Stifado, ein Schmorklassiker aus Griechenland

Stifado, Schmorklassiker aus Griechenland

Griechische Küche ist mediterrane Küche, keine Frage. Geprägt von Olivenöl und Tomaten und frischen Kräutern , Origano, Thymian, Fenchel.  Aber Griechenland besteht nicht nur aus den Inseln und den Küsten. Ich bin einmal quer durch den Norden Griechenlands von Igoumenitsa  vorbei an den Meteoraklöstern bis nach Volos gefahren.  Das ist Balkan und hier ist auch die Heimat der griechischen Schmorgerichte, wie Stifado, meist mit Schweinefleisch , Ziege. oder Lamm.  Diese Küche ist auch beeinflusst von der arabischen Küche, wie man an den Zutaten erkennt. Und dieses Stifado passt gut feuchten, kalten Tagen. Es wärmt gut und riecht schon ein bisschen nach Weihnachten.

Zutaten
  • 250 g Schweinefleisch aus der Oberschale
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1 Knoblauch
  • 5 Schalotten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Loorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Glas Weisswein
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
Hechtsteaks

Hechtsteaks

Der ältere Herr pflegt eine gemäßigte Berliner Schnauze und erklärt mir seufzend: „Das Wasser ist zu klar für Zander, da gehen im Moment mehr Hechte ins Netz.“ Klaus Hidde und sein Sohn sind die letzten ihrer Art, sie sind die letzten aktiven Fischer in Tiefwerder, einer kleinen, malerischen Anordnung von Häusern südöstlich der Altstadt Spandau, umflossen von der Havel und ihren Altarmen.

Getroffen habe ich Herrn Hidde in unserer „Food Assembly“. Food Assembly?

Food Assembly ist eine Internetplattform, die gute, regionale LebensmittelerzeugerInnen und KonsumentInnen in persönlichen Kontakt bringt. Eine Food Assembly ist vor allem eine Gemeinschaft von Menschen, die wissen möchte, wo ihr Essen herkommt, regionale Lebensmittel wertschätzt und anders wirtschaften wollen.
Über das Internet bestellt und bezahlt der Kunde seine Produkte und holt diese dann einmal die Woche bei einer Food Assembly, dem „Bauernmarkt“, in seiner Nähe ab. Der persönliche Kontakt zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen ist geschaffen und eine neue Form der Direktvermarktung entsteht.

Zutaten aus der Food Assembly

Jagdbeute aus der Food Assembly: Vakuumierter Hecht, spanischer Sekt (Flaschengärung), spanisches Olivenöl, Feldsalat

Die Food Assembly in der Spandauer Wilhelmstadt, auf der anderen Seite der Havel von Tiefwerder aus gesehen, ist also seit ihrer Eröffnung im Sommer mein kleiner, feiner Erzeugermarkt und bietet mir seitdem Lebensmittel, die in Spandau eher schwierig zu bekommen sind, vor allem gutes Fleisch! Seitdem ist mein Fleischkonsum deutlich zurück gegangen, dafür leiste ich mir gerne die wunderbaren Schätzchen aus dem Umland von Berlin – Rind, Schwein und Lamm. Dazu kommen Obst und Gemüse aus dem Süden Spandaus, Bier, Mate-Teespezialitäten, Olivenöl und Olivenölprodukte, Fruchtaufstriche, Wein und Sekt und eben neuerdings auch Fisch. Aus der Havel, die nur 5 Minuten zu Fuß von hier gemächlich Richtung Elbe fließt.

Ein bisschen schwer tut sich die Food Assembly noch, vielleicht weil die Spandauer eben nicht wie die Friedrichshainer oder Prenzlberger sind. Ein bisschen netzaffin muss man sein und bereit, für gute Lebensmittel einen Euro mehr als beim Discounter auszugeben. Davon gibt es mutmaßlich nicht so viele in Spandau, das immer noch „bei Berlin“ liegt, obwohl es schon fast 100 Jahre dazu gehört.

Nachdem ich die vakuumierten Hechtsteaks in Empfang genommen hatte, bekam ich gleich noch eine Tüte Mehlmischung für Backfisch in die Hand gedrückt („Müssen Sie mal probieren, haben wir aus England, wir machen das mit Lachs“) und durfte die frisch geräucherte Lachsforelle genießen, die zur Verkostung auslag. Sooo lecker! Ein ganz eigenes, sehr herbes Raucharoma, eben nicht konfektioniert und gleichförmig wie das der industriell hergestellten Räucherwaren, nicht so übersalzen, schmeckbar frisch. Nächstes Mal lade ich mir so eine Forelle nachhause ein!

