Lachs vom Grill mit Wildkräutern und Limetten-Vinaigrette

Das Wetter war am letzten Osterwochenende einfach traumhaft: jede Menge Sonne bei Temperaturen von bis zu 26 Grad. Genau richtig, um die Grillsaison zu eröffnen – obwohl das kurz nach Aprilmitte eher ungewöhnlich ist. Anstelle von Fleisch fiel meine Wahl diesesmal auf ein neu entdecktes Fischrezept, das vielversprechend klang und wenig Arbeit versprach.

Und das Ergebnis war tatsächlich ausgesprochen lecker. Die Vorbereitung ist einfach: Limetten-Vinaigrette zusammen rühren und Wildkräuter im Garten sammeln. Das fällt auch um diese Jahreszeit nicht schwer. Löwenzahn, Brennnesseln, Gänseblümchen, aber auch Sauerampfer, Giersch oder Pimpinelle sind schon weit genug, um geerntet zu werden. Die Vinaigrette ist frisch und fruchtig und passt hervorragend zu dem Fisch, aber auch zu einem gemischten Salat. Gut, dass ich die doppelte Menge angerührt hatte. 😉

Im Originalrezept war der Lachs ohne Haut. Da aber gerade norwegisches Lachsfilet mit Haut im Angebot war, habe ich das genommen. Es geht genauso gut, lediglich die Grillzeit verlängert sich etwas. Die Zeitangabe von vier Minuten im Rezept war allerdings zu knapp. Es lag nicht am Fisch, sondern an der etwas zu geringen Hitze im Grillbereich des Lachses. Das war aber kein Problem, man muss nur regelmäßig schauen, wie weit der Fisch ist. Das Grillgemüse war dagegen durchwachsen. Die Schalotten waren ausgezeichnet. Die gegrillten Gurkenstücke dagegen eher „na ja“. Beim nächsten Mal werde ich sie wohl durch ein anderes Gemüse ersetzen.

Zutaten
  • 600 g Lachsfilet mit oder ohne Haut
  • 1 Gurke
  • 4 Schalotten
  • 1 Limette
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 100 g Wildkräuter

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Gänsekeulen mit Orangen-Rotwein-Soße

Foto: Gänsekeulen mit Orangensoße, Rotkohl, Kartoffelklößen

Gänsekeulen mit Orangensoße, Rotkohl, Kartoffelklößen

Der Winter ist fast vorbei, da wird es Zeit, dass ich endlich dieses leckere Rezept mit Gans verblogge.  Denn ein Gänsebraten passt nicht nur zu St. Martin oder an Weihnachten aber es ist meiner Meinung nach ein typisches Winteressen. Eine ganze Gans ist für kleinere Haushalte doch eher zu üppig, daher habe ich das Rezept mit Gänsekeulen gemacht. So kann man prima genau die Zahl an Portionen kochen, die man braucht.

Zutaten
  • 4 Gänsekeulen
  • 5 EL Öl zum Anbraten
  • 50 g Tomatenmark
  • 1 Apfel
  • 2 Orangen
  • 200 ml Rotwein Nach belieben
  • 400 ml Wasser
  • Prise Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Beifuß
  • 1 TL Majoran
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 g Möhren
  • 100 g Sellerie
  • 100 g Zwiebel
  • 100 g Petersilienwurzel
  • 100 g Lauch

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Stifado, ein Schmorklassiker aus Griechenland

Stifado, Schmorklassiker aus Griechenland

Griechische Küche ist mediterrane Küche, keine Frage. Geprägt von Olivenöl und Tomaten und frischen Kräutern , Origano, Thymian, Fenchel.  Aber Griechenland besteht nicht nur aus den Inseln und den Küsten. Ich bin einmal quer durch den Norden Griechenlands von Igoumenitsa  vorbei an den Meteoraklöstern bis nach Volos gefahren.  Das ist Balkan und hier ist auch die Heimat der griechischen Schmorgerichte, wie Stifado, meist mit Schweinefleisch , Ziege. oder Lamm.  Diese Küche ist auch beeinflusst von der arabischen Küche, wie man an den Zutaten erkennt. Und dieses Stifado passt gut feuchten, kalten Tagen. Es wärmt gut und riecht schon ein bisschen nach Weihnachten.

