Tomaten-Mozzarella-Soße

Hitze und Trockenheit waren in diesem Sommer nicht für jedes Gemüse ideal. Den Tomaten im Garten hat es aber gefallen – zumal sie regelmäßig gewässert wurden.

Entsprechend hoch ist die Erntemenge ausgefallen und das bei einer ausgesprochen guten Qualität. Da bietet es sich natürlich an, Tomatensoße auf Vorrat zu kochen und ein bisschen Sommer in die kalte und dunkle Jahreszeit rüber zu retten. Die Soße ist cremig, fruchtig und schnell zubereitet. Mit etwas frischem Basilikum passt sie hervorragend zu Pasta. Sie lässt sich gut einfrieren aber nicht einkochen wegen der darin enthaltenen Sahne.

Zutaten
  • 1 kg Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Balsamico
  • 250 g Mozzarella
  • 100 ml Sahne
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Oregano
  • 8 Blätter Basilikum

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Rustikaler Waldorfsalat

Waldorfsalat

Bei diesen Temperaturen geht warmes Essen für mich gar nicht. Am Liebsten kühl und ein wenig sauer. Beim Stöbern bin ich auf Waldorfsalat gestossen. Und dieser Klassiker stammt, man glaubt es kaum aus New York und wurde im Hotel Waldorf zum Ende des 19 Jhdt., zum ersten Mal serviert. Die Herren Waldorf und Astor stammten aus Baden. Das heute wieder berühmt für seinen Sellerieanbau und sein veganes Sellerieschnitzel ist, oder war das Schwaben, Egal, beide wollen kein Hochdeutsch können, Es sei ihnen gegönnt. Ich jedenfalls habe die Variante Waldorfsalat mit Staudensellerie gewählt. Nur schnippeln und nicht kochen, und diese war auch richtig gut.

 

Zutaten für 2 Portionen
  • 100 g  Staudensellerie ca. 34 Stangen
  • 40 g    Walnusskerne
  • 2          säuerliche Äpfel
  • 2          Esslöffel Zitronensaft
  • 50 g     Mayonaise
  • 50 g     Joghurt
  • Pfeffer und Salzz
  • 2           Eier

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Hefezopf mit Rosinen und Gelinggarantie

Hefezopf kommt bei mir zwar nicht oft auf den Tisch, aber so ein oder zweimal im Jahr habe ich da Lust drauf. Eine dicke Scheibe mit etwas Butter und selbstgemachter Erdbeerkonfitüre – lecker. Ein gekaufter Hefezopf kann mit dem selbstgebackenen einfach nicht mithalten. Oft ist er zu trocken und die Rosinen sind auch eher spärlich vertreten. Das gilt zumindest für die, die ich bei mir in der näheren Umgebung zu kaufen kriege.

Aber zum Glück ist das Selberbacken wirklich nicht schwierig und wenn man folgende Dinge beachtet, gelingt der Hefezopf immer.

  • Alle Zutaten sollten beim Verarbeiten Zimmertemperatur haben, also bitte frühzeitig (mindestens 1 Stunde vorher) aus dem Kühlschrank nehmen
  • Die Rosinen müssen lange Einweichen – mindestens 1 Stunde in heißem Wasser. Man kann die Rosinen auch in Rum einlegen. Dann solten sie möglichst mehrere Tage durchziehen. Der Vorteil: Sie können im Rum monatelang aufbewahrt werden und man hat immer welche auf Vorrat.
  • Den Teig zu Beginn ausgiebig kneten. In der Küchenmaschine ca. 10 Minuten, per Hand mindestens 15 Minuten.
  • Hefeteig braucht Zeit zum Gehen. Am besten über Nacht im Kühlschrank. Wenn es schneller gehen soll, kann man den Teig auch an einem wärmeren Ort für zwei Stunden gehen lassen.

Ach, ja, so ein großer Hefezopf ist in der Regel nicht so schnell aufgegessen wie er trocken wird. Ich friere daher gleich nach dem Backen einen Teil ein. Tiefgefroren hält er mehrere Monate.

