Getrüffelte Hühnerbrust mit Blattspinat und Maronen

Okay die Trüffelsaison in Italien, beginnend im November, habe ich schlicht vergessen. Aber auch zuhause habe ich sie leider verpasst. Verpassen ist heute nicht mehr schlimm, nicht wegen dem Internet, sondern wegen der gestiegenen Lust der Käufer auf geschmackvolle Produkte. Und dazu kommt auch die Sortimentsbreite bei Rewe und Aldi. So gab es Trüffel im Glas und auch eine wunderbare Trüffelbutter bei Rewe. Was lag näher, als mit meiner kochfreudigen Nachbarin ein Trüffelrezept auszuprobieren und zu geniessen. Ideengeber war, wie so oft bei mir, Frischgekocht, das Magazin von Billa, Österreich für gute Küche.

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Hühnerbrüste
  • 1 kleiner Trüffel, oder ein Glas eingelegter Trüffel
  • 1 Glas Trüffelbutter von Rewe
  • 1 Glas Creme fraiche
  • 4 Löffel Oivenöl
  • 500 g frischer Blattspinat
  • 1 Packung gekochter Maronen 200 g
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss

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Kulinarik im Mittelrheintal, ein kleiner Erlebnisbericht

Das Rheintal ist für seine zauberhaften Ausblicke bekannt. In der Lorelei von Heine wird der wunderbare Rhein, die schöne Jungfrau und schliesslich auch der Schiffer beschrieben, der in den Wellen verschlungen wird. Das kann dem kulinarischen Besucher nicht geschehen  er wird nicht verschlungen. Und mit dem Verschlingen hat er es auch nicht einfach. Verschlingen sollte man sowieso nicht. Und gar nicht unter all den Gipfeln des Berges. Genug der Vorrede und ich beginne meine kleine Tour in Oberwesel. Im bekannten Weinhaus Weiler gibt es thailändische Küche

ich hatte ein superleckeres Hähnchen in grünem Thai Kokos Curry mit Jasmin Reis, sehr empfehlenswert.

Aber mich  zieht es weiter, mit dem ehrwürdigen Schaufelraddanpfer Goethe nach Kaub.

Diese Fahrt sollte man nicht dienstags machen. Denn in Kaub ist dienstags alles geschlossen.  Nur das Deutsche Haus hatte geöffnet und hier sind Gäste nach eigener Angabe wegen Corona Überfüllung mit Gästen, zurückgewiesen worden. Selbst die Pommes Bude am Fähranleger hatte geschlossen,.Bliebe nur noch die Jugendherberge mIt ihrer Tiefkühlkulinarik, oder Tante Marion, das kleine Lädchen in der Altstadt, mit einem Obsttag und temporäres Heilfasten bis zum Mittwoch. Dort öffnete dann um 17 Uhr das Restaurant Hotel zum Turm,  gehobene  Landhausküche mir origineller Küche.

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Grüne Sauce, aus unserem Garten

Kräuter aus dem Garten

Unser Garten ist jetzt in weiten Teilen ein Wildblumen und Kräutergarten. Was liegt also näher als alle Kräuter zu einer Grünen Sauce zu verarbeiten. Mit englischem Zierrasen geht das leider nicht.  Wobei englischer Rasen gar nicht schwer ist. Ein englisches Ondit sagt: Es ist ganz einfach englischen Rasen zu bekommen. Viel Regen und den Rasen jeden Tag mähen, und das 200 Jahre lang. Ich war selbst mal gespannt wie der Geschmack sein wird.

Hier die Kräuter die ich verwendet habe:
  • Giersch
  • Sauerampfer
  • Spitzwegerich
  • Schnittlauch
  • Estragon
    wilder Majoran
  • Gundermann
  • Creme fraiche
  • Joghurt

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Krauter waschen und abtropfen lassen. Lediglich beim Estragon, Gundermann und Sauerampfer muss man die Blätter vom Stiel zupfen. Anschliessend die Kräuter mit dem Wiegemesser fein wiegen. Creme fraiche und Joghurt verrühren und die Kräuter unterheben und die Grüne Sauce  leicht salzen. Mein Fazit unsere Garten Grüne Sauce ist sehr Kräuter intensiv. Giersch kann man reichlich verwenden. Bei Gundermann reichen 4-5 Stängel. Er ist sehr geschmacksgebend. Bei meinem nächsten Versuch werde ich mehr wilden Majoran und auch mal Pfefferminze verwenden. Die habe ich mal weggelassen, weil sie sehr dominant ist und vieles überlagern würde.

Und hier die erste Anwendung meiner Garten Grüne Sauce

Lachs-Crevetten-Spiess mit Spargel und Grüne Sauce

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Tagliatelle mit Spargelspitzen und Morcheln

Tagliatelle mit Spargelspitzen und frischen Morcheln

Irgendwie hat man doch in diesen Pandemiezeiten, ganz viel Zeit zum Kochen und vorbereiten. Trotzdem sehe ich den Blogs, Newslettern und Kundenzeitschriften viele schnelle Rezepte. Vielleicht ja auch deshalb, weil man viel öfter zuhause kocht. Andererseits sind unsere Papiertonnen voll mit Pizzakartons und Verpackungsmüll durch den Versandhandel. Und in Amerika geht eine Liefer App namens Door Dash an die Börse. Und die Fertigpizzen sind in Deutschland das beliebteste Tiefkühlprodukt. Und jetzt keine neue Nachrichten mehr, sondern viel  Spass beim Nachkochen!

