Hähnchenbrustfilet mit Pilz-Rahmsoße

Foto: Hähnchenbrustfilet in Pilz-Zwiebel-Rahm

Hähnchenbrustfilet in Pilz-Zwiebel-Rahm

Leider kriege ich im Supermarkt nicht immer lose Champignons zu kaufen. Und wenn es dann, so wie bei meinem letzten Einkauf, sogar nur 500-Gramm-Packungen verfügbar sind,  bleibt fast zwangsläufig was übrig. In solchen Fällen suche ich dann gezielt nach einem passenden Resteverwertungsrezept. Dieses hier half auch gleich noch, eine eingefrorene Hähnchenbrust wegzukochen ;-). Und so reichte es für ein halbes Rezept.

Die Pfifferlinge sind eine Zugabe von mir, die nicht im ursprünglichen Rezept stand. Ich finde sie tun der Pilzrahmsoße gut. Die Idee, das Ganze auf Brot zu servieren gefiel mir dagegen weniger gut. Von Soße völlig aufgeweichtes Brot ist nicht so mein Ding. Deshalb gab es bei mir Pasta als Beilage. Alles in allem eine runde Angelegenheit mir einer sehr leckeren Soße. Die würde auch prima zu einem Schweineschnitzel passen.

Zutaten
  • 250 g Champignons
  • 10 g getrocknete Pfifferlinge
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Stiele Thymian
  • 2 Hähnchenbrustfilets (ca. 350 g)
  • 30 ml Weinbrand oder Cognac
  • 3-4 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 TL brauner Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Schlagsahne
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 4 große Scheiben Bauernbrot oder alternativ 200 g Tagliatelle

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Gegrillte Seehechtfilets mit pikantem Rhabarber

Foto: Gegrilltes Seehechtfilet auf pikantem Rhabarber

Gegrilltes Seehechtfilet auf pikantem Rhabarber

Der erste Rhabarber in diesem Jahr. Statt als süßes Kompott oder auf dem Streuselkuchen, gab es die Stangen diesesmal als süß-sauer-pikante Beilage zu gegrilltem Fisch. Zunächst war ich etwas skeptisch, wegen der großen Menge Zucker. Aber die braucht es tatsächlich. Ganz wichtig ist, dass man den Rhabarber auf keinen Fall zerkochen läßt. Je nach persönlichem Geschmack dürfen die Stücke auch noch etwas Biss haben. Bei mir hatten sie gerade keinen mehr und waren wirklich perfekt. Die Kräuter habe ich schon während der Kochzeit hinzugegeben und nicht erst kleingehackt am Ende. So entfalten sie ihr Aroma besonders gut und außerdem mag ich gehackte Rosmarinnadeln überhaupt nicht im Essen. 😉

Zutaten
  • 300 g Rhabarber
  • 200 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 400 g Seehechtfilet (oder ein anderer festfleischiger weißer Fisch)
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer

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Sauerbraten vom Rinderfilet mit Artischocken und Steinpilz-Champignon

Sauerbraten vom Rinderfilet

Sauerbraten kommt bei mir eher selten, eigentlich nie auf den Tisch, weder vom Rind und auch nicht vom Pferd. Ich glaube die lange Garzeit ist es, die abschreckt. 2 bis 2 ½ Stunden sind für einen Sauerbraten durchaus üblich. Und die lange Marinierzeit, die Tage betragen kann, tut das Übrige. Weiss ich denn montags was ich samstags essen will? Sauerbraten stammt aus der Zeit, als wir noch Zeit hatten und Zeit zu planen. Und wir unsere Zeit auch nicht verplant haben. Vielleicht geht Sauerbraten auch nur als Rheinischer Sauerbraten, so vom Niederrhein meine ich. Montags lege man den Sauerbraten ein. Dann nimmt man mehrere Tüten Studentenfutter, pickt die Rosinen raus, und gebe sie zum Rheinischen Sauerbraten. Ferner besorge man sich ein möglichst dickes Buch, so in Richtung Frank Schätzing, 1200 und mehr Seiten müssten es schon sein, setzt sich an das Ufer des Niederrheins, und samstags ist der Sauerbraten gar, wenn man einen guten Freund findet der freitags den Ofen anschaltet. 😉 Viel Spass beim Sauerbraten machen!