Zutaten
  • 500 g Weizenmehl , Type 405
  • 75 g Butter
  • 300 ml Milch
  • 75 g Rosinen oder Sultaninen
  • 1 Packung Trockenhefe (= 7 g) oder 1/2 Würfel frische Hefe (= 21 g)
  • 75 g Zucker
  • ½ TL Salz
  • 1 Eigelb

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Kandierte Kiwis

Kandierte Kiwis selbermachen

Auch im letzten Jahr war die Kiwi-Ernte wieder extrem ertragreich. Um die 50 Kilo waren es diesmal. Eine echte Herausforderung. Neben Kiwi-Konfitüre und dem fruchtig-frischen Kiwi-Erdbeerwein habe ich etwas Neues ausprobiert: kandierte Kiwis.  Früchte kandieren braucht vor allem etwas Zeit, reichlich Zucker und schöne reife Früchte. Das Ergebnis ist sehr lecker. Die kandierten Kiwis schmecken süß-säuerlich und der Geschmack erinnert an Bananen.Die kandierten Früchte sind eine leckere Nascherei, passen aber kleingeschnitten auch wunderbar ins Frühstücksmüsli oder in einen Früchteküchen.

Ach ja, die selbstgemachten Früchte sind nicht so leuchtend grün, wie die gekauften. Das liegt daran, dass die gekauften oft geschwefelt sind. Das sorgt dafür, dass sie die Farbe besser behalten. Aber ich verzichte hier gerne auf den Schwefel, auch wenn die kandierten Kiwis dadurch dunkler werden.

Und so geht’s:

Zutaten
  • 12 bis 15 Kiwis (je nach Größe)
  • 1 Kilo Zucker
  • 1 Liter Wasser
  • feinmaschiges, hitzebeständiges Sieb, ein Nudelsieb tut es aber auch
  • Topf mit der Möglichkeit zum Einhängen des Siebes (2 Liter Volumen); alternativ kann man die Zuckerlösung auch in eine Schüssel abgießen

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Getrüffelte Hühnerbrust mit Blattspinat und Maronen

Okay die Trüffelsaison in Italien, beginnend im November habe ich schlicht vergessen. Aber auch zuhause habe ich sie leider verpasst. Verpassen ist heute nicht mehr schlimm, nicht wegen dem Internet , sondern wegen der gestiegenen Lust der  Käufer nach  geschmackvollen Produkten, Und dazu komt auch die Sortimentsbreite bei Rewe und Aldi. So gab es Trüffel im Glas Und auch eine wunderbare Trüffelbutter bei Rewe. Was lag näher, als mit meiner kochfreudigen Nachbarin ein Trüffelrezept auszuprobieren und zu geniessen. Ideengeber war, wie so oft bei mir Frischgekocht, das Magazin von Billa, Österreich für gute Küche.

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Hühnerbrüste
  • 1 kleiner Trüffel, oder ein Glas eingelegter Trüffel
  • 1 Glas Trüffelbutter von Rewe
  • 1 Glas Creme fraiche
  • 4 Löffel Oivenöl
  • 500 g frischer Blattspinat
  • 1 Packung gekochter Maronen 200 g
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss

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Frischkäsedip mit Oliven und getrockneten Tomaten

Ein leckerer Dip, der sich gut auf der Sylvesterparty aber auch auf einer Grillfeier macht und der ruckzuck zubereitet ist. Okay, momentan ist das mit dem Party Feiern eher schwierig, aber irgendwann wird Corona überstanden sein und wir werden auch wieder in größerer Runde feiern können.

Den Dip sollte man frühzeitig zubereiten, denn er muss einige Stunden durchziehen damit sich die Aromen entfalten können. Am besten macht man ihn schon am Vortag. Mit den unten angegebenen Mengen wird der Dip sehr „olivig“. Wer das nicht so mag kann die Olivenmenge reduzieren und dafür mehr Tomaten nehmen. Dazu passt am besten Baguette oder Ciabatta – dunkles Brot gefällt mir persönlich nicht so gut.

Im Kühlschrank hält sich der Dip 3 bis 4 Tage.

  • Zutaten
  • 125 g Frischkäse
  • 2 EL Crème fraîche
  • 50 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 8-10 schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 TL getrockneter Thymian

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Ein Stück Apfel-Streuselkuchen

Apfel-Streuselkuchen

Trübes Novemberwetter, da möchte man keinen Hund vor die Tür jagen. Da liegt es nahe, den Backofen anzuwerfen. Ein schöner Apfelkuchen ist bestens geeignet, den Tag aufzuhellen.