Zutaten
  • 100 g Tagliatelle
  • 50 g grüne Spargelspitzen
  • 10 g frische Morcheln
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 40 ml Weisswein
  • 100 ml Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer 1 Prise Muskat

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Schnelle Lauch-Tarte mit Schinken und Käse

Schnelle Lauchtarte mit Schinken und Käse

Statt Fertigpizza greife ich gerne auf Blätterteig zurück. Das geht bis auf eine kurze Vorbereitungszeit für den Belag , fast genauso schnell und ist einfach und leckerer. Und ausserdem gibt es meines Wissens keine Fertigpizza mit Lauch. Lauch, Schinken und Käse müssten eigentlich nach französischem Vorbild eine Mariage feiern, so gut wie sie zusammenpassen. Und in dieser Tarte machen sie das, geadelt durch den Backofen. Für den Kochschinken bevorzuge ich ganz dünn geschnittenen Schinken. Richtig gut macht das immer mein italienischer Feinkostladen.

Zutaten

  • Eine Lage Blätterteig
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Olivenöl
  • 2 Eier
  • 80 ml Schlagsahne
  • Muskatnuss
  • 30 g gekochter Schinken
  • 100 g Münsterkäse, oder vergleichbarer Rotschmierkäse
  • Salz und Pfeffer

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Rosenkohlauflauf , schnelle Küche

Rosenkohlauflauf

So komisch es klingt, wir haben doch in diesen Corona Zeiten eigentlich alle Zeit um ausgiebig vorzubereiten und zu kochen. Und trotzdem gelingt es mir manchmal nicht und ich habe Lust auf mehr als ein Butterbrot. Und ausserdem bin ich eigentlich noch nicht fertig mit meiner Arbeit am Computer. Die Lösung etwas kurz vorbereiten und dann in den Backofen. Und das muss auch noch richtig satt machen. Voila hier ist meine Lösung.

Zutaten
  • 300 g Rosenkohl
  • ½ Dose stückige Tomaten
  • 1 Bechern Creme fraiche
  • 50 g geraspelter Bergkäse
  • Salz und Pfeffer

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Bier kann auch Umani.

 

 

FesttagsBiere

Umani ist nach süß, sauer, bitter, salzig und scharf die Geschmackskomponente die durch Glutaminsäure ausgelöst wird. Die Beschreibung wäre herzhaft, würzig, das uns die Glutaminsäure als Bestandteil des Proteinmoleküls auf der Zunge meldet. Und unsere Rezeptoren weisen auf Eiweißbestandteile hin, wie wir sie in Käse und Fleisch finden. Wein hat auch Umaninoten, aber längst nicht so stark wie die hier vor gestellten Festagsbiere, und Glühwein schon ganicht, Glühwein geht dieses Weihnachten schon garnicht, dazu braucht es Minusgrade und das  Geklingel des Karussell. Deshalb mein Vorschlag, kein Glühwein auch nicht am Kaminofen, das ballert nur und hinterher ist die Lust auf  herzhaft noch viel größer. Also gleich ein Dunkelbier wie Elchbräu aus der fränkischen Schweiz, das Burgund des Bieres, wie Jörn Kabisch, Taz Redakteur schreibt, und er zitiert den Braumeister, „ein klassisches Dunkel, bei dem die Röstaromen deutlich im Vordergrund stehen. Mit Aromen nach Bitterschokolade, geröstetem Schwarzbrot aber auch grüner Hopfenfrische und eleganter Malzigkeit.“ Besser kann ich es nicht ausdrücken. Als zweites Festtagsbier möchte ich hier unseren Lokalmatodor aus Frankfurt vorstellen. Carolus der Starke, benannt nach wem wohl?  Wer es sofort weiß, darf einen weiteren Schluck nehmen.  Carolus ist nur zur Weihnachtszeit verfügbar, und das nur im Vertiebsgebiet der Binding Brauerei. Auch Eintracht Frankfiúrt Fan Club genannt.

Carolus ist deutlich malziger, hat aber auch hopfige Frische und vor allem eine nicht zu unterschätzende Umdrehungszahl. Für alle Leser die weder Elchbräu oder Carolus  finden können es gibt auch bundesweite Alternativen, wie Andechser Doppelbock oder Weihenstephan Doppelbock.

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Maronen, jetzt sind sie am besten

Esskastanien, noch am Baum, dann auf dem Markt

 

In den Gemüseläden und auf den Wochenmärkten kann man sie finden. Glücklich wer  einige Esskastanien in der Nähe hat, wie wir hier am Südhang des  Taunus. Ein Stadtteil von Königstein nennt sich gar das  Maronendorf dort  hat es richtige Esskastanienhaine. Die Esskastanie ist  ganicht mit der anderen Kastanie verwandt. Nur durch die ähnliche Fruchtform kam man zum gemeinsamen Namen. Und nur die Esskastanie ist die wirkliche Kastanie aus der Familie der Buchen, Untergattung der Kastanien. Die Rosskastanie gehört  zur Famillie der Seifenbaumgewächse und da sind Saponide drin,  daraus kann man Seifen herstellen. Und die sind für Menschen  giftig. Dann bleiben wir doch lieber bei der Esskastanie, Die sind sehr gesund enthalten sie doch sehr viel Kalium, das reguliert unseren Natriumspiegel im Blut  und schützt damit vor Herz-Kreislauferkrankungen und sie sind richtig lecker, und wunderbar in der Küche zu verwenden. Hier jetzt eine kleine Auswahl unserer Maronenrezepte.

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Maronen, jetzt sind sie am besten

Gargantua 16:51