Grüne Sauce, aus unserem Garten

Kräuter aus dem Garten

Unser Garten ist jetzt in weiten Teilen ein Wildblumen und Kräutergarten. Was liegt also näher als alle Kräuter zu einer Grünen Sauce zu verarbeiten. Mit englischem Zierrasen geht das leider nicht.  Wobei englischer Rasen gar nicht schwer ist. Ein englisches Ondit sagt: Es ist ganz einfach englischen Rasen zu bekommen. Viel Regen und den Rasen jeden Tag mähen, und das 200 Jahre lang. Ich war selbst mal gespannt wie der Geschmack sein wird.

Hier die Kräuter die ich verwendet habe:
  • Giersch
  • Sauerampfer
  • Spitzwegerich
  • Schnittlauch
  • Estragon
    wilder Majoran
  • Gundermann
  • Creme fraiche
  • Joghurt

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Krauter waschen und abtropfen lassen. Lediglich beim Estragon, Gundermann und Sauerampfer muss man die Blätter vom Stiel zupfen. Anschliessend die Kräuter mit dem Wiegemesser fein wiegen. Creme fraiche und Joghurt verrühren und die Kräuter unterheben und die Grüne Sauce  leicht salzen. Mein Fazit unsere Garten Grüne Sauce ist sehr Kräuter intensiv. Giersch kann man reichlich verwenden. Bei Gundermann reichen 4-5 Stängel. Er ist sehr geschmacksgebend. Bei meinem nächsten Versuch werde ich mehr wilden Majoran und auch mal Pfefferminze verwenden. Die habe ich mal weggelassen, weil sie sehr dominant ist und vieles überlagern würde.

Und hier die erste Anwendung meiner Garten Grüne Sauce

Lachs-Crevetten-Spiess mit Spargel und Grüne Sauce

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Tagliatelle mit Spargelspitzen und Morcheln

Tagliatelle mit Spargelspitzen und frischen Morcheln

Irgendwie hat man doch in diesen Pandemiezeiten, ganz viel Zeit zum Kochen und vorbereiten. Trotzdem sehe ich den Blogs, Newslettern und Kundenzeitschriften viele schnelle Rezepte. Vielleicht ja auch deshalb, weil man viel öfter zuhause kocht. Andererseits sind unsere Papiertonnen voll mit Pizzakartons und Verpackungsmüll durch den Versandhandel. Und in Amerika geht eine Liefer App namens Door Dash an die Börse. Und die Fertigpizzen sind in Deutschland das beliebteste Tiefkühlprodukt. Und jetzt keine neue Nachrichten mehr, sondern viel  Spass beim Nachkochen!

Zutaten
  • 100 g Tagliatelle
  • 50 g grüne Spargelspitzen
  • 10 g frische Morcheln
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 40 ml Weisswein
  • 100 ml Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer 1 Prise Muskat

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Schnelle Lauch-Tarte mit Schinken und Käse

Schnelle Lauchtarte mit Schinken und Käse

Statt Fertigpizza greife ich gerne auf Blätterteig zurück. Das geht bis auf eine kurze Vorbereitungszeit für den Belag , fast genauso schnell und ist einfach und leckerer. Und ausserdem gibt es meines Wissens keine Fertigpizza mit Lauch. Lauch, Schinken und Käse müssten eigentlich nach französischem Vorbild eine Mariage feiern, so gut wie sie zusammenpassen. Und in dieser Tarte machen sie das, geadelt durch den Backofen. Für den Kochschinken bevorzuge ich ganz dünn geschnittenen Schinken. Richtig gut macht das immer mein italienischer Feinkostladen.