Zutaten
  •  400 g Mittelstück vom Rinderfilet
  • 1 Karotte
  • 1 Scheibe Knollensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Scheiben geräucherter Schinkenspeck
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 200 ml Rotwein
  • 50 ml Balsamico
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Schalotten
  • 100 ml Portwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 grosse Artischocke
  • 1 Handvoll kleine Steinpilz-Champignon
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • etwas Gemüsebrühe
  • ½ Teelöffel Speisestärke
  • Meersalz und Pfeffer

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Gebackene Rote Bete mit Ziegenkäse und Honig

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Ich muss gestehen, dass ich so etwas noch nicht gegessen habe. Rote Bete aus dem Backofen, ist ein ausserordentliches Geschmackserlebnis. Und es ist auch ganz schön entfernt von der verschweissten Variante von Rote Bete, aber auch der sorgfältig zubereiteten, gekochten Variante zuhause. Die Rote Bete, oder auch Randen, wie sie alemannischen Raum bezeichnet werden, bekommen durch die Kombination von Olivenöl und Orangensaft eine eigenwillige Note, fast sanft und  gar nicht erdig und muffig, wie die gekochte Variante, es oft ist. Was wäre ein Foodblogger, ohne Küche? Unmöglich, wie ein Schokokeks ohne Schoko. Was wäre ich ohne Saisonküche, wahrscheinlich ein verlorener, Currywurst essender Junkie. Danke an Saisonküche für das Rezept!

Zutaten, Vorspeise für vier Personen
  • 4 Rote Bete
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Zweige Thymian
  • 1 Bio-Orange
  • 4 Ziegenfrischkäse
  • 1 Esslöffel Honig
  • Meersalz, Pfeffer

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Die leckerste Champignon-Rahm-Soße (nicht nur) zu Pasta

Foto: Champignon-Rahm-Soße

Champignon-Rahm-Soße

Diese Champignon-Rahm-Soße ist eine Eigenkreation und in mehreren Versuchen verbessert worden. Ich finde, sie ist jetzt perfekt. 😉 Die Zubereitung ist kinderleicht und wer sie einmal gekocht hat wird nie wieder irgendwelche Fertig-Pilz-Rahm-/Créme-Soßen aus dem Gruselkabinett der Convenience-Produkte anfassen. Ganz wichtig ist, dass man die Pilze kräftig anbrät, sie sollten leicht bräunen, damit sich das Pilzaroma schön entfalten kann. Das Ergebnis ist eine wunderbar intensive, cremige und leckere Champignon-Soße, die ich gerne als vegetarisches Hauptgericht serviere – einfach nur mit Tagliatelle, breiten Bandnudeln oder Reis. Oder zu Frikadellen aus Dinkel, Grünkern oder Soja. Aber auch zum panierten Schweineschnitzel passt sie ausgesprochen gut – schon hat man ein Jägerschnitzel -, oder zur gebratenen Hähnchenbrust. Letzteres gab es diesesmal und als Beilage Pommes Frites. Diese Champignon-Rahm-Soße ist wirklich universell einsetzbar. 😉

Zutaten
  • 300 g Tagliatelle, Orecchiette oder breite Bandnudeln
  • 400 g braune Champignons (weiße gehen auch, sind aber nicht ganz so aromatisch)
  • 2 Schalotten
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Rosmarinzweige
  • 40 ml Weinbrand oder Cognac
  • 200 ml süße Sahne
  • 2 EL Créme fraîche
  • 1 TL getrockneten Oregano oder Majoran
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

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Melonencarpaccio mit Sherrysirup und Zitronenthymian

Melonencarpaccio mit Sherrysirup und Zitronenthymian

Melone mit Parmaschinken war gestern. Oder gibt’s bei irgendeinem, kuscheligen „Italiener“ noch diesen Klassiker? Heute gibt es Melonencarpaccio als schnelles Dessert mit Sherrysirup und Zitronenthymian. Manchmal muss es ganz fix gehen, einfach und schnörkellos sein. Und trotzdem lecker!

 Zutaten
  • 1/2 Melone, ich habe Galia-Melone genommen
  • 50 ml Sherry
  • 1Esslöffel Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 Zweige Zitronenthymian

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Auberginen-Involtini mit Mozzarella, Involtini con Melanze e Mozzarella

Auberginen-Involtini mit Mozzarella

Man lernt nie aus! Als ich das Rezept für Auberginen-Involtini im Heft von Saisonküche gelesen hatte, dachte ich, wie albern Auberginenröllchen als Involtini zu bezeichnen. Involtini sind doch Kalbfleischröllchen. Anschliessend: gekocht, war einfach, gegessen, war lecker, und gegoggelt, war interessant. Weil Involtini ist die italienische Bezeichnung für Rouladen, und Wikipedia weiss: „Involtini werden auch mit Auberginen gemacht.“ Na denn nennen wir das Kind doch auch beim italienischen Namen.