Dieses Rezept ist besonders einfach, weil für Boden und Streusel der gleiche Teig zum Einsatz kommt: ein Mürbeteig. Eigentlich unterscheidet sich der „echte“ Teig für Streusel etwas von diesem Rezept. Da sind keine Eier drin, dafür aber mehr Zucker und Butter im Verhältnis zum Mehl. Außerdem sollte für die Streusel die Butter möglichst kalt sein. Es funktioniert aber trotzdem und erleichtert die Arbeit.

Die Menge ist für eine 26 cm Springform gedacht.  Der Zimt ist optional, wer den nicht mag, kann ihn einfach weglassen. Stattdessen (oder auch zusätzlich) kann man drei bis vier Esslöffel in Rum eingelegte Rosinen in die Apfelmasse geben oder auch gehackte Nüsse.

Der Kuchen sollte nach dem Backen vollständig abkühlen, weil er sonst noch recht instabil ist und wir wollen ja keinen Apfel-Crumble auf dem Teller haben. 😉

Zutaten

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl
  • 3 Teelöffel Backpulver (das entspricht einem Tütchen mit 15 g)
  • 175 g Zucker
  • 4 mittelgroße Eier
  • 235 Gramm Butter weich

Für die Apfelfüllung

  • 800 g Äpfel (Boskop oder eine andere aromatische Sorte)
  • 1 Zitrone
  • 40 g Zucker
  • Optional:
    1 TL Zimt
    3-4 EL in Rum eingelegte Rosinen
    3-4 EL gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse)

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schweinelende pastinakenstampf

Schweinelende mit Pastinakenstampf und Radicchiosalat

Teil 2 der Kocherei aus der Gemüsekiste … Wie man sehen kann, war ich wieder zu gierig, das Essen vor dem Essen zu fotografieren. Ich habe mittendrin mal schnell nach dem Gerät gegriffen und den angefressenen Teller abgelichtet. War aber auch wieder so lecker!

Außer Mangold und Shiitakepilzen war auch noch ein gutes Kilo Pastinaken in der Kiste (und einiges mehr). Ich mag Pastinaken sehr vom Blech aus dem Backofen, zusammen mit anderen Gemüsen. Der Hit, wenn gleichzeitig noch ein Huhn gebraten wird und alle Aromen sich vereinen. Als Püree werden sie oft für Babys zermatscht, als Stampf mit Kartoffeln zur Schweinelende fand ich sie sehr erwachsen! Weiterlesen

Mangold-Pilz-Lasagne

Mangold-Pilz-Lasagne

Herbstzeit. Jetzt ist die letzte Gelegenheit, die Vielfalt von frischem, einheimischem Gemüse zu genießen. Nachdem ich im Sommer vom Rand Berlins umgezogen bin an den Rand Frankfurts (dem am Main), musste ich mich erstmal orientieren, was ich wo bekomme, Gewohnheiten ändern oder anpassen. Im Stadtteil fußläufig gibt es zweimal die Woche Markt. Markt heißt hier: ein Obst- und Gemüsestand mittwochs und samstags, ein Metzgerwagen zusätzlich am Mittwoch. Ein sehr kleiner Markt also. Der Gemüsestand ist schön, mit einer Palette selbst angebauter Sachen und auch viel Zugekauftem, teils regional, teils aus dem Rest der Welt. Der Metzgerwagen ist erfreulich, weil es im Stadtteil keinen Metzger mehr gibt. Der nächste ist ein gutes Stück entfernt und überzeugt nicht so recht, weder vom Preis, noch vom Geschmack des Sortiments, der Wagen ist da eine prima Alternative. Eine kleine Supermarktfiliale gibt es noch, die sogar noch eine Fleisch- und Wursttheke hat, aber so ganz mag ich das nicht mehr. Da wird die Industrieware halt ausgepackt und appetitlich präsentiert, während die kleinen Metzgereien auf andere Fleischquellen zugreifen und die Wurstwaren noch handwerklich zubereiten. Was man deutlich schmeckt: Worschd aus Hesse wird gern gegesse! Weiterlesen