Huhn mit jungem Knoblauch in Sahnesoße

Foto: Ganz frischer junger Knoblauch

Ganz frischer junger Knoblauch

Die Knoblauchzeit beginnt. Noch ist er im Garten nicht ausgereift, aber bereits sehr aromatisch. Die einzelnen Knoblauchzehen sind noch nicht fertig ausgebildet und haben noch nicht die harte Haut. Man kann die Knoblauchknollen daher wie Zwiebeln verarbeiten. Sogar das frische Grün lässt sich verwerten. Damit ist es in wenigen Wochen vorbei. Dann ist das frische grün verwelkt und der Knoblauch erntereif – und lagerfähig – noch etwas intensiver im Geschmack und ab dann geht es auch schon abwärts ;-). Aber bis dahin bleibt noch genug Zeit, sich an dem wundervollen frischen Aroma zu erfreuen. Nachdem die erste Knoblauchknolle in den Kräuterquark gewandert ist, kamen heute sogar zwei Knollen in das Essen: Hühnchen mit Knoblauch in Sahnesoße. Keine Angst, der Knoblauchgeschmack ist zwar kräftig aber keineswegs aufdringlich. Gut passen dazu breite Bandnudeln, z.B. Tagliatelle. Bei mir gab es allerdings Spätzle, die passten auch sehr gut. Gefunden habe ich das Rezept bei Grain de Sel und spontan nachgekocht.

Zutaten
  • 2 Hähnchenkeulen mit Rückenstück oder Hähnchenbrust mit Haut und Knochen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 Schalotten
  • 2 Knollen junger Knoblauch
  • 75 ml Weißwein
  • 25 ml Noilly Prat
  • 150 ml Hühnerfond
  • 5 Zweige Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 50 ml Crème fraiche
  • 150 ml süße Sahne

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Tagliatelle in Weißweinsoße mit getrockneten Tomaten

Foto: Tagliatelle in Weißweinsosse mit getrocknete Tomaten

Tagliatelle in Weißweinsosse mit getrocknete Tomaten

Graues, tristes Novemberwetter. Kalt ist es geworden und dazu der ständige Regen. Da sehnt man sich nach dem Sommer. Dieses Jahr umso mehr, als er gefühlt verdammt kurz war und auch der Herbst nicht gerade ansprechend war. Wenn also das Wetter schon nicht mitspielt, dann muss halt die Küche für gute Stimmung sorgen. Bestens dazu geeignet ist dieses schnell gemachte Pastagericht. Die getrockneten Tomaten lassen den Sommer wieder für einen Augenblick in der Erinnerung erscheinen. Dazu dann ein schöner Rosé oder auch ein fruchtiger Weißwein und das triste Herbstwetter ist für eine Weil vergessen. 😉

Noch ein Tipp: Pinienkerne sind ja hierzulande eine recht kostspielige Angelegenheit. Die Soße schmeckt auch, wenn man stattdessen Walnusskerne, Mandeln oder Cashewnüsse hineingibt. Diese werden  jeweils grob gehackt. Bitte keine fertig gerösteten Cashewkerne nehmen, da diese in der Regel auch gesalzen sind. Bei den Walnüssen verzichte ich übrignes auf das Rösten in der Pfanne. Die Mandeln müssen auf jeden Fall geschält werden.

Zutaten
  • 100 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Pinienkerne (alternativ Walnuss- oder Cashewkerne oder Mandeln)
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 ml trockener Weißwein (z. B. Chardonnay)
  • 200 ml süße Sahne
  • 250 g Tagliatelle
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

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Der kleine Luxus zum Sonntag: Rinderfilet in Champignon-Rahm zu Tagliatelle

Foto: Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Das ist ein sehr feines Sonntagsessen. Zartes Rinderfilet und dazu eine schöne Pilzrahm-Soße in die ich mich hineinsetzen könnte. Als Beilage würde ich eigentlich lieber Kartoffelkroketten nehmen. Aber das ist nichts, was ich bei warmem Sommerwetter mache. Das ist eher eine Beilage für die kühlere Jahreszeit. Stattdessen habe ich Tagliatelle genommen. Die passen ebenfalls sehr gut.