 Zutaten
  • 1 Aubergine
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Tomaten
  • je 1 Zweig Thymian und Rosmarin
  • 1 Mozzarella

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Tomaten-Fenchel-Ragout mit Reisnudeln

Foto Tomaten-Fenchel-Ragout mit Reisnudeln

Tomaten-Fenchel-Ragout mit Reisnudeln

Resteverwertung war gestern angesagt. Eine Fenchelknolle und vor allem diverse vollreife Cocktailtomaten mussten dringend verarbeitet werden. Also warum nicht beides in einem Ragout vereinen? Die Reisnudeln habe ich reingetan, um auch diesen Rest zu verwerten. Man kann genauso gut Reis oder herkömmliche Nudeln verwenden. Die Hackfleischbällchen auf dem Foto waren dann schließlich der vierte Rest, der zu verwerten war. Die kann man auch gut weglassen, wenn man ein vegetarisches Gericht möchte.

Die Idee zu dem Gericht stammt von der Essen&Trinken-Webseite. Allerdings hat die Autorin es mit irgendeiner Fertigmischung „Hack-Reis-Topf“ gemacht. Da ich sowas nicht habe und zunächst auch keine Ahnung hatte, was da wohl drin ist, musste ich erstmal Google bemühen. Tatsächlich wurde ich auch schnell fündig und fand heraus, dass die Hauptzutaten Tomatenpulver, Salz, Zucker, Hefeextrakt und Stärke sind. Dazu noch ein paar Kräuter und Gewürez. Na gut, das lässt sich natürlich leicht „nachbauen“. Hier also mein Rezept ganz ohne irgendwelchen *****-Fix-Kram.

Zutaten
  • 1 Fenchelknolle
  • 150 g Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Tl Fenchelsamen
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver, edelsüß
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL neutrales Öl
  • 125 g Reisnudeln (nicht zu dünne, schmale Bandnudeln sind gut geeignet)
  • 500 ml Wasser
  • 2 TL Speisestärke

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Cannelloni mit Ziegenfrischkäse und Spinat

Foto Cannelloni gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Spinat

Gehe ich noch einkaufen oder koche ich mit dem was an Vorräten da ist? Das war am Montag die Frage. Wenn die Faulheit siegt, endet das meistens damit, dass ich ein schnelles Nudel- oder Wokgericht zaubere. Allerdings war die Vorratslage nach dem Wochenende etwas angespannt: so war z.B. an Gemüse nur noch ein Kohlrabi und ein eine handvoll Cocktail-Tomaten da. Ach ja, und eine angebrochene Packung TK-Spinat im Gefrierschrank. Dann noch eine halbe Packung Cannelloni und Ziegenfrischkäse mit gerade abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Okay, also nicht einkaufen, sondern Reste verwerten. 😉 Und die Resteverwertung gelang mir gut. Die Füllung aus Ziegenfrischkäse und Spinat ist sehr pikant. Gefällt mir besser als mit Ricotta. Die Pinienkerne kann man auch weglassen. Obwohl ich sie geröstet hatte, blieben sie geschmacklich doch eher „unsichtbar“. Die lange Kochzeit von rund 1 1/2 Stunden kommt übrigens nicht daher, dass es ein besonders aufwändiges Rezept wäre. Das liegt vor allem daran, dass die Füllung ca. 30 Minuten abkühlen muss, bevor man sie in die Cannelloni geben kann.

Zutaten
  • 10 Cannelloni
  • 300 g Blattspinat (tiefgefroren)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • 50 ml trockener Weißwein
  • 20 g Pinienkerne
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 50 g Frischkäse natur
  • 3 Eier
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 3 Stängel Basilikum
  • 125 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • 50 g Peccorino oder Parmesan
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

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Bratwurstsalat mit schwarzen Linsen und Zitronenvinaigrette

Bratwurstsalat auf Ruccola, Belugalisen und Zitronenvinaigrette

Wohin mit all den Resten vom Grillabend, der mehr oder weniger abgesoffen war. Sommer 2012, bisher wahrlich nicht sommerlich. Einfrieren und später als Notnagel verwenden, wenn’s zeitlich mal eng wird. Eine Lösung? Die zweite Lösung: positiv angehen. Jetzt machen wir mal aus den Bratwürsten und den übrig gebliebenen Radischen ein richtig leckeres Reste-Essen und zeigen dem Sommer, wir können auch ohne dich, zumindest in der Küche. In einem kleinen Heftchen hatte ich Bratwurstsalat gelesen, eine Heftchen der Schweizer-Fleisch-Promotion. Und da ich ein Fan von guten Sublines bin, hier das Original: „Schweizerfleisch – Alles andere ist Beilage“

Zutaten
  • eine Handvoll Wildrauke
  • 2 feine Bratwürste
  • 1 Tasse schwarze Linsen, Beluga-Linsen
  • 1 Handvoll Radischen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • 7 Esslöffel Rapsöl
  • Pfeffer und Salz

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Bratwurstsalat mit schwarzen Linsen und Zitronenvinaigrette

Gargantua 19:38