Toskanische Perlhuhnsugo

Und wieder eine Irreführung der wertgeschätzten Leser … Perlhuhn hatte ich gar nicht drin in der Soße, denn erstens bin ich kein Fan von Perlengeschmeide und zweitens kriege ich ja kaum Lamm, wie soll ich denn dann an Perlhühner kommen? Allerdings hätte die Migros höchstwahrscheinlich ganze Perlhühner in der Frischetheke, aber im Rezept stand, es geht auch ersatzweise mit ordinärem Huhn. Das habe ich dann genommen, aber ich denke, das war nur ein fader Ersatz. Ich würde dann doch wenn möglich zum Perlhuhn greifen, das Hühnerfleisch geht geschmacklich in der Soße etwas unter, hat aber eine sehr schöne Textur. Ganz im Ernst allerdings: man könnte das auch durch Sojahack ersetzen, das fühlt sich im Mund ähnlich an. Geschmacklich spannender wäre sicher ein Ersatz durch Entenfleisch, auch das eine Überlegung wert.

Überhaupt: Nudelsoße mit Geflügel mache ich eigentlich nie. Meist ist das was mit Pute, die ich gar nicht gut runterkriege. Ich verweigere die Einnahme künstlicher Hormone, da werde ich sie mir doch nicht in Fleisch verpackt geben! 😉 Nein, ich finde Pute einfach eher unappetitlich, der Anblick dieser riesigen Braten wendet mir das Innerste nach außen. Bio-Pute dagegen hat sogar einen erträglichen Eigengeschmack, ist nur leider nicht einfach zu bekommen. Im Interesse der Tierwelt empfehle ich aber Bio-Fleisch, nicht nur von der Pute. Auch Bio-Huhn, -Rind, -Schwein sind ihr Geld allemal wert.

Aber nun zum Rezept.

Zutaten
  • 400 g Perlhuhn-Brust (oder Hühnerbrust)
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Staudensellerie (hab ich auch nicht bekommen, aber normalen Sellerie mit Grünzeug dran, das ich verwendet habe)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer

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Pfannengerührter Wasserspinat

Vom zubereiteten Gemüse habe ich kein Foto, weil das schnell gerührt, serviert und verspeist war. Man kann ja auch nicht den ganzen Betrieb aufhalten, nur weil man das Essen fotografieren möchte. 😉 Hier die Beschreibung des Wasserspinats aus der wikipedia. Das Foto stammt auch von dort, vielen Dank für die Bereitstellung an Marshman.

Anstatt Wasserspinat kann man auch normalen Spinat nehmen (dann ca. 300 g Frischware), oder Pak Soy, Mangold, Brokkoli, Senfkohl … nach diesem Rezept zubereitet schmeckt das alles würzig lecker. Ich habe allerdings die Shrimpspaste aus dem Originalrezept weggelassen, weil die für deutsche Geschmacksnerven eher ungewohnt ist und mein Essen an sich exotisch genug war.

Zutaten
  • 1 Packung Wasserspinat oder ähnliches Gemüse (300 bis 400 g)
  • 1 EL Öl
  • 1/4 Tasse in Streifen geschnittene Zwiebeln
  • 1 EL gehackter Knoblauch
  • 2-3 cm Ingwer, in dünne scheiben geschnitten (ich habe ihn auch gehackt)
  • 2 EL Fischsoße
  • 2 EL Austernsoße oder Hoisinsoße

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Gemüsesuppe mit Schummelei und Heimatwurst

Ich mache ja sonst so ziemlich alles selbst, aber heute hatte ich irgendwie keine Lust darauf, auch noch Grießklößchen zu kneten. Also kam in den Topf für eine bunte Gemüsesuppe alles, was nicht bei 3 von der Arbeitsfläche runter war und eine Packung fertiger Grießklößchen von einer Firma, die sonst noch für ihre Maultaschen bekannt ist. Soweit hätte ich dann noch vegetarisch bleiben können, hätten im Laden nicht Rindswürste gelegen, auf denen „Original Frankfurter Rindswürste“ gestanden hat. Nun ist alles andere als Gref-Völsings nicht als Rindswurst zu bezeichnen, aber der nostalgische Gaumen wollte trotzdem probieren, was die Metzgerei Müller in Neu-Isenburg (nicht mehr Frankfurt, aber dort dürfen Würste mit der Bezeichnung „Original Frankfurter“ hergestellt werden) so zu bieten hat. Asch feddisch, awwä leggä! Vegetarier ersetzen die Rindswurst vielleicht – für die Optik – durch ganze Karotten (Frankfurterisch: Gelbe Rüben) oder längliche, rotschalige Kartoffeln … 😉

Zutaten
  • Gemüse querbeet: 2 Karotten, 2 Zucchini (kleine), etwas Sellerieknolle, 1 Stange Lauch, 1 kleiner Brokkoli, 3 Kartoffeln, eine Handvoll Stangenbohnen und was sonst noch in Gemüsekisten, Schüsseln, Körben auf Verwertung warten mag.

außerdem

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • frische kochfeste Kräuter (z.B. Thymian, Majoran, Rosmarin)
  • Salz, Pfeffer
  • fertige, frische Grießklößchen
  • Frankfurter Rindswurscht

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Süß-saures Schweinefleisch nach original kantonesischem Rezept

Dieses Rezept wurde als das Original aus der Küche Kantons bezeichnet. Und in der Tat, es hat nicht viel zu tun mit den klebrigen Soßen vom China-Imbiss an der Ecke. Eine starke Ananasnote prägt das Aroma der Soße, die ansonsten sehr leicht daher kommt. Der Aufwand hält sich insgesamt eher in Grenzen, einzig das Frittieren des Fleisches macht etwas mehr Arbeit. Dass es sich bei dieser Portion um ein Essen für 4 Personen handeln soll, halte ich aber für ein Gerücht. 750 g frittiertes Fleisch machen sicher auch 6 Personen satt, auch ohne weitere Beilagen.

Zutaten
  • 750 g Schweinenacken
  • 1 EL helle sojasoße
  • 1 EL Reiswein oder trockener Sherry
  • 1 Eiweiß
  • 100 g Speisestärke
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1/2 l Öl
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Rotweinessig
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 100 ml ungesüßter Ananassaft (die Edeka-Billigmarke bietet sogar Direktsaft im 1 l tetrapak an, ich habe gestaunt; da ist die Cocktail-Kultur doch für was gut)
  • 100 g Vollkornmehl
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 Handvoll Petersilienblätter

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Grünes Tomatenchutney als Erste Hilfe

Wah, bei meinen Tomaten ist ein Trieb abgebrochen! Hilfe, meine schönen Tomaten! Also muss ein Rezept her, die grünen Tomaten zu verarbeiten. Chutney klingt nicht schlecht. Nach einigen Recherchen kommt das Rezept von hhofmann55 auf chefkoch.de meinen Vorstellungen am nächsten.

Chutney aus grünen Tomaten
schmeckt wirklich super lecker 

Zutaten für 1 Portion
1500 g 	 Tomate(n), grüne
500 g 	 Zwiebel(n)
500 g 	 Zucker
150 g 	 Rosinen
200 ml 	 Essig (Altmeister-Weinessig)
1,5 EL 	 Mehl
1,5 EL 	 Curry
1 EL 	 Senf, mittelscharfer
1 TL 	 Cayennepfeffer
4 Zehe/n Knoblauch
1,5 TL 	 Kreuzkümmel, gemahlen
1,5 TL 	 Ingwer, frischer ganz klein gehackt oder geraspelt
einige   Peperoni, frische, klein geschnittene, scharfe

Am Vorabend Zwiebeln grob (3-4 mm) schneiden, Tomaten in 1/2 cm
dicke Würfel schneiden und alles zusammen gut salzen (wie Rettich).
Über Nacht zugedeckt stehen lassen!

Am nächsten Tag die Masse gut ausdrücken und mit Zucker, Essig und
den Rosinen ca. 45 Minuten im offenen Topf unter öfterem Umrühren
kochen lassen. In den letzten 10 Minuten das mit Wasser glattgerührte
Mehl und die Gewürze unter die Masse geben und fertig kochen lassen.

Etwas abkühlen lassen und sehr heiß in Twist-off-Gläser füllen
und gut verschließen.

Vor Genuss mindestens 6 Wochen stehen lassen.

Ich musste das Rezept durch 3 teilen, denn mehr als 1 Pfund kleiner Tomaten habe ich nun nicht zusammenbekommen. Die Mischung riecht – besonders am Morgen danach – recht streng. Und am Schluss ist mir das Ganze auch noch etwas angebrannt … aber es war gerade noch so im (tomaten)grünen Bereich. Jetzt heißt es abwarten. Im Oktober kann ich es probieren …

Zwiebelaufstrich

Gerade fällt mir beim Blättern in einem Kochbuch ein Zettel mit diesem Gericht in die Hände. Ich überlege wo ich das Rezept her habe. Es ist jedenfalls irgendwas Mittelalterliches. Es klang interessant und ich hatte es mir notiert – bisher aber noch nie probiert. Werde ich mal bei Gelegenheit nachholen. Mich würde aber interessieren ob jemand das schonmal ausprobiert hat und vielleicht seine Erfahrung schreiben möchte..

Zutaten
  • 1 kg Zwiebeln
  • 80 g Schmalz
  • 80 g Honig
  • Salz (da fehlte die Mengenangabe, ich denke 1 TL sollte genügen)
  • gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Thymian, Majoran (auch da keine Mengenangabe, 2 EL dürften es wohl schon sein)

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Schweinebraten (ein bisschen nach Schubeck)

Zutaten
  • 500 g Schweinebraten
  • 1 Karotte
  • 1 Paprikaschote rot oder gelb
  • 1 Tomate
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stängel Thymian und Rosmarin, am besten frisch
  • 2 EL Olivenöl
  • 3/4 L Gemüsebrühe oder Fond
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Rosmarin, gehackt
  • 2 EL Parmesan, gerieben
  • 1 EL Kürbiskerne, gehackt
  • 2 EL Semmelbrösel

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Fisch-Garnelen-Pfanne

Zutaten
  • 250 g Riesengarnelen TK
  • 250 g Wildlachsfilets TK
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Stängel Zitronengras, gehackt
  • 1 Chilie, grün, gehackt(scharf)
  • 1 Karotte
  • 200 g Brokkoli
  • 2 Paprika, rot
  • 1 handvoll Shiitake-Pilze, getrocknet (vorgeschnitten)
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Koriander
  • Austernsoße
  • Fischsoße
  • Salz
  • Zucker
  • Öl

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Fisch-Garnelen-Pfanne

Martina 14:10