Auch wenn ich Sonntags meistens etwas mehr Zeit zum Kochen habe, schätze ich es hin und wieder, wenn das Kochen an diesem Tag schnell geht. Und schnell geht es wirklich. Nach einer halben Stunde steht das Essen auf dem Tisch. Von daher ist es auch ein sehr schönes Feierabendessen.

Zutaten
  • 300 g Rinderfilet oder Rinderfiletspitzen
  • 250 g braune Champignons
  • 2 El Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 kleine Möhren
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL extrascharfen Senf
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 125 ml süße Sahne
  • Pfeffer
  • Salz
  • 200 g Tagliatelle

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Hähnchenbrustfilet mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Foto: Hähnchenbrust mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Hähnchenbrust mit Zuckerschoten in Pesto-Sahne

Eigentlich ist es ja Wahnsinn, bei diesen Temperaturen (über 30 Grad) auch noch den Backofen anzuwerfen. Andererseits kann man, sobald das Hähnchenfilet im Ofen schmurgelt getrost die Küche verlassen (Okay, zum Nudeln kochen und anrichten muss man sie natürlich nochmal betreten ;-)). Und außerdem mussten die restlichen Hähnchenbrustfilets vom Freitag verarbeitet werden.

Das Gericht macht wenig Arbeit, wenn man fertige Pesto kauft oder welche auf Vorrat hat und ist sehr lecker. Wenn es auch nicht gerade leichte Sommerküche ist. Die Pestosahne passt prima zu den Zuckerschoten, natürlich auch zum Hähnchen und den Tagliatelle. Ich habe am Ende noch ein wenig geriebenen Parmesan darüber gestreut, aber das ist kein Muss.

Zutaten
  • 200 g Zuckerschoten
  • Salz
  • 150 g Tomaten
  • 2 Hähnchenfilets (ca. 300 g)
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 TL Speisestärke
  • 4 EL Pesto alla Genovese
  • 125 g Tagliatelle oder andere Bandnudeln
  • etwas Öl für die Auflaufform

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Die leckerste Champignon-Rahm-Soße (nicht nur) zu Pasta

Foto: Champignon-Rahm-Soße

Champignon-Rahm-Soße

Diese Champignon-Rahm-Soße ist eine Eigenkreation und in mehreren Versuchen verbessert worden. Ich finde, sie ist jetzt perfekt. 😉 Die Zubereitung ist kinderleicht und wer sie einmal gekocht hat wird nie wieder irgendwelche Fertig-Pilz-Rahm-/Créme-Soßen aus dem Gruselkabinett der Convenience-Produkte anfassen. Ganz wichtig ist, dass man die Pilze kräftig anbrät, sie sollten leicht bräunen, damit sich das Pilzaroma schön entfalten kann. Das Ergebnis ist eine wunderbar intensive, cremige und leckere Champignon-Soße, die ich gerne als vegetarisches Hauptgericht serviere – einfach nur mit Tagliatelle, breiten Bandnudeln oder Reis. Oder zu Frikadellen aus Dinkel, Grünkern oder Soja. Aber auch zum panierten Schweineschnitzel passt sie ausgesprochen gut – schon hat man ein Jägerschnitzel -, oder zur gebratenen Hähnchenbrust. Letzteres gab es diesesmal und als Beilage Pommes Frites. Diese Champignon-Rahm-Soße ist wirklich universell einsetzbar. 😉

Zutaten
  • 300 g Tagliatelle, Orecchiette oder breite Bandnudeln
  • 400 g braune Champignons (weiße gehen auch, sind aber nicht ganz so aromatisch)
  • 2 Schalotten
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Rosmarinzweige
  • 40 ml Weinbrand oder Cognac
  • 200 ml süße Sahne
  • 2 EL Créme fraîche
  • 1 TL getrockneten Oregano oder Majoran
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

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Die leckerste Champignon-Rahm-Soße (nicht nur) zu Pasta

Jürgen 13:15