Zutaten

  • Eine Lage Blätterteig
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Olivenöl
  • 2 Eier
  • 80 ml Schlagsahne
  • Muskatnuss
  • 30 g gekochter Schinken
  • 100 g Münsterkäse, oder vergleichbarer Rotschmierkäse
  • Salz und Pfeffer

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Rosenkohlauflauf , schnelle Küche

Rosenkohlauflauf

So komisch es klingt, wir haben doch in diesen Corona Zeiten eigentlich alle Zeit um ausgiebig vorzubereiten und zu kochen. Und trotzdem gelingt es mir manchmal nicht und ich habe Lust auf mehr als ein Butterbrot. Und ausserdem bin ich eigentlich noch nicht fertig mit meiner Arbeit am Computer. Die Lösung etwas kurz vorbereiten und dann in den Backofen. Und das muss auch noch richtig satt machen. Voila hier ist meine Lösung.

Zutaten
  • 300 g Rosenkohl
  • ½ Dose stückige Tomaten
  • 1 Bechern Creme fraiche
  • 50 g geraspelter Bergkäse
  • Salz und Pfeffer

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Bier kann auch Umani.

 

 

FesttagsBiere

Umani ist nach süß, sauer, bitter, salzig und scharf die Geschmackskomponente die durch Glutaminsäure ausgelöst wird. Die Beschreibung wäre herzhaft, würzig, das uns die Glutaminsäure als Bestandteil des Proteinmoleküls auf der Zunge meldet. Und unsere Rezeptoren weisen auf Eiweißbestandteile hin, wie wir sie in Käse und Fleisch finden. Wein hat auch Umaninoten, aber längst nicht so stark wie die hier vor gestellten Festagsbiere, und Glühwein schon ganicht, Glühwein geht dieses Weihnachten schon garnicht, dazu braucht es Minusgrade und das  Geklingel des Karussell. Deshalb mein Vorschlag, kein Glühwein auch nicht am Kaminofen, das ballert nur und hinterher ist die Lust auf  herzhaft noch viel größer. Also gleich ein Dunkelbier wie Elchbräu aus der fränkischen Schweiz, das Burgund des Bieres, wie Jörn Kabisch, Taz Redakteur schreibt, und er zitiert den Braumeister, „ein klassisches Dunkel, bei dem die Röstaromen deutlich im Vordergrund stehen. Mit Aromen nach Bitterschokolade, geröstetem Schwarzbrot aber auch grüner Hopfenfrische und eleganter Malzigkeit.“ Besser kann ich es nicht ausdrücken. Als zweites Festtagsbier möchte ich hier unseren Lokalmatodor aus Frankfurt vorstellen. Carolus der Starke, benannt nach wem wohl?  Wer es sofort weiß, darf einen weiteren Schluck nehmen.  Carolus ist nur zur Weihnachtszeit verfügbar, und das nur im Vertiebsgebiet der Binding Brauerei. Auch Eintracht Frankfiúrt Fan Club genannt.

Carolus ist deutlich malziger, hat aber auch hopfige Frische und vor allem eine nicht zu unterschätzende Umdrehungszahl. Für alle Leser die weder Elchbräu oder Carolus  finden können es gibt auch bundesweite Alternativen, wie Andechser Doppelbock oder Weihenstephan Doppelbock.

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Maronen, jetzt sind sie am besten

Esskastanien, noch am Baum, dann auf dem Markt

 

In den Gemüseläden und auf den Wochenmärkten kann man sie finden. Glücklich wer  einige Esskastanien in der Nähe hat, wie wir hier am Südhang des  Taunus. Ein Stadtteil von Königstein nennt sich gar das  Maronendorf dort  hat es richtige Esskastanienhaine. Die Esskastanie ist  ganicht mit der anderen Kastanie verwandt. Nur durch die ähnliche Fruchtform kam man zum gemeinsamen Namen. Und nur die Esskastanie ist die wirkliche Kastanie aus der Familie der Buchen, Untergattung der Kastanien. Die Rosskastanie gehört  zur Famillie der Seifenbaumgewächse und da sind Saponide drin,  daraus kann man Seifen herstellen. Und die sind für Menschen  giftig. Dann bleiben wir doch lieber bei der Esskastanie, Die sind sehr gesund enthalten sie doch sehr viel Kalium, das reguliert unseren Natriumspiegel im Blut  und schützt damit vor Herz-Kreislauferkrankungen und sie sind richtig lecker, und wunderbar in der Küche zu verwenden. Hier jetzt eine kleine Auswahl unserer Maronenrezepte.