Hecht. Habe ich schon jemals frischen Hecht gegessen? Und wenn ja, wieso erinnere ich mich nicht daran? Meine Befürchtung war, dass ich Fisch bekomme der, wie Karpfen und Forellen, auch mal ein bisschen nach Sumpf schmecken kann. Aber ich habe tapfer vorab nach Rezepten gesucht und schließlich etwas gefunden, was einfach geht und vom Grundprinzip her meine Geschmacksrichtung trifft: Hechtsteaks gebraten und mariniert mit einer Vinaigrette. Dazu gab es den heimischen Feldsalat von Speisegut, dessen Qualität von den Treibhaussalaten, die man im Supermarkt bekommt, niemals erreicht werden kann. Frisch, knackig, dunkelgrün. Sandig. 😉 Und Salzkartoffeln.

Und der Hecht war ein Gedicht! Mäßig grätig, frisch, mild, wunderbares Fleisch. Überhaupt kein Sumpf! Mit der zurückhaltenden Vinaigrette zusammen einfach nur lecker. Und so simpel in der Zubereitung!

Zutaten
Hecht, frisch vakuumiert

Hecht, frisch vakuumiert

  • pro Person ein Hechtsteak
  • Zitrone, Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
    für die Vinaigrette

  • 80 ml italienischer Weißweinessig
  • 160 ml Olivenöl (hier: Benizalte Bio Olivenöl Nativ Extra (virgen extra) der andalusischen Kleinbauernkooperative La Flor de la Alpujarra)
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel (oder 2 Schalotten), fein gehackt
  • 1 TL guter Senf
  • 1 EL gehackte frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Kürbis-Spaghetti mit Hackbällchen und Tomaten

Kürbis-Spaghetti mit Hackbällchen

                                            Kürbis-Spaghetti mit Hackbällchen

Wenn man  fast jeden Tag selbst kocht, will man nicht stundenlang in der Küche stehen und Raffiniertes zubereiten. Deshalb ist man dankbar für jedes Rezept, das einfach ist und relativ schnell geht. Und so ein Rezept  habe ich wieder einmal in „frisch gekocht“ der Kundenzeitung von Billa.at gefunden. Und mein Spiralschneider von Lurchi kam auch wieder zum Einsatz. Das kleine Wunderding schneidet schmackhafte Nudeln aus vielen Gemüsen. Der Butternutkürbis eignet sich hervorragend. Die obere Hälfte ist Kerne frei und man kann sie gut in den Lurchi einspannen.

Zutaten
  • 400 g Rinderhack
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Magerquark
  • 1 Esslöffel Senf
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • Einige Zweige Thymian
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 520 g Butter
  • ½ Butternutkürbis
  • 2 Esslöffel Kapern
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.
Pho Nudelsalat

Süßsaurer Pho-Nudelsalat Phở trộn sốt me

Lecker! Ich liebe vietnamesische Salate, sie sind auf Speisekarten nur nicht immer als solche erkennbar … egal – sagte ich schon „lecker“?

Das ist eines der Rezepte von Helen’s Recipes, die ich deswegen so mag, weil man die Zubereitung nicht nur im Blog oder im Buch nachlesen kann (sehr zu empfehlen, wunderschön gemacht), sondern auch auf youtube Schritt für Schritt nachvollziehen kann. Helen demonstriert, dass vietnamesisches Essen kein Fastfood ist und es macht Freude, ihr dabei zuzusehen! Ich habe die Salatzutaten variiert mit Gurke, Eisbergsalat und Kräutern aus dem eigenen Kräutergärtchen, die nicht üblich sind für die klassische vietnamesische Küche, nämlich Giersch und Pimpinelle, aber sehr gut gepasst haben.

Zutaten:
  • Rinderfilet oder Beefsteak (100 g pro Person reichen aus)
  • 1 EL gehackter Knoblauch
  • 1 El gehackte Schalotte
  • 1 EL Austernsoße
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • Tamarindenextrakt
  • Fischsoße
  • Zucker
  • Chilieflocken
  • Eisbergsalat
  • frische Kräuter wie Minze, Koriander, Thaibasilikum, Giersch, Pimpinelle …
  • Salatgurke
  • Öl zum Braten
  • 1 Packung Pho-Nudeln
  • geröstete erdnüsse, gehackt

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Hat die „Lotta“ erfunden. Kocht täglich. Steht vor allem auf asiatische Küche und Hausmannskost. Mag keine Tiefkühlprodukte und keine Bandnudeln. Isst alles außer …

Mouclade, mit Hummercreme

mouclade mit Hummercreme

Mouclade mit Hummercreme

Miesmuscheln alleine machen kaum richtig satt. Es sei denn man vertilgt Unmengen davon. Die Belgier haben deshalb die Moules frites kreiert, der Renner an Frankreichs Küsten. Ein echter Sattmacher für Muschelfans ist eine Mouclade, nicht zu verwechseln mit Moules a la Creme, die sind nur mit ein wenig Sahne zubereitet. Für eine Mouclade werden die Muscheln mit etwas Weisswein zubereitet und die anschliessende Reduktion mit Creme fraiche und verschiedenen Gewürzen verfeinert. Ich habe mich für Variante Hummercreme entschieden. Sehr lecker und echt was für Saucenfans und beim Stippen der Hummercreme mit den Muscheln wird man papp satt.

Zutaten
  • 1 kg Miesmuscheln, gewaschen
  • 1 Zweig Lorbeerblätter
  • einige Stängel Thymian
  • 50 ml Weisswein
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ½ Becher Creme fraiche
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Hummerpaste
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Quitten-Risotto mit gerösteten Quittenwürfeln

 

Quittenrisotto mit gerösteten Quittenwürfeln

Quittenrisotto mit gerösteten Quittenwürfeln

Neue Liebe zu einer ungeliebten Frucht. So würde ich dieses Risotto kennzeichnen. Als Kinder fanden wir dieses Obst schrecklich, es sah toll aus und war trotzdem nicht geniessbar.. Gut der Quittengelee hat es dann manchmal herausgerissen, aber das war halt die nicht der schnelle Genuss am Baum und der war es für uns. Mit diesem Risotto habe ich die Quitte wieder in meine kulinarische Familie aufgenommen. Und sie sie war wunderbar zitronig und intensiv. Dank an Saisonküche aus der Schweiz für das schöne Rezept.

Zutaten pro Person
  • 1 grosse Quitte
  • 1 Schalotte
  • 1 Tasse Risottoreis
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Butter
  • 25 ml Apfelwein
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • einige Zweige Thymian
  • 2 Esslöffel Mandelblätter
  • 30 g Gorgonzola
  • Pfeffer und Salz

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Rindswurst mit Schweizer Anleihe

Frankfurter Rindswurst mit papet voudois

Frankfurter Rindswurst mit papet voudois

Ich bin bekennender Fan von Rindswurst, Frankfurter Rindswurst natürlich. Gibt’s es woanders in Deutschland noch Rindswurst, ich weiss es nicht. Jetzt komm mir keiner mit roter Wurst, das ist eine Schweinswurst und schmeckt ganz anders. Frankfurter Rindswurst ist einzigartig und kann mittlerweile auch bei dem kultigen Hersteller Gref-Völsing aus Frankfurt auch online bestellt werden. Manchmal wird die Rindswurst an Frittenbuden auch als Rindscurrywurst angeboten. Das ist ein Sakrileg. Die Rindswurst gehört nur in siedendes Wasser, mehr nicht. Allerdings gibt es bei der traditionellen Form Frankfurter Rindswurst zu servieren durchaus ein Problem. Sie wird mit Brot und Senf oder mit Sauerkraut angeboten. Mit Brot vollstopfen möchte ich mich nicht und mit Sauerkraut schon gar nicht. Die Variante mit mit Kartoffelsalat geht, ist aber auch nicht meins. Unsere Schweizer Nachbarn, haben fast ein Nationalgericht Saucisson mit Papet vaudois. Papet vaudois ist in Bouillon gegarte Kartoffelstücken mit Lauch. Das passt doch. Zur Papet Vadois isst man üblicherweise eine Wurst die näher an der Westfälinger dran ist, mir aber egal zu meiner Frankfurter Rindswurst passt es super.

 

Zutaten
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Schalotte
  • 1 Esslöffel Butter
  • 20 ml Weisswein
  • 1 Esslöffel Essig
  • ½ Stange Lauch
  • Hühnerbrühe nach Bedarf
  • 1 Frankfurter Rindswurst
  • Salz und Pfeffer

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Spargel-Lasagne mit Garnelen, klassisch

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Spargel-Garnelen-Lasagne mit Mozzarella

Manchmal holen mich Rezepte aus der Vergangenheit ein. So hat meine Mutter auch immer Aufläufe gemacht. Nicht mit Sahne und Ei erschlagen, sondern aufwändig gerührte Bechamelsauce, die zwar keine kochtechnische Schwierigkeit ist, aber durchaus ihre Tücken hat. Verbrennt das Mehl, ist Schluss mit lustig und das Ganze klumpt, wie Bolle, und ist auch nicht mehr zu retten. Ich war ganz freudig, dass mir die Bechamel gelungen ist, die mache ich ja auch nicht alle Tage. Und der Geschmack ist wirklich anders als Sahne- oder Eieraufläufe, weicher und smother. Ich finde fast, dass Bechamelsauce, die eigene Textur der Zutaten, Spargel, Garnelen und Mozzarella besser unterstützt. Vielleicht war’s auch einfach auch nur weil es mir superlecker geschmeckt hat. Viel Freude beim Nachkochen.

Zutaten
  • 500 g grüner Spargel
  • 100 g Garnelen, geschält
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Teelöffel Fenchelsamen
  • 1 Schalotte
  • 30 g Butter
  • 100 ml Weisswein
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Büffelmozzarella
  • 50 geriebener Pecorino
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Mehl
  • Lasagne-Nudelplatten nach Bedarf
  • Pfeffer und Salz, und natürlich reichlich Muskat

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Gargantua
Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pikantes Apfelchutney – zu Kurzgebratenem oder Käse (aber nicht nur)

Foto: Pikantes Apfel-Chutney (hier zu Käse)

Pikantes Apfel-Chutney (hier zum Käsebrot)

Nachdem sich schon zeitig abzeichnete, dass die Apfelernte dieses Jahr wohl besonders üppig ausfallen würde, hatte ich schonmal angefangen nach geeigneten Rezepten Ausschau zu halten, um die Ernte nicht nur in Apfelmus oder Apfelkuchen umsetzen zu müssen. 😉 Dabei bin ich irgenwie auch auf die Webseite von TasteSheriff gestoßen und fand dort dieses Rezept für ein Apfel-Chutney. Allerdings konnte ich mich nicht so recht mit den dicken Rosinen anfreunden und hab dann beschlossen sie wegzulassen und dafür die Apfelmenge zu erhöhen. Das Ergebnis ist extrem lecker. Das Chutney passt ausgezeichnet zu Käse, Schinken oder kurzgebratenem Fleisch. Noch nicht probiert habe ich die Idee von TasteSheriff etwas Chutney in Kartoffelpüree zu geben, aber das probiere ich auch noch!

Das Apfel-Chutney soll im geschlossenen Glas ca. 1 Jahr halten. Um das zu testen werde ich wohl noch eine zweite Charge produzieren müssen, denn bei dem derzeitigen Verbrauch dürfte das letzte Glas noch nicht einmal die nächste Apfelblüte erleben. 😉

Zutaten
  • 800 g Äpfel
  • 200 g Schalotten
  • 3 rote Chilischoten
  • 450 g brauner Zucker
  • 115 g Sultaninen (ich hab die weggelassen und dafür zusätzliche 200 g Äpfel genommen)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer (fein gemahlen)
  • 1 TL Koriandersamen (mittelfein gemahlen)
  • 2 gestrichene EL Salz
  • 400 ml Apfelessig
  • 1 TL Cayennepfeffer

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Jürgen
Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Verlorene Eier an Burgundersoße (Oeuf Meurette)

Foto: Verlorene Eier an Burgundersosse (Oeuf Meurette)

Verlorene Eier an Burgundersosse (Oeuf Meurette)

Als ich letztens die verlorenen Eier mit Schuhbecks Senfsoße mache wollte, habe ich erstmal schauen wollen, ob es nicht einen hilfreiche Anleitung gibt, wie man die Eier halbwegs unfallfrei ins Wasser bekommt, ohne dass sie völlig zerfasern. Dabei bin ich auf dieses Youtube-Video gestoßen. Da mir das Rezept gefiel, kam das Video erstmal in die Bookmarks, zwecks späteren Nachkochens.

Ein sehr deftiges Gericht, ganz anders als die verlorenen Eier mit Senfsoße. Ursprünglich war das wohl in Frankreich ein Arme-Leute-Essen. Und sicher wurde es nicht mit Kartoffelbrei serviert. Das war jetzt meine Idee, damit es zum satt werden reicht. Der Koch im Video meinte, dass die Soße auch sehr gut zu Fisch passen würde (z.B. zu Seeteufelmedaillons und dazu einen Salat). Das behalte ich mal im Hinterkopf.

Die Zeit- und Mengenangaben im folgenden Rezept sind zum Teil von mir geschätzt, weil sie im Video fehlten.

Zutaten
  • 4 Eier
  • 150 ml Rotwein (Burgunder)
  • 150 ml Fond Brun (ein kräftiger dunkler Hühnerfond, ersatzweise normaler Hühnerfond)
  • 2 Schalotten
  • 1 Karotte
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Thymianzweiglein
  • 75 g durchwachsener Speck
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 ml Essig

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Jürgen
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Verlorene Eier an Burgundersoße (Oeuf Meurette)

Jürgen 11:26