Zutaten
  • 250 g Schweinefleisch aus der Oberschale
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 Knoblauch
  • 5 Schalotten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Loorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Glas Weisswein
  • Salz und Pfeffer

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Kohlrabi Rouladen mit Kabeljau und Crevette auf Kohlrabi Stiften

Kohlrabirouladen mit Fischfüllung

Kohlrabiblätter habe ich schon des öfteren verarbeitet. Kleingeschnitten und in Butter angedünstet haben sie einen intensiveren leicht kohligen Geschmack, als die Knolle mit ihrem zarten Textur.  Auf dem Markt hatte ich eine Kohlrabi mit riesigen Blättern gekauft, und dachte mir das ist doch schade diese Riesen in Streifen zu schneiden. Und ich habe mein Kohlrabirouladen  Rezept von 2011 abgewandelt mit einer Füllung nur mit Fisch.

Zutaten
  • 1 mittelgrosse Kohlrabi
  • 1 Kabeljaufilet, am besten  ein Endstück, das ist flacher
  • 2 Crevetten
  • 30  g Butter
  • Salz und Pfeffer

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Kaninchen maurische Art, Conejo al estillo morisco

Kaninchen mit Rosinen und Zwiebel

Kaninchen steht eher selten auf meinem Kochzettel, einfach weil es doch recht wenig angeboten wird. Schade eigentlich, weil es  ein zartes Fleisch ist und sich sehr schön würzen lässt. Diese Zubereitung stammt aus Andalusien und hat denkbar einfache Zutaten,  aus der Vergangenheit Südspaniens. Daher auch der Name. Eine Handvoll Rosinen und ein paar Zwiebeln. Wer es noch würziger möchte, kann gerne  Baharat oder auch Harissa zugeben.

Zutaten für 2 Personen
  • 2 Kaninchenbeine
  • 3 mittelgrosse Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Olivenöl
  • 125 ml Weisswein
  • 30 g Rosinen
  • Salz und Pfeffer und eine Prise Muskat
  • 1 g Safran

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Weihnachtsbraten von der Wildschweinkeule mit Rotwein-Maronen-Soße

Foto: Wildschweinkeule mit Maronen-Rotweinsoße Rotkohl und Klößen

Wildschweinkeule mit Maronen-Rotweinsoße Rotkohl und Klößen

Nach unserer Nikolauswanderung mit einem veritablen Jäger wussten wir das Wildschwein nur so richtig nach Wildsau schmeckt, wenn man einen alten Eber erwischt. Gottseidank wurde so ein alter Knochen nicht im Supermarkt angeboten. Im Gegenteil das Fleisch war sogar richtig schmackhaft und mit leichter Wildnote. Die Tiere unseres Waldes sind ja mehr Bio als jede Zucht. Und wenn man sieht, und berichtet bekommt, von unserem Jäger,  wie sie sich in einer Suhle wohlfühlen, kann man durchaus behaupten, dass sie bis zu Abschuss auch ein durchaus glückliches Leben hatten.

Zutaten
  • ca. 700 g Wildschweinbraten von der Keule (ohne Knochen)
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 EL neutrales Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 125 ml kräftiger Rotwein
  • 30 g getrocknete Pilze, wir hatten selbstgesammelte Parasole
  • 125 g Maronen (Nettogewicht nach dem Schälen)
  • 1 EL getrockneten Majoran
  • 1 Orange
  • 100 ml süße Sahne

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Kürbis-Maronen-Tajine

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Kürbis-Maronen-Tajine

Tajine ist sowohl ein Kochgeschirr als auch eine Zubereitungsart in eben diesem Kochgeschirr. Ich hab aber keine Tajine, muss ich jetzt gutefrage.net bemühen um weiter kochen zu können. Muss ich nicht. Eine weite Pfanne oder ein Wok mit Deckel tut’s zu Not auch. Zwar läuft das verdampfte Wasser nicht an an der Innenseite der Tajine zurück und versorgt das Gericht mit seinen Aromen. Eine Pfanne/Wok mit Deckel machen auch nicht anderes. Nochmal Glück gehabt. Und diese leckere Kürbis-Maronen-Tajine ist, wie  man sieht, schön beigekocht. Und durch die Maronen macht es auch richtig satt. Dank an Living at Home, denn dort habe ich das Rezept gefunden.

Zutaten
  • 400 g Hokkaidokürbis, etwa ein halber kleiner
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel brauner Zucker
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Harissa
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 1 Handvoll getrockneter Aprikosen
  • ½ Packung Maronen, vorgegart, es dürfen auch selbst gebackene sein
  • 2 Stengel frische Pfefferminze
  • Meersalz und Pfeffer

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Pasta mit Rindfleisch, grünen Bohnen und Gorgonzola von Christian Rach

Foto: Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Pasta mit Rindfleisch grünen Bohnen und Gorgonzola

Im ersten Moment fand ich die Kombination von grünen Bohnen und Gorgonzola etwas ungewöhnlich. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Profi wie Rach unpassendes Zutaten in einem Gericht verarbeitet und probieren geht ja bekanntlich über studieren. Und tatsächlich ist das ziemlich lecker. Ich habe einen milden Gorgonzola genommen und der war genau richtig. Ein schnelles Feierabendessen, dass nach 30 Minuten auf dem Tisch steht. Auf dem Bild fehlen übrigens die Kürbiskerne. Die lagen zum Zeitpunkt des Fotografierens noch in der Küche. Was mir aber erst einfiel, als ich schon angefangen hatte zu essen. 😉

Zutaten
  • 200 g grüne Bohnen
  • Salz
  • 200 g Nudeln, z.B. Penne oder Rigatoni
  • 250 g Rumpsteak oder Filetsteak vom Rind
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Kürbiskerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 40 g Gorgonzola
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Rinderbrühe

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Spargel-Frittata mit Rucola

Bei meiner Oma gab es Omelett, wenn die Hühner reichlich gelegt hatten und wenn Spargelzeit war gab es Spargelomelett. Zum Spargelstechen hatte sie einen abgeschnittenen Gummihandschuh mit zwei Fingern, das reichte ihr um die köstlichen Stangen auszugraben und dann mit dem Spargelstecher aus ihrem erdigen Gefängnis zu erlösen. In der Sonne hätten sie zwar keinen Sonnenbrand bekommen, aber sich ganz schnell blau, oder gar lila verfärbt.  Das mochte man damals gar nicht, Spargel musste eine weisse Spitze haben, der Beweis vor dem Durchbruch in die Freiheit geerntet geworden zu sein. Anschliessend wurde die Raubgrube mit Sand verfüllt und mit einem flachen Holzbrett platt gemacht. Allein der verräterische noch feuchte Sand verriet den Raub. So neben bei, ich bin kein Frutarier und esse immer noch weissen Spargel und nicht nur Grünen.

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Rosenkohlspiesse mit Hirschsteak und Pfefferrahmsauce

Rosenkohlspiesse mit Speck und Hischsteak

Rosenkohlspiesse mit Speck und Hirschsteak

Wenn’s schon keinen Winter hat, dann wollen wir doch wenigstens Wintergemüse essen. Winterrosen ist ein schöner Name für die kleinen Kohlköpfe, die es kalt mögen und dann ihren vollen Geschmack entfalten. Meret Bissegger, die Cucina naturale Spezialistin aus der Schweiz empfiehlt Koriandersamen zuzugeben, wenn man den Blähfaktor reduzieren möchte. Aus der Schweiz kommt auch das Rezept für die Rosenkohl-Speck-Spiesse von Saisonküche, der Kochzeitschrift von Migros.

 

Zutaten
  • 15 Rosenkohl
  • Einige Scheiben geräucherter Schinken
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 200 ml Wildfond
  • 2 kleine Hirschsteaks
  • 1 Esslöffel grüne Pfefferkörner
  • 100 ml Sahne
  • Pfeffer und Salz

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Rosenkohlspiesse mit Hirschsteak und Pfefferrahmsauce

Gargantua 19:06