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Rote Bete Carpaccio mit Sauerrahm Sauce.

RotenBete Carpaccio mit Sauerrahm

Und da rote  Bete eigentlich ja alles Alleskönner sind passen sie auch und wunderbar zu den noch sommerlichen Temperaturen. Rote Bete besonders Rote Bete Carpaccio   mit  Sauerrahm Sauce. selbst zubereitet,  im Ofen gegart sind wahre  Geschmacksknaller und garnicht vergleichbar mit den vorgekochten eingeschweissten Produkten. Sie haben eine feine  fast schon süsse  Konsistenz.Es fehlt ihnen auch die erdige Komponente , die manchen nicht gefällt. Die Sauerrahm, Creme fraiche Mischung mit dem Meerettich  verfeinert das Rote Bete Carpaccio.

 

Zutaten

  • 3 mittelgroße rote Bete
  • !00 g Meersalz
  • 1 Bio Zitrone
  • Olivenöl
  • 2 Esslöffel Sauerrahm
  • 2 Esslöffel Creme fraiche
  • 2 Esslöffel  Meerretich
  • 1 Schale rote Rettich Kresse
  • Salz und Pfeffer

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Kirschen, jetzt sind sie am besten

„Um Kirschen zu ernten benötigen sie nicht viel: Eine stabile Leiter, einen kleinen Korb oder 5 Liter Eimer, einen Fleischerhaken und etwas Ausdauer. Achten sie bei Aufstellen der Leiter im Baum auf absolute Rutschfestigkeit und Standsicherheit. Befestigen Sie Ihr Erntegefäß, mit Hilfe des Fleischerhakens an der Leiter oder einem Ast, damit sie beide Händen zum pflücken frei haben“ Aus Gardena Gartenmagazin. Poetisch, nostalgisch dieser Text, der bis auf glückliche Gartenbesitzer für die meisten Kirschenesser garnicht mehr zutrifft. Unpoetisch greifen wir im Supermarkt nach der vorgefertigten Tüte und suchen vielleicht noch nach der  Herkunft der roten Lieblinge. Türkei, oder Polen sind beliebte Exportländer. Würden wir nur deutsche  Kirschen essen wollen, könnte jeder Einwohner in Deutschland gerade mal 75 g Kirschen essen. Und dann bliebe auch für den beliebten Kirschjoghurt nichts übrig. Aber wir verzweifeln nicht. Auf den Wochenmärkten gibt es  lokale  Anbieter und unser Gemüseladen im Städtchen, das Obsteck,  bietet Ockstäder Kirschen aus der nahegelegenen Wetterau an. Oder wir verbinden es  mit einem Ausflug ins Rheintal und finden  in  Filsen die berühmten Mittelrhein-Kirschen. Übrigens, die Piemont Kirsche im Mon Cheri ist eine Marketing  Erfindung, das Piemont ist keine große Kirschenecke. Es waren  schon immer Kirschen aus Serbien. Ich weiß es aus erster Ouelle. Jetzt aber viel Freude mit den knackigen, mit den  kleinen Roten  und mit ihren und unseren Rezepten.

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Schnittlauchblüten-Essig, selbstgemacht

Schnittlauchblüten-Essig

Heute für die schönen Sommersalate  eine selbstgemachte Essig-Variante, die es  wahrscheinlich nicht zu kaufen gibt. Und dabei ist dieser Schnittlauchblüten-Essig  sehr einfach selbst zumachen. Er hat eine feine Süße und eine ganz leichte Schnittlauchnote . Sehr interessant!

Zutaten

  • 220 ml Weissweinessig oder auch Apfelessig
  • 2 Hände  Schnittlauchblüten

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Schnittlauchblüten-Essig, selbstgemacht

Gargantua 16:18