Rheinischer Sauerbraten

Sauerbraten

Weit über das Rheinland hinaus ist dieses Gericht bekannt geworden. Früher wurde für den Braten Pferdefleisch statt Rind verwendet. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Es ist ein recht langwieriges Rezept, weil man das Fleisch mehrere Tage beizt. Man muss den Sonntagsbraten also bei Zeiten planen. Na ja, vielleicht gibt’s den Braten auch schon am Samstag. 😉

Zutaten
  • 750 g Rindfleisch (Oberschale)
  • Öl zum Braten
Beize
  • 500 ml Wasser
  • 150 ml Kräuteressig (oder Weißweinessig)
  • 1/2 TL Salz
  • 3 Nelken
  • 1 Zwiebel
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 Möhre
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 TL Majoran
  • 1 Zweig Rosmarin
Soße
  • 100 g Rosinen
  • 2 EL Korinthen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Apfelkraut
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 100 ml süße Sahne
  • 2 Printen

Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Einlegezeit: 3 bis 7 Tage
Kochzeit: 2 Stunden
Portionen: 4

Zubereitung

Zwiebel und Möhre schälen und grob zerteilen. Mit den übrigen Zutaten der Marinade zum kochen bringen und abkühlen lassen. Fleisch in einen Gefrierbeutel geben und die Marinade einfüllen. Die Luft weitgehend aus dem Beutel drücken, so das das Fleisch komplett von der Marinade umgeben ist. Den Beutel verschließen und in den Kühlschrank legen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen (diese aufheben), gut abtropfen lassen, mit etwas Küchenpapier trocknen und in sehr heissem Öl scharf von allen Seiten anbraten. Rosinen, Korinthen und kleingeschnittene Zwiebel etwa 5 Minuten mitbraten, dann einen Teil der Marinade zugiessen.

1 1/2 Stunden im geschlossenen Topf schmoren lassen – am besten im Backofen – und dabei öfters mit der übrigen Marinade begiessen.

Fleisch aus dem Topf nehmen. Apfelkraut, Salz, Pfeffer, Sahne und so viel geriebene Printen zu der Soße geben bis diese schön sämig ist. Falls man keine Printen hat, kann man auch einen Msp. Lebkuchengewürz und etwas Semmelmehl nehmen oder die Soße mit etwas Mehlschwitze oder in Wasser aufgelöster Stärke binden.

Dazu passt besonders gut Reibekuchen mit Apfelmus oder Kartoffelklösse und Rotkohl, aber auch Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei.

Tipp

Durch das Einpacken in einen Plastikbeutel reduziert man zum einen die benötigte Menge an Marinade. Und da das Fleisch komplett von der Marinade umgeben ist spart man sich auch das Wenden des Fleisches in den nächsten Tagen.

Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.
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Rheinischer Sauerbraten

Jürgen 18:56