Grüner Spargel auf Maisnudeln mit Morchelcreme

grüner Spargel mit Morchelcreme

 

Die Spargelzeit ist kurz.  So schöner sind die Rezepte und die Vorfreude darauf. Spargel hat jetzt nicht den super Sättigungsfaktor,  deshalb kombinieren wir ihn gerne, wie kürzlich Martina  Bärlaurisotto mit grünem Spargel verblogt hat. Ich war inspiriert von Roberts Casolette mit Spargel und frischen Morcheln, und wollte ich grünen Spargel  mit Morcheln machen. Soweit die Kopfarbeit. Bei frischen Morcheln wusste ich, um mein erstes Problem. Mein Wohnort mag  zu den einkommenstärksten Gemeinden  gehören, das heisst aber nicht, dass die Verfügbarkeit von kulinarischen Frischeprodukten hoch wäre. Bestellen beim Obst –und  Gemüseladen wäre vielleicht möglich. Ich griff zurück auf getrocknete Morcheln aus dem Supermarkt. Und getrocknete  Pilze sind intensiver, als frische.  Grins. Und Lecker war es auch noch.

Zutaten pro Person
  • 5 Stangen grüner Spargel
  • 1 Teelöffel Butter
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 80 g  Maisnudeln, ich hatte PPura von Alnatura
  • 10 getrocknete Spitzmorcheln
  • 50 ml Sojacreme
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskat

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Falafel Burger mit Spinat und Pilzen

Falafel Burger mit Spinat und Pilzen

Amerika ist das Burgerland. In jedem Diner gibt es meist eine gute, allerdings fleischlastige Auswahl. Bei The Whole Foodmarket, einer an Bioprodukten ausgerichteten Lebensmittelkette gibt es alle Varianten. Mit Rindfleisch  in verschiedenen Versionen, mexikanisch, toskanisch, asiatisch. Die Fischvarianten auf der Basis von Lachs und auch anderen Fischen sind ebenso vielfätig. Absolut umwerfend sind aber die vegetarischen, und die veganen Varianten. Ich habe sie nicht alle probiert, aber die ich hatte waren alle lecker. Das gibt es bei uns so nicht. Aber auf der Basis von Kichererbsenmehl sind Falafelburger auch schnell gemacht. Man weiss was drin ist und kann nach eigenem Gusto würzen.

Zutaten
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 1 Esslöffel Paniermehl
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Prise Koriandersamen, gemahlen
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise  rotes Paprikapulver
  • 1 Teelöffel Korinthen
  • 200 ml Wasser
  • Pfeffer und  Salz
  • Olivenöl zum Ausbraten
  • 1 grosse Handvoll Blattspinat
  • 200 g Champignon
  • 3-4 Esslöffel Sojacreme cuisine

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pasta "asiatisch" mit Hähnchen und Gemüse

Foto: Pasta "asiatisch" mit Hühnchen und Gemüse

Pasta „asiatisch“ mit Hühnchen und Gemüse

Also das ist jetzt wohl eher kein authentisch asiatisches Rezept, nur weil Soja- und Chilisoße drin sind. 😉 Aber es schmeckt lecker und hat mir gut gefallen. Außerdem kann man es fast rund ums Jahr kochen, wenn man die verwendeten Gemüsesorten etwas an die Saison anpasst. So passen grüne Bohnen, Weißkohl, Zucchini, Aubergine oder Kürbis ebenso gut wie Broccoli oder Zuckerschoten. Einfach mal ausprobieren!

Und wer es vegetarisch mag, ersetzt die Hähnchenbrust einfach durch Tofuwürfel, die in Speisestärke mehliert und anschließend in heißem Öl goldbraun ausgebraten werden. Aber bitte separat braten und erst wenn das Gemüse fertig ist, die Tofuwürfel wieder zugeben und noch eine Minute heiß werden lassen.

Zutaten
  • 300 g Hähnchenbrust
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Möhre
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 250 g braune Champignons
  • 16 Cocktail- oder Kirschtomaten
  • 2 EL Sesam
  • 60 ml Süße Chili-Soße (eher noch etwas mehr)
  • 60 ml Sojasoße
  • 400 g frische oder 150 g getrocknete Pasta, es sollten möglichst größere Formate sein, z.B. Orechiette oder  Pappardelle

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Kocht gerne und fast täglich. Probiert oft Neues aus. Wenn’s sein muss, auch mal aus der Convenience-Food-Abteilung (aber wirklich nur gaaanz selten), was dann auch regelmäßig hier verbloggt wird.

Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten in Sahnesoße

Foto: Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten

Gnocchi mit Pfifferlingen und Tomaten

Die Saison für Pfifferlinge ist ja schon eine Weile vorbei. Aber kürzlich entdeckte ich beim Aldi tiefgefrorene Pfifferlinge in der Kühltruhe und bekam spontan Lust auf diese leckeren Pilze. Tiefgefrorene habe ich bisher noch nie probiert, allenfalls Champignons und Steinpilze. Also habe ich kurzentschlossen einen Beutel in den Einkaufswagen gepackt. Und nu? Fehlt ja noch ein bisschen was, für eine vollständige Mahlzeit. 😉 Vielleicht eine Käse-Sahne-soße dazu und Gnocchi? Ja, die Idee gefiel mir. Also noch eine Packung Fertig-Gnocchi aus der Frischetheke eingepackt und ab nach Hause. Im Prinzip hatte ich schon eine Vorstellung, wie das Ganze werden sollte, aber ich dann doch nochmal die Suchmaschinen bemüht. Dadurch kamen dann noch die Tomaten ins Spiel, die ich ohnehin noch im Hause hatte. Das Ergebnis war lecker. Aber gegen frische Pfifferlinge kommen die tiefgefrorenen einfach nicht an. Dafür machen sie aber weniger Arbeit. 😉

Zutaten
  • 300 g Pfifferlinge (frische oder tiefgekühlte)
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Mehl (nur wenn man frische Pfifferlinge nimmt, die noch geputzt werden müssen)
  • 250 g  Tomaten
  • 1/2 Bund  Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 50  ml  kräftigen Weißwein
  • 200 ml süße Sahne
  • 500 g Gnocchi (selbstgemacht oder aus der Frischetheke)
  • 1/2  Bund glatte Petersilie
  • 75 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

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Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Foto: Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Etwas zu voller Teller mit Hühnerfrikassee nach Johann Lafer

Hühnerfrikassee esse ich gerne. Meine Großmutter hat das früher hin und wieder gemacht. Allerding etwas weniger aufwändig als diese Version von Johann Lafer. Im Originalrezept waren 300 g grüne Erbsen enthalten. Obwohl ich Erbsen mag, war mir das zuviel. 200 g finde ich völlig ausreichend. Ansonsten gibt es an diesem Rezept aber absolut nichts auszusetzen. Es ist einfach lecker. Okay, man muss etwas Zeit mitbringen, denn alles in allem braucht es rund 90 Minuten, bis das Essen auf dem Tisch steht.

Als Beilage muss es bei mir unbedingt Reis sein. Und zwar der körnige Langkornreis. Eines der wenigen Gerichte, wo ich den noch verwende. Ansonsten greife ich doch meistens zu Basmati-, Jasmin- oder Klebreis. Aber irgendwie finde ich die hier nicht passend – ohne dafür einen konkreten Grund nennen zu können. Anstelle der Maispoularde, die ich nicht so leicht kriege, kann man sehr gut auch Hähnchenkeulen mit Rückenstück verwenden oder auch ein Brathähnchen, nur bitte kein Suppenhuhn. 😉

Zutaten
  • 1 Maispoularde (1,5 kg) oder 5-6 Hähnchenkeulen mit Rückenteil
  • 1 große Zwiebel
  • 500 g Suppengemüse (Karotten, Porree, Sellerie, Petersilie)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Stiele Liebstöckel
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 EL weiße Pfefferkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 250 ml trockenen Weißwein
  • 250 g Champignons
  • 3 Tomaten
  • 200 g 300 g Erbsen (TK)
  • 2 EL Kapern
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Zitronensaft
  • ½ Bund Petersilie
  • ½ Bund Kerbel
  • als Beilage Bandnudeln oder Reis

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Der kleine Luxus zum Sonntag: Rinderfilet in Champignon-Rahm zu Tagliatelle

Foto: Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Rinderfilet in Pilzrahm zu Tagliatelle

Das ist ein sehr feines Sonntagsessen. Zartes Rinderfilet und dazu eine schöne Pilzrahm-Soße in die ich mich hineinsetzen könnte. Als Beilage würde ich eigentlich lieber Kartoffelkroketten nehmen. Aber das ist nichts, was ich bei warmem Sommerwetter mache. Das ist eher eine Beilage für die kühlere Jahreszeit. Stattdessen habe ich Tagliatelle genommen. Die passen ebenfalls sehr gut.

Auch wenn ich Sonntags meistens etwas mehr Zeit zum Kochen habe, schätze ich es hin und wieder, wenn das Kochen an diesem Tag schnell geht. Und schnell geht es wirklich. Nach einer halben Stunde steht das Essen auf dem Tisch. Von daher ist es auch ein sehr schönes Feierabendessen.

Zutaten
  • 300 g Rinderfilet oder Rinderfiletspitzen
  • 250 g braune Champignons
  • 2 El Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 kleine Möhren
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL extrascharfen Senf
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 125 ml süße Sahne
  • Pfeffer
  • Salz
  • 200 g Tagliatelle

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Die leckerste Champignon-Rahm-Soße (nicht nur) zu Pasta

Foto: Champignon-Rahm-Soße

Champignon-Rahm-Soße

Diese Champignon-Rahm-Soße ist eine Eigenkreation und in mehreren Versuchen verbessert worden. Ich finde, sie ist jetzt perfekt. 😉 Die Zubereitung ist kinderleicht und wer sie einmal gekocht hat wird nie wieder irgendwelche Fertig-Pilz-Rahm-/Créme-Soßen aus dem Gruselkabinett der Convenience-Produkte anfassen. Ganz wichtig ist, dass man die Pilze kräftig anbrät, sie sollten leicht bräunen, damit sich das Pilzaroma schön entfalten kann. Das Ergebnis ist eine wunderbar intensive, cremige und leckere Champignon-Soße, die ich gerne als vegetarisches Hauptgericht serviere – einfach nur mit Tagliatelle, breiten Bandnudeln oder Reis. Oder zu Frikadellen aus Dinkel, Grünkern oder Soja. Aber auch zum panierten Schweineschnitzel passt sie ausgesprochen gut – schon hat man ein Jägerschnitzel -, oder zur gebratenen Hähnchenbrust. Letzteres gab es diesesmal und als Beilage Pommes Frites. Diese Champignon-Rahm-Soße ist wirklich universell einsetzbar. 😉

Zutaten
  • 300 g Tagliatelle, Orecchiette oder breite Bandnudeln
  • 400 g braune Champignons (weiße gehen auch, sind aber nicht ganz so aromatisch)
  • 2 Schalotten
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Rosmarinzweige
  • 40 ml Weinbrand oder Cognac
  • 200 ml süße Sahne
  • 2 EL Créme fraîche
  • 1 TL getrockneten Oregano oder Majoran
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zucker

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Chinesische Feuerdrachensuppe

Chinesische Feuerdrachen-Suppe (mit Huhn)

Eine Hühnersuppe macht man aus Hühnerfleisch und eine chinesische Feuerdrachensuppe… Nein, keine Angst, man muss nicht, wie einst Siegfried, auf Drachenjagd gehen. Trotz ihres Namens genügt auch für diese Suppe Hühnchenfleisch. Ich habe keine Ahnung wie diese Suppe zu ihrem Namen gekommen ist und weiß auch nicht, ob es überhaupt ein chinesisches Rezept ist. Aber auf jeden Fall ist das eine leckere Suppe, die eine wunderbare Kombination aus süß (durch die Litschies), sauer (durch den Zitronensaft) und scharf (durch Curry und Chili) bietet. Entdeckt habe ich das Rezept bei kuechenblech.de und in leicht abgewandelter Form nachgekocht. Da ich nicht so der Sprossenfan bin, habe ich die Mungbohnensprossen weggelassen und dafür mehr Erbsen und Pilze hineingetan. Auch die Menge Kokosmilch habe ich erhöht. Die Suppe kann man sehr gut vorkochen, denn sie schmeckt aufgewärmt genauso gut wie frisch gekocht. Wer mag kann auch andere Gemüsesorten ausprobieren. In eine Portion habe ich z.B. ein paar Stücke grünen Spargel gegeben, hat gut gepasst. Ebenso gut kann ich mir auch zarte grüne Bohnen, Mangold oder Spinat darin vorstellen. Als Sättigungsbeilage kann man noch etwas gekochten Reis zugeben. Die Feuerdrachensuppe hat daher auch ein gewisses Potenzial als Resterverwertungsgericht ;-).

Ach ja, wenn jemand weiß wie die Feuerdrachensuppe zu ihrem Namen gekommen ist, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Zutaten
  • 500 g Hähnchenfleisch (z.B. Hähnchenbrust, Keule oder Reste vom Brathuhn)
  • 2 EL Mehl
  • 3 Paprika (ca. 500 g, möglichst gemischt rot, gelb, grün oder orange)
  • 320 500 ml Kokosmilch
  • 1 Dose Litschis (Abtropfgewicht etwa 220 g) -alternativ: Ananas, dann noch ca. 2 TL Zucker zugeben
  • 100 250 g frische Pilze (z.B. braune Champignons)
  • 2 Karotten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Tomatenmark
  • 2 – 3 EL Thai-Currypulver
  • 100 200 g tiefgefrorene Erbsen
  • 100 g Mungbohnensprossen
  • 3 EL Walnussöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Zitrone oder 2 Limetten
  • 50 ml Reiswein
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas gemahlene Chili
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß

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Risotto mit Pfifferlingen und Safran

Risotto mit Pfifferlingen und Safran

Vor einiger Zeit hatte ich ja mal tiefgefrorene Pfifferlinge ausprobiert. Davon war noch knapp die Hälfte übrig und daher beschloss ich gestern, dieses Risotto auszuprobieren. Im Gegensatz zu der Sahnesoße kamen sie hier sehr gut zur Geltung. Die Würzung mit den Wacholderbeeren und der Petersilie fand ich sehr gelungen. Dieses Risotto habe ich sicher nicht zum letzten Mal gemacht.

Noch ein Tipp: Risottoreis gibt es mit den unterschiedlichsten Garzeiten. Meiner war nach knapp 30 Minuten genau richtig. Das sollte man vor Kochbeginn unbedingt auf der Packung nachlesen, damit die Pfifferlinge zeitgleich fertig werden (sie brauchen ca. 10 Minuten).

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL Butter
  • 125 g Risottoreis
  • 125 ml trockener Weißwein
  • 1 Briefchen Safran (0,1 g)
  • 350 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 150 g Pfifferlinge
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 25 g Parmesan

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Pilze im Garten aussäen? Und die Folgen!

Ich werd‘ verrückt! An dieser Stelle im Garten sind seit zwanzig Jahren keine Pilze gewachsen und schon gar keine Parasole. Gekommen ist das alles so: Bei einer Herbstwanderung letzten Jahres, natürlich nie ohne meinen Stoffbeutel, hatte ich reichlich Parasole, Riesenschirmlinge, gesammelt. Wie das so ist, wenn man vom Sammeltrieb gepackt ist, wird alles eingesackt. Zuhause angekommen sind dann nicht mehr alle Pilze pfannentauglich. Ich hatte einige Parasole aussortiert und wollte sie gerade in den Mülleimer geben. Da hatte ich eine gärtnerische Eingebung: Wirf sie einfach in den Garten, dort wo „der Wald“ in den „Rasen“ übergeht. So stehen diese Teile doch auch am Waldrand. Ihr ahnt es. Ein Jahr später habe ich Parasole in der warmen Novembersonne gefunden und zwar eine ganze Handvoll. Es war zwar nicht die Stelle, auf der ich die Parasole abgelegt hatte, aber wer will schon um einige Meter streiten. Mit diesen schönen Parasolen habe ich dann ein ganz schnelles Kalbsgeschnetzeltes zubereitet. Ich habe kein Foto gemacht, zumindest nicht vom Kalbsgeschnetzeltem. Gebratene Parasole schmecken super lecker, sind aber nicht sehr fotogen, und in Sahnesauce gebadet, schon garnicht.

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Meidet Tütensuppen und Dosenchampignons. Ansonsten ist (fast) jeder Fisch willkommen, wenn er sich in der Pfanne ordentlich benimmt.

Pilze im Garten aussäen? Und die Folgen!

Gargantua 17:12