe hatte ich schon einmal gemacht. Diesesmal habe ich mich aber stärker an das Originalrezept gehalten und lediglich Pute statt der vorgesehen Pouletbrust genommen. Eigentlich wollte ich Hähnchenbrust nehmen, aber die war bereits ausverkauft. Serviert man die Suppe als einzigen Gang, reicht sie etwa für vier Personen. Reicht man Salat dazu werden auch sechse satt – sehr schön passt zum Beispiel der Grüne Papaya Salat, den ich mangels grüner Papayas meistens mit Kohlrabi mache, oder dieser asiatische Gurkensalat.

Ach ja, eines wüßte ich gerne: Wie isst man diese langen, glatten Schlabbernudeln eigentlich, ohne den ganzen Tisch und die Klamotten vollzukleckern? Wie machen das die Asiaten?

Zutaten
  • 2 Zwiebeln
  • 40 g Ingwer
  • 1 große  Karotte
  • 1,5 ℓ Wasser
  • 400 Gramm Pouletbrust
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 Chilis
  • 250 g breite Pho-Nudeln
  • 3 – 4 EL Sojasoße
  • 1/2 Bund Koriandergrün
  • 3 Instantwürfel für Pho-Suppe

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Fakés – Linsensuppe auf griechisch

Bitterkalt ist es dieser Tage in Frankfurt – gestern fast -10 Grad. Ob es daran lag, dass ich Lust auf Linsensuppe verspürte? Kann gut sein, denn die gehört für mich irgendwie in die „Winteressen“-Kategorie und kommt bevorzugt auf den Tisch, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Da man sie gut aufwärmen und einfrieren kann, koche ich meistens etwas mehr. Diesesmal habe ich aber nicht die klassische Linsensuppe gemacht oder die Frankfurter-Version, sondern eine griechische. Eine sehr leckere Variante die durch die passierten Tomaten und den Oregano einen schönen mediterranen Touch bekommt. Außerdem ist sie auch für Vegetarier geeignet, weil weder Speck noch Fleisch oder Wurst hineinkommen.  Wer mag kann beim Würzen variieren und z.B. mit Chili die Suppe noch etwas „wärmender“ machen, oder ihr mit Kreuzkümmel einen orientalischen Einschlag geben. Aber das ist dann nicht mehr so ganz originalgetreu.

Griechische Linsensuppe - Fakés

Griechische Linsensuppe - Fakés

Zutaten
  • 500 g braune Linsen
  • 4 Zwiebeln
  • 4 Karotten,
  • 6 Knoblauchzehen,
  • 4 TL Oregano
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1,5 l Wasser (ggf. etwas mehr)
  • 900 g Tomatenpassata (kann auch etwas mehr sein, denn meistens gibt es die in 500g-Packungen)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 – 6 EL Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Zucker

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Fakés – Linsensuppe auf griechisch

Jürgen